Au Revoir - In 220 Tagen um die Welt

USA-Reisebericht  |  Reisezeit: Februar - September 2015  |  von Simon K.

USA WEST Teil 2

…in Reno übernachteten wir eine Nacht und fuhren weiter zum Lake Taupo. Ein schöner See der relativ hoch liegt. Hier campten wir zwei Tage und fuhren weiter Richtung Yosemite Nationalpark. Die Fahrt war steil und ging durch einen Bergpass. Schon vor dem Parkeingang bemerkt man die unheimliche Schönheit dieses Gebiets. Wir bauten unser Zelt auf und schauten uns die Gegend an. Sehr schön, besonders das Yosemite Valley in dem man die Berge von unten betrachten konnte. Hier machten wir auch eine kurze Wanderung die zu einem Wasserfall ohne Wasser führte. Der einzige negative Aspekt ist, dass unheimlich viele Leute in diesem Gebiet waren.

Yosemite Park

Yosemite Park

Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Sacramento, die Hauptstadt von Kalifornien. Hier gaben wir das Auto wieder ab und ich verabschiedete mich von meinen Travelmates. In Sacramento schaute ich mir Old Sacramento, eine Art ,,Altstadt“ mit vielen Geschäften im Western Stil. Außerdem besuchte ich das Eisenbahnmuseum und das Parlament.

Parlament

Parlament

Eisenbahnmuseum

Eisenbahnmuseum

Zwar ist Sacramento die Hauptstadt, hat aber relativ wenig zu bieten. Nach einem Tag hat man alles gesehen. Aber das machte mir nichts aus, da ich die nächsten vier Tage damit verbrachte, mir eine Farm zu suchen, bei welcher ich für Kost und Logie arbeiten kann. Da ich davor aber noch San Francisco anschauen wollte, allerdings keinen Couchsurfing Gastgeber fand, entschloss ich in Santa Rosa (80 km nördlich von SF) Couch zu surfen. Die Gegend ist als Wine Country bekannt. Von hier kommt der Wein aus Kalifornien. Scott mein Host holte mich von der Busstation ab und lud mich zu einem sehr guten Burgerladen ein. Am nächsten Tag besuchte ich San Francisco. Schon in den ersten Minuten fühlt man sich wirklich wohl in dieser Stadt. Die vielen schönen am Hang gebauten, bunten Häuser, Alleen, die Golden Gate Bridge und natürlich die Cable Cars. Die Technik der Cable Cars schaute ich mir zuerst im Museum an. Danach lief ich weiter nach Chinatown. Nach so vielen Chinatowns die ich vorher gesehen hab, war diese die Authentischste. Es roch stark nach Fisch, die Preise sind niedrig und überall Asiaten. Ich lief weiter nach Downtown und schaute mir die California Street an, durch die eine Cable Car Strecke führt. Danach ging ich in die Lambord Street. Ein kleines Stück von dieser Straße liegt am Hang und schlängelt sich herunter. Sehr schön vor allem mit dem Blumen und den bunten Häusern. Danach besuchte ich Fishermans Wharfs den Hafen von San Francisco. Hier kann man zum Beispiel freilebende Seelöwen beobachten. Danach fuhr ich zur Golden Gate Bridge, lief drüber und schaute mir die Brücke von verschiedenen Aussichtspunkten an. Wirklich atemberaubend.

Chinatown

Chinatown

Cable Car

Cable Car

Seelöwen

Seelöwen

EIne Straße in SF

EIne Straße in SF

Lombard Street

Lombard Street

Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge

Am nächsten Tag fuhr ich mit Scott zum Arnold Redwood Wald. Hier sind einer der größten Bäume angesiedelt. Wir wanderten herum und danach machten wir eine Weinprobe. Abends gingen wir ins Kino. Es lief Juressic Park. Interessant hierbei war, dass die Amis kein süßes Popcorn haben. Ihr Favorit ist salziges Popcorn mit Butter. Naja mein Geschmack trifft das nicht so.

Ein sehr großer Baum

Ein sehr großer Baum

Am nächsten Tag machte ich mich nach Glen Ellen auf. Dies liegt noch tiefer im Wine Country und ist eine sehr schöne Gegend. Hier wurde ich von meinem Farmer Host Robert abgeholt. Er zeigte mir die kleine Farm seiner Familie, die ihnen seit drei Jahren gehört. Sie haben zwei Hunde und vier Pferde. Der Sohn Charls hat Wassermanagment studiert und versucht mit mehreren Projekten wassersparend zu leben und Regenwasser vom Winter in Dämmen zu speichern, das Kalifornien im Sommer sehr trocken ist. Zwischen April und November regnet es so gut wie nie! Bevor die Arbeit am nächsten Morgen begann wurde wir in dem Idyllischen Glen Ellen von großen Wohnmobilen und LKWs geweckt. Eine Filmcrew rückte an um auf dem Nachbargrundstück einen neuen Kinofilm zu drehen. Während meiner Zeit auf der Farm schaute ich öfters den Leuten beim Film drehen zu und realisierte wie langweilig dies ist. Die Film wird ,,Running Wild“ heißen und handelt von Knastis die in einem Projekt Pferde pflegen…Hauptdarsteller sind Tommy Flemmigen, Sharon Stone und ein anderer Schauspieler bekannt aus Sex in the City. Ich lebte mich schnell auf der Farm ein. Die Arbeit war nie anstrengend und war schnell gemacht (3-4 h am Tag). Ich half viel im Garten, mistete den Stall aus oder half beim Bau des Dammes. Danach spielte ich mit den Hunden und plante meinen Trip an der Ostküste. Ich genoss die Zeit in Glen Ellen sehr. Ab und zu fuhr ich mit Charls in die Umgebung und schaute mir zum Beispiel Sanoma und die Küste an und sah dort sogar Wale.

Leuchtturm mit Walsichtung

Leuchtturm mit Walsichtung

Grundstück der Farm

Grundstück der Farm

Mein Gefährt auf der Farm

Mein Gefährt auf der Farm

Mein Arbeitskollege

Mein Arbeitskollege

Nach zwei Wochen war meine Zeit in Glen Ellen leider zu Ende und ich besuchte noch einen Tag San Francisco mit dem Host Jeff der in South San Francisco lebt. Er zeigte mir einen Aussichtspunkt von dem man die ganze Stadt sehen kann, schauten und ein Hippieviertel, den Strand und den Golden Gate Park an. Außerdem besuchten wir die Painted Ladies, eine sehr schöne Häuserreihe in SF. Abends machten wir Restaurant Crawl. Hierbei zahlt man 15 Dollar und isst in vier verschiedenen Restaurants jeweils einen Gang. Außerdem lernt man viele Leute kennen. Eine wirklich tolle Sache. Am nächsten Morgen nahm ich das Flugzeug über San Diego nach Las Vegas. Beim Überflug von Los Angeles wird einem die große dieser Stadt bewusst. Man hat den Eindruck diese Stadt zieht sich runter bis nach San Diego. In Las Vegas angekommen schaute ich mir die Hotels und Casinos, die ich bereits bei Nacht gesehen habe, einmal bei Tag an. Wirklich sehr beeindruckend und cool. Ich spielte Roulette und gewann 10 Dollar. Yeah!. Am nächsten Tag flog ich weiter nach Miami.

Fortsetzung folgt…

Painted Ladies

Painted Ladies

Links Bellagio, Rechts Ceasars Palace

Links Bellagio, Rechts Ceasars Palace

Eifelturm Las Vegas

Eifelturm Las Vegas

New York New York mit einer Achterbahn auf dem Dach...mit der ich auch gefahren bin

New York New York mit einer Achterbahn auf dem Dach...mit der ich auch gefahren bin

© Simon K., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In 220 Tagen die Welt besser kennenlernen, die Kulturen anschauen und verstehen und seinen eigenen Horizont erweitern.
Details:
Aufbruch: 18.02.2015
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: 26.09.2015
Reiseziele: Vereinigte Arabische Emirate
China
Thailand
Myanmar
Kambodscha
Vietnam
Laos
Singapur
Australien
Vereinigte Staaten
Neuseeland
Fidschi
Island
Der Autor
 
Simon K. berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.