Vor dem Start!

Fidschi-Reisebericht  |  Reisezeit: Januar - April 2019  |  von Gundula Henkel

Mit Fiji Airways von Nadi nach Tokyo

Vinaka, danke Fidschi

An unserem letzten Tag auf Fidschi sind wir früh auf. Wir trinken unseren Kaffee auf unserem Balkon und genießen noch einmal den Blick auf den Yachthafen vor uns, auf das Meer und die Palmen an den Ufern. Die Luft ist noch angenehm warm, die Sonne bahnt sich erst langsam ihren Weg durch die Wolken. Wir fahren los. Zunächst geht es am Meer entlang. Diese Bilder werden wir mitnehmen: das türkisfarbene und dann ins tiefe Blau übergehende Meer, das satte Grün der Pflanzen, die vielen bunten Blumen und der Himmel, dunkelblau mit strahlend weißen Wolken.

Doch am meisten beeindrucken uns die Menschen. Wir sehen Kinder in ihren bunten Schuluniformen und Schulrucksack auf dem Rücken zusammen mit ihren Muttis, schön anzusehen in ihren bunten Sulu, am Wegesrand auf den Schulbus warten. Dieser ist bereits älteren Semesters und ohne Klimaanlage, die Fenster weit geöffnet, aus denen uns die Eingestiegenen zulachen und grüßen. Die stete Fröhlichkeit, das ständige Lachen und der immer wieder kehrende Gruß Bula, bula stecken einfach an. Wohin wir auch kommen, mit wem wir auch sprechen, selbst die die Stewardess beim Einchecken spricht uns auf unsere Erlebnisse auf Fidschi an.

Wir lesen in der Zeitung von den Schwierigkeiten des täglichen Lebens der Fidschianer. So sterben täglich Menschen aufgrund von fehlendem Zugang zu sauberen Wasser. Eigentlich unverständlich aufgrund der Tatsache, das das Fiji Mineralwasser bis nach Europa exportiert wird. Der Mindestlohn soll knapp 3 Fidschi Dollar betragen. Die Apfelsinen, die wir im einheimischen Supermarkt gekauft haben, haben das Stück 1 Dollar gekostet. Für uns unerklärlich!

Und doch haben wir nicht einen schlecht gelaunten und abweisenden Fidschianer getroffen. Dass die Fidschianer gern miteinander lachen und schwatzen, stets fröhlich beieinander stehen, das ist unschwer zu erkennen. Leben und leben lassen, so scheint es uns und so haben wir es von unserer Freundin Losa gehört, muss das Lebensmotto der Menschen sein. Dieses positive und frohe Lebensgefühl nehmen wir unbedingt mit!

Letzter Blick von unserem Balkon auf Hafen und Meer.

Letzter Blick von unserem Balkon auf Hafen und Meer.

An den wunderschönen Seerosen durften wir uns täglich auf dem Weg zum Strand erfreuen.

An den wunderschönen Seerosen durften wir uns täglich auf dem Weg zum Strand erfreuen.

Entlang der Korallenküste

Entlang der Korallenküste

Obst- und Gemüseverkauf am Wegesrand.

Obst- und Gemüseverkauf am Wegesrand.

Wir passieren Sigatoka, eine der größeren Orte des Landes

Wir passieren Sigatoka, eine der größeren Orte des Landes

Zuckerrohrplantagen

Zuckerrohrplantagen

Internationaler Flughafen Nadi

Internationaler Flughafen Nadi

© Gundula Henkel, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Die Koffer sind gepackt. Ziemlich ungewöhnlich für uns. Eigentlich sind wir die Spätpacker kurz vorm Losmarschieren. Doch diese Reise ist anders als alle unsere Unternehmungen zuvor. Wir sind 71 Tage in 5 Ländern unterwegs, davon gut 30 Tage in Campern in Australien und Neuseeland. Absolutes Neuland für uns ! Daher die lange Vorbereitungszeit. Mit der Routenplanung begannen wir im letzten Sommer. Ein tolles Reisebüro, Kinder und Freunde standen mit viel gutem Rat zur Seite.
Details:
Aufbruch: 21.01.2019
Dauer: 10 Wochen
Heimkehr: 01.04.2019
Reiseziele: Singapur
Fidschi
Japan
Der Autor
 
Gundula Henkel berichtet seit 4 Monaten auf umdiewelt.
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