Moon, Malheur & Minidoka

USA-Reisebericht  |  Reisezeit: Mai / Juni 2016  |  von Ulrich Mattheus

Owhyhee County

Die Berge, ein Fluss und ein ganzes County im südlichen Grenzgebiet zwischen Idaho und Oregon wurden nach einer veralteten Schreibweise von „Hawai’i“ benannt. Schiffe von Pelzhändlern brachten Hawaiianer (damals „Owhyhees“ genannt) in den Nordwesten. 1818 brachte Donald McKenzie die erste Gruppe von Pelzjägern in das Tal des Snake River. Er schickte mehrere Hawaiianer in die Berge, um Pelze zu sammeln, aber sie kamen nie zurück. Das Gebiet gehört zu den letzten unerkundeten Gebieten der U.S.A. ausserhalb Alaskas. Das Gelände ist karg und zerklüftet und viele Schönheiten dieser wilden Region haben bis heute nur wenige Menschen gesehen.

Owhyhee County

Owhyhee County

Oregon endlos

Oregon endlos

Der Südosten von Oregon ist dünn besiedelt und karg. Wenige Flussläufe lassen wenig Landwirtschaft zu. Ein guter Teil dieser Gegend gehört schon zum Great Basin, des abflusslosen Gebiets, dessen markantester Vertreter der Grosse Salzsee in Utah ist. Am Horizont erkennt man den wenig bekannten Steens Mountain. Trotz seiner Ausdehnung von 80km handelt es sich um einen einzigen Berg, der aus einer Bruchscholle entstanden ist.

Der Owyhee River findet seinen Weg in den grossen Snake River. Wenn wir ihn überquert haben, betreten wir das Great Basin, die riesige abflusslose Zone, die vor Urzeiten ein gewaltiger See war.

Der Owyhee River findet seinen Weg in den grossen Snake River. Wenn wir ihn überquert haben, betreten wir das Great Basin, die riesige abflusslose Zone, die vor Urzeiten ein gewaltiger See war.

© Ulrich Mattheus, 2019
Du bist hier : Startseite Die Amerikas USA USA-Reisebericht
Die Reise
 
Worum geht's?:
Diese Reise führte uns von den Grand Tetons in Wyoming durch Idaho und Oregon. Wir besuchten Mesa Falls, Craters of the Moon National Monument, die Sawtooth Mountains, das wenig bekannte Konzentrationslager Minidoka, Shoshone Falls und Boise. Das Malheur National Wildlife Refuge erkundeten wir wie die John Day Fossil Beds und wanderten gegen Ende der Reise durch den grössten Vulkankrater der Cascades.
Details:
Aufbruch: 23.05.2016
Dauer: 13 Tage
Heimkehr: 04.06.2016
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Ulrich Mattheus berichtet seit 5 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (1/1):
Blula 1556971208000
Lieber U­LI,­
Du hast recht, schon allein der Titel zu diesem Rei­se­bericht macht neu­gier­ig. Mir ging es je­den­falls so. Moon, Malheur & Mi­ni­do­ka ? Was er­war­tet mich hier, wofür stehen diese Worte, diese Namen ? Also habe ich mich doch gleich drüber­ge­macht. Das wollte ich alles wissen, von Dir aus erster Hand. Da ich ja in­zwischen einige Berich­te von Dir kenne, wusste ich von vor­nhe­rein, dass ich auch hier wieder voll auf meine Kosten kommen würde, aus­ser­dem handelt es sich ja um die For­tset­zung zu den zwei vorigen Berich­ten, die Du hier in diesem Forum bereits verö­ffent­licht has­t.
Sicher ist die Lektüre nicht immer ganz ein­fach, aber muss sie das denn sein? Ich will ja was erleben auf solch einer vir­tuel­len Reise, z.B. noch un­be­kan­nte Lan­dschaften und be­ein­drucken­de Na­tur­schauspi­e­le sehen und.... einfach auch was da­zu­ler­nen, ja, und genau da ist man bei Dir immer rich­tig. Ich gehöre nicht zu den kom­plett a­ben­teu­er­lichen Na­tu­ren, aber Dir bin ich hier lesen­der­wei­se wie­der­mal mit wach­sen­der Be­geis­te­rung ge­folgt, so un­weg­sam das Gelände auch oft war
Kur­zer Rede langer Sinn... ich habe auch von diesem Bericht wieder viel pro­fi­tiert. Die aus­sa­gek­räfti­gen Fo­tog­ra­fien, die Du ihm bei­gefügt hast, taten noch ein Übri­ges.
"Dan­ke für's Mit­neh­men" kann ich auch diesmal nur wieder sagen.
Du hättest ein Ka­mera­team dabei haben sollen, denn dieser Bericht ist in allen Teilen fil­mreif. Viel­leicht tust Du's ja beim nächsten Mal, träume nicht nur davon, sondern "mach's noch einmal" und ... viel­leicht sogar tats­ächlich noch ein wenig länger. Ja, warte nicht zu lang da­mit.
LG Ursula