Lust auf Zug

Simbabwe-Reisebericht  |  Reisezeit: August / September 2019  |  von Herbert S.

Bulawayo

Heute geht es etwas gemütlicher an. 8.30 Uhr Frühstück im Zug im Bahnhof von Bulawayo. Um 10.00 Uhr sollen wir in mehreren Bussen zu zwei unterschiedlichen Zielen in der Stadt starten. Ulrike und ich trennen uns, da sie – die Ehefrau - ins Naturhistorisches Museum – und ich ins Eisenbahnmuseum (siehe nächstes Kapitel) möchte. Die Fahrt zum Eisenbahnmuseum hätte man sich allerdings getrost sparen können, denn es geht nur um zwei Ecken.

Bulawayo ist nach Harare die zweitgrößte Stadt von Simbabwe und liegt im Südwesten des Landes. Die Stadt liegt am Fluss Matsheumhlope auf etwa 1340 m über dem Meeresspiegel
Bulawayo wurde 1893 von Cecil John Rhodes nach dem britischen Sieg über den König der Matabele Lobengula an der Stelle des in der Mitte des 18. Jahrhunderts entstandenen Kraals Gubulawayo neu gegründet und 1894 an ihren heutigen, etwas südlich gelegenen, Platz verlegt. Bereits drei Jahre später wurde sie an das Eisenbahnnetz angeschlossen.
aus Wikipedia

Für das Stadtbild charakteristisch sind die breiten, von Bäumen flankierten Straßen mit ihren vielen noch erhaltenen viktorianisch geprägten Häuserfronten.

An Betrieben gibt es Textil-, Metallwaren- und Reifenindustrie sowie Brauereien, Druckereien und Verlage. Die Stadt ist Handelszentrum für die landwirtschaftlichen Produkte des Umlands.  - Interessant: Produktion von Lacoste

An Betrieben gibt es Textil-, Metallwaren- und Reifenindustrie sowie Brauereien, Druckereien und Verlage. Die Stadt ist Handelszentrum für die landwirtschaftlichen Produkte des Umlands. - Interessant: Produktion von Lacoste

mitten in der Stadt: das Kraftwerk - kohlebetrieben - etwas für unsere Grünen

mitten in der Stadt: das Kraftwerk - kohlebetrieben - etwas für unsere Grünen

Dazu paßt ein Artikel mit dem Thema 'die schizophrene Stadt' aus dem Jahre 2013. https://www.reisedepeschen.de/simbabwe-bulawayo-shizophrene-stadt/

Fazak Gift Centre

Fazak Gift Centre

Im Eisenbahnmuseum halten wir uns insgesamt solange auf, dass der Stadtrundgang auf 40 min gekürzt wird. An der City Hall wird geparkt und ich verdünnisiere mich schnell, um wenigstens einige der interessanten Gebäude aus der Kolonialzeit zu sehen.

Bulawayo City Hall

Bulawayo City Hall

Bulawayo City Hall

Bulawayo City Hall

für den sicherlich interessanten Markt habe ich kein Auge

für den sicherlich interessanten Markt habe ich kein Auge

auch wenn mich die Blumenbouquets in Erstaunen versetzen

auch wenn mich die Blumenbouquets in Erstaunen versetzen

Tratditionspub - Home of Jazz - seit zwei jahren geschlossen

Tratditionspub - Home of Jazz - seit zwei jahren geschlossen

Anglican Cathedral - St Johns Cathedral

Anglican Cathedral - St Johns Cathedral

Michael House

Michael House

weißes Gebäude: Main Post Office

weißes Gebäude: Main Post Office

National Gallery of Zimbabwe in Bulawayo

National Gallery of Zimbabwe in Bulawayo

Im Anschluß ist dann Mittagspause im Cresta Churchill Hotel, das genausogut in den Midlands stehen könnte. Hier treffe ich auch wieder meine Frau Ulrike, die mir berichtet, dass der Besuch des Naturhisttorischen Museums mit Schwierigkeiten verbunden war, da dort das Licht ausgefallen war und man nur Teile mit den Lichtquellen der Smartphones besichtigen konnte.
Im tollen angeschlossenen Pub des Cresta Churchill trinken wir ein Bier/Wein – Ulrike bestellt eine Portion Fries.

© Herbert S., 2019
Du bist hier : Startseite Afrika Simbabwe Simbabwe-Reisebericht
Die Reise
 
Worum geht's?:
Die Welt per Zug entdecken? … oder was eine Schienen-Kreuzfahrt von einer Bahnfahrt unterscheidet. Nach unseren Erfahrungen mit der Transsib haben wir uns entschlossen eine weitere Schienenkreuzfahrt in Afrika von Simbabwe nach Südafrika zu unternehmen.
Details:
Aufbruch: 19.08.2019
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 02.09.2019
Reiseziele: Simbabwe
Südafrika
Mosambik
Swasiland
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
Bild des Autors