Vielfältiges Malaysia

Malaysia-Reisebericht  |  Reisezeit: Mai / Juni 1998  |  von Inge Waehlisch Soltau

Cameron Highlands

Von Kuala Lumpur fuhren wir - damals noch alles ohne Navi - zu den Cameron Highlands. Die Highlands sind etwa 200 km von Kuala Lumpur entfernt und ca. 80 km von Ipoh - also ein guter Zwischenstopp auf dem Weg nach Penang - und das Ganze auf kurvenreichen Strassen und mit Linksverkehr...
Die Highlands befinden sich auf einer Höhe zwischen 1500 und 2000 m, es herrscht ein angenehmes Klima.
Unterwegs waren immer wieder Stände, wo Früchte zum Verkauf angeboten wurden. Wir kauften uns gebratene Bananen und vollreife Mangos.
Wir kamen an den Siedlungen der Orang Aslis vorbei, und auch die Ureinwohner hatten Stände am Strassenrand, um etwas zu verkaufen.

Dorf der Orang Asli

Dorf der Orang Asli

Orang Aslis

Orang Aslis

Wir hatten keine Unterkunft vorgebucht und suchten uns ein Hotel in Tanah Rata, dem Hauptort der Highlands .Vom Hotel Merlin Inn hatten wir eine schöne Sicht auf die Berge, aber es lag direkt an einer Strasse, und leider wurde es schon sehr früh am Morgen sehr laut, so dass wir uns entschlossen, eine andere Unterkunft zu suchen.
Wir wechselten dani zu einem höheren Hotelgebäude, welches damals "Equatorial Resort" hiess und erhielten ein Zimmer in einem der oberen Etagen, wo es schön ruhig war.

Blick vom Hotel

Blick vom Hotel

Cameroon Highlands

Cameroon Highlands

Wir fuhren durch die Berge über eine Strasse, die mehr eine Piste war, ins Blue Valley, bekannt für seine Teeplantagen. Die Klimabedingungen sind ideal für den Teeanbau.
Es werden nur die jungen hellgrünen Blätter gepflückt, die älteren dunkelgrünen bleiben am Strauch. Deswegen sehen die Teeplantagen aus wie eine grüne Decke, die über die Berglandschaft gestülpt ist.
Dort konnten wir eine Teefabrik besichtigen, man zeigte uns die ganze Produktionskette, wir probierten den ausgezeichneten Tee und kauften dann noch etwas für zuhause.

Teepflanzen im Blue Valley

Teepflanzen im Blue Valley

Teepflückerinnen bei der Arbeit

Teepflückerinnen bei der Arbeit

Natürlich wollten wir auch eine Tour im Regenwald machen. Wir liefen vom Ort zunächst zu den Parit Falls, wo sich ein Aussichtsturm befindet. Man hat von dort eine schöne Sicht auf die Highlands.

Parit Waterfall

Parit Waterfall

Cameroon Higlands

Cameroon Higlands

im Regenwald

im Regenwald

Weiter ging es auf einem Trail an einem Bach entlang bis zu den Robinson Wasserfällen. Hier teilt sich der Pfad, und wir schlugen den Weg ein zum 1840 m hohen Gunung Berembun. Die Wege sind recht unwegsam und manchmal schwierig zu finden. Wir hangelten uns teilweise an Lianen hoch, in der Hoffnung, dass die Lianen nicht zufällig Schlangen sein würden...
Wir kamen schweissgebadet oben an und wurden belohnt mit einer wunderbaren Sicht auf die Highlands.
Auf dem Rückweg überraschte uns dann noch ein mächtiger Tropenregen, aber glücklicherweise war unser Hotel nicht allzu weit, wo wir vollkommen durchnässt ankamen.

Blick vom Gunung Berembun

Blick vom Gunung Berembun

Die Unterkünfte in den Cameron Highlands entstanden während der britischen Kolonialzeit, damit die Beamten Erholung von der tropischen Schwüle weiter unten finden konnten. Den typisch englischen Stil sieht man teilweise noch bei den Bauten und Gärten.
Und was die Engländer auch eingeführt haten, ist die Teezeit. Und nachdem wir so durchnässt waren, genossen wir das heisse Getränk mit Gebäck umso mehr.

Abendlicher Blick vom Equatorial Hill Resort

Abendlicher Blick vom Equatorial Hill Resort

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Kuala Lumpur - Cameron Highlands - Penang - Kota Bahru - Kuala Terengganu - Kuantan - Mersing - Tioman - Malacca - Port Dickson und nochmals Kuala Lumpur
Details:
Aufbruch: 28.05.1998
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 20.06.1998
Reiseziele: Malaysia
Der Autor
 
Inge Waehlisch Soltau berichtet seit 8 Monaten auf umdiewelt.