Entlang der Isar in 2018

Deutschland-Reisebericht  |  Reisezeit: August 2018  |  von Andreas Rohbogner

Dritter Tourtag am 27. August 2018

Nach Anreise mit der S-Bahn war nach mehrtägiger Tourpause der Startpunkt bereits am S-Bahnhof Hallbergmoos, da am Ende des zweiten Tourtages kurz hinter Hallbergmoos vom Isarradweg abgewichen und als Variante am Flughafengelände von München vorbei zum damaligen Rückkehrort Freising geradelt wurde.
So konnte die Isarradtour lückenlos gehalten werden.
Endpunkt des dritten Tourtages war dann via Moosburg, Landshut, Niederaichbach und Dingolfing die Ortschaft Mamming.

Nach Anreise mit der S-Bahn war nach mehrtägiger Tourpause der Startpunkt bereits am S-Bahnhof Hallbergmoos, da am Ende des zweiten Tourtages kurz hinter Hallbergmoos vom Isarradweg abgewichen und als Variante am Flughafengelände von München vorbei zum damaligen Rückkehrort Freising geradelt wurde.
So konnte die Isarradtour lückenlos gehalten werden.
Endpunkt des dritten Tourtages war dann via Moosburg, Landshut, Niederaichbach und Dingolfing die Ortschaft Mamming.

Von Hallbergmoos/Freising bis Mamming zwischen Dingolfing und Landau/Isar

Nachdem die Isartour nach dem zweiten Rolltag aus Gründen, die im vorigen Kapitel angesprochen wurden, unterbrochen wurde, hatte ich 11 Tage später wieder für einige Tage die Möglichkeit zum Überstundenabbau.
Da die heimische Bahnstrecke wegen des Haltestellenbaus noch gesperrt war, gings in der Früh auf dem Fahrrad für's erste zum S-Bahnhof Aying und dort mit der nächstmöglichen S-Bahn mit Umstieg am Ostbahnhof nach Hallbergmoos, dem jetzt eigentlichen offiziellen Startpunkt der zweiten Isar-Tranche.
Den vorigen Tour-Endpunkt Freising, der ja erst später noch folgte, steuerte ich deshalb nicht an, da ich damals kurz hinter Höhe Hallbergmoos den Abstecher zur Außengrenze des Flughafens München unternahm und mir deshalb ein kurzes Stück des Isarverlaufs in Richtung Freising entgangen wäre - es sollte ja schließlich bestmöglich die komplette Isar abgefahren werden

S-Bahn Station Hallbergmoos.

S-Bahn Station Hallbergmoos.

Mit Blick in Richtung München sieht man die Straßenbrücke über die Gleise, die rechterhand nach etwa 1 km zur Isar führt.

Mit Blick in Richtung München sieht man die Straßenbrücke über die Gleise, die rechterhand nach etwa 1 km zur Isar führt.

An der Isarbrücke angekommen, die hier zum zweiten offiziellen Startpunkt erkoren wurde.

An der Isarbrücke angekommen, die hier zum zweiten offiziellen Startpunkt erkoren wurde.

Auf der Grünfläche stehen zwei "menschliche" Info-Skulpturen, die mir vom zweiten Tourtag noch in Erinnerung waren. Damals ging es hier noch ein kurzes Stück rechts der Isar weiter und dann zum kleinen nördlichen 
Flughafen-Aussichtshügel.

Auf der Grünfläche stehen zwei "menschliche" Info-Skulpturen, die mir vom zweiten Tourtag noch in Erinnerung waren. Damals ging es hier noch ein kurzes Stück rechts der Isar weiter und dann zum kleinen nördlichen
Flughafen-Aussichtshügel.

Diesmal wechselte ich aber über die Straßenbrücke (hier mit Blick in Flußrichtung) auf die linke Isarseite

Diesmal wechselte ich aber über die Straßenbrücke (hier mit Blick in Flußrichtung) auf die linke Isarseite

Komisch, aber in Flughafennähe regt sich ja allerhand in niedriger Flughöhe am Himmel und ich komme nicht drumherum, diesen momentan wenig aussagenden Handy-Schnappschuß zu kommentieren:
Vergrößert man das Bild mit dem Doppelpfeil, wird am Seitenleitwerk und davor  am Heck eindeutig die Lackierung der Fluggesellschaft "Emirates" mit Sitz in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, erkennbar. 
Da das Foto des gerade gegen Westen gestarteten und nun elegant in der Kurve in Richtung Südosten einschwenkenden Jets um 10:55 Uhr entstand, ist dieser Jet mit etwas Verspätung abgehoben, da Emirates lt. Flugplan zumindest montags planmäßig um 10:20 Uhr mit einer Boeing 777-300 ER ("Triple-Seven"), dem derzeit größten zweistrahligen Jet der Welt in Richtung Dubai startet.
Solch ein Kurven-Vorbeiflug kurz nach dem Start beeindruckt durch das behäbige Erscheinen der großen Maschine, da man meint, man könne sie mit der Hand "herunterpflücken".
Zusätzlich sei noch erwähnt, daß Emirates von und nach München auch den größten Passagierjet der Welt überhaupts, die vierstrahlige Airbus A 380 einsetzt, die aber durch ihre bullige Erscheinung in keinster Weise die äußere optische Eleganz der hier sichtbaren "Triple Seven" erreicht und von mir als ausgewiesenen Nicht-Flieger, aber luftfahrtinteressierten Hobbybeobachter (etwas despektierlich) als "Pummelchen" bezeichnet wird...

Komisch, aber in Flughafennähe regt sich ja allerhand in niedriger Flughöhe am Himmel und ich komme nicht drumherum, diesen momentan wenig aussagenden Handy-Schnappschuß zu kommentieren:
Vergrößert man das Bild mit dem Doppelpfeil, wird am Seitenleitwerk und davor am Heck eindeutig die Lackierung der Fluggesellschaft "Emirates" mit Sitz in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, erkennbar.
Da das Foto des gerade gegen Westen gestarteten und nun elegant in der Kurve in Richtung Südosten einschwenkenden Jets um 10:55 Uhr entstand, ist dieser Jet mit etwas Verspätung abgehoben, da Emirates lt. Flugplan zumindest montags planmäßig um 10:20 Uhr mit einer Boeing 777-300 ER ("Triple-Seven"), dem derzeit größten zweistrahligen Jet der Welt in Richtung Dubai startet.
Solch ein Kurven-Vorbeiflug kurz nach dem Start beeindruckt durch das behäbige Erscheinen der großen Maschine, da man meint, man könne sie mit der Hand "herunterpflücken".
Zusätzlich sei noch erwähnt, daß Emirates von und nach München auch den größten Passagierjet der Welt überhaupts, die vierstrahlige Airbus A 380 einsetzt, die aber durch ihre bullige Erscheinung in keinster Weise die äußere optische Eleganz der hier sichtbaren "Triple Seven" erreicht und von mir als ausgewiesenen Nicht-Flieger, aber luftfahrtinteressierten Hobbybeobachter (etwas despektierlich) als "Pummelchen" bezeichnet wird...

Blick zurück vom linken Isarufer.

Blick zurück vom linken Isarufer.

Von derselben Radposition aus ein Blick auf einen Wasserbelebungsabschnitt, den ich 11 Tage vorher am zweiten Reisetag schon von schräg links gegenüber aus abgelichtet hatte.

Von derselben Radposition aus ein Blick auf einen Wasserbelebungsabschnitt, den ich 11 Tage vorher am zweiten Reisetag schon von schräg links gegenüber aus abgelichtet hatte.

Auf dem Betonsockel steht es eingeschlagen:
120 km
von der 
Mündung
[in die Donau (von mir ergänzt)]

Auf dem Betonsockel steht es eingeschlagen:

120 km
von der
Mündung

[in die Donau (von mir ergänzt)]

Ich war schon der Meinung, daß der Blick auf den Domberg zu Freising durch den seit einiger Zeit bestehenden ständigen Baum- und Strauchbewuchs entlang des Radwegs beeinträchtigt sein könnte.
Aber, oh Wunder, plötzlich tut sich eine Vegetationslücke zur Linken auf und gibt einen guten Fernblick auf den Dom frei. 
Hat dies etwa der Herr Kardinal Marx veranlaßt?

Ich war schon der Meinung, daß der Blick auf den Domberg zu Freising durch den seit einiger Zeit bestehenden ständigen Baum- und Strauchbewuchs entlang des Radwegs beeinträchtigt sein könnte.
Aber, oh Wunder, plötzlich tut sich eine Vegetationslücke zur Linken auf und gibt einen guten Fernblick auf den Dom frei.
Hat dies etwa der Herr Kardinal Marx veranlaßt?

Nochmals mit optimalem, kaum verpixeltem Handyzoom.

Nochmals mit optimalem, kaum verpixeltem Handyzoom.

Mal wieder etwas Flora am Wegesrand zur zwischenzeitlichen Entspannung.

Mal wieder etwas Flora am Wegesrand zur zwischenzeitlichen Entspannung.

Und als letztes Bild vom Stadtgebiet Freising die Korbiniansbrücke flußaufwärts, die ich vor der Tourunterbrechung aus dieser Perspektive auf dem Weg zum Bahnhof von links nach rechts überquerte.

Und als letztes Bild vom Stadtgebiet Freising die Korbiniansbrücke flußaufwärts, die ich vor der Tourunterbrechung aus dieser Perspektive auf dem Weg zum Bahnhof von links nach rechts überquerte.

Kurz hinter Freising wähnt man sich wie mitten im Walde...

Kurz hinter Freising wähnt man sich wie mitten im Walde...

... aber rechts fließt die Isar...

... aber rechts fließt die Isar...

... und gleich links verläuft die Moosach, die aus der Gegend um Lohhof/Unterschleißheim entstammt und ein kurzes Stück vor Moosburg in die Isar mündet.

... und gleich links verläuft die Moosach, die aus der Gegend um Lohhof/Unterschleißheim entstammt und ein kurzes Stück vor Moosburg in die Isar mündet.

Linker Bildrand: Noch 104,8 km zur Mündung.

Linker Bildrand: Noch 104,8 km zur Mündung.

Von Pflanzen bedeckte Wasseroberfläche der Isar.

Von Pflanzen bedeckte Wasseroberfläche der Isar.

Kurz vor der Mündung der Moosach in die Isar bei Oberhummel schwenkt der Isarradweg von der Isar ab und überquert die Moosach.

Kurz vor der Mündung der Moosach in die Isar bei Oberhummel schwenkt der Isarradweg von der Isar ab und überquert die Moosach.

Ganz alleine bin ich auch nicht unterwegs - der "Wächter der Radfahrer" begegnet mir.

Ganz alleine bin ich auch nicht unterwegs - der "Wächter der Radfahrer" begegnet mir.

Und wenn es auch einmal auf einem Dammstück relativ öde dahinläuft, gibt es doch auch ein fotogenes Hindernis.

Und wenn es auch einmal auf einem Dammstück relativ öde dahinläuft, gibt es doch auch ein fotogenes Hindernis.

Für Blümchen am Straßen- und Wegesrand halte ich ja bekanntlich ab und zu gerne an.

Für Blümchen am Straßen- und Wegesrand halte ich ja bekanntlich ab und zu gerne an.

Gleich hinter Moosburg auf Höhe von Volkmannsdorf geht es über die Isar-Amper-Brücke.

Gleich hinter Moosburg auf Höhe von Volkmannsdorf geht es über die Isar-Amper-Brücke.

Genau unter dieser Brücke mündet die Amper, die hinter der bewachsenen Landzunge am rechten Bildrand erkennbar ist, in die von links ankommende Isar.

Genau unter dieser Brücke mündet die Amper, die hinter der bewachsenen Landzunge am rechten Bildrand erkennbar ist, in die von links ankommende Isar.

In Flußrichtung gesehen übernimmt die Isar das Namenskommando.
Zum "Abgesang" noch einige kurze Worte zur Amper:
Als Ammer entspringt sie in der Gegend oberhalb von Oberammergau, fließt an Peißenberg und Weilheim vorbei in den Ammersee, nennt sich ab dem Austritt vom nördlichen Ammersee fortan Amper und verläuft als solche durch Fürstenfeldbruck, Dachau, an Allershausen und Zolling vorbei bis eben hierher.

In Flußrichtung gesehen übernimmt die Isar das Namenskommando.
Zum "Abgesang" noch einige kurze Worte zur Amper:
Als Ammer entspringt sie in der Gegend oberhalb von Oberammergau, fließt an Peißenberg und Weilheim vorbei in den Ammersee, nennt sich ab dem Austritt vom nördlichen Ammersee fortan Amper und verläuft als solche durch Fürstenfeldbruck, Dachau, an Allershausen und Zolling vorbei bis eben hierher.

Die Amper gegen ihren Lauf kurz vor ihrer Mündung im Brückenbereich.

Die Amper gegen ihren Lauf kurz vor ihrer Mündung im Brückenbereich.

Der Mündungsbereich unterhalb der Brücke - rechts die Amper.

Der Mündungsbereich unterhalb der Brücke - rechts die Amper.

Gleich anschließend an das Mündungsgebiet führt der Radweg durch die Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen, ein internationales Durchzugs- und Rastgebiet für etliche Vogelarten.
Es umfasst ein Areal von 587 ha und wurde 1982 als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Gleich anschließend an das Mündungsgebiet führt der Radweg durch die Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen, ein internationales Durchzugs- und Rastgebiet für etliche Vogelarten.
Es umfasst ein Areal von 587 ha und wurde 1982 als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Ein Aufkleber zeigt den Standort, sowie den Eigentümer des mächtigen Holzlagers im unteren Bild.

Ein Aufkleber zeigt den Standort, sowie den Eigentümer des mächtigen Holzlagers im unteren Bild.

Tangartige Pflanzen an der Isaroberfläche lassen die Strömungsverhältnisse erkennbar werden.

Tangartige Pflanzen an der Isaroberfläche lassen die Strömungsverhältnisse erkennbar werden.

Jetzt wird's wieder städtisch:
Die niederbayerische Bezirkshauptstadt Landshut mit ihrer rechts thronenden Burg Trausnitz ist erreicht. Die ältesten Teile der heutigen Burg datieren aus dem Jahre 1204 als Herzog Ludwig der Kelheimer Landshut gründete.

Jetzt wird's wieder städtisch:
Die niederbayerische Bezirkshauptstadt Landshut mit ihrer rechts thronenden Burg Trausnitz ist erreicht. Die ältesten Teile der heutigen Burg datieren aus dem Jahre 1204 als Herzog Ludwig der Kelheimer Landshut gründete.

Wie so üblich, durchfahre ich Städte in der Regel meistens, um "Land zu gewinnen", hier noch ein schmuckes Gebäude auf der anderen Isarseite.
Allerdings legte ich sogar eine "Eis-Pause" in einem Café am Isarufer ein, den Nutzen daraus ziehend, mein energetisch abgesacktes Handy wieder aufzuladen, da ich vergessen hatte, meine zusätzliche Powerbank vor Tourbeginn aufzuladen.

Wie so üblich, durchfahre ich Städte in der Regel meistens, um "Land zu gewinnen", hier noch ein schmuckes Gebäude auf der anderen Isarseite.
Allerdings legte ich sogar eine "Eis-Pause" in einem Café am Isarufer ein, den Nutzen daraus ziehend, mein energetisch abgesacktes Handy wieder aufzuladen, da ich vergessen hatte, meine zusätzliche Powerbank vor Tourbeginn aufzuladen.

Gleich anschließend an Landshut beginnt der Altheimer Stausee, mit 1,65 km² das größte stehende Gewässer Niederbayerns. 
Der See und seine Uferbereiche sind durch die Landschaftsschutzgebiete Altheimer Stausee (ca. 220 ha im Westen, hier im Bild links) und "Schutz von Landschaftsteilen in den unteren Isarauen am Altheimer Stausee" mit knapp 24 ha im Osten, ab hier rechts) seit der Ausweisung in 1998 geschützt.

Gleich anschließend an Landshut beginnt der Altheimer Stausee, mit 1,65 km² das größte stehende Gewässer Niederbayerns.
Der See und seine Uferbereiche sind durch die Landschaftsschutzgebiete Altheimer Stausee (ca. 220 ha im Westen, hier im Bild links) und "Schutz von Landschaftsteilen in den unteren Isarauen am Altheimer Stausee" mit knapp 24 ha im Osten, ab hier rechts) seit der Ausweisung in 1998 geschützt.

Am Ende des Altheimer Stausees befindet sich das Wasserkraftwerk Altheim, hier die Auslaufseite.

Am Ende des Altheimer Stausees befindet sich das Wasserkraftwerk Altheim, hier die Auslaufseite.

Biotopidylle im Sickergraben nach dem Albinger Wehr rechterhand der Isar.

Biotopidylle im Sickergraben nach dem Albinger Wehr rechterhand der Isar.

Am Ende des nächsten bald folgenden Stausees Niederaichbach postiert 14 km flußabwärts von Landshut schon unübersehbar der Kühlturm des Kernkraftwerks Isar 2 (KKI 2).

Am Ende des nächsten bald folgenden Stausees Niederaichbach postiert 14 km flußabwärts von Landshut schon unübersehbar der Kühlturm des Kernkraftwerks Isar 2 (KKI 2).

Der aufgestaute, strömungsberuhigte Bereich bietet zahlreichen Schwänen und anderen Wasservögeln, wie auch in den folgenden Bildern ersichtlich, beste Aufenthalts- und Ruhemöglichkeiten.

Der aufgestaute, strömungsberuhigte Bereich bietet zahlreichen Schwänen und anderen Wasservögeln, wie auch in den folgenden Bildern ersichtlich, beste Aufenthalts- und Ruhemöglichkeiten.

Aus dieser Perspektive erkennt man rechts vom Kühlturm das quaderartige Gebäude des bereits seit Juli 2017 stillgelegten Siedewasserreaktors KKI 1, dessen Rückbau 2017 genehmigt wurde

Aus dieser Perspektive erkennt man rechts vom Kühlturm das quaderartige Gebäude des bereits seit Juli 2017 stillgelegten Siedewasserreaktors KKI 1, dessen Rückbau 2017 genehmigt wurde

Gleich links am 165 m hohen Kühlturm befindet sich der kuppelartige Druckwasserreaktor des KKI 2, mit 1485 MW Bruttoleistung der leistungsstärkste Kernreaktor Deutschlands. Laut Info eines heimischen Spaziergängers gab der rechte Reaktor 1 (912 MW Leistung) seine Abwärme direkt an die Isar ab und benötigte deshalb keinen Kühlturm.

Gleich links am 165 m hohen Kühlturm befindet sich der kuppelartige Druckwasserreaktor des KKI 2, mit 1485 MW Bruttoleistung der leistungsstärkste Kernreaktor Deutschlands. Laut Info eines heimischen Spaziergängers gab der rechte Reaktor 1 (912 MW Leistung) seine Abwärme direkt an die Isar ab und benötigte deshalb keinen Kühlturm.

Nach dem kurzen technischen Intermezzo folgen anschließend noch einige Aufnahmen mit verschiedenen Belichtungseinflüssen, bedingt durch diverse Winkelstellungen des Handys zum Horizont.

Von der Isar baulich getrennt, erkennt man hier eine Fischtreppe.

Von der Isar baulich getrennt, erkennt man hier eine Fischtreppe.

Kurz vor Niederviehbach muß ich erkennen, daß mir zwar keine Steine in den Weg gelegt werden, dafür aber ein umgestürzter Baum. Jedoch läßt sich an der rechten Umfahrungsspur anderer Radler und Wanderer unschwer erahnen, daß ich nicht über den Baum geholpert bin.

Kurz vor Niederviehbach muß ich erkennen, daß mir zwar keine Steine in den Weg gelegt werden, dafür aber ein umgestürzter Baum. Jedoch läßt sich an der rechten Umfahrungsspur anderer Radler und Wanderer unschwer erahnen, daß ich nicht über den Baum geholpert bin.

Wenn man zur rechten Seite die Isarleite hochblickt, kann man recht sicher annehmen, daß dem nächsten Baum bald das gleiche Schicksal wie dem bereits liegenden ereilen wird und man selbst hoffentlich nicht vom umsturzgefährdeten Baum geschädigt wird.
Wiederum, wie schon bei vorigen Ferntouren festgestellt:
Radfahren ist nicht ungefährlich, nicht nur auf Straßen mit Kraftverkehr, also Augen auf !

Wenn man zur rechten Seite die Isarleite hochblickt, kann man recht sicher annehmen, daß dem nächsten Baum bald das gleiche Schicksal wie dem bereits liegenden ereilen wird und man selbst hoffentlich nicht vom umsturzgefährdeten Baum geschädigt wird.
Wiederum, wie schon bei vorigen Ferntouren festgestellt:
Radfahren ist nicht ungefährlich, nicht nur auf Straßen mit Kraftverkehr, also Augen auf !

Auf der Anhöhe befindet sich Kloster Niederviehbach, heute ein Kloster der Dominikanerinnen, die dort eine Realschule und Tagesheim für Mädchen und Knaben führen.
Der Klosterbau wurde 1731 bis 1733 errichtet und beherbergt seit 2007 mehrere junge Schwestern aus Vietnam, um dem Mangel an Nachwuchs zu begegnen.

Auf der Anhöhe befindet sich Kloster Niederviehbach, heute ein Kloster der Dominikanerinnen, die dort eine Realschule und Tagesheim für Mädchen und Knaben führen.
Der Klosterbau wurde 1731 bis 1733 errichtet und beherbergt seit 2007 mehrere junge Schwestern aus Vietnam, um dem Mangel an Nachwuchs zu begegnen.

An der Brücke von Teisbach zum auf der anderen Isarseite gelegenen Dingolfinger Gebiets sind mehrere Boote auf dem trockenen Strand geparkt.

An der Brücke von Teisbach zum auf der anderen Isarseite gelegenen Dingolfinger Gebiets sind mehrere Boote auf dem trockenen Strand geparkt.

Gleich nach der obigen Brücke weitet sich die Isar wieder auf und bietet wiederum ein "Eldorado" für zahlreiche Schwäne.

Gleich nach der obigen Brücke weitet sich die Isar wieder auf und bietet wiederum ein "Eldorado" für zahlreiche Schwäne.

Auf der anderen Isarseite sind Teile der weitläufigen Anlagen von BMW und Zulieferern im Gewerbegebiet zu erkennen.

Auf der anderen Isarseite sind Teile der weitläufigen Anlagen von BMW und Zulieferern im Gewerbegebiet zu erkennen.

Im folgenden drei Blicke zurück mit wiederum verschiedenen Lichteinwirkungen.
In der Ferne läßt sich jeweils die Abdampfwolke des Kühlturms vom KKI 2 erahnen.

Mein Schatten hebt die linke Hand zum winkenden Gruße und weiter geht es auf der Dammkrone. 
Hat mich gewundert, daß auf dem unterhalb gelegenen Radweg mehrere Radler unterwegs waren, obwohl man dort ja keinen Ausblick geboten bekommt.

Mein Schatten hebt die linke Hand zum winkenden Gruße und weiter geht es auf der Dammkrone.
Hat mich gewundert, daß auf dem unterhalb gelegenen Radweg mehrere Radler unterwegs waren, obwohl man dort ja keinen Ausblick geboten bekommt.

Gerade so ist das Siegeszeichen erkennbar, aber noch ist der Tag nicht geschafft und keine Unterkunft ausgemacht, denn kurz nach 18 Uhr sollte man langsam aber sicher mit der Suche anfangen.

Gerade so ist das Siegeszeichen erkennbar, aber noch ist der Tag nicht geschafft und keine Unterkunft ausgemacht, denn kurz nach 18 Uhr sollte man langsam aber sicher mit der Suche anfangen.

Bei Foto-Vergrößerung wird der grüne Schriftzug rechts oben am großen Gebäudetrakt erkennbar und macht auf ein großes Senf-Imperium aufmerksam.
Also nicht nur BMW gibt's in Dingolfing

Bei Foto-Vergrößerung wird der grüne Schriftzug rechts oben am großen Gebäudetrakt erkennbar und macht auf ein großes Senf-Imperium aufmerksam.
Also nicht nur BMW gibt's in Dingolfing

Gleich im Anschluß an eine Isarbrücke auf Dingolfinger Gebiet parkt mein Gefährt entgegen der Fahrtrichtung und macht einen Größenvergleich zu den dort befindlichen und sehr ästhetisch wirkenden Pflanzen möglich, die aber bewußt von Menschenhand angesiedelt worden sein dürften.

Gleich im Anschluß an eine Isarbrücke auf Dingolfinger Gebiet parkt mein Gefährt entgegen der Fahrtrichtung und macht einen Größenvergleich zu den dort befindlichen und sehr ästhetisch wirkenden Pflanzen möglich, die aber bewußt von Menschenhand angesiedelt worden sein dürften.

Diese Baum-Schwammerl zeugen jedoch wieder natürlichen Ursprungs.

Diese Baum-Schwammerl zeugen jedoch wieder natürlichen Ursprungs.

Übrigens hatte ich kurz vor 18:30 Uhr noch vor der Blumenästhetik direkt an der Dingolfinger Brücke erfolgreich per GoogleMaps eine Unterkunft in Mamming ausfindig gemacht und gleich telefonisch gebucht. Hier an dieser Stelle waren also noch gut 5 km zu strampeln.

Übrigens hatte ich kurz vor 18:30 Uhr noch vor der Blumenästhetik direkt an der Dingolfinger Brücke erfolgreich per GoogleMaps eine Unterkunft in Mamming ausfindig gemacht und gleich telefonisch gebucht. Hier an dieser Stelle waren also noch gut 5 km zu strampeln.

Da ist es wichtig, daß man selber nicht (in der Isar) versinkt...

Da ist es wichtig, daß man selber nicht (in der Isar) versinkt...

Gegen 19:00 Uhr abends ergeben sich nochmals interessante Spiegelmotive der Landschaft im ruhigen Wasser.

Gegen 19:00 Uhr abends ergeben sich nochmals interessante Spiegelmotive der Landschaft im ruhigen Wasser.

Zwischendrin wieder ein hinweisender Flußkilometerstein:
Nur noch 38,4 km zur Flußmündung - das müsste sich morgen locker ausgehen.

Zwischendrin wieder ein hinweisender Flußkilometerstein:
Nur noch 38,4 km zur Flußmündung - das müsste sich morgen locker ausgehen.

Etwa 1 km vor der Unterkunft kann ich mich anhand dieser Begrüßungstafel schon etwas ins Geschichtliche von Mamming einfühlen.

Etwa 1 km vor der Unterkunft kann ich mich anhand dieser Begrüßungstafel schon etwas ins Geschichtliche von Mamming einfühlen.

Ausgehend von diesem Bild letzte Belichtungswechsel zum selben Zeitpunkt...

Ausgehend von diesem Bild letzte Belichtungswechsel zum selben Zeitpunkt...

... und dieses Blümchen, das infolge leichten Windeinflusses händisch in Fotoeignung beruhigt werden musste, stellt das letzte offizielle Fotoabbild dieses erlebnisreichen Tages dar.

... und dieses Blümchen, das infolge leichten Windeinflusses händisch in Fotoeignung beruhigt werden musste, stellt das letzte offizielle Fotoabbild dieses erlebnisreichen Tages dar.

An meiner Unterkunft, dem Landgasthof Hotel Apfelbeck in Mamming angekommen, hieß es wegen Ruhetag des Restaurants, was mir aber bei der telefonischen Vorbuchung bereits angekündigt wurde, kurz einzuchecken und einen guten halben km zurückzuradeln, um im Biergarten der "Gaststätte zur alten Mühle" direkt am Isarradweg ein ausgiebiges Abendessen nach dem langen aktiven Tag zu verinnerlichen.
Die Rückkehr zur Herberge fand dann bei völliger Dunkelheit statt, so war der Tag vollends ausgenützt.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Vom Isarursprung bis zur Mündung in die Donau in 2018. Im "Drei-Flüsse-Jahr 2018" war nach der Donau von Leipheim bis Passau und dem Lech ab der Ortschaft Lech am Arlberg bis zur Donaumündung am Lechspitz noch die Isar ein passendes Flußthema.
Details:
Aufbruch: 15.08.2018
Dauer: 14 Tage
Heimkehr: 28.08.2018
Reiseziele: Deutschland
Österreich
Der Autor
 
Andreas Rohbogner berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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