Enns-Donau-Kombiradtour in 2019

Österreich-Reisebericht  |  Reisezeit: Mai 2019  |  von Andreas Rohbogner

2.Tag 21.5.2019: Großreifling/Erb - St. Pantaleon

Weiter geht's vom Gasthof Schnabl, Erb bei Großreifling

Der zweite Tag verläuft von Erb bei Großreifling über den Erbsattel nach St. Gallen und weiter über Altenmarkt, Kleinreifling, Weyer, Großraming, Ternberg, Garsten, Steyr und St. Valentin nach St. Pantaleon.

Nach dem Frühstück und Aufrüsten des Fahrrads beginnt gegen 8:30 Uhr 
die 2. Etappe am Quartier Gasthof Schnabl.
Gestern von links aus Richtung Großreifling den problemlosen Anstieg hochgekurbelt, geht es heute nicht zurück nach Großreifling und weiter an der Enns, sondern auf Anraten der Wirtsleute wegen eines viel befahrenen Straßenstücks mit nicht durchgängigen Radwegs zuerst eine Umwegschleife über St. Gallen nach Weissenbach, um dort wieder zur Enns zu gelangen.

Nach dem Frühstück und Aufrüsten des Fahrrads beginnt gegen 8:30 Uhr
die 2. Etappe am Quartier Gasthof Schnabl.
Gestern von links aus Richtung Großreifling den problemlosen Anstieg hochgekurbelt, geht es heute nicht zurück nach Großreifling und weiter an der Enns, sondern auf Anraten der Wirtsleute wegen eines viel befahrenen Straßenstücks mit nicht durchgängigen Radwegs zuerst eine Umwegschleife über St. Gallen nach Weissenbach, um dort wieder zur Enns zu gelangen.

Das dazugehörige Gästehaus, wobei ich im Hauptgebäude untergebracht war.

Das dazugehörige Gästehaus, wobei ich im Hauptgebäude untergebracht war.

Vom Startpunkt weg steigt die Straße weiterhin in gut erträglichem  Ausmaß an und führt dabei an Schloß Kasseck in Bildmitte, einem um 1886 erbauten romantischen Jagdschloss vorbei, das heuzutage als Naturhotel genutzt wird.
Angeblich soll ein Münchner Architekt, der auch am Bau von Schloß Neuschwanstein  beteiligt war, Schloß Kasseck entworfen und für einen Industriellen erbaut haben.
Nach zahlreichen Umbauten und Renovierungen hat sich aber seither das Erscheinungsbild stark geändert.

Vom Startpunkt weg steigt die Straße weiterhin in gut erträglichem Ausmaß an und führt dabei an Schloß Kasseck in Bildmitte, einem um 1886 erbauten romantischen Jagdschloss vorbei, das heuzutage als Naturhotel genutzt wird.
Angeblich soll ein Münchner Architekt, der auch am Bau von Schloß Neuschwanstein beteiligt war, Schloß Kasseck entworfen und für einen Industriellen erbaut haben.
Nach zahlreichen Umbauten und Renovierungen hat sich aber seither das Erscheinungsbild stark geändert.

Kurz nach Schloß Kasseck geht es über den 671 m.ü.A. hohen Erbsattel, einen Gebirgspass, der das östliche Großreifling vom bald folgenden St. Gallen im Westen trennt. An einer kleinen Gegensteigung am Gefälle nach dem Erbsattel (auch "Erb" genannt) ein Blick zurück auf zwei nicht identifizierte Bergrücken im Hintergrund. Der Erbsattel liegt in etwa Bildmitte, ist jedoch von hier aus nicht sichtbar.

Kurz nach Schloß Kasseck geht es über den 671 m.ü.A. hohen Erbsattel, einen Gebirgspass, der das östliche Großreifling vom bald folgenden St. Gallen im Westen trennt. An einer kleinen Gegensteigung am Gefälle nach dem Erbsattel (auch "Erb" genannt) ein Blick zurück auf zwei nicht identifizierte Bergrücken im Hintergrund. Der Erbsattel liegt in etwa Bildmitte, ist jedoch von hier aus nicht sichtbar.

Auf der Abfahrt nach St. Gallen wird rechterhand die Ruine von Burg Gallenstein, 
in 1278 erstmals urkundlich erwähnt, passiert.
Sie liegt 631 m..ü.A. hoch und war bis Ende des 19. Jahrhunderts Fluchtburg und Verwaltungssitz von Stift Admont, das ich bereits am gestrigen Tag vorgestellt hatte.

Auf der Abfahrt nach St. Gallen wird rechterhand die Ruine von Burg Gallenstein,
in 1278 erstmals urkundlich erwähnt, passiert.
Sie liegt 631 m..ü.A. hoch und war bis Ende des 19. Jahrhunderts Fluchtburg und Verwaltungssitz von Stift Admont, das ich bereits am gestrigen Tag vorgestellt hatte.

Aus dieser Perspektive sieht man die exponierte Lage der Burgruine recht deutlich - aufgrund des steilen Anstiegs soll sie früher niemals erobert worden sein.

Aus dieser Perspektive sieht man die exponierte Lage der Burgruine recht deutlich - aufgrund des steilen Anstiegs soll sie früher niemals erobert worden sein.

Nicht nur die Schweiz hat ein St. Gallen.

Nicht nur die Schweiz hat ein St. Gallen.

Im Hintergrund erscheint nochmals ein unbekannter, schneebedeckter Vertreter der Ennstaler Alpen, aber für mich geht es entgegengesetzt in niedrigere Gefilde weiter.

Im Hintergrund erscheint nochmals ein unbekannter, schneebedeckter Vertreter der Ennstaler Alpen, aber für mich geht es entgegengesetzt in niedrigere Gefilde weiter.

Nochmals der vergrößerte Blick zurück.

Nochmals der vergrößerte Blick zurück.

Etwa 2 km nach St. Gallen treffe ich bei Weissenbach auf der 225 m langen Ennsbrücke wieder auf den zu begleitenden Fluß, der von rechts oben her aus Richtung Großreifling zufließt.

Etwa 2 km nach St. Gallen treffe ich bei Weissenbach auf der 225 m langen Ennsbrücke wieder auf den zu begleitenden Fluß, der von rechts oben her aus Richtung Großreifling zufließt.

Von der Ennsbrücke hoch zur Ortschaft Weissenbach führt der Radweg an einem Flößerdenkmal vorbei, das an die harte und gefährliche Tätigkeit der Flößer über Jahrhunderte auf der oft unberechenbaren Enns hinweist, bis am 14. November 1942 die Auflassung der Holzflößerei zugunsten von Laufkraftwerken verfügt wurde,

Von der Ennsbrücke hoch zur Ortschaft Weissenbach führt der Radweg an einem Flößerdenkmal vorbei, das an die harte und gefährliche Tätigkeit der Flößer über Jahrhunderte auf der oft unberechenbaren Enns hinweist, bis am 14. November 1942 die Auflassung der Holzflößerei zugunsten von Laufkraftwerken verfügt wurde,

Blick zurück: 
Nach einer flott abschüssigen Strecke von Altenmarkt bei St. Gallen geht es ab dieser Senke gleich wieder aufwärts. Ich verlasse das für den Gegenverkehr an der grünen Tafel angekündigte österreichische Bundesland Steiermark . . .

Blick zurück:
Nach einer flott abschüssigen Strecke von Altenmarkt bei St. Gallen geht es ab dieser Senke gleich wieder aufwärts. Ich verlasse das für den Gegenverkehr an der grünen Tafel angekündigte österreichische Bundesland Steiermark . . .

. . . und werde vom Grenzstein des Bundeslandes Oberösterreich empfangen.

. . . und werde vom Grenzstein des Bundeslandes Oberösterreich empfangen.

Der "Nationalpark Kalkalpen Region" kündigt sich an, aber auf dieser Route kein Vergleich mit der wild tosenden Gesäusestrecke im Nationalpark Gesäuse von gestern !

Der "Nationalpark Kalkalpen Region" kündigt sich an, aber auf dieser Route kein Vergleich mit der wild tosenden Gesäusestrecke im Nationalpark Gesäuse von gestern !

Wenn ich diese erste Form von Hörnern . . .

Wenn ich diese erste Form von Hörnern . . .

. . . mit diesen beiden folgenden vergleiche, . . .

. . . mit diesen beiden folgenden vergleiche, . . .

. . . möchte ich solche im Format der ersteren an meinem Helm anbringen können, um Eindruck auf meinen Radtouren hinterlassen zu können

. . . möchte ich solche im Format der ersteren an meinem Helm anbringen können, um Eindruck auf meinen Radtouren hinterlassen zu können

In Fahrtrichtung und im folgenden Bild dagegen, unkommentierte Eindrücke von diesem beeindruckenden Landschaftsabschnitt.

In Fahrtrichtung und im folgenden Bild dagegen, unkommentierte Eindrücke von diesem beeindruckenden Landschaftsabschnitt.

Und nachdem vorher schon etwas Fauna gezeigt wurde, kommt nun endlich Flora am Wegesrand zur Ansicht.

Und nachdem vorher schon etwas Fauna gezeigt wurde, kommt nun endlich Flora am Wegesrand zur Ansicht.

Das Kraftwerk Weyer der Ennskraftwerke AG, Erstinbetriebnahme 1969.

Das Kraftwerk Weyer der Ennskraftwerke AG, Erstinbetriebnahme 1969.

Bei einer Ausbaufallhöhe von etwa 16 m und einem Regeljahresarbeitsvermögen von knapp 160 Mio. kWh ist es das erste von 13 Kraftwerken bis zur Mündung in die Donau bei St. Pantaleon.

Bei einer Ausbaufallhöhe von etwa 16 m und einem Regeljahresarbeitsvermögen von knapp 160 Mio. kWh ist es das erste von 13 Kraftwerken bis zur Mündung in die Donau bei St. Pantaleon.

Gleich nach dem Kraftwerk Weyer geht es steil bergab unter der Ennstalstrecke von Amstetten/Niederösterreich nach Selzthal hindurch auf etwa Niveau Enns.

Gleich nach dem Kraftwerk Weyer geht es steil bergab unter der Ennstalstrecke von Amstetten/Niederösterreich nach Selzthal hindurch auf etwa Niveau Enns.

Im Hintergrund von rechts die Rotmauer 837 m.ü.A. und der Falkenstein 993 m. Sie sind zwei Vorgipfel des nicht sichtbaren Feichtecks 1114 m.
Diese Gipfel des Reichraminger Hintergebirges, das wiederum Teil der Oberösterreichischen Voralpen ist, bieten eine schöne Aussicht von oben ins Ennstal.

Im Hintergrund von rechts die Rotmauer 837 m.ü.A. und der Falkenstein 993 m. Sie sind zwei Vorgipfel des nicht sichtbaren Feichtecks 1114 m.
Diese Gipfel des Reichraminger Hintergebirges, das wiederum Teil der Oberösterreichischen Voralpen ist, bieten eine schöne Aussicht von oben ins Ennstal.

Man könnte meinen, ennsabwärts zu radeln wäre von "normalen" Gegensteigungen abgesehen, eine ruhige Nummer, wie etwa am gestrigen Tag durch das Gesäuse.

Man könnte meinen, ennsabwärts zu radeln wäre von "normalen" Gegensteigungen abgesehen, eine ruhige Nummer, wie etwa am gestrigen Tag durch das Gesäuse.

Aber nein - kurze Strecke nach obigem Bild kann man schon von der Höhe aus auf die nach links fließende Enns blicken.

Aber nein - kurze Strecke nach obigem Bild kann man schon von der Höhe aus auf die nach links fließende Enns blicken.

Vom vorigen Fotopunkt geht's hier gleich wieder nach unten.
Und das ganze wiederholt sich nicht nur für einmal.

Vom vorigen Fotopunkt geht's hier gleich wieder nach unten.
Und das ganze wiederholt sich nicht nur für einmal.

Zur entspannenden Kurzpause nach dem Auf und Ab wieder etwas Flora.

Zur entspannenden Kurzpause nach dem Auf und Ab wieder etwas Flora.

Dummerweise hab ich zum Zwecke der besseren Vergrößerungsmöglichkeit nicht daran gedacht, im Querformat zu fotografieren.
Bin jetzt nicht gerade der große Botaniker, aber diese offensichtliche Akeleienart (Verbesserungsvorschläge nehme ich gerne an) kommt auch mit meiner einfachen Handyfotografie recht annehmbar zur Geltung (Eigenlob "duftet" )

Dummerweise hab ich zum Zwecke der besseren Vergrößerungsmöglichkeit nicht daran gedacht, im Querformat zu fotografieren.
Bin jetzt nicht gerade der große Botaniker, aber diese offensichtliche Akeleienart (Verbesserungsvorschläge nehme ich gerne an) kommt auch mit meiner einfachen Handyfotografie recht annehmbar zur Geltung (Eigenlob "duftet" )

Und die Form der Blätter des ganzen Strauchwerks erhärten meinen "Akeleienverdacht" !

Und die Form der Blätter des ganzen Strauchwerks erhärten meinen "Akeleienverdacht" !

Plötzlich ertönt wildes Gekreische unter meiner Position. Aber es stellt sich gleich heraus, daß es sich um freudiges Kreischen anscheinend einer Schulklasse oder sonstigen Jugendgruppe handelt, die die Enns auf einer wackligen Hängebrücke in meine Richtung "überwinden". Beim Recherchieren der Foto-GPS-Daten stellt sich heraus, daß auf meiner linken Enns-Seite gleich der Großraminger Hochseilgarten folgt, der bereits mehrmals zu Österreichs schönsten Hochseilgarten gewählt wurde.

Plötzlich ertönt wildes Gekreische unter meiner Position. Aber es stellt sich gleich heraus, daß es sich um freudiges Kreischen anscheinend einer Schulklasse oder sonstigen Jugendgruppe handelt, die die Enns auf einer wackligen Hängebrücke in meine Richtung "überwinden". Beim Recherchieren der Foto-GPS-Daten stellt sich heraus, daß auf meiner linken Enns-Seite gleich der Großraminger Hochseilgarten folgt, der bereits mehrmals zu Österreichs schönsten Hochseilgarten gewählt wurde.

Übrigens: Die in Bildmitte aus der Totalperspektive erkennbare Hängebrücke läßt mal wieder erkennen, daß der Radweg hier mal wieder hoch über der Enns verläuft und einen nicht gerade kleinen Tribut an Anstrengung erforderte.
Rechnet man das an diesem Tage großteils vorhandene regnerische Wetter mit ein, könnte man meinen, diesen Reisetag mit groben Worten abqualifizieren zu müssen.
Jedoch keine Spur davon. Man braucht es sich nicht einmal schön zu reden, daß kein Sonnenbrand zu erwarten ist - wenn man mit guter Regenkleidung angerichtet ist und es nicht ständig wie aus Kübeln schüttet - was auch nicht der Fall war - hat eine Regenfahrt ohne Übertreibung auch seine Reize.

Übrigens: Die in Bildmitte aus der Totalperspektive erkennbare Hängebrücke läßt mal wieder erkennen, daß der Radweg hier mal wieder hoch über der Enns verläuft und einen nicht gerade kleinen Tribut an Anstrengung erforderte.
Rechnet man das an diesem Tage großteils vorhandene regnerische Wetter mit ein, könnte man meinen, diesen Reisetag mit groben Worten abqualifizieren zu müssen.
Jedoch keine Spur davon. Man braucht es sich nicht einmal schön zu reden, daß kein Sonnenbrand zu erwarten ist - wenn man mit guter Regenkleidung angerichtet ist und es nicht ständig wie aus Kübeln schüttet - was auch nicht der Fall war - hat eine Regenfahrt ohne Übertreibung auch seine Reize.

Während meiner Tour entlang des Inns in 2016 hab ich z.B. - der Radler-Herrgott möge es mir verzeihen - sogar laut geflu... - als nach ca. 96 km Dauerregen ab Tagesstart in einer Pfütze keine (feinsten) Tropfen mehr festzustellen waren und mein damaliges Vorhaben von 100 km Regenfahrt geplatzt war.

Auf einem ca. 60 m hohen Dolomitfelsen in der Ortschaft Losenstein posiert die Burgruine Losenstein, die gegen das Jahr 1150 erbaut und in 1170 zum ersten mal urkundliche Erwähnung fand.

Auf einem ca. 60 m hohen Dolomitfelsen in der Ortschaft Losenstein posiert die Burgruine Losenstein, die gegen das Jahr 1150 erbaut und in 1170 zum ersten mal urkundliche Erwähnung fand.

Rechts sieht man hier die Hochburg, links davon ist die etwas tiefer gelegene Vorburg zu erkennen.
Nach mehreren Besitzerwechseln seit dem Bau wurde die Burg im Jahre 1905 letztendlich an das Land Oberösterreich veräußert.

Rechts sieht man hier die Hochburg, links davon ist die etwas tiefer gelegene Vorburg zu erkennen.
Nach mehreren Besitzerwechseln seit dem Bau wurde die Burg im Jahre 1905 letztendlich an das Land Oberösterreich veräußert.

Spaßfoto bei Ternberg:
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer reist hier mit blau-oranger Regenkleidung durch das Land?

Spaßfoto bei Ternberg:
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer reist hier mit blau-oranger Regenkleidung durch das Land?

Der Rohbogner ist's, jetzt hab ich ihn (mich) erkannt 
Die Regenkleidung hatte ich hier nach einer Regenphase optimistischerweise nur noch zum Trockenwerden vor dem Verstauen in die Packtaschen angezogen.

Der Rohbogner ist's, jetzt hab ich ihn (mich) erkannt

Die Regenkleidung hatte ich hier nach einer Regenphase optimistischerweise nur noch zum Trockenwerden vor dem Verstauen in die Packtaschen angezogen.

Aber wenige Kilometer weiter spricht die deutlich spiegelnde Straßenoberfläche wieder mal des Regens Sprache.
Blickrichtung ist hier übrigens ennsaufwärts, wobei die an dieser Stelle sehr breite Enns vom Ennskraftwerk Rosenau kurz vor der Ortschaft Garsten bedingt ist.
Das Kraftwerk selbst liegt in linker Bildrichtung, jedoch nicht festgehalten, da die Straße ab hier in linke Richtung etwas von der Enns wegführt und für mich im Rückblick nicht erkennbar war.

Aber wenige Kilometer weiter spricht die deutlich spiegelnde Straßenoberfläche wieder mal des Regens Sprache.
Blickrichtung ist hier übrigens ennsaufwärts, wobei die an dieser Stelle sehr breite Enns vom Ennskraftwerk Rosenau kurz vor der Ortschaft Garsten bedingt ist.
Das Kraftwerk selbst liegt in linker Bildrichtung, jedoch nicht festgehalten, da die Straße ab hier in linke Richtung etwas von der Enns wegführt und für mich im Rückblick nicht erkennbar war.

Die Altstadt mit dem Stadtplatz der Stadt Steyr und seinen herrlichen Häuserfassaden

Die Altstadt mit dem Stadtplatz der Stadt Steyr und seinen herrlichen Häuserfassaden

Der Turm gehört zum Rathaus Steyr, einem Rokokobauerk von 1765 bis 1778

Der Turm gehört zum Rathaus Steyr, einem Rokokobauerk von 1765 bis 1778

In der Stadt Steyr mündet der von hinten links ankommende Fluß Steyr in die von rechts in Richtung Bildhintergrund fließende Enns. Man erkennt dabei sehr gut die jeweiligen Wasserfärbungen an der Mündungslinie.

In der Stadt Steyr mündet der von hinten links ankommende Fluß Steyr in die von rechts in Richtung Bildhintergrund fließende Enns. Man erkennt dabei sehr gut die jeweiligen Wasserfärbungen an der Mündungslinie.

Kurzer Blick etwas steyr-aufwärts

Kurzer Blick etwas steyr-aufwärts

Rechterhand die Pfarrkirche Steyr-St. Michael am Fluß Steyr gelegen. Sie stammt aus dem Zeitalter des Barock, erbaut zwischen 1635 und 1677 und steht unter Denkmalschutz.
Übrigens war ja noch kein Quartier gefunden, aber trotz des momentan wiederum kurz einsetzenden Regenschauers und da es etwas später in Richtung Ortsrand von Steyr erst gegen 16 Uhr war, habe ich anhand des Handy-Kartenwerks hochgerechnet, daß ich heute noch bis an die Donau geraten könnte und habe mich dann online per Unterkunftsinfo für ein freies Zimmer eines Landgasthofs in St. Pantaleon an der Donau entschieden.

Rechterhand die Pfarrkirche Steyr-St. Michael am Fluß Steyr gelegen. Sie stammt aus dem Zeitalter des Barock, erbaut zwischen 1635 und 1677 und steht unter Denkmalschutz.
Übrigens war ja noch kein Quartier gefunden, aber trotz des momentan wiederum kurz einsetzenden Regenschauers und da es etwas später in Richtung Ortsrand von Steyr erst gegen 16 Uhr war, habe ich anhand des Handy-Kartenwerks hochgerechnet, daß ich heute noch bis an die Donau geraten könnte und habe mich dann online per Unterkunftsinfo für ein freies Zimmer eines Landgasthofs in St. Pantaleon an der Donau entschieden.

Eine mir unbekannte ästhetische Schönheit.
Ich verbessere: Durch Zufall bin ich durch Wikipedia belehrt worden, daß es sich hier um Inkarnat-Klee, auch Blut-, Rosen- oder italienischer Klee handelt und als Zwischenfrucht-Futterpflanze genutzt wird. Für den Menschen ist er auch essbar, wobei sich der geröstete Samen gut für Salate eignet.
Zuletzt wird er auch für Gründüngung und Erosionsschutz eingesetzt.

Eine mir unbekannte ästhetische Schönheit.
Ich verbessere: Durch Zufall bin ich durch Wikipedia belehrt worden, daß es sich hier um Inkarnat-Klee, auch Blut-, Rosen- oder italienischer Klee handelt und als Zwischenfrucht-Futterpflanze genutzt wird. Für den Menschen ist er auch essbar, wobei sich der geröstete Samen gut für Salate eignet.
Zuletzt wird er auch für Gründüngung und Erosionsschutz eingesetzt.

Klee in einer seiner bekannteren Erscheinung.

Klee in einer seiner bekannteren Erscheinung.

Und bei einer Taubnessel komme ich natürlich seit meiner Kindheit nicht umhin, einige Blüten herauszuziehen und vom süßen Nektar am Blütenansatz zu kosten.
Muß einfach sein !

Und bei einer Taubnessel komme ich natürlich seit meiner Kindheit nicht umhin, einige Blüten herauszuziehen und vom süßen Nektar am Blütenansatz zu kosten.
Muß einfach sein !

Das Umspannwerk Mühlrading, Niederösterreich, von der oberösterreichischen Ennsseite aus gesehen.

Das Umspannwerk Mühlrading, Niederösterreich, von der oberösterreichischen Ennsseite aus gesehen.

Dieses Umspannwerk ist eines der vier größten Netzknoten im österreichischen 
380-kV-Hochspannungsring.
Über eine eigene 110-kV-Leitung sind hier größere Industriebetriebe wie etwa die riesigen Voestalpine-Stahlwerke in Linz angeschlossen.

Dieses Umspannwerk ist eines der vier größten Netzknoten im österreichischen
380-kV-Hochspannungsring.
Über eine eigene 110-kV-Leitung sind hier größere Industriebetriebe wie etwa die riesigen Voestalpine-Stahlwerke in Linz angeschlossen.

Nachdem die Enns auf der Straße direkt über das Kraftwerk Mühlrading überquert ist, befahre ich das dritte österreichische Bundesland an diesem Tag, nämlich:
Niederösterreich mit dem Zusatzschild an dieser Stelle für das bei Touristen bestens bekannte Mostviertel, dem südwestlichen Teil Niederösterreichs.
Die sogenannten "Viertel" in Niederösterreich haben dabei seit Bildung der Politischen Bezirke in 1868 keine rechtliche Grundlage mehr und stellen reine Landschaftsbezeichnungen dar.

Nachdem die Enns auf der Straße direkt über das Kraftwerk Mühlrading überquert ist, befahre ich das dritte österreichische Bundesland an diesem Tag, nämlich:
Niederösterreich mit dem Zusatzschild an dieser Stelle für das bei Touristen bestens bekannte Mostviertel, dem südwestlichen Teil Niederösterreichs.
Die sogenannten "Viertel" in Niederösterreich haben dabei seit Bildung der Politischen Bezirke in 1868 keine rechtliche Grundlage mehr und stellen reine Landschaftsbezeichnungen dar.

Blick zurück

Blick zurück

Bei optimalem Zoom der letzte Blick dieser Tour in die Bergwelt der oberösterreichischen Voralpen bzw. Ennstaler Alpen mit denen ich gestern und heute in Berührung kam.
Leider nun der optische Fernabschied, indem ich diesen Bergwelten wieder meinen Rücken zukehre und meine Fahrt in Richtung Norden zur Donau fortsetze.

Bei optimalem Zoom der letzte Blick dieser Tour in die Bergwelt der oberösterreichischen Voralpen bzw. Ennstaler Alpen mit denen ich gestern und heute in Berührung kam.
Leider nun der optische Fernabschied, indem ich diesen Bergwelten wieder meinen Rücken zukehre und meine Fahrt in Richtung Norden zur Donau fortsetze.

Auf dem Weg nach St. Pantaleon geht es hier (bin schon ca. 2m auf der abzweigenden kleinen Ortsverbindungsstraße) über Altenrath, St. Valentin und Klein Erla nach St. Pantaleon.

Auf dem Weg nach St. Pantaleon geht es hier (bin schon ca. 2m auf der abzweigenden kleinen Ortsverbindungsstraße) über Altenrath, St. Valentin und Klein Erla nach St. Pantaleon.

Warum ich Klein Erla mit dieser Hausnummer so besonders erwähne, hat natürlich seinen für mich besonders bewegenden Grund.

Warum ich Klein Erla mit dieser Hausnummer so besonders erwähne, hat natürlich seinen für mich besonders bewegenden Grund.

In 1991 wollte ich von Wien aus die Rückreise nach Hause entlang der Donau via Passau und von dort durch niederbayerische Gefilde bestreiten.
Da jedoch damals durch ein vorhergehendes Donau-Hochwasser viele Quartiere direkt an der Donau wegen der Schäden noch geschlossen hatten, verließ ich den Donauradweg auf Höhe St. Pantaleon und fand eben auf gut Glück an diesem Gasthof in Klein Erla 59 eine Unterkunft.

Allerdings betreibt der Sohn des damaligen Gastwirts hier heute eine Frühstückspension. Die Gaststätte selbst ist mittlerweile leider geschlossen. 
Der silberne Pickup gehört übrigens dem Pensionsbetreiber, der zufällig während meiner historischen Pause vorbeikam und ganz schön baff war, als ich ihm von meinem Gaststatus hier vor 27 Jahren und 9 Monaten erzählte.

Allerdings betreibt der Sohn des damaligen Gastwirts hier heute eine Frühstückspension. Die Gaststätte selbst ist mittlerweile leider geschlossen.
Der silberne Pickup gehört übrigens dem Pensionsbetreiber, der zufällig während meiner historischen Pause vorbeikam und ganz schön baff war, als ich ihm von meinem Gaststatus hier vor 27 Jahren und 9 Monaten erzählte.

Er ließ mich auch gerne den Innenhof des Anwesens fotografieren. 
Hier war damals der gemütliche Biergarten angesiedelt und ich sehe heute noch die liebe und fleißige Bedienung ihre aufmerksamen Runden drehen, damit es den Gästen beim Abendessen an nichts fehlte.

Er ließ mich auch gerne den Innenhof des Anwesens fotografieren.
Hier war damals der gemütliche Biergarten angesiedelt und ich sehe heute noch die liebe und fleißige Bedienung ihre aufmerksamen Runden drehen, damit es den Gästen beim Abendessen an nichts fehlte.

Nach diesem bewegenden Spezial-Zwischenhalt hatte ich noch etwa 3 km zu radeln und erreichte dann ohne weitere Probleme den Landgasthof Winklehner
in St. Pantaleon, nur etwa 2,5 km vom Donauradweg entfernt.
Einen Kurzbesuch bei der "schönen blauen Donau" ersarte ich mir aber an diesem Abend, sondern legte nach dem Bezug meines Zimmers all meine Konzentration darauf, mich nach dem anstrengenden Rolltag auf ausgiebige Weise in der Gaststube bei Speis und Trank zu regenerieren.
Mit dem Wirt kam ich dann später noch auf die am heutigen Tage getätigte Route zu sprechen und etwas philosophisch angehaucht sagte er, daß er die Strecke selbst schon abgeradelt sei.
Es wäre wie auf dem gezackten Rücken eines Drachen, ein wiederholt steiles Auf und Ab.
Na gut, ganz Unrecht hatte er mit dieser Umschreibung nicht und meine eigenen Eindrücke des heutigen Streckenprofils fanden eine gewisse Bestätigung.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Ennsabwärts bis zur Mündung in die Donau bei der Stadt Enns und von dort donauaufwärts bis Passau.
Details:
Aufbruch: 20.05.2019
Dauer: 4 Tage
Heimkehr: 23.05.2019
Reiseziele: Österreich
Der Autor
 
Andreas Rohbogner berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
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