Moon, Malheur & Minidoka

USA-Reisebericht  |  Reisezeit: Mai / Juni 2016  |  von Ulrich Mattheus

Cascades Lakes Scenic Byway

Pelikane? Mitten in Oregon?
Der Nashornpelikan (American White Pelican, Pelecanus erythrorhynchos) ist einer der grössten Wasservögel. Er lebt im westlichen und südlichen Nordamerika, brütet im Landesinneren in Kolonien auf abgelegenen Inseln und überwintert entlang der warmen Karibikküsten. Im Wasser graziös, wirkt er in der Luft eher pompös. Zu meiner grossen Überraschung treffe ich ihn hier im Hochland von Oregon an. Offensichtlich ist er hinsichlich der Auswahl seines Brutgebietes doch nicht so wählerisch, wie es in Büchern beschrieben wird. Der See, wo ich den Vogel antraf, machte jedenfalls nicht den Eindruck eines sicheren Brutplatzes.

Pelikane? Mitten in Oregon?
Der Nashornpelikan (American White Pelican, Pelecanus erythrorhynchos) ist einer der grössten Wasservögel. Er lebt im westlichen und südlichen Nordamerika, brütet im Landesinneren in Kolonien auf abgelegenen Inseln und überwintert entlang der warmen Karibikküsten. Im Wasser graziös, wirkt er in der Luft eher pompös. Zu meiner grossen Überraschung treffe ich ihn hier im Hochland von Oregon an. Offensichtlich ist er hinsichlich der Auswahl seines Brutgebietes doch nicht so wählerisch, wie es in Büchern beschrieben wird. Der See, wo ich den Vogel antraf, machte jedenfalls nicht den Eindruck eines sicheren Brutplatzes.

Die Cascades Lakes Scenic Byway hat die Auszeichnung “Scenic” nicht umsonst bekommen. Sie gehört zu den 10 landschaftlich schönsten Nebenstrassen Amerikas. Die Länge des Cascades Scenic Byway wird von unterschiedlichen Quellen sehr unterschiedlich angegeben. Vermutlich liegt es daran, dass es immer wieder interessante Stichstrassen links und rechts der Hauptroute gibt, die man mit einbeziehen kann oder auch nicht. Die häufigsten Entfenrungsangaben schwanken zwischen 106 und 134km. Man sollte sich auf jeden Fall genügend Zeit nehmen, denn unterwegs liegen bezaubernde Orte.

Dixon Lanier Merritt (1879-1972) war ein amerikanischer Poet und Humorist. Er wurde weltweit bekannt durch seinen Limerick über den Pelikan. 
A wonderful bird is the Pelican.
His beak can hold more than his belly can.
He can hold in his beak
Food enough for a week!
But I’m damned if I see how the helican?

Dixon Lanier Merritt (1879-1972) war ein amerikanischer Poet und Humorist. Er wurde weltweit bekannt durch seinen Limerick über den Pelikan.

A wonderful bird is the Pelican.
His beak can hold more than his belly can.
He can hold in his beak
Food enough for a week!
But I’m damned if I see how the helican?

Bergpanorama in Zentraloregon
In 1446m Seehöhe träumt der Little Lava Lake im Schatten des Mt. Bachelor ruhig vor sich hin. Hier kann man entspannen oder im See angeln. Regenbogenforelle, Bachforelle und Tui Chub, ein karpfenähnlicher Fisch, gehören zu den kulinarischen Lieblingen der Angler.
Die Dreitausender South Sister und Broken Top ragen über den Horizont, aber der "nur" 2764m hohe Mt. Bachelor dominiert trotz seiner geringeren Höhe die Szenerie um den Little Lava Lake.

Bergpanorama in Zentraloregon
In 1446m Seehöhe träumt der Little Lava Lake im Schatten des Mt. Bachelor ruhig vor sich hin. Hier kann man entspannen oder im See angeln. Regenbogenforelle, Bachforelle und Tui Chub, ein karpfenähnlicher Fisch, gehören zu den kulinarischen Lieblingen der Angler.
Die Dreitausender South Sister und Broken Top ragen über den Horizont, aber der "nur" 2764m hohe Mt. Bachelor dominiert trotz seiner geringeren Höhe die Szenerie um den Little Lava Lake.

Waren wir kurz zuvor an einer Stelle, wo vor 1300 Jahren Lava das Land überflutete und alle Vegetation vernichtete, sehen wir hier, kaum 30km von den Lavafeldern entfernt, dichte Wälder aus Hemlocktannen und Douglasien, glitzernde Seen voller Regenbogenforellen und Rotlachse, murmelnde Bäche und Wiesen voller Wildblumen. 14 Seen können mit dem Boot, schwimmend, zu Fuss oder per Fahrrad erkundet werden. Last but not least sollten die grandiosen Berge erwähnt werden. Drei Berge mit mehr als 3000m Höhe kann man bezwingen, mehrere Berge sind zwischen 2500 und 3000m hoch, man kann im höchsten See Oregons baden (Vorsicht: kalt!) und im Winter am Mt. Bachelor Ski fahren. Kamera nicht vergessen!

Cascades Lakes Scenic Byway
Über insgesamt 346km führt der Cascades Scenic Byway durch die Berge Zentraloregons. Er gehört nicht von ungefähr zu den 10 schönsten Nebenstrassen der Vereinigten Staaten. Besonders im Frühling, wenn oben in den Bergen noch "Winter" herrscht, machen sich die South, Middle und North Sisters sowie der Broken Top für den romantischen Touristen aus Deutschland richtig schick. DAS Sehnsuchtsbild schlechthin!

Cascades Lakes Scenic Byway
Über insgesamt 346km führt der Cascades Scenic Byway durch die Berge Zentraloregons. Er gehört nicht von ungefähr zu den 10 schönsten Nebenstrassen der Vereinigten Staaten. Besonders im Frühling, wenn oben in den Bergen noch "Winter" herrscht, machen sich die South, Middle und North Sisters sowie der Broken Top für den romantischen Touristen aus Deutschland richtig schick. DAS Sehnsuchtsbild schlechthin!

© Ulrich Mattheus, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Diese Reise führte uns von den Grand Tetons in Wyoming durch Idaho und Oregon. Wir besuchten Mesa Falls, Craters of the Moon National Monument, die Sawtooth Mountains, das wenig bekannte Konzentrationslager Minidoka, Shoshone Falls und Boise. Das Malheur National Wildlife Refuge erkundeten wir wie die John Day Fossil Beds und wanderten gegen Ende der Reise durch den grössten Vulkankrater der Cascades.
Details:
Aufbruch: 23.05.2016
Dauer: 13 Tage
Heimkehr: 04.06.2016
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Ulrich Mattheus berichtet seit 5 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (1/1):
Blula 1556971208000
Lieber U­LI,­
Du hast recht, schon allein der Titel zu diesem Rei­se­bericht macht neu­gier­ig. Mir ging es je­den­falls so. Moon, Malheur & Mi­ni­do­ka ? Was er­war­tet mich hier, wofür stehen diese Worte, diese Namen ? Also habe ich mich doch gleich drüber­ge­macht. Das wollte ich alles wissen, von Dir aus erster Hand. Da ich ja in­zwischen einige Berich­te von Dir kenne, wusste ich von vor­nhe­rein, dass ich auch hier wieder voll auf meine Kosten kommen würde, aus­ser­dem handelt es sich ja um die For­tset­zung zu den zwei vorigen Berich­ten, die Du hier in diesem Forum bereits verö­ffent­licht has­t.
Sicher ist die Lektüre nicht immer ganz ein­fach, aber muss sie das denn sein? Ich will ja was erleben auf solch einer vir­tuel­len Reise, z.B. noch un­be­kan­nte Lan­dschaften und be­ein­drucken­de Na­tur­schauspi­e­le sehen und.... einfach auch was da­zu­ler­nen, ja, und genau da ist man bei Dir immer rich­tig. Ich gehöre nicht zu den kom­plett a­ben­teu­er­lichen Na­tu­ren, aber Dir bin ich hier lesen­der­wei­se wie­der­mal mit wach­sen­der Be­geis­te­rung ge­folgt, so un­weg­sam das Gelände auch oft war
Kur­zer Rede langer Sinn... ich habe auch von diesem Bericht wieder viel pro­fi­tiert. Die aus­sa­gek­räfti­gen Fo­tog­ra­fien, die Du ihm bei­gefügt hast, taten noch ein Übri­ges.
"Dan­ke für's Mit­neh­men" kann ich auch diesmal nur wieder sagen.
Du hättest ein Ka­mera­team dabei haben sollen, denn dieser Bericht ist in allen Teilen fil­mreif. Viel­leicht tust Du's ja beim nächsten Mal, träume nicht nur davon, sondern "mach's noch einmal" und ... viel­leicht sogar tats­ächlich noch ein wenig länger. Ja, warte nicht zu lang da­mit.
LG Ursula