Unsere Balkanrundreise

Griechenland-Reisebericht  |  Reisezeit: Juni / Juli 2019  |  von Martina und Heinz S.

Griechenland Panteleimonas

Griechenland Panteleimonas

Bei Kulata, über die A 3, verlief die Einreise nach Griechenland, problemlos. Wir waren froh, dass wir kein Geld wechseln mussten. Auch brauchten wir keine Vignette kaufen, da lediglich einige Strecken, bzw. Tunnel mautpflichtig sind und diese direkt vor Ort zu zahlen sind.

Die Strassen in Griechenland waren gut und so erreichten wir bald die zweitgrößte Stadt, Thessaloniki. Ich hatte den Eindruck, dass wir gerade zur Rushhour ankamen, denn auch hier gabs größere Staus. Nachdem sich diese aufgelöst hatten, wechselten wir zur A 1, Richtung Süden, nach Panteleimonas. Der Ort liegt am Fuße des Olymp. Dieses Gebirge ist mit 2.918 m das höchste in Griechenland. Im Sommer sieht man auch hier noch in hohen Lagen Schnee. Lt. der griechischen Sage sollen auf dem Olymp die Götter wohnen. Ich glaube, sie waren uns wohl gesonnen.

Als wir um 16.30 Uhr am Castle Camping, Panteleimonas (ca. 33 km südlich von Katerini) ankamen, wurden wir an der Anmeldung freundlich und auf Deutsch vom Platzwart angesprochen. Der Platz lag im Schatten, unter hohen Pinienbäumen, worüber wir sehr froh waren. Wir bekamen einen Stellplatz in Strandnähe zugewiesen. Später stellten wir fest, dass wir die einzigsten Deutschen Touristen hier waren. Der Platz war fast ausschließlich von einheimischen Dauercampern belegt. Jeder hatte sich hier sein eigenes Reich geschaffen. Duschen und Toiletten waren reichlich vorhanden und sauber. Warmwasser gab es allerdings nur zu bestimmten Zeiten. Aber bei den warmen Temperaturen war das ok. Zu unserer Überraschung hatten wir sogar unter den Bäumen Satellitenempfang. In der darauf folgenden Nacht bekamen wir ein Gewitter, aber ohne Regen.

Am nächsten Vormittag haben wir dann das Meer mit dem feinen Kieselstrand genossen. Von hier aus konnten wir auf einem Berg eine mächtige Burgruine sehen. Da kam mein Mann auf die Idee, am Nachmittag mit dem Fahrrad dorthin zu fahren, um die Burg zu besichtigen. Es waren nur etwa 2 km, aber die hatten es in sich . Die Strasse verlief so steil bergauf, dass wir nur noch geschoben haben. Erbarmungslos brannte uns die Sonne auf der Haut. Schweissgebadet haben wir es irgendwie dann doch geschafft. Unsere Räder stellten wir am Eingang der Ruine ab. Der Eintritt kostete 2 € / Person.
Innerhalb der Burganlage, sie stammt aus dem 11. Jahrh. sind die Grundrisse von Kirchen, Häusern, einer Schmiede, einer Töpferei und weiteren Gebäuden, sowie Zisternen und Kanonen aus dem späten Mittelalter, zu besichtigen. Im Sommer finden hier zahlreiche, öffentliche Veranstaltungen statt.
Von hier oben hatten wir einen herrlichen, lohnenden Ausblick. (s. Bilder)

Auf dem Rückweg konnten wir unsere Räder rollen lassen, was aber ordentlich die Bremsen beanspruchte. Im Ort angekommen, kauften wir in einem kleinen Supermarkt Brot ein und entdeckten in einer Seitenstrasse etliche Tavernen, Bistros, Cafe´s, Restaurants, Imbiss-Stuben, Bars und weitere Lokale. In einem Restaurant haben wir dann am Abend griechische Spezialitäten gegessen.
Wir blieben noch einen weiteren Tag hier, um dann Richtung Nordgriechenland
/ albanische Grenze weiterzufahren.

In diesen Bergen wohnen die Götter.

In diesen Bergen wohnen die Götter.

Am Strand von Panteleimonas

Am Strand von Panteleimonas

Auf dem Berg die Burgruine Platamon, vom Strand aus gesehen.

Auf dem Berg die Burgruine Platamon, vom Strand aus gesehen.

Innerhalb der Burgmauern.

Innerhalb der Burgmauern.

Der mächtige Wehrturm.

Der mächtige Wehrturm.

Das historische Bergdorf Panteleimonas

Das historische Bergdorf Panteleimonas

Die  Burgmauern sind 1,3 - 2,00 m breit. 
Zu Füßen -  der Strand von Panteleimonas.

Die Burgmauern sind 1,3 - 2,00 m breit.
Zu Füßen - der Strand von Panteleimonas.

Der malerische Küstenort Platamonas, mit Hafen.

Der malerische Küstenort Platamonas, mit Hafen.

Richtung Nordgriechenland

Richtung Nordgriechenland

© Martina und Heinz S., 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Unsere Balkanrundreise führte uns durch Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Albanien, Montenegro, Bosnien-Herzigowina, Kroatien, Slowenien, Österreich.
Details:
Aufbruch: 10.06.2019
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 06.07.2019
Reiseziele: Österreich
Ungarn
Rumänien
Bulgarien
Griechenland
Albanien
Der Autor
 
Martina und Heinz S. berichtet seit 13 Wochen auf umdiewelt.