Lust auf Zug

Simbabwe-Reisebericht  |  Reisezeit: August / September 2019  |  von Herbert S.

Victoria Falls - der kleine Ort

Statt Mittagspause machen wir einen Rundgang durch den kleinen Ort Victoria Falls. Er ist eine Grenzstadt im Westen von Simbabwe. Sie liegt in der Provinz Matabeleland North auf rund 1200 Metern über dem Meeresspiegel. 2012 hatte die Stadt 33.660 Einwohner. Sie lebt hauptsächlich vom Tourismus mit den Schwerpunkten Kolonialnostalgie und Abenteuertourismus.

Auf dem open-air-market bewundern wir die Steinmetz- und Schnitzkunst der Einheimischen. Hier sind die Händler bereits recht aufdringlich, sie würden wahrscheinlich mehr verkaufen, wenn sie den Touristen Zeit lassen würden, Dinge anzuschauen. Leider kann man kaum stehen bleiben und einen Gegenstand ins Auge fassen, schon wird er aufgehoben und präsentiert. Fragt man nach dem Preis ist somit fast schon ein Geschäft abgeschlossen, denn uns ist es passiert, dass wir nach einer geschnitzten Figur fragten, aber abgewunken haben. Beim Verlassen des Marktes kam der Händler hinter uns her und bot zwei dieser Figuren zu einem Spottpreis an.

Gleich nebenan sind dann tolle Gebäudekomplexe, in denen die ‚vornehmeren‘ Kunstartikel gehandelt werden.

Noch ein paar Läden auf der Hauptstrasse mit geschmackvollen Accessoires und dann schauen wir uns mal auf dem Bahnhof um. Weiße Frangipani stehen am Bahnsteig, Am Ticketschalter neben dem Büro des Stationsleiters wird noch in drei Klassen unterschieden.

Bevor wir dann in unser Hotel zurückkehren, werfen wir noch einen Blick in das Kingdom Resort nebenan, das im Gegensatz zum alt-englischen Kolonialstilhotel ganz im afrikanischen Look gestaltet ist.

KIngdom Resort

KIngdom Resort

Turm des Resorts mit interessanter Laterne

Turm des Resorts mit interessanter Laterne

Detail des Laterne

Detail des Laterne

Im Park zwischen den beiden Hotels tummeln sich die Tiere: Affen, Watzenschweine und Mungos (eine Tierart die wir bsiher nicht kannten).

Mungos mungo

Mungos mungo

auch dieser Baum mit dicken apfelartigen Gebilden am Stamm ist uns bisher nicht begegnet

auch dieser Baum mit dicken apfelartigen Gebilden am Stamm ist uns bisher nicht begegnet

© Herbert S., 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Die Welt per Zug entdecken? … oder was eine Schienen-Kreuzfahrt von einer Bahnfahrt unterscheidet. Nach unseren Erfahrungen mit der Transsib haben wir uns entschlossen eine weitere Schienenkreuzfahrt in Afrika von Simbabwe nach Südafrika zu unternehmen.
Details:
Aufbruch: 19.08.2019
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 02.09.2019
Reiseziele: Simbabwe
Südafrika
Mosambik
Swasiland
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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