Myanmar 2009 - 2 Wochen in einer anderen Welt

Reisezeit: März / April 2009  |  von Astrid P.

Myanmar: 30.03. Bagan - Inle See

Start: 6 Uhr (hatten wir uns selbst so ausgesucht), Ankunft 16.30 Uhr, inkl. 1 Teepause und 1 längeren Mittagspause.
Fahrt: Wow! Die Straßen waren echt echt krass!! Selten mal glatt asphaltierte Straße, ansonsten nur Sandpiste und Schotter bzw. Asphalt mit mehr Schlaglöchern als fixen Stellen. Und alles immer nur einspurig. Bei Gegenverkehr mussten wir immer seitlich ausweichen (im letzten Moment - der Schwächere weicht aus), wobei die hartgefahrene Seite teilweise besser war, als die Straße selbst!!

Sonst sehr interessant - man sieht viel vom eigentlichen Leben!! Dörfer, Ochsenkarren, Märkte, Frauen, die etwas auf dem Kopf balancieren - und v.a. Straßenbau!!! -> Nur Frauen!!!! Auf der Fahrt haben wir alle einzelnen Schritte gesehen: Zuerst werden im Steinbruch große Felsbrocken herausgehauen, dann vor Ort etwas zerkleinert (per Hand), dann an den Straßenteil transportiert, an dem gebaut wird (in Körben), dann dort in einer speziellen Maschine nochmal zerkleinert. Jedenfalls glauben wir, dass die Maschinen dafür waren. Sehen so ähnlich aus wie Mischmaschinen bei uns, aber rundherum waren immer ein Haufen mit größeren und einer mit kleineren Steinen, daher haben wir dass dann so verstanden. Dann werden die Steinbrocken in mühsamer Kleinarbeit eng nebeneinander geschichtet, Straßenwalze, Sand/oder ähnliches darauf, sodass die Oberfläche dann mehr oder weniger glatt ist, dann Teer-Bröckerl drauf und wieder Straßenwalze - fertig. Kann man sich jetzt vorstellen, warum das so ewig lange dauert und warum so viele Strecken noch immer nur Sandpisten sind!! Und auch, warum die Straßen so schnell wieder kaputt werden - das kann doch nicht lange halten!

Frauen bei der Straßenarbeit

Frauen bei der Straßenarbeit

Kurze Teepause

Kurze Teepause

Arbeit im Steinbruch

Arbeit im Steinbruch

So sah die Straße aus - und das zu 90%

So sah die Straße aus - und das zu 90%

Wunderschöne Fahrt mitten durch die Berge...Heimatgefühle!

Wunderschöne Fahrt mitten durch die Berge...Heimatgefühle!

Tankstopp!

Tankstopp!

In Kalaw machten wir Mittagspause - echt netter Bergort, könnte mir vorstellen, dass es sich hier ein paar Tage aushalten lässt. Wir waren ja leider nur auf der Durchfahrt.

Getrockneter Fisch - an jeder Straßenecke...

Getrockneter Fisch - an jeder Straßenecke...

Gewürze über Gewürze!

Gewürze über Gewürze!

Lecker!

Lecker!

Reis, Reis, Reis...und noch mehr Reis!

Reis, Reis, Reis...und noch mehr Reis!

In Nyaungshwe angekommen, wollten wir eigentlich ins Aquarius Inn, das war aber leider voll (nur 7 Zimmer). Also sind wir weiter ins Min Galar Inn, das total nett war und auch vom Preis passend. Aber wir wollten uns noch das Teakwood Guesthouse anschauen. (Total überteuert für das, was geboten wird, die Managerin ist ziemlich aufdringlich und will einem einfach alles andrehen..) Mama war aber zu k.o. um den Rucksack nochmal zurück zu schleppen, also sind wir eher wiederwillig doch dort geblieben. Die Dänen sind auch hier, die Amis waren hier, haben aber heute ausgecheckt wegen sehr lauter Karaoke-Musik nebenan!!! Hat uns die Lady natürlich erst nach unserem Check-in erzählt... Ist echt ziemlich laut hier! Von der gemütlichen Chill-out Ecke hat man gar nichts! Im Zimmer ist es zwar halbwegs ruhig, aber nein... und die Preisklasse ist nicht mehr 1-2, sondern 2-3 (Loose)! Außerdem wins hier eine geschätzte Million Moskitos...Juhu
Das Essen ist auch eklig hier...und SEHR überteuert!!

Absolut ironisch gemeint!

Absolut ironisch gemeint!

© Astrid P., 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
2 Wochen Myanmar: Yangon - Mandalay - Bagan - Inle See - Yangon
Details:
Aufbruch: 21.03.2009
Dauer: 16 Tage
Heimkehr: 05.04.2009
Reiseziele: Myanmar
Thailand
Der Autor
 
Astrid P. berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.