Moon, Malheur & Minidoka

USA-Reisebericht  |  Reisezeit: Mai / Juni 2016  |  von Ulrich Mattheus

Pillars of Rome

Ab in die Wüste
Wenn man die Pillars of Rome besucht, denkt man, man habe sich verirrt. Eine immer schäbiger werdende Schotterpiste führt scheinbar ins Nichts, bevor man sich den bis zu 30 Meter hohen Säulen nähert.

Ab in die Wüste
Wenn man die Pillars of Rome besucht, denkt man, man habe sich verirrt. Eine immer schäbiger werdende Schotterpiste führt scheinbar ins Nichts, bevor man sich den bis zu 30 Meter hohen Säulen nähert.

Rome, Oregon
Die Pillars of Rome sind eine Sehenswürdigkeit. Nicht immer treffen wir Europäer in den U.S.A. auf Ortsnamen, die uns so vertraut sind. Meistens wird man enttäuscht, wenn man die Orte mal sieht. Siehe Paris, Texas. Siehe Moscow, Idaho. Aber Rome, Oregon, hat immerhin etwas zu bieten.

Rome, Oregon
Die Pillars of Rome sind eine Sehenswürdigkeit. Nicht immer treffen wir Europäer in den U.S.A. auf Ortsnamen, die uns so vertraut sind. Meistens wird man enttäuscht, wenn man die Orte mal sieht. Siehe Paris, Texas. Siehe Moscow, Idaho. Aber Rome, Oregon, hat immerhin etwas zu bieten.

Der Owyhee River kommt aus den gleichnamigen Bergen, fliesst nach Westen durch den Owyhee Canyon, wendet sich dann nach Norden, um in den Snake River zu münden. Im Mittellauf des Owyhee liegt Rome. Nicht, dass man diese Metropole schon mal gesehen haben müsste. Sie besteht nämlich nur aus kaum einer handvoll entlang des Flusses verstreuter Farmen. Die Attraktion von Rome sind die Pillars of Rome, säulenartige Formationen aus Lehm und Fossilien. Für frühe Pioniere entlang des Oregon Trail waren sie Orientierungspunkte im sonst weiten und kargen Land. Diese Pioniere benannten sie auch nach den antiken Säulen in Rom.

Pillars of Rome
Säulenartige Formen aus Lehm und Fossilien bilden die Pillars of Rome. Hier in Oregon liegt ein Hauch des amerikanischen Südwestens in der Luft. Man fühlt sich erinnert an die grossartigen Felsformationen in Arizona, Kalifornien, Nevada und Utah. Dabei sind wir hier in Oregon, das immer als dicht bewaldet beschrieben wird.

Pillars of Rome
Säulenartige Formen aus Lehm und Fossilien bilden die Pillars of Rome. Hier in Oregon liegt ein Hauch des amerikanischen Südwestens in der Luft. Man fühlt sich erinnert an die grossartigen Felsformationen in Arizona, Kalifornien, Nevada und Utah. Dabei sind wir hier in Oregon, das immer als dicht bewaldet beschrieben wird.

In Rome, kurz nachdem wir in Richtung Pillars of Rome abgebogen waren, trauten wir unseren Augen nicht, als ein kleines Flugzeug auf der geraden Strasse vor uns direkt auf uns zuhielt. Es sah aus, als wolle es auf der Strasse landen – und genau das tat es auch! Im südöstlichen Oregon ist alles so weit auseinander, dass es effizienter ist, wichtige Angelegenheiten mit dem Flugzeug zu erledigen. Bis in die nächste grössere Stadt fährt man gut und gerne 4 Stunden – in einem Notfall zu lange. Wir beobachteten das landende Flugzeug und stellten erstaunt fest, dass der Pilot landete, um das Flugzeug aufzutanken.

Strasse gesperrt
In Rome, kurz nachdem wir in Richtung Pillars of Rome abgebogen waren, trauten wir unseren Augen nicht, als ein kleines Flugzeug auf der geraden Strasse vor uns direkt auf uns zuhielt. Es sah aus, als wolle es auf der Strasse landen – und genau das tat es auch! Im südöstlichen Oregon ist alles so weit auseinander, dass es effizienter ist, wichtige Angelegenheiten mit dem Flugzeug zu erledigen. Bis in die nächste grössere Stadt fährt man gut und gerne 4 Stunden – in einem Notfall zu lange. Wir beobachteten das landende Flugzeug und stellten erstaunt fest, dass der Pilot landete, um das Flugzeug aufzutanken.

Strasse gesperrt
In Rome, kurz nachdem wir in Richtung Pillars of Rome abgebogen waren, trauten wir unseren Augen nicht, als ein kleines Flugzeug auf der geraden Strasse vor uns direkt auf uns zuhielt. Es sah aus, als wolle es auf der Strasse landen – und genau das tat es auch! Im südöstlichen Oregon ist alles so weit auseinander, dass es effizienter ist, wichtige Angelegenheiten mit dem Flugzeug zu erledigen. Bis in die nächste grössere Stadt fährt man gut und gerne 4 Stunden – in einem Notfall zu lange. Wir beobachteten das landende Flugzeug und stellten erstaunt fest, dass der Pilot landete, um das Flugzeug aufzutanken.

Startklar

Startklar

Starterlaubnis erteilt

Starterlaubnis erteilt

Kurz nach Rome querten wir eine Wasserscheide besonderer Art: wir fuhren in das Great Basin. Vor diesem Besuch verortete ich das Great Basin immer in den Staaten Nevada und Utah, aber in Wirklichkeit reicht es bis in die Staaten Idaho, Arizona und Kailfornien, sowie zu einem recht grossen Teil nach Oregon hinein. Immerhin an die 25% der Fläche von Oregon liegen innerhalb des Great Basin. Das Great Basin definiert sich als ein abflussloses Gebiet. Alle Flüsse, die dort fliessen, erreichen nie das Meer, sondern verdunsten früher oder später. Daher füllen sich die vorhandenen Seen sehr unterschiedlich, je nach der jährlich stark schwankenden Niederschlagsmenge.

Into the Great Wide Open

Into the Great Wide Open

Stillleben in Oregon
Stillleben bezeichnet in der Geschichte der europäischen Kunsttradition die Darstellung toter bzw. regloser Gegenstände (Blumen, Früchte, tote Tiere, Gläser, Instrumente o.a.). Deren Auswahl und Gruppierung erfolgte nach inhaltlichen (oft symbolischen) und ästhetischen Aspekten. Quelle: Wikipedia.

Stillleben in Oregon
Stillleben bezeichnet in der Geschichte der europäischen Kunsttradition die Darstellung toter bzw. regloser Gegenstände (Blumen, Früchte, tote Tiere, Gläser, Instrumente o.a.). Deren Auswahl und Gruppierung erfolgte nach inhaltlichen (oft symbolischen) und ästhetischen Aspekten. Quelle: Wikipedia.

© Ulrich Mattheus, 2019
Du bist hier : Startseite Die Amerikas USA USA-Reisebericht
Die Reise
 
Worum geht's?:
Diese Reise führte uns von den Grand Tetons in Wyoming durch Idaho und Oregon. Wir besuchten Mesa Falls, Craters of the Moon National Monument, die Sawtooth Mountains, das wenig bekannte Konzentrationslager Minidoka, Shoshone Falls und Boise. Das Malheur National Wildlife Refuge erkundeten wir wie die John Day Fossil Beds und wanderten gegen Ende der Reise durch den grössten Vulkankrater der Cascades.
Details:
Aufbruch: 23.05.2016
Dauer: 13 Tage
Heimkehr: 04.06.2016
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Ulrich Mattheus berichtet seit 5 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (1/1):
Blula 1556971208000
Lieber U­LI,­
Du hast recht, schon allein der Titel zu diesem Rei­se­bericht macht neu­gier­ig. Mir ging es je­den­falls so. Moon, Malheur & Mi­ni­do­ka ? Was er­war­tet mich hier, wofür stehen diese Worte, diese Namen ? Also habe ich mich doch gleich drüber­ge­macht. Das wollte ich alles wissen, von Dir aus erster Hand. Da ich ja in­zwischen einige Berich­te von Dir kenne, wusste ich von vor­nhe­rein, dass ich auch hier wieder voll auf meine Kosten kommen würde, aus­ser­dem handelt es sich ja um die For­tset­zung zu den zwei vorigen Berich­ten, die Du hier in diesem Forum bereits verö­ffent­licht has­t.
Sicher ist die Lektüre nicht immer ganz ein­fach, aber muss sie das denn sein? Ich will ja was erleben auf solch einer vir­tuel­len Reise, z.B. noch un­be­kan­nte Lan­dschaften und be­ein­drucken­de Na­tur­schauspi­e­le sehen und.... einfach auch was da­zu­ler­nen, ja, und genau da ist man bei Dir immer rich­tig. Ich gehöre nicht zu den kom­plett a­ben­teu­er­lichen Na­tu­ren, aber Dir bin ich hier lesen­der­wei­se wie­der­mal mit wach­sen­der Be­geis­te­rung ge­folgt, so un­weg­sam das Gelände auch oft war
Kur­zer Rede langer Sinn... ich habe auch von diesem Bericht wieder viel pro­fi­tiert. Die aus­sa­gek­räfti­gen Fo­tog­ra­fien, die Du ihm bei­gefügt hast, taten noch ein Übri­ges.
"Dan­ke für's Mit­neh­men" kann ich auch diesmal nur wieder sagen.
Du hättest ein Ka­mera­team dabei haben sollen, denn dieser Bericht ist in allen Teilen fil­mreif. Viel­leicht tust Du's ja beim nächsten Mal, träume nicht nur davon, sondern "mach's noch einmal" und ... viel­leicht sogar tats­ächlich noch ein wenig länger. Ja, warte nicht zu lang da­mit.
LG Ursula