Kreuz und quer durch Neuseeland

Neuseeland-Reisebericht  |  Reisezeit: Januar / Februar 2019  |  von Thalia&Christine R

Queenstown (12. Februar)

Um 08:30 Uhr startet unsere Horse Trekking Tour mit „Dart Stables“ durch das Flussbett des Dart Rivers in Glenorchy. Wir haben uns die 1-stündige Tour „Hobbits‘ Hack“ gebucht. Leider war die längere Tour schon ausgebucht. Pünktlich um 08:15 Uhr stehen wir am Sammelpunkt in Queenstown und warten auf unsere Abholung. Etwa um 08:30 Uhr werden wir mit einer Horde Rentner in einen großen Reisebus verfrachtet, der uns nach Glenorchy bringt. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde. Der Busfahrer erklärt während der Fahrt den Ablauf einer spannenden Jetboat-Tour mit Wanderung um Glenorchy. Wir fragen uns, ob wir vielleicht im falschen Bus gelandet sind und fragen sicherheitshalber noch einmal nach. Glück gehabt, wir sind richtig. Jedoch sind wir die Einzigen, die die Horse Trekking Tour machen wollen. Alle anderen (Alter: 70+) sind Adrenalin-Junkies und freuen sich auf ihre Jetboat-Fahrt.

Kurzer Fotostopp

Kurzer Fotostopp

In Glenorchy werden wir von einem jungen Mann empfangen, der uns in einem klapprigen Mini-Bus bis zur 15 Minuten entfernten Ranch bringt. Wir erfahren, dass wir heute eine kleine Gruppe von nur vier Leuten plus zwei Guides sind. Da ich schon ein paar Mal auf einem Pferd gesessen habe, werde ich als „fortgeschritten“ eingestuft und darf sogar meine Kamera mitnehmen. Die beiden Chinesen aus unserer Gruppe haben zuvor noch nie ein Pferd gesehen und waren ganz aufgeregt.

Eigentlich ist die Tour relativ langweilig. Wir reiten eine Stunde ein wenig im Schritt im Flussbett umher und können dabei die Landschaft bestaunen. Die Pferde laufen einfach unserem Guide Kate hinterher, sodass wir nichts machen müssen.

Da die Tour als „Hobbits‘ Hack“ bezeichnet wird, muss Kate uns natürlich auch irgendetwas über „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ erzählen. Wir erfahren, dass der Dart River und die Umgebung für ein paar Filmszenen verwendet wurden, die ich sowieso nicht kenne. Viel interessanter ist eher, dass Marcus Pferd Merlin für einige Szenen des Films „Narnia“ als Stunt-Double eingesetzt wurde.

Nach unserem kleinen Ausritt haben wir noch etwa eine Stunde Zeit in Glenorchy, bis die Rentner von ihrer Jetboat-Tour zurück sind. Wir holen uns einen Kaffee in diesem schicken Café und wandern zum Steg des Dorfs. Hier wohnen übrigens nur 300 Menschen.

Danach setzen wir uns wieder in den Bus, der uns zurück nach Queenstown bringt.

Es ist erst 15:30 Uhr. Wir wollen den angebrochenen Tag noch sinnvoll nutzen und uns Fahrräder ausleihen, um noch ein wenig die Stadt und die Umgebung anzuschauen. Schließlich haben wir von Queenstown nicht mehr gesehen als unser Hostel und die Innenstadt und morgen geht es schon wieder früh weiter. Auf dem Weg zum Fahrradverleih treffen wir Christina. Sie begleitet uns spontan. Kurz darauf sitzen wir auf unseren Mountainbikes. Wir haben knappe 4 Stunden Zeit und wollen am See entlang fahren. Mal sehen, wie weit wir kommen. Vielleicht schaffen wir es bis auf die andere Seite, um von dort auf Queenstown schauen zu können. Die Räder lassen sich sehr gut fahren. Wir kommen recht schnell voran und halten ab und zu für ein Foto oder einen Drink.

Nach 2 Stunden inklusive Pausen haben wir die andere Seite des Sees erreicht.

Wir machen uns wieder auf den Rückweg und brauchen eine gute Stunde über die steilen Schotterpisten. Teilweise müssen wir ziemlich auf den Gegenverkehr aufpassen. Gegen Abend sind viele Mountainbiker und Läufer auf dieser idyllischen Strecke unterwegs. Um kurz vor 20 Uhr geben wir die Räder wieder ab und sind mit dem heutigen Tag sehr zufrieden. Wir haben viel erlebt und auch ordentlich Kalorien verbraucht

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Zwischen Studium und dem Antritt der neuen Arbeitsstelle habe ich mir noch ein paar Wochen Freiheit gegönnt, die ich zum Reisen nutzen möchte. Die Reisebegleitung stand schon länger fest, das Ziel jedoch nicht. Nach reichlich Überlegungen entschieden wir uns erst für die Galapagos Inseln, dann doch Peru oder lieber Afrika. Letztendlich ist es dann kurzfristig Neuseeland geworden. Warum nicht mal spontan sein. Die Flüge buchten wir kurz vor Weihnachten, los geht es Ende Januar.
Details:
Aufbruch: 25.01.2019
Dauer: 5 Wochen
Heimkehr: 28.02.2019
Reiseziele: Neuseeland
Der Autor
 
Thalia&Christine R berichtet seit 8 Jahren auf umdiewelt.
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