Enns-Donau-Kombiradtour in 2019

Österreich-Reisebericht  |  Reisezeit: Mai 2019  |  von Andreas Rohbogner

Ennsabwärts bis zur Mündung in die Donau bei der Stadt Enns und von dort donauaufwärts bis Passau.

Grundgedanke der Tour

Werte Leserschaft:
Dieser Reisebericht ist in etwa mit einem Naturprodukt zu vergleichen.
Trotz Korrekturlesungen lassen sich "Verunreinigungen" in Form von
Rechtschreib-, Grammatik- und Stilfehlern nie ganz vermeiden !
Manche Unzulänglichkeiten sind sogar bewußt und provozierend implementiert, um den Hobby-Schriftsteller in mir zur Geltung kommen zu lassen.
Aber in der Regel wird das Lesen dieses Reiseerlebnisses keine bleibenden Schäden verursachen !
Wie üblich stammen detaillierte Infos zu Gebäuden, Regionen etc. auch mal von Menschen vor Ort, hauptsächlich aber von freien Wikipediabeiträgen und diversen Regiowikis, die auch mir erst bei der Nachbearbeitung und dem Verfassen des Reiseberichts aufzeigen, wo ich so überall dran vorbeigetourt bin.
In diesem Bericht gibt es nach technischen Schwierigkeiten bei der vorausgegangenen Vilstaltour auch wieder über den Kartendienst "Stepmap" selbst erstellte Kartenausschnitte über die Reisestrecke.

Der Donauradweg hat ja bekanntlich den Nimbus der "Mutter aller Radfernwege" und hat somit unter anderem auch auf meine hobbyradelnde Wenigkeit einen faszinierenden Einfluß.
Etwa einen Monat vor der jetzigen Tour hatte ich ja bekanntlich den Vilstalradweg (incl. Erweiterung in anderes Terrain) bestritten, einen ausgewiesenen Rad(fern)weg, den ich nach meiner Bezeichnungsgewohnheit der Kategorie "Graue Maus" zuordnete. Dies bedeutet aber keineswegs, daß eine "Graue Maus" keine reizvollen Streckenabscnitte zu bieten hätte.
Der Donauradweg mit seinen insgesamt ca. 2850 km Länge von Donaueschingen bis zur Mündung ins Schwarze Meer ist da natürlich weitreichend regional "kultur- und landschaftsbelastet" (im positiven Sinne natürlich).
Dennoch war der komplette Donauradweg auch portionsweise nie ein angedachtes Vorhaben.
Wien war der maximale Endpunkt - östlich davon überlasse ich das Gebiet anderen Radlern.
Meine bisherigen radbezogenen Berührungspunkte zum Donauradweg waren ja zu einem Teil schon sehr weit zurückliegend:
In 1991 radelte ich vom Heimatort Feldolling über Kitzbühel, Bischofshofen, Hieflau, Leoben und über den Semmering nach Wien, um dann von dort donauaufwärts bis ein Stück vor Linz die Donau in Richtung Salzkammergut zu verlassen. Warum nicht gleich bis Passau, wie eigentlich geplant, beschreibe ich später in diesem Bericht. Von dieser damaligen Tour gibt es übrigens noch keinen
Online-Reisebericht, da ich zu dieser Zeit noch keinen PC, geschweige denn einen Internetanschluss hatte.
In 2017, also erst 16 Jahre später, gab es die zweite Donau-Tranche von Donaueschingen bis Günzburg und in 2018 den dritten Part von Günzburg bis Passau.
Somit bestand bis zu dieser Ferntour eine Lücke, die sich von Passau bis
St. Pantaleon, ca. 30 km östlich von Linz, erstreckte.
Also war es anhängig, diese Lücke endlich einmal mittels einer vierten Teilstrecke zu schließen.
Da diese Lücke bei normalen Verhältnissen jedoch in max. eineinhalb Tagen abzustrampeln gewesen wäre, bezog ich zusätzlich noch den Ennsradweg ein, den ich in 1991 auf der Anfahrt nach Wien schon teilweise genutzt hatte.
Den Ennsradweg hatte ich damals von Altenmarkt im Pongau bis Hieflau befahren, wo die Enns ihren bisherigen West-Ost-Verlauf in etwa nördliche Richtung ändert, um letztendlich bei der Stadt Enns in die Donau zu münden.
Dieser Part ab Hieflau war also von mir noch nicht beradelt und sollte den Vor- bzw. Nachspann zur "Donaulücke" bilden.
Letztendlich bildete der Part an der Enns den Vorspann zur Donau und warum der Tourstart bereits in Selzthal bei Liezen stattfand - dazu dann gleich mehr im Kapitel "1. Etappe..."

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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 20.05.2019
Dauer: 4 Tage
Heimkehr: 23.05.2019
Reiseziele: Österreich
Der Autor
 
Andreas Rohbogner berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
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