Durch das Land der Skipetaren

Albanien-Reisebericht  |  Reisezeit: September / Oktober 2017  |  von Gerd Dorn

Albanien: Saranda

Die Mittagszeit war schon deutlich überschritten, als wir uns hungrig von Butrint verabschiedeten. Der Küstenort Saranda, der auch über eine Fährverbindung zur griechischen Insel Korfu verfügt, ist eine gute halbe Autostunde von Butrint entfernt. Im Oktober ist Saranda nur mäßig bis kaum besucht, so dass wir hier schnell einen Platz in einem der zahlreichen Straßenlokale fanden und uns mit einem zünftigen Gyros Teller stärkten.
Saranda ist eine der typischen Mittelmeerküstenstädte, die für den Tourismus ausgelegt sind. Eine Uferpromenade bei der auf der man auf der einen Seite das Meer findet, auf der anderen Seite reihen sich Bars, Andenkenläden, Reisebüros, Gaststätten und ähnliches aneinander. Diese Promenaden sehen irgendwie überall auf der ganzen Welt gleich aus. Unser Ziel waren eigentlich die Überreste des Synagogenkomplexes aus dem 6.Jahrhundert.

Überreste des jüdischen Synagogenkomplexes in Saranda

Überreste des jüdischen Synagogenkomplexes in Saranda

Wenn man gerade aus Butrint kommt, hat man für diese kläglichen Grundmauern lediglich ein geringschätziges Lächeln übrig. Auf den Böden sollen sich sehr schöne Mosaike befinden, leider waren diese mit Sand abgedeckt.
Ein wenig außerhalb der Innenstadt Sarandas befindet sich auf einer Anhöhe noch das Lëkurësi Castle. Ein etwa 50x50m großes Fort aus osmanischer Zeit. Dieses wollten wir ursprünglich besuchen. Infolge der fortgeschrittenen Zeit und der Tatsache, dass bereits zwei weitere Festungsanlagen auf dem heutigen Programm standen, verzichteten wir jedoch.
Weiter kann man noch die Überreste des "Kloster der 40 Heiligen" besuchen. Auch diese lohnen weniger, wegen der architektonischen Schönheit, als wegen des schönen Ausblicks.
Da es mittlerweile schon 16:00 Uhr war, verließen wir Saranda, dass man nun wirklich nicht gesehen haben muss, und wendeten uns unserem letzten Ziel des heutigen Tages zu, dass wir unbedingt vor Sonnenuntergang erreichen wollten.

© Gerd Dorn, 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Rundreise durch den östlichen Balkan
Details:
Aufbruch: 30.09.2017
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 14.10.2017
Reiseziele: Bosnien und Herzegowina
Montenegro
Kosovo
Mazedonien
Griechenland
Albanien
Kroatien
Der Autor
 
Gerd Dorn berichtet seit 34 Monaten auf umdiewelt.