Von Lindau über die Bielerhöhe und den Fernpaß nach Feldolling in 2017

Österreich-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni 2017  |  von Andreas Rohbogner

4. Etappe von Landeck nach Eschenlohe

Freitag, 16. Juni 2017:
Vor einem Jahr und acht Tagen befand ich mich an der selben Stelle von Landeck, als ich am Inn entlang fuhr, der hier aus dem Bildhintergrund angeströmt kommt.
Von rechterhand mündet die Sanna, die ja nur wenige km vorher ihren Ursprung durch den Zusammenfluß von Rosanna und Trisanna hat, in den Inn. Die Trisanna und die Sanna radelte ich ja gestern entlang, als ich von der Bielerhöhe das Paznauntal entlang abwärts nach Landeck rollte.

Freitag, 16. Juni 2017:
Vor einem Jahr und acht Tagen befand ich mich an der selben Stelle von Landeck, als ich am Inn entlang fuhr, der hier aus dem Bildhintergrund angeströmt kommt.
Von rechterhand mündet die Sanna, die ja nur wenige km vorher ihren Ursprung durch den Zusammenfluß von Rosanna und Trisanna hat, in den Inn. Die Trisanna und die Sanna radelte ich ja gestern entlang, als ich von der Bielerhöhe das Paznauntal entlang abwärts nach Landeck rollte.

An den verhüllten Packtaschen im vorigen Bild, an der spiegelnden Reifenoberfläche und der feuchtigkeitsliebenden Weinbergschnecke, der ich ihre Rechts-vor-Links-Vorfahrt gewährte, läßt sich erkennen, daß der nächtliche Regen noch nicht abgeklungen war. Bis Nassereith am Anstieg zum Fernpass gab es mehrere kurze Regenschauer, die einige nervige Wechsel der Regenschutzkleidung nötigten.

An den verhüllten Packtaschen im vorigen Bild, an der spiegelnden Reifenoberfläche und der feuchtigkeitsliebenden Weinbergschnecke, der ich ihre Rechts-vor-Links-Vorfahrt gewährte, läßt sich erkennen, daß der nächtliche Regen noch nicht abgeklungen war. Bis Nassereith am Anstieg zum Fernpass gab es mehrere kurze Regenschauer, die einige nervige Wechsel der Regenschutzkleidung nötigten.

Hinter Landeck-Zams wird's mal schluchtenartig eng.

Hinter Landeck-Zams wird's mal schluchtenartig eng.

Es ist ja immer wieder faszinierend, was für Leute mit ihren ausgefallenen Reisezielen man kennenlernt. Beim Abstreifen der Regenkleidung ein Stückchen hinter Zams an einem Feldstadel kam ich kurz mit einem jungen Fernwander-Pärchen aus der Schweiz ins Gespräch, wo sie denn hinwollten.
Na ja, sie haben sich zwei Jahre Zeit genommen um per pedes nach Rumänien zu gelangen.
Das kann man wohl als ausgefallenes Fernwanderziel bezeichnen !

Nachdem mich der Innradweg über Schönwies und Mils die meiste Zeit zwischen Inn und der Inntal-Autobahn nach Imst geführt hatte, hieß es hier an der kleinen Innbrücke wieder Abschied vom Inn zu nehmen und in entgegengesetzte Richtung den Weg zur Ortschaft Imst einzuschlagen.

Nachdem mich der Innradweg über Schönwies und Mils die meiste Zeit zwischen Inn und der Inntal-Autobahn nach Imst geführt hatte, hieß es hier an der kleinen Innbrücke wieder Abschied vom Inn zu nehmen und in entgegengesetzte Richtung den Weg zur Ortschaft Imst einzuschlagen.

Bei der Vorplanung für diese Tour hatte ich evtl. ins Auge gefasst, bis Ötztal weiterzufahren und die Steigung nach Kühtai zu nehmen, was wiederum einen Anstieg auf über 2000 m bedeutet hätte. Dies wollte ich mir aber nicht mehr antun und beschränkte mich fortan auf "kleinere Brötchen" für meine persönlichen Fitnesszustände.

Zurückblickend fuhr ich also unter der mächtigen Pitztalbrücke bei Imst hindurch aus dem Inntal heraus (der Inn fließt in Bildmitte in Richtung Hintergrund weiter) in Richtung Ortschaft Imst und von dort am Radweg durch das Gurgltal am Gurglbach entlang an der Ortschaft Tarrenz vorbei in Richtung Nassereith.

Zurückblickend fuhr ich also unter der mächtigen Pitztalbrücke bei Imst hindurch aus dem Inntal heraus (der Inn fließt in Bildmitte in Richtung Hintergrund weiter) in Richtung Ortschaft Imst und von dort am Radweg durch das Gurgltal am Gurglbach entlang an der Ortschaft Tarrenz vorbei in Richtung Nassereith.

Im Gurgltal mit Blickrichtung zurück nach Tarrenz.

Im Gurgltal mit Blickrichtung zurück nach Tarrenz.

Unbekannter Berg am Gurgltal. Da die GPS-Ortung am Handy versehentlich nicht aktiviert war, kann ich diesen Berg aufgrund der fehlenden Daten leider nicht rückwirkend identifizieren.

Unbekannter Berg am Gurgltal. Da die GPS-Ortung am Handy versehentlich nicht aktiviert war, kann ich diesen Berg aufgrund der fehlenden Daten leider nicht rückwirkend identifizieren.

Blick auf Nassereith - von dort geht es linkerhand weiter um den vorderen Bergstock hoch zum Fernpaß (1210 m).

Blick auf Nassereith - von dort geht es linkerhand weiter um den vorderen Bergstock hoch zum Fernpaß (1210 m).

Das im Tiroler Oberland gelegene Gurgltal mit seinen Seitentälern zählte in früheren Jahren zu den bedeutendsten Bergbaugebieten Tirols. Direkt am Radwanderweg Gurgltal befindet sich hierzu ein Bergbaumuseum mit funktionstüchtigen Anlagen aus dem 16. Jahrhundert zur Erzaufbereitung. Sicherlich ein Besichtigungstipp, wenn man in der Gegend Urlaub macht, aber für mich als Fernradler mit Schwerpunkt "Vorwärtskommen" gegenwärtig zeitlich nicht passend.

Das im Tiroler Oberland gelegene Gurgltal mit seinen Seitentälern zählte in früheren Jahren zu den bedeutendsten Bergbaugebieten Tirols. Direkt am Radwanderweg Gurgltal befindet sich hierzu ein Bergbaumuseum mit funktionstüchtigen Anlagen aus dem 16. Jahrhundert zur Erzaufbereitung. Sicherlich ein Besichtigungstipp, wenn man in der Gegend Urlaub macht, aber für mich als Fernradler mit Schwerpunkt "Vorwärtskommen" gegenwärtig zeitlich nicht passend.

Kurz vor Nassereith gab es dann den finalen, aber dafür massivsten und am längsten anhaltenden Regenschauer des Tages.
Beim Schutzsuchen in einer Unterführung unter der Bundesstraße bin ich dann mit "Max" ins Gespräch gekommen.
Eine Unterhaltung auf deutsch war möglich, jedoch wechselten wir, auch bei der späteren Weiterfahrt, ins Englische, da Max davon einen größeren Wortschatz hatte.
Nun, wer ist "Max"?
Da ich erst später Fotos machte, stelle ich ihn dann genauer vor.

Die auf einem Felssporn gelegene Burg Fernstein, die 1288 erstmals urkundlich erwähnt wurde und bereits im 13. Jahrhundert die Funktion einer Zollstätte hatte.
Aber anscheinend schon damals mit Dienst nach Vorschrift, da sich die Gemeinde Imst beim Landesfürsten beschwert hätte, daß "die Kaufleute am Tor halbe Tage warten müssten."
Zwischenzeitlich ist Burg Fernstein zu einem Hotel umgebaut worden.

Die auf einem Felssporn gelegene Burg Fernstein, die 1288 erstmals urkundlich erwähnt wurde und bereits im 13. Jahrhundert die Funktion einer Zollstätte hatte.
Aber anscheinend schon damals mit Dienst nach Vorschrift, da sich die Gemeinde Imst beim Landesfürsten beschwert hätte, daß "die Kaufleute am Tor halbe Tage warten müssten."
Zwischenzeitlich ist Burg Fernstein zu einem Hotel umgebaut worden.

In einem Artikel meiner Rad-Zeitung hieß es einmal, daß der Fernpaß außer viel Verkehr nicht viel zu bieten habe.
Dies denke ich, kann man so stehen lassen, denn diese stark befahrene Bundesstraße zwischen Reutte und Imst ist ja durch Staumeldungen bestens bekannt und eine Tunnellösung bestensfalls in unabsehbarer Ferne wenn überhaupts zu erdenken.
Gut, daß ab Nassereith ein wenn auch nur teils grob geschotterter Radweg besteht, damit man als Radfahrer vor dem erdrückenden Verkehrsaufkommen entschwinden kann.

Ein etwas verwachsener Blick vom Schotterweg hinunter zum Fernsteinsee.

Ein etwas verwachsener Blick vom Schotterweg hinunter zum Fernsteinsee.

Ein Teil des Fernsteinsees in Bildmitte.

Ein Teil des Fernsteinsees in Bildmitte.

Die weißen Flecken auf der Wasseroberfläche des Fernsteinsees rühren von aufsteigenden Luftblasen von Tauchern her.
Wer dort Tauchgänge absolvieren will, muß allerdings zumindest zwei Nächte im Hotel Burg Fernstein buchen.

Die weißen Flecken auf der Wasseroberfläche des Fernsteinsees rühren von aufsteigenden Luftblasen von Tauchern her.
Wer dort Tauchgänge absolvieren will, muß allerdings zumindest zwei Nächte im Hotel Burg Fernstein buchen.

Der geschotterte Radweg besteht auch teilweise aus einer langgezogenen, balkonähnlichen Konstruktion am Berghang, was das Vorankommen etwas erleichtert. Die Schotter-Teilstücke sind unter anderem derart unwegig und steil, daß man um ausgedehnte Schiebepartien, noch dazu mit meinem normalen Trekkingrad nicht herumkommt.
In der Verlängerung meiner linken Hand kann man übrigens in Form einer ansteigenden Zick-Zack.Linie einen Teil der Fernpaß-Bundesstraße erahnen.

Der geschotterte Radweg besteht auch teilweise aus einer langgezogenen, balkonähnlichen Konstruktion am Berghang, was das Vorankommen etwas erleichtert. Die Schotter-Teilstücke sind unter anderem derart unwegig und steil, daß man um ausgedehnte Schiebepartien, noch dazu mit meinem normalen Trekkingrad nicht herumkommt.
In der Verlängerung meiner linken Hand kann man übrigens in Form einer ansteigenden Zick-Zack.Linie einen Teil der Fernpaß-Bundesstraße erahnen.

Da ist nun "Max" Ken Komodo, ein japanischer Austauschstudent, der bis Anfang August in der Universität Würzburg ansässig war und inzwischen wieder nach Japan zurückgekehrt ist.
Er sagte, daß er ein großer Berg-Fan sei und sich auf einer mehrtägigen Radtour eben durch die Bergwelt befinde. Übrigens ist er u.a. über das von mir bereits erwähnte Kühtai gefahren, also ganz schön fit.

Da ist nun "Max" Ken Komodo, ein japanischer Austauschstudent, der bis Anfang August in der Universität Würzburg ansässig war und inzwischen wieder nach Japan zurückgekehrt ist.
Er sagte, daß er ein großer Berg-Fan sei und sich auf einer mehrtägigen Radtour eben durch die Bergwelt befinde. Übrigens ist er u.a. über das von mir bereits erwähnte Kühtai gefahren, also ganz schön fit.

An einer Steinbruchhalde nicht mehr weit vom Fernpaß entfernt.

An einer Steinbruchhalde nicht mehr weit vom Fernpaß entfernt.

Mein "Zweit-Gefährt"

Mein "Zweit-Gefährt"

Noch einen Steinwurf bis zum Fernpaß.

Noch einen Steinwurf bis zum Fernpaß.

Hier hat der Fernpaß eine Höhe von 1212 m, auf anderen Tafeln 1210 m.
Egal, Hauptsache oben !

Hier hat der Fernpaß eine Höhe von 1212 m, auf anderen Tafeln 1210 m.
Egal, Hauptsache oben !

Die Paßhöhe aus Richtung Nassereith. Die momentan leere Straße täuscht, es war so ein unerträglicher Verkehr, daß ich mir fast keinen Rat wusste, wie ich zur Tankstelle auf der anderen Seite kommen sollte, um den weiteren Weg mit dem Fahrrad zu erfragen. Einfach gräßlich !!!

Die Paßhöhe aus Richtung Nassereith. Die momentan leere Straße täuscht, es war so ein unerträglicher Verkehr, daß ich mir fast keinen Rat wusste, wie ich zur Tankstelle auf der anderen Seite kommen sollte, um den weiteren Weg mit dem Fahrrad zu erfragen. Einfach gräßlich !!!

Hier weiter in Richtung Lermoos / Ehrwald wäre es durch die Abfahrt vielleicht auf der Straße erträglich gewesen, aber wir nahmen weiterhin den vorhandenen Schotterweg, der etwas weiter hinten nach einer Unterführung für's Erste in einem Waldstück weiter verlief und auch noch etliche Höhenmeter abverlangte.

Hier weiter in Richtung Lermoos / Ehrwald wäre es durch die Abfahrt vielleicht auf der Straße erträglich gewesen, aber wir nahmen weiterhin den vorhandenen Schotterweg, der etwas weiter hinten nach einer Unterführung für's Erste in einem Waldstück weiter verlief und auch noch etliche Höhenmeter abverlangte.

Der erste Blick auf das in dunkel erscheinende Zugspitzmassiv. Der rechts viel näher gelegene und deshalb höher erscheinende helle Berg könnte die Sonnenspitze (2416 m) sein, ist aber von der Bedeutung her gegenüber dem Zugspitzmassiv nur nebensächlich.

Der erste Blick auf das in dunkel erscheinende Zugspitzmassiv. Der rechts viel näher gelegene und deshalb höher erscheinende helle Berg könnte die Sonnenspitze (2416 m) sein, ist aber von der Bedeutung her gegenüber dem Zugspitzmassiv nur nebensächlich.

Im Hintergrund nochmals das Zugspitzmassiv.

Im Hintergrund nochmals das Zugspitzmassiv.

Im unteren Bildteil sieht man Teile des sich abwärts schlängelnden Schotter-Forstwegs.

Im unteren Bildteil sieht man Teile des sich abwärts schlängelnden Schotter-Forstwegs.

On the road again bzw. auf dem Radweg in Richtung Ehrwald und weil's so schön ist, mit Z-Massiv im Hintergrund.

On the road again bzw. auf dem Radweg in Richtung Ehrwald und weil's so schön ist, mit Z-Massiv im Hintergrund.

Zugspitzmassiv vergrößert.

Zugspitzmassiv vergrößert.

Ausnahmsweise nichts mit Zugspitze.

Ausnahmsweise nichts mit Zugspitze.

Das aus in der Umgebung gewonnenen Natursteinen gebaute Ehrwalder Eisenbahn-Viadukt mit seinen vier Bögen.
Für mich heißt es hier links weg und unten durch.

Das aus in der Umgebung gewonnenen Natursteinen gebaute Ehrwalder Eisenbahn-Viadukt mit seinen vier Bögen.
Für mich heißt es hier links weg und unten durch.

Ab dem Viadukt in Ehrwald verläuft die Loisach parallel zur Bundesstraße 187, die bei Lermoos beginnt und ab der Staatsgrenze nach Deutschland in die B 23 übergeht.

Ab dem Viadukt in Ehrwald verläuft die Loisach parallel zur Bundesstraße 187, die bei Lermoos beginnt und ab der Staatsgrenze nach Deutschland in die B 23 übergeht.

Dramatik der Natur

A propos Loisach:
Holt man sich bei Wikipedia Infos unter dem Stichwort "Loisach", erfährt man z.B., daß sie westlich von Biberwier ihre Quelle hat und nach 113.2 km in der Pupplinger Au bei Wolfratshausen in die Isar mündet.
So weit, so gut.
Liest man sich beim gleichen Datenlieferanten in das Thema "Fernpaß" ein, erfährt man von einem "hochdramatischen" (meine Beschreibung ) Ereignis vor etwa 4100 Jahren, als am Fernpaß ein gewaltiger Bergsturz die Täler zwischen den Bergen auffüllte und die Loisach, die bis dahin nach Süden durch's Gurgltal in den Inn mündete, nach Norden umgeleitet wurde.
Aber - Richtungsänderung hin, Richtungsänderung her:
Der Donau wird es relativ egal sein, ob sie das Loisachwasser letztendlich über den Inn in Passau oder über die Isar südlich von Deggendorf aufnimmt und zum Schwarzen Meer weiterleitet.

Für nicht Eilige läßt sich nach kurzer Straßennutzung diese bequem auf einer parallel verlaufenden und gut befahrbaren Schotterpiste vermeiden.

Für nicht Eilige läßt sich nach kurzer Straßennutzung diese bequem auf einer parallel verlaufenden und gut befahrbaren Schotterpiste vermeiden.

An der Bundesstraße erscheint das blaue Schild zum Grenzübergang in die Bundesrepublik Deutschland.

An der Bundesstraße erscheint das blaue Schild zum Grenzübergang in die Bundesrepublik Deutschland.

Bei Grainau eine von drei Eisenbahnbrücken der Außerfernbahn von Garmisch-Partenkirchen über Reutte in Tirol nach Kempten im Allgäu, die über die Loisach führen.

Bei Grainau eine von drei Eisenbahnbrücken der Außerfernbahn von Garmisch-Partenkirchen über Reutte in Tirol nach Kempten im Allgäu, die über die Loisach führen.

Bergblick bei Grainau.

Bergblick bei Grainau.

Das Zugspitzmassiv aus nördlicher Richtung gesehen.

Das Zugspitzmassiv aus nördlicher Richtung gesehen.

Gegen 18 Uhr am Ortsanfang von Garmisch-Partenkirchen angekommen, fand ich dort noch einen geöffneten Erdbeerstand vor, so daß ich mich genötigt fühlte, mir gleich noch eine Schale dieser Kaliumspender vor Ort einzuverleiben.
Im Gespräch mit der Verkäuferin meinte diese, ich solle doch das teure Garmisch als Etappenziel, sprich Übernachtungsort, vermeiden und noch in nördliche Richtung nach Oberau bzw. Eschenlohe weiterzuradeln, wo sie mir günstige Gasthöfe empfehlen könne.
Die Telefonnummern waren über das Handy-Internet sogleich ermittelt, aber Oberau war bereits ausgebucht. Auch in Eschenlohe waren die ersten beiden Versuche erfolglos, doch der dritte Anlauf war dann von Erfolg gekrönt und somit konnte ich von der Zeit her am frühen Abend dieses letzte Tagesreststück von ca. 20 km Entfernung noch in aller Ruhe angehen.

Biotoplandschaft im Loisachtal südlich von Eschenlohe.

Biotoplandschaft im Loisachtal südlich von Eschenlohe.

Ein heimischer Feierabendradler, der bis Oberau den gleichen Weg hatte, empfahl mir noch einen etwas erhöhten Aussichtspunkt, von dem man einen umfassenden Überblick über das Loisachtal hatte - hier zurück ins Wettersteingebirge.
Im folgenden noch vier unkommentierte Bilder von diesem Ausblick.

Ein heimischer Feierabendradler, der bis Oberau den gleichen Weg hatte, empfahl mir noch einen etwas erhöhten Aussichtspunkt, von dem man einen umfassenden Überblick über das Loisachtal hatte - hier zurück ins Wettersteingebirge.
Im folgenden noch vier unkommentierte Bilder von diesem Ausblick.

Schließlich und letztendlich erreichte ich an diesem vorletzten Tourtag meine Unterkunft, den Tonihof am östlichen Ortsrand von Eschenlohe, wo ich auf der Terrasse nach dem ganzen Tag genüsslich mein Abendessen zu mir nahm. Ich möchte noch erwähnen, daß es wirklich nicht so frisch im Freien war, wie das vor mir sitzende Paar den Eindruck erweckt - ich saß ohne Probleme mit der kurzen Radkleidung da.
Und ich möchte auch nicht verschweigen, daß ich der Chefin den Vorschlag unterbreitete, den aussichtmindernden Nadelbaum vor meinem Gesichtsfeld zu eliminieren - was zu viel ist, ist einfach zuviel.
Jedoch entgegnete sie mir, daß sich dieses Gewächs auf Nachbars Grunde befinde und dieser keine entsprechende Absicht zum Rückschnitt habe.

Schließlich und letztendlich erreichte ich an diesem vorletzten Tourtag meine Unterkunft, den Tonihof am östlichen Ortsrand von Eschenlohe, wo ich auf der Terrasse nach dem ganzen Tag genüsslich mein Abendessen zu mir nahm. Ich möchte noch erwähnen, daß es wirklich nicht so frisch im Freien war, wie das vor mir sitzende Paar den Eindruck erweckt - ich saß ohne Probleme mit der kurzen Radkleidung da.
Und ich möchte auch nicht verschweigen, daß ich der Chefin den Vorschlag unterbreitete, den aussichtmindernden Nadelbaum vor meinem Gesichtsfeld zu eliminieren - was zu viel ist, ist einfach zuviel.
Jedoch entgegnete sie mir, daß sich dieses Gewächs auf Nachbars Grunde befinde und dieser keine entsprechende Absicht zum Rückschnitt habe.

Am Freitag, den 16.6 2017 verläuft die Strecke von Landeck in Tirol über Imst, Nassereith, den Fernpaß, Ehrwald, von dort an der Loisach entlang über Grainau, Garmisch-Partenkirchen, Farchant und Oberau nach Eschenlohe.
Von Landeck bis unterhalb von Imst parallel zur Radstrecke und dann entlang der breiten Talebene über Telfs verläuft das Oberinntal über der eingezeichneten Ortschaft Telfs weiter zur nicht mehr im Kartenbereich erfassten Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Man könnte auch den direkteren Weg über das Allgäu nehmen, aber: DER UMWEG IST DAS ZIEL ! Und schließlich war da auch die Neugier, inwieweit es für meine relativ geringe Eignung hinsichtlich ausgedehnter Steigungen möglich ist, solche zu überwinden.
Details:
Aufbruch: 13.06.2017
Dauer: 5 Tage
Heimkehr: 17.06.2017
Reiseziele: Deutschland
Österreich
Der Autor
 
Andreas Rohbogner berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
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