Lust auf Zug

Simbabwe-Reisebericht  |  Reisezeit: August / September 2019  |  von Herbert S.

Hwange Nationalpark II

Daher kommen wir in der außerhalb des Parks liegenden Hwrange Safari Lodge verspätet an. Ulrike und ich verziehen uns auf eine Bank am Zaun zum Wasserloch bzw. auf die Beobachtungsplattform und beobachten große Wasservögel – sie sind soweit entfernt, dass wir erst später auf den großen Bildern erkennen werden können, welche es sind.

auf der Fahrt zur Lodghe überqueren wir 'unsere' Eisenbahnstrecke

auf der Fahrt zur Lodghe überqueren wir 'unsere' Eisenbahnstrecke

afrikanischer Personentransport

afrikanischer Personentransport

In der Lodge kann ich noch kurz über Wlan Mails und Nachrichten sowie Wetter abfragen, bevor vor Ende der Mittagspause dann noch eine riesige Elefantenherde zum Wasserloch der Lodge kommt.

Die nächsten knapp 3 Stunden geht die Holperei weiter, die Tiere wiederholen sich und allmählich wird es wieder kalt.
kurzes Video

Unser Guide sieht alles  - schon bei der Giraffe hat niemand geahnt, warum er den Wagen dreht und in eine andere Straße gefahren ist

Unser Guide sieht alles - schon bei der Giraffe hat niemand geahnt, warum er den Wagen dreht und in eine andere Straße gefahren ist

An einem Beobachtungsstand halten wir an und finden zunächst 'nichts'!

ganz in der Ferne kann man erst im Fernglas oder mit dem voll ausgefahrenen Zoom erkennen, dass ein massives Krokodil 'auf uns' lauert

ganz in der Ferne kann man erst im Fernglas oder mit dem voll ausgefahrenen Zoom erkennen, dass ein massives Krokodil 'auf uns' lauert

die runden 'Briketts' deuten aber auch darauf hin, dass Elefanten zum Wasserloch kommen

die runden 'Briketts' deuten aber auch darauf hin, dass Elefanten zum Wasserloch kommen

am Wagen picken ein paar Perlhühner

am Wagen picken ein paar Perlhühner

Punkt 18.00 kommen wir bei eintretender Dunkelheit wieder am African Explorer an und werden von einer Tanzgruppe bekannter Couleur und den guten Geistern des Zuges mit Frischetüchern und einem Getränk empfangen. (ich wähle ortsgemäß einen Amarula)

Knapp eine Stunde später gibt es Abendessen im Speisewagen – Sautierte Jakobsmuscheln, grüner Spargel und Erbspüree, Lammrumpf an Rotweinreduktion, Gemüse und Bratkartoffeln sowie Panna Cotta mit Rosenblütengelee und einem Stück Shortbread (very british).

© Herbert S., 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Die Welt per Zug entdecken? … oder was eine Schienen-Kreuzfahrt von einer Bahnfahrt unterscheidet. Nach unseren Erfahrungen mit der Transsib haben wir uns entschlossen eine weitere Schienenkreuzfahrt in Afrika von Simbabwe nach Südafrika zu unternehmen.
Details:
Aufbruch: 19.08.2019
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 02.09.2019
Reiseziele: Simbabwe
Südafrika
Mosambik
Swasiland
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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