Mexico Backpack 50 plus

Mexiko-Reisebericht  |  Reisezeit: September / Oktober 2018  |  von Katja Reese

Resümee

Was mann/frau wissen sollte ODER ist Mexiko gefährlich?!?

Wir werden es wieder tun! Tabasco will entdeckt werden, genauso wie die Berge und die Seite des Pazifiks. Wann? Ungewiss, aber es wird passieren.
Ist Mexiko eine Reise wert? Nein, Mexiko ist so groß und vielfältig und unterschiedlich, da braucht es entweder viel Zeit oder mehrere Reisen. Kann man das als Ü-50-Mensch ohne All inclusive machen? Ja! Unbedingt!
Ist Mexiko gefährlich?
Jede Stadt und jedes Land haben Tücken. Die Mexikaner sagen dir, dass Mexico gefährlich ist, Acapulco, Cancun, Playa, Veracruz usw., und natürlich macht die ständige Gewalt etwas mit den Menschen dort. Tatsache ist es aber auch, dass Touristen nicht von dieser Gewalt betroffen sind. Die Mexikaner brauchen den Tourismus und tun alles, um diesen nicht zu gefährden.
Dennoch gibt es Dinge in Mexiko, auf die man aufpassen sollte.
– Bordsteine sind sehr hoch, die Strom- und Telefonmasten stehen dort mittig im Weg (außer Campeche), meist stromführende Kabel hängen herunter.
– Löcher (und damit meinen wir auch tiefe Löcher) sind (außer Campeche) ganz normal; niemals unaufmerksam durch die Gegend zu laufen ist oberstes Gebot.
– Fußgängerampeln existieren nicht (außer der in Playa), d. h., sehr gut aufpassen bei jeder Überquerung der Straße, jährlich sterben bis zu fünf Touristen deswegen (kein Witz).
– Niemals meckern oder lautstark beschweren, freundlich auf Versehen/Fehler hinweisen und schon wird sich alles regeln.
– Vermeiden von Fahrten im Collectivo oder Tourenbus bei Starkregen, die Fahrer heizen trotz Wasser gnadenlos weiter; dass so wenig Unfälle passieren, ist nichts als Glück. Anschnallen hilft, ist aber in Mexiko keine Pflicht, nur für den Fahrer.
– Trinkgeld nicht vergessen! Cancun, Isla Mujeres, Playa und Tulum 15 % meistens, Campeche, Chiapas und Tabasco 10 %. Taxifahrer eigentlich kein Tringeld (wir haben‘s trotzdem gemacht) und den Jungs, die Taschen in den ADO-Bussen verstauen, auch kein Trinkgeld (am Flughafen fragen sie aber danach – allerdings nur die Touristen!).
– Spanisch sprechen hilft, auch wenn es nur wenig ist und vielleicht nicht richtig; es öffnet die Türen und Herzen der Mexikaner immer!
– In Pesos zahlen! Da wird es, ebenso wie wenn man etwas Spanisch spricht, gleich etwas günstiger.

Und ganz wichtig: Lasst euch gegen alles impfen und dann esst, esst, esst. Überall und da, wo es euch gefällt. Das Essen ist immer frisch, vielfältig und gut. Wir haben vom Straßenstand bis zur einheimischen Kneipe alles ausprobiert und Katja hat sich nur in einer Pizzeria in Playa an Pizza oder dem Wein oder was auch immer mal für einen Tag den Magen verdorben. Das kann zu Hause auch passieren und dank Cholera-Schluckimpfung und vor Ort drei Kohletabletten war der Spuk nach einem Tag wieder vorbei. Also traut euch, es lohnt sich!

© Katja Reese, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wer sind wir: Kai, 51 Jahre, und Katja, 48 Jahre alt. Nachdem wir bisher nur Europa waren, wollen wir jetzt die Welt entdecken. Mit Spanisch Kenntnissen haben wir uns für Mexiko entschieden. Nach 10 Tagen Schnuppern in 2017 nun die Rucksackversion.. Mehr und Kultur sollte es sein.. Mexiko ist für uns bunt, laut und wunderbar. Gesagt, geplant, gelesen und losgelegt.
Details:
Aufbruch: 16.09.2018
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 07.10.2018
Reiseziele: Mexiko
Der Autor
 
Katja Reese berichtet seit 7 Tagen auf umdiewelt.
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