Entlang des Neckars und der Donau in 2017

Deutschland-Reisebericht  |  Reisezeit: Mai 2017  |  von Andreas Rohbogner

3. Etappe von Geisingen nach Riedlingen

Eigentlich wäre ich darauf gespannt gewesen, die Donauversinkung bei Immendingen live zu erleben, wenn das Wasser zum Großteil oder auch ganz im Boden verschwindet, Aber zu meinem Zeitpunkt des Vorbeikommens am 23. Mai war die Wasserführung der Donau so hoch, daß man nicht im Geringsten von einer Versinkung hätte reden können. Die Donau strömte frisch und munter so dahin und ich rollte neben ihr weiter.

Eigentlich wäre ich darauf gespannt gewesen, die Donauversinkung bei Immendingen live zu erleben, wenn das Wasser zum Großteil oder auch ganz im Boden verschwindet, Aber zu meinem Zeitpunkt des Vorbeikommens am 23. Mai war die Wasserführung der Donau so hoch, daß man nicht im Geringsten von einer Versinkung hätte reden können. Die Donau strömte frisch und munter so dahin und ich rollte neben ihr weiter.

In Hintschingen kurz vor Immendingen gab's dann noch ein Generationentreffen hinsichtlich 200 Jahren menschlicher Fortbewegung auf Rädern ohne fremde Kraft, wobei das linke historische Gefährt ja selbst schon einen technischen Fortschritt zur eigentlichen Drais'schen Laufmaschine aus dem Jahre 1817 darstellt.

In Hintschingen kurz vor Immendingen gab's dann noch ein Generationentreffen hinsichtlich 200 Jahren menschlicher Fortbewegung auf Rädern ohne fremde Kraft, wobei das linke historische Gefährt ja selbst schon einen technischen Fortschritt zur eigentlichen Drais'schen Laufmaschine aus dem Jahre 1817 darstellt.

Das historische Rathaus in Hintschingen.

Das historische Rathaus in Hintschingen.

Historische Triebwagengarnitur im Bahnhof Immendingen.

Historische Triebwagengarnitur im Bahnhof Immendingen.

Etwas kurioses Hinweisschild, aber es geht mit einer engen Wende nur eine kurze Rampe aufwärts, um die Gleisanlagen vom Bahnhof Immendingen zu überqueren.

Etwas kurioses Hinweisschild, aber es geht mit einer engen Wende nur eine kurze Rampe aufwärts, um die Gleisanlagen vom Bahnhof Immendingen zu überqueren.

Donaustufen in Immendingen

Donaustufen in Immendingen

Blick in Flußrichtung von einer Holzbrücke am Immendinger Ortsende.

Blick in Flußrichtung von einer Holzbrücke am Immendinger Ortsende.

Nochmals eine Chance für eine Donauversinkung bzw. lt. Schild "...versickerung"? (wobei lt. Infos der Begriff "Versinkung" eigentlich bevorzugt wird)

Nochmals eine Chance für eine Donauversinkung bzw. lt. Schild "...versickerung"? (wobei lt. Infos der Begriff "Versinkung" eigentlich bevorzugt wird)

Wie zu sehen ist, gibt es auch hier leider vertrottelte Vandalen, die in ihrer sinnlosen Zerstörungswut vor nichts Halt machen

Wie zu sehen ist, gibt es auch hier leider vertrottelte Vandalen, die in ihrer sinnlosen Zerstörungswut vor nichts Halt machen

Auch an dieser Versinkungsstelle gegenwärtig eine zu hohe Wasserführung um (rel. trockenen) Fußes die gegenüberliegende Wegweiterführung (Mitte rechts) erreichen zu können.

Auch an dieser Versinkungsstelle gegenwärtig eine zu hohe Wasserführung um (rel. trockenen) Fußes die gegenüberliegende Wegweiterführung (Mitte rechts) erreichen zu können.

Kurz vor Tuttlingen eine etwas sonderliche Baumwuchsform

Kurz vor Tuttlingen eine etwas sonderliche Baumwuchsform

Eine Art von Arche Noah in Tuttlingen

Eine Art von Arche Noah in Tuttlingen

Weiter geht's auf dem richtigen Pfad.

Weiter geht's auf dem richtigen Pfad.

Eisenbahn-Stahlfachwerkbrücke bei Fridingen an der Donau und im folgenden Landschaftseindrücke vom Donautal bis zur Ortschaft Fridingen.

Eisenbahn-Stahlfachwerkbrücke bei Fridingen an der Donau und im folgenden Landschaftseindrücke vom Donautal bis zur Ortschaft Fridingen.

Stahlkonstruktion an einer weiteren Eisenbahnbrücke

Stahlkonstruktion an einer weiteren Eisenbahnbrücke

Imposante Fachwerkskonstruktionen in Fridingen

Imposante Fachwerkskonstruktionen in Fridingen

Und eine dritte Donauversinkung hinter Fridingen - und wieder, wie von den vorigen Versinkungen zu erwarten, zu viel Wasser.

Und eine dritte Donauversinkung hinter Fridingen - und wieder, wie von den vorigen Versinkungen zu erwarten, zu viel Wasser.

Im Folgenden Eindrücke aus dem Naturpark Obere Donau hinter Fridingen

Im Folgenden Eindrücke aus dem Naturpark Obere Donau hinter Fridingen

Zur Orientierung

Zur Orientierung

Im Hintergrund auf dem Felsen: Burg bzw. Schloss Bronnen.
Kann leider nicht besichtigt werden, da im Privatbesitz.

Im Hintergrund auf dem Felsen: Burg bzw. Schloss Bronnen.
Kann leider nicht besichtigt werden, da im Privatbesitz.

Eine Zebu-Herde durchquert die Donau an einer Furt. Erst weilten sie ruhig an der anderen Flussseite, plötzlich ging eine gemächlich los und die anderen folgten ihr.

Eine Zebu-Herde durchquert die Donau an einer Furt. Erst weilten sie ruhig an der anderen Flussseite, plötzlich ging eine gemächlich los und die anderen folgten ihr.

An Muttis Trinkbar, auch während des Marsches.

An Muttis Trinkbar, auch während des Marsches.

Am rechten Bildrand das Gasthaus Jägerhaus, zu deren angeschlossener Landwirtschaft die Zebus gehörten.

Am rechten Bildrand das Gasthaus Jägerhaus, zu deren angeschlossener Landwirtschaft die Zebus gehörten.

Zebus oder auch Buckelrinder stammen eigentlich aus dem Bereich des indischen Subkontinents. Hier in diesem Fall handelt es sich um eine Zwergzebu-Zucht. Der gerade anwesende Landwirt erklärte mir, daß sich seine Herde immer selbständig zwischen der Stallung und den Weideflächen hin und her bewege.

Zebus oder auch Buckelrinder stammen eigentlich aus dem Bereich des indischen Subkontinents. Hier in diesem Fall handelt es sich um eine Zwergzebu-Zucht. Der gerade anwesende Landwirt erklärte mir, daß sich seine Herde immer selbständig zwischen der Stallung und den Weideflächen hin und her bewege.

Ein massiver Felsüberhang bildet einen Unterstand für landwirtschaftliche Geräte.

Ein massiver Felsüberhang bildet einen Unterstand für landwirtschaftliche Geräte.

Der Gedächtnis-Tempel ist auf dem Felsstück erkennbar.

Der Gedächtnis-Tempel ist auf dem Felsstück erkennbar.

Kloster Beuron, auch Erzabtei Beuron wurde ab 1077 hier errichtet.

Kloster Beuron, auch Erzabtei Beuron wurde ab 1077 hier errichtet.

Station 2 vom Arche-Pfad in Beuron. Die Skulptur dürfte also Noah darstellen.

Station 2 vom Arche-Pfad in Beuron. Die Skulptur dürfte also Noah darstellen.

Letzter Blick auf Beuron

Letzter Blick auf Beuron

und weiter im Naturpark Oberes Donautal

und weiter im Naturpark Oberes Donautal

Der 180,9 m lange Käpfletunnel.

Der 180,9 m lange Käpfletunnel.

Die dem heiligen Abt Maurus geweihte Kapelle, zugehörig zur Benediktiner Erzabtei St. Martin von Beuron.

Die dem heiligen Abt Maurus geweihte Kapelle, zugehörig zur Benediktiner Erzabtei St. Martin von Beuron.

Die Jugendherberge Burg Wildenstein in etwa gegenüber der Mauruskapelle.

Die Jugendherberge Burg Wildenstein in etwa gegenüber der Mauruskapelle.

Architektonisch interessante Radfahrer- und Wandererbrücke über die Donau etwa 1 km donauabwärts von der Mauruskapelle.

Architektonisch interessante Radfahrer- und Wandererbrücke über die Donau etwa 1 km donauabwärts von der Mauruskapelle.

Die Brücke im Rückblick.

Die Brücke im Rückblick.

Blick von der Brücke flußaufwärts mit Burg Wildenstein links oben.

Blick von der Brücke flußaufwärts mit Burg Wildenstein links oben.

Auf dem linken Felsen sitzt Schloß Werenwag aus der Zeit um 1100, das auch auf den folgenden Bildern einigemale zu sehen ist.

Auf dem linken Felsen sitzt Schloß Werenwag aus der Zeit um 1100, das auch auf den folgenden Bildern einigemale zu sehen ist.

Schloß Werenwag

Schloß Werenwag

Auf einer alten Steinbrücke in Hausen im Tal bei Leibertingen.

Auf einer alten Steinbrücke in Hausen im Tal bei Leibertingen.

Die Brücke im Rückblick

Die Brücke im Rückblick

Der malerisch gelegene Campingplatz Wagenburg bei Hausen im Tal.

Der malerisch gelegene Campingplatz Wagenburg bei Hausen im Tal.

Burgruine Unterfalkenstein, leider so gut wie nicht erkennbar.

Burgruine Unterfalkenstein, leider so gut wie nicht erkennbar.

Wieder mal eine der vielen auffälligen Felsformationen im Oberen Donautal.

Wieder mal eine der vielen auffälligen Felsformationen im Oberen Donautal.

Momentan erschrak ich gehörig, als laute Rufe ertönten und diese optische Szene erschien: leichtsinnige Jugendliche in Gefahr?

Momentan erschrak ich gehörig, als laute Rufe ertönten und diese optische Szene erschien: leichtsinnige Jugendliche in Gefahr?

Alles in Ordnung, es handelte sich um eine offizielle Seilkletterpartie an dieser Eisenbahnbrücke bei Thiergarten und die jungen Abenteurer waren bestens ausgerüstet und abgesichert. Wäre nichts für mich !

Alles in Ordnung, es handelte sich um eine offizielle Seilkletterpartie an dieser Eisenbahnbrücke bei Thiergarten und die jungen Abenteurer waren bestens ausgerüstet und abgesichert. Wäre nichts für mich !

Mein Standard-Mittagessen auf Radferntouren inform von Frühstücksmitbringseln. Zeitlich etwas verspätet gegen 14:29 Uhr, aber anscheinend hab ich vorher aufgrund dieser gänzlich faszinierenden Natureindrücken gar nicht daran gedacht...

Mein Standard-Mittagessen auf Radferntouren inform von Frühstücksmitbringseln. Zeitlich etwas verspätet gegen 14:29 Uhr, aber anscheinend hab ich vorher aufgrund dieser gänzlich faszinierenden Natureindrücken gar nicht daran gedacht...

Bei Gutenstein vor Sigmaringen.

Bei Gutenstein vor Sigmaringen.

Bei Inzigkofen

Bei Inzigkofen

Der historisch anmutende Bahnhof von Inzigkofen, vergleichbar mit dem "Wilden Westen" bei Eyach, Nähe Horb am Neckar vom ersten Tourtag.

Der historisch anmutende Bahnhof von Inzigkofen, vergleichbar mit dem "Wilden Westen" bei Eyach, Nähe Horb am Neckar vom ersten Tourtag.

Bienenschwarm am Kloster Inzigkofen

Bienenschwarm am Kloster Inzigkofen

Erklärung zum folgenden Bild, der Klostermauer

Erklärung zum folgenden Bild, der Klostermauer

Ausnahmsweise mal keine wilde Flora vom Wegesrand. Hier eine vorsätzlich von Menschenhand im Klostergelände gepflanzte Schönheit.

Ausnahmsweise mal keine wilde Flora vom Wegesrand. Hier eine vorsätzlich von Menschenhand im Klostergelände gepflanzte Schönheit.

Laiz, der erste Ortsteil von Sigmaringen wird passiert.

Laiz, der erste Ortsteil von Sigmaringen wird passiert.

Eine Bootsgasse an einer Schleusenanlage dient zum Passieren für Paddelboote.

Eine Bootsgasse an einer Schleusenanlage dient zum Passieren für Paddelboote.

Schwanenidylle kurz vor Sigmaringen

Schwanenidylle kurz vor Sigmaringen

Das imposante Hohenzollernschloß Sigmaringen.

Das imposante Hohenzollernschloß Sigmaringen.

Schloss Sigmaringen

Schloss Sigmaringen

Schild an der weiter unten folgenden Eisenbahnbrücke

Schild an der weiter unten folgenden Eisenbahnbrücke

Eisenbahnbrücke der Hohenzollerschen Landesbahnen aus dem Jahre 1909.

Eisenbahnbrücke der Hohenzollerschen Landesbahnen aus dem Jahre 1909.

Nach rechts geht's weiter und jetzt lt. Fotozeit 16:17 Uhr wird Riedlingen als Tagesziel anvisiert, wieder mal ohne Vor- bzw. Unterwegsbuchung.

Nach rechts geht's weiter und jetzt lt. Fotozeit 16:17 Uhr wird Riedlingen als Tagesziel anvisiert, wieder mal ohne Vor- bzw. Unterwegsbuchung.

Da endet doch eine alte Eisenbahnbrücke im Nichts hinter Sigmaringen. Auf einer Satellitenaufnahme kann man sehen, daß auch die von links vom Bahnhof Sigmaringen kommende alte Bahnstrecke aufgelassen und abgebaut ist - nur die Fachwerkbrücke wurde beibehalten.

Da endet doch eine alte Eisenbahnbrücke im Nichts hinter Sigmaringen. Auf einer Satellitenaufnahme kann man sehen, daß auch die von links vom Bahnhof Sigmaringen kommende alte Bahnstrecke aufgelassen und abgebaut ist - nur die Fachwerkbrücke wurde beibehalten.

Was für ein Gegensatz hier und auf den folgenden Bildern zum Naturpark Obere Donau. Wir befinden uns auf der weiten und öde wirkenden Donauebene zwischen Mengen und Riedlingen in der Nähe von Ertingen. Als ich anhielt und mich mal um die eigene Achse drehte, bekam ich so etwas wie ein frustrierendes Verlorenheitsgefühl zu verspüren. Nur zu gut, daß die Ortschaft Riedlingen immer mehr nahte.

Was für ein Gegensatz hier und auf den folgenden Bildern zum Naturpark Obere Donau. Wir befinden uns auf der weiten und öde wirkenden Donauebene zwischen Mengen und Riedlingen in der Nähe von Ertingen. Als ich anhielt und mich mal um die eigene Achse drehte, bekam ich so etwas wie ein frustrierendes Verlorenheitsgefühl zu verspüren. Nur zu gut, daß die Ortschaft Riedlingen immer mehr nahte.

Riedlingen ist endlich erreicht...

Riedlingen ist endlich erreicht...

... und mein Quartier konnte ich auf Hinweis eines Passanten, der von sich aus auf mich zuging, in einer Pizzeria beziehen, die gar nicht als Übernachtungsmöglichkeit ausgewiesen war.

... und mein Quartier konnte ich auf Hinweis eines Passanten, der von sich aus auf mich zuging, in einer Pizzeria beziehen, die gar nicht als Übernachtungsmöglichkeit ausgewiesen war.

Zum Kleingedruckten: Das Begrüßungsgeld in Höhe von 0,48 € bekam ich nicht, da das Rathaus nicht mehr geöffnet hatte und ich auch mein makelloses polizeiliches Führungszeugnis nicht auf Radreisen mitgenommen hatte

Zum Kleingedruckten: Das Begrüßungsgeld in Höhe von 0,48 € bekam ich nicht, da das Rathaus nicht mehr geöffnet hatte und ich auch mein makelloses polizeiliches Führungszeugnis nicht auf Radreisen mitgenommen hatte

3. Etappe am 23. Mai 2017 von Geisingen nach Riedlingen via Immendingen, Tuttlingen, Beuron, Sigmaringen und Mengen.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Den letzten Teil des Neckars von Plochingen zur Quelle in Schwenningen, sowie die Donau von der Quelle und vom Zusammenfluß in Donaueschingen bis Leipheim abgefahren.
Details:
Aufbruch: 21.05.2017
Dauer: 5 Tage
Heimkehr: 25.05.2017
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Andreas Rohbogner berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
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