Moon, Malheur & Minidoka

USA-Reisebericht  |  Reisezeit: Mai / Juni 2016  |  von Ulrich Mattheus

Craters of the Moon

Middle Butte
Middle Butte ist ein angehobener Basaltklotz in der ansonsten völlig flachen Ebene des Snake River. Es gibt insgesamt drei dieser Erhebungen, aber die beiden anderen sind Aschekegel einer früheren vulkanischen Eruption.

Middle Butte
Middle Butte ist ein angehobener Basaltklotz in der ansonsten völlig flachen Ebene des Snake River. Es gibt insgesamt drei dieser Erhebungen, aber die beiden anderen sind Aschekegel einer früheren vulkanischen Eruption.

Auf der Fahrt durch die Snake River Plain sieht man vereinzelte grosse Aschekegel in der ansonsten völlig ebenen Landschaft. Sie zeugen von gelegentlicher vulkanischer Aktivität nach den grossen Eruptionen des Yellowstone-Hotspots. Die jüngste Zone intensiver Lavaflüsse ist das Gebiet des Craters of the Moon National Monument. Die Zone wird auch „Great Rift“ genannt, „Grosse Bruchzone“. Es handelt sich um ein 84km langes Spaltensystem, das 15000 bis 2000 Jahre vor unserer Zeit aktiv war. Es liegt durchschnittlich 1750m über dem Meer.

Big Southern Butte (rechts im Bild) ist ein gewaltiger Lavadom von 6,5km Durchmesser. Seine Höhe über der grossen, weiten Ebene des Snake River beträgt 762m. Er entstand vor 300000 Jahren und ist zusammen mit seinen beiden kleineren Brüdern weithin sichtbar.

Big Southern Butte (rechts im Bild) ist ein gewaltiger Lavadom von 6,5km Durchmesser. Seine Höhe über der grossen, weiten Ebene des Snake River beträgt 762m. Er entstand vor 300000 Jahren und ist zusammen mit seinen beiden kleineren Brüdern weithin sichtbar.

Das heutige Schutzgebiet befand sich vor rund 11 Millionen Jahren über dem Yellowstone-Hotspot. Das aus dem Erdmantel aufsteigende Magma schmolz Granitgestein der Erdkruste. Dabei wölbte sich die Erdoberfläche auf. Bei einer weiteren Steigerung der Energie kam es zur katastrophalen Eruption und der geschmolzene Granit wurde in Form von Rhyolith ausgeworfen. Dabei entstanden eine Caldera und großflächige Tuff- und Aschenschichten. Mit der Wanderung der Kontinentalplatte verschob sich der Ort der nächsten Eruption. Für die Snake River Plain sind 142 massive Eruptionen nachgewiesen, dazu kommen hunderte mittlere und kleinere. In der Erdkruste hinterließen die Schmelzvorgänge des Hotspots eine 10–15km dicke Schicht aus basaltischer Schlacke, die bis heute überwiegend in geschmolzenem Zustand ist. Sie liefert seither die Energie für die vulkanische Aktivität in der Region. Die Oberfläche sank nach dem Abkühlen ab, es kam zu einer Setzung, die den Zugweg der Nordamerikanischen Platte über den Hotspot hinweg markiert: die Tiefebene der Snake River Plain.

Frühling auf dem Mond
Das Craters of the Moon National Monument ist eine karge Landschaft. Nur im Frühling blühen einzelne Blumeninseln auf der schwarzen Lava.

Frühling auf dem Mond
Das Craters of the Moon National Monument ist eine karge Landschaft. Nur im Frühling blühen einzelne Blumeninseln auf der schwarzen Lava.

Wie auf einem anderen Planeten...
: ... wenn da im Frühling nicht noch das ein oder andere Grün aus dem Boden spriessen würde. Das Craters of the Moon National Monument ist wirklich nur im Frühling halbwegs irdisch. Im Winter fegen kalte Stürme über das Land und im Sommer herrschen Temperaturen von 40°C und darüber. Ausser im Mai kein bevorzugtes Urlaubsziel...

Wie auf einem anderen Planeten...
: ... wenn da im Frühling nicht noch das ein oder andere Grün aus dem Boden spriessen würde. Das Craters of the Moon National Monument ist wirklich nur im Frühling halbwegs irdisch. Im Winter fegen kalte Stürme über das Land und im Sommer herrschen Temperaturen von 40°C und darüber. Ausser im Mai kein bevorzugtes Urlaubsziel...

Schulausflug auf den Mond
Wer genau hinschaut, sieht zwei Schulbusse, die vor einer Ansammlung von Hornitos und grösseren Kratern im Craters of the Moon National Monument parken. Im Hintergrund sieht man die hier in die Snake-River-Ebene steil abfallenden Rocky Mountains.

Schulausflug auf den Mond
Wer genau hinschaut, sieht zwei Schulbusse, die vor einer Ansammlung von Hornitos und grösseren Kratern im Craters of the Moon National Monument parken. Im Hintergrund sieht man die hier in die Snake-River-Ebene steil abfallenden Rocky Mountains.

Erst 1901 besuchte der erste Geologe das Gebiet und 1924 wurde eine erste Beschreibung in der Geographical Review veröffentlicht. Gleichzeitig untersuchten zwei geologische Laien aus Boise das Gebiet. Einer von ihnen, Robert W. Limbert, veröffentlichte 1924 einen Bericht über die Expedition im National Geographic Magazin unter dem Titel „Among the ‚Craters of the Moon‘“. Es gab in der Folgezeit mehrere Anläufe, das Gebiet zu einem Nationalpark zu machen, aber 1970 konnte sich der Kongress der Vereinigten Staaten nur dazu durchringen, den Großteil des National Monuments zusätzlich als Wilderness Area, die strengste Klasse von Naturschutzgebieten in den USA, auszuweisen.

The Lond and Winding Road
Am Rande des Craters of the Moon National Monument ist ein kleines Strassennetz gebaut worden, um der Öffentlichkeit die Wunder dieses Landstriches etwas näher zu bringen. Man kann nicht vielen Menschen zumuten, 20km für eine schöne Aussicht zu Fuss zu gehen, daher hat man dort meist eine schöne Aussicht auf eine Strasse.

The Lond and Winding Road
Am Rande des Craters of the Moon National Monument ist ein kleines Strassennetz gebaut worden, um der Öffentlichkeit die Wunder dieses Landstriches etwas näher zu bringen. Man kann nicht vielen Menschen zumuten, 20km für eine schöne Aussicht zu Fuss zu gehen, daher hat man dort meist eine schöne Aussicht auf eine Strasse.

Ein Krater unter tausenden
Ein Krater im Craters of The Moon National Monument. Die genaue Anzahl der Krater lässt sich nicht bestimmen, weil über die gewaltige Fläche, die grösser ist als das Saarland, nicht nur viele viele viele Krater verstreut, sondern auch teilweise ineinander verschachtelt sind.

Ein Krater unter tausenden
Ein Krater im Craters of The Moon National Monument. Die genaue Anzahl der Krater lässt sich nicht bestimmen, weil über die gewaltige Fläche, die grösser ist als das Saarland, nicht nur viele viele viele Krater verstreut, sondern auch teilweise ineinander verschachtelt sind.

Auch im Craters of the Moon National Monument wollten wir uns bewegen. Die Jahreszeit (Mitte Mai) ist die beste Zeit für Wanderungen. Die Temperaturen können im Winter auf unter -30°C fallen und im Sommer kann die Oberfläche der schwarzen Lava schon mal über 80°C heiss werden und entsprechend abstrahlen. Der für Touristen zugängliche Teil der Lavafelder hat ein kleines Strassennetz mit zahlreichen Aussichtspunkten und kürzeren Rund- und Stichwanderwegen. An einem Tag - wenn man früh genug dran ist - kann man locker alle kurzen Wanderwege ablaufen und bekommt ein intensives Bild der Region. Nur einer der Wanderwege führt richtig weit hinaus in die Wildnis, daher wurde ihm auch der treffende Name "Wilderness Trail" gegeben. Aus zeitlichen Gründen wanderten wir nur ein Drittel dieses Pfades, aber abenteuerliche Naturen mit viel Zeit können da draussen in der Wildnis - mit Erlaubnis der Parkleitung - in einem Krater auch campen. Für die abenteuerlichen, aber ängstlichen Naturen unter Euch: zu Weihnachten 2012 wurde im Craters of the Moon National Monument der erste Wolf seit 1923 gesichtet

Craters of the Moon
Auch wenn jetzt im Frühling noch etwas Vegetation sichtbar ist, wird das Gelände des Craters of the Moon National Monument im Sommer zu einer schwarzbraunen Vorhölle. Lavafelder bis zum weit entfernten Horizont beherrschen das Bild. Mit knapp 2900qkm Grösse sind die Craters of the Moon um fast 20% grösser als das Saarland. Vor 11 Millionen Jahren befand sich der Yellowstone-Hotspot genau hier, aber die vielen schwarzen Lavaflüsse, die hier zu sehen sind, sind deutlich jüngeren Datums. Der Vulkanismus hier ist nicht erloschen, aber derzeit ruhend. Der letzte grosse Ausbruch hier fand vor etwa 2000 Jahren statt.

Craters of the Moon
Auch wenn jetzt im Frühling noch etwas Vegetation sichtbar ist, wird das Gelände des Craters of the Moon National Monument im Sommer zu einer schwarzbraunen Vorhölle. Lavafelder bis zum weit entfernten Horizont beherrschen das Bild. Mit knapp 2900qkm Grösse sind die Craters of the Moon um fast 20% grösser als das Saarland. Vor 11 Millionen Jahren befand sich der Yellowstone-Hotspot genau hier, aber die vielen schwarzen Lavaflüsse, die hier zu sehen sind, sind deutlich jüngeren Datums. Der Vulkanismus hier ist nicht erloschen, aber derzeit ruhend. Der letzte grosse Ausbruch hier fand vor etwa 2000 Jahren statt.

Lavabombe
Das ist hier wörtlich zu nehmen! Die Vulkane des Craters of the Moon National Monument brachen manchmal sanft aus, mit dünnflüssiger, einfach aus dem Krater überlaufender Lava. Manchmal aber gab es explosive Ausbrüche, während derer auch metergrosse, halb erstarrte Lavabomben ausgestossen wurden. Einige dieser Bomben landeten unversehrt und haben sich seit tausenden von Jahren in dieser Form gehalten.

Lavabombe
Das ist hier wörtlich zu nehmen! Die Vulkane des Craters of the Moon National Monument brachen manchmal sanft aus, mit dünnflüssiger, einfach aus dem Krater überlaufender Lava. Manchmal aber gab es explosive Ausbrüche, während derer auch metergrosse, halb erstarrte Lavabomben ausgestossen wurden. Einige dieser Bomben landeten unversehrt und haben sich seit tausenden von Jahren in dieser Form gehalten.

Witch's Broom, in Deutsch Hexenbesen genannt, ist eine Pflanzenkrankheit, die aus unterschiedlichen Gründen ausgelöst werden kann. Es kann sich um eine Hormonstörung einer Pflanze handeln oder von verschiedenen Erregern verursacht werden. Pilze, Misteln, Milben, Nematoden, Phytoplasmen und Viren werden als Auslöser angenommen. In einem Gebiet des Craters of the Moon National Monument ist diese Krankheit sehr verbreitet. Das Gebiet trägt auch den Beinamen "Devils Orchard" ("Des Teufels Obstgarten").

Witch's Broom, in Deutsch Hexenbesen genannt, ist eine Pflanzenkrankheit, die aus unterschiedlichen Gründen ausgelöst werden kann. Es kann sich um eine Hormonstörung einer Pflanze handeln oder von verschiedenen Erregern verursacht werden. Pilze, Misteln, Milben, Nematoden, Phytoplasmen und Viren werden als Auslöser angenommen. In einem Gebiet des Craters of the Moon National Monument ist diese Krankheit sehr verbreitet. Das Gebiet trägt auch den Beinamen "Devils Orchard" ("Des Teufels Obstgarten").

Die Schlangenlegende

Nach einer Sage der First Nations soll vor langer, langer Zeit eine gewaltige Schlange existiert haben, die viele Kilometer lang gewesen sein soll. Sie lag in der weiten Ebene, wo heute der Snake River fliesst. Obwohl die Schlange keinem menschlichen Wesen jemals Schaden zufügte, war sie dennoch gefürchtet. An einem Frühlingsmorgen erhob sich die Schlange aus dem Winterschlaf, verliess ihr Bett und begab sich zu einem Berg im Norden, wo sich heute Craters-of-the-Moon befindet. Dort ringelte sich die Schlange um den Berg und sonnte sich. Nach einigen Tagen kam ein Gewitter über das Land und erregte mit Blitzen und Donnern den Zorn der Schlange. Wütend begann sie, sich fester und fester um den Berg zu winden. Bald zerbröckelten die Felsen des Berges, aber die Schlange drückte immer fester zu. Schliesslich wurde der Druck so gross, dass die Steine anfingen zu schmelzen und Feuer aus den Spalten kam. Als flüssig geschmolzene Felsen die Berghänge hinabglitten, konnte die Schlange sich nicht schnell genug in Sicherheit bringen und sie verbrannte auf den heissen Felsen. Nach einiger Zeit brannten die Felsen aus und wurden wieder kalt und fest. Bis auf den heutigen Tag kann man die Asche der Schlange sehen und einige ihrer verkohlten Knochen und Rippen ragen leblos aus dem Boden.

Blue Dragon Flow
Es gibt auch bunte Lava im Craters of the Moon National Monument. Ich meine damit nicht das rote Glühen der flüssigen Lava, sondern die Farbtöne der erkalteten Lava. Aus dem heissen Gestein blühen manchmal verschiedene Minerale oder metallische Niederschläge aus, die vom Regen nicht abgewaschen werden können. Resultat sind zart in allen möglichen Farben schillernde Lavablöcke. Allerdings: die orangenen Flecken sind Flechten.

Blue Dragon Flow
Es gibt auch bunte Lava im Craters of the Moon National Monument. Ich meine damit nicht das rote Glühen der flüssigen Lava, sondern die Farbtöne der erkalteten Lava. Aus dem heissen Gestein blühen manchmal verschiedene Minerale oder metallische Niederschläge aus, die vom Regen nicht abgewaschen werden können. Resultat sind zart in allen möglichen Farben schillernde Lavablöcke. Allerdings: die orangenen Flecken sind Flechten.

Endlich grün
Dunkle Schnee- und Regenwolken ziehen über die weite Ebene des Snake River, an deren nördlichem Ende sich das Craters of the Moon National Monument befindet. Nur im Frühling können die Pflanzen hier auf nennenswerte Niederschläge hoffen und bedanken sich artig mit ihren Grüntönen, die sich als Kontrast zu den Farben des Bodens und des Himmels verstehen.

Endlich grün
Dunkle Schnee- und Regenwolken ziehen über die weite Ebene des Snake River, an deren nördlichem Ende sich das Craters of the Moon National Monument befindet. Nur im Frühling können die Pflanzen hier auf nennenswerte Niederschläge hoffen und bedanken sich artig mit ihren Grüntönen, die sich als Kontrast zu den Farben des Bodens und des Himmels verstehen.

Zufällige archäologische Funde beweisen die Anwesenheit von Vorfahren der Shoshone-Bannock in diesem Gebiet zu einer Zeit, als die letzten grossen Eruptionen stattfanden. Man fand Abfall aus der Herstellung von Pfeilspitzen und Steinbrüche, wo Tachylit abgebaut wurde. Tachylit ist, ähnlich dem Obsidian, ein glasartiges vulkanisches Gestein. Faustkeile, Stössel und Mahlsteine sowie Tonscherben fanden sich ebenfalls.
Offensichtlich war das Gebiet vor langer Zeit sehr wildreich, so dass sich die Stämme der First Nations hier gerne ansiedelten. Lavaröhren dienten als Kühlschränke, denn sie hielten ganzjährig eine konstante, niedrige Temperatur. Hinweise dafür sind zahlreiche von Menschen bearbeitete Knochen von Bison, Hirschen und anderen Tieren.

Stricklava - hier im Craters of the Moon National Monument in Idaho - ist weltweit an vielen Vulkanen anzutreffen. Sie entsteht, wenn die gerade erstarrende, dünnflüssige Lava an der Oberfläche zäh wird, in der Tiefe aber noch schneller weiterfliesst. Die zähe Oberfläche wird dabei wie eine Gardine in Falten gelegt.

Stricklava - hier im Craters of the Moon National Monument in Idaho - ist weltweit an vielen Vulkanen anzutreffen. Sie entsteht, wenn die gerade erstarrende, dünnflüssige Lava an der Oberfläche zäh wird, in der Tiefe aber noch schneller weiterfliesst. Die zähe Oberfläche wird dabei wie eine Gardine in Falten gelegt.

Blizzard Mountain
Ein Schneesturm fegt von den Rocky Mountains in die Ebene des Snake River herab. Bezeichnenderweise heisst der Berg im Bild "Blizzard Mountain". Wir befinden und hier im Craters of the Moon National Monument, daher die düstere Farbe des Bodens: er besteht hier aus erkalteter Lava.

Blizzard Mountain
Ein Schneesturm fegt von den Rocky Mountains in die Ebene des Snake River herab. Bezeichnenderweise heisst der Berg im Bild "Blizzard Mountain". Wir befinden und hier im Craters of the Moon National Monument, daher die düstere Farbe des Bodens: er besteht hier aus erkalteter Lava.

© Ulrich Mattheus, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Diese Reise führte uns von den Grand Tetons in Wyoming durch Idaho und Oregon. Wir besuchten Mesa Falls, Craters of the Moon National Monument, die Sawtooth Mountains, das wenig bekannte Konzentrationslager Minidoka, Shoshone Falls und Boise. Das Malheur National Wildlife Refuge erkundeten wir wie die John Day Fossil Beds und wanderten gegen Ende der Reise durch den grössten Vulkankrater der Cascades.
Details:
Aufbruch: 23.05.2016
Dauer: 13 Tage
Heimkehr: 04.06.2016
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Ulrich Mattheus berichtet seit 5 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (1/1):
Blula 1556971208000
Lieber U­LI,­
Du hast recht, schon allein der Titel zu diesem Rei­se­bericht macht neu­gier­ig. Mir ging es je­den­falls so. Moon, Malheur & Mi­ni­do­ka ? Was er­war­tet mich hier, wofür stehen diese Worte, diese Namen ? Also habe ich mich doch gleich drüber­ge­macht. Das wollte ich alles wissen, von Dir aus erster Hand. Da ich ja in­zwischen einige Berich­te von Dir kenne, wusste ich von vor­nhe­rein, dass ich auch hier wieder voll auf meine Kosten kommen würde, aus­ser­dem handelt es sich ja um die For­tset­zung zu den zwei vorigen Berich­ten, die Du hier in diesem Forum bereits verö­ffent­licht has­t.
Sicher ist die Lektüre nicht immer ganz ein­fach, aber muss sie das denn sein? Ich will ja was erleben auf solch einer vir­tuel­len Reise, z.B. noch un­be­kan­nte Lan­dschaften und be­ein­drucken­de Na­tur­schauspi­e­le sehen und.... einfach auch was da­zu­ler­nen, ja, und genau da ist man bei Dir immer rich­tig. Ich gehöre nicht zu den kom­plett a­ben­teu­er­lichen Na­tu­ren, aber Dir bin ich hier lesen­der­wei­se wie­der­mal mit wach­sen­der Be­geis­te­rung ge­folgt, so un­weg­sam das Gelände auch oft war
Kur­zer Rede langer Sinn... ich habe auch von diesem Bericht wieder viel pro­fi­tiert. Die aus­sa­gek­räfti­gen Fo­tog­ra­fien, die Du ihm bei­gefügt hast, taten noch ein Übri­ges.
"Dan­ke für's Mit­neh­men" kann ich auch diesmal nur wieder sagen.
Du hättest ein Ka­mera­team dabei haben sollen, denn dieser Bericht ist in allen Teilen fil­mreif. Viel­leicht tust Du's ja beim nächsten Mal, träume nicht nur davon, sondern "mach's noch einmal" und ... viel­leicht sogar tats­ächlich noch ein wenig länger. Ja, warte nicht zu lang da­mit.
LG Ursula