Durch das Land der Skipetaren

Albanien-Reisebericht  |  Reisezeit: September / Oktober 2017  |  von Gerd Dorn

Albanien: Syri i Kalter (Blue Eye Quelle)

Nachdem wir uns von den sehr netten Wirtsleuten verabschiedet hatten, tourten wir wieder los. Erstes Ziel war die etwa 1 Stunde hinter Gjirokastra gelegene Karstquelle Syri i Kalter (wörtlich übersetzt: Das blaue Auge).
Die Quelle ist gut von der Hauptstraße ausgeschildert und kann kaum verfehlt werden.
Die Wegweisung über eine holprige Schotterpiste führt zu einem kleinen Parkplatz mit einem angeschlossenen Restaurant, in dem man einen Imbiss oder eine Erfrischung zu sich nehmen kann. Schon hier ist die üppige Vegetation auffällig. Ab hier muss man zu Fuß über eine kleine Holzbrücke zur Quelle laufen.

Üppige Vegetation und kristallklares Wasser an der Syri i Kalter Quelle

Üppige Vegetation und kristallklares Wasser an der Syri i Kalter Quelle

Beim Vorablesen der Interneteinträge hielt ich die Mengenangabe der Quelle von 6.000 Litern Wasser pro Sekunde noch für eine maßlose Übertreibung. Informationstafeln vor Ort gaben jedoch die selbe Menge an. Aber erst wenn man an der eigentlichen Quelle steht kann man das glauben und richtig erfassen. Auch wird schnell klar, warum die Quelle "Blaues Auge" heißt. Die aus dem Karst hervorguellenden Wassermassen haben eine tiefblaue satte Färbung.

Mittels einer Holzkontrunktion kann man direkt in das Blaue Auge schauen. Bilder geben die Imposanz der hervorguellenden Wassermassen nur eingeschränkt wieder

Mittels einer Holzkontrunktion kann man direkt in das Blaue Auge schauen. Bilder geben die Imposanz der hervorguellenden Wassermassen nur eingeschränkt wieder

Später wird das Wasser eher türkisfarben, bleibt aber herrlich klar.
Der Weg von und zu der Quelle ist als kleiner Rundweg (etwa 1,5 km) angelegt. Bänke am Wegesrand laden zum Verweilen und zum Genießen der Natur ein.
Ein Highlight in Albanien, dass man nicht versäumen sollte.

© Gerd Dorn, 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Rundreise durch den östlichen Balkan
Details:
Aufbruch: 30.09.2017
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 14.10.2017
Reiseziele: Bosnien und Herzegowina
Montenegro
Kosovo
Mazedonien
Griechenland
Albanien
Kroatien
Der Autor
 
Gerd Dorn berichtet seit 3 Jahren auf umdiewelt.