Neckarweg: 300 Kilometer von Villingen-Schwenningen nach Mosbach in 18 Etappen

Deutschland-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni 2019  |  von Elisabeth Ligendza

Der Weg

Der Weg

Die Markierung ist durchweg, lässt aber zu wünschen übrig. Ohne GPS hätten wir sicher einige Umwege gemacht – mit hat man definitiv eine sehr nützliche Unterstützung. Der Weg ist relativ eben mit wenigen Steigungen – nach „hinten“ raus, Richtung Heidelberg, wird es ein wenig mehr. Vorbereitet sein muss man auf einen recht hohen Anteil an Asphalt über die meiste Strecke.

Einen tollen Reiz bekommt der Neckarweg, weil er tolle Stationen (Städte) hat. Es ist halt entspannt, wenn man in Rottenburg oder Esslingen übernachten kann, in Tübingen oder in Heidelberg. Das unterscheidet den Weg auch von vielen anderen – am Alb- oder am Eifelsteig übernachtet man halt oft in wirklich kleinen Orten.

Tut das dem landschaftlichen Genuss einen Abbruch? Ich würde sagen ein kleines bisschen. Eifelsteig hat natürlich spektakulärere Sichten. Aber überhaupt kein Grund, den Neckarsteig außer Acht zu lassen. Hier erlebt man, wie eine vielleicht nicht immer bildschöne Wirtschaftsregion nur wenige Kilometer neben den Metropolen gleichzeitig in vielen Facetten reizvoll sein kann. Landschaftlich, landwirtschaftlich, historisch, und, und, und.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir haben drei Wochen Zeit und haben uns den Neckarweg von Schwenningen nach Mannheim vorgenommen – rund 430 Kilometer. Ich bin umgeknickt, daher waren es statt 430 Kilometer von Villingen-Schwenningen nach Mannheim „nur“ rund 300 Kilometer bis nach Mosbach. Fazit: es ist eine wein-liebliche, kirsch- und apfel-besoffene, erhabene, geschichts-und- literatur-interessante Stecke. Reizend und reizvoll in einem.
Details:
Aufbruch: 08.06.2019
Dauer: 16 Tage
Heimkehr: 23.06.2019
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Elisabeth Ligendza berichtet seit 12 Wochen auf umdiewelt.
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