Zur Retrospektive eines genialen Künstlers

Italien-Reisebericht  |  Reisezeit: September / Oktober 2018  |  von Brigitte Amrhein

Freitag, 5. Oktober - Neues in Sant'Antimo

Wir stehen ziemlich früh auf, schließlich wollen wir - hauptsächlich auf Wunsch meiner Mutter - in die alte Etrusker- und Alabasterstadt Volterra fahren. Aber Mama geht es nicht gut, der schon von zuhause mitgebrachte Infekt meldet sich nach einigen ruhigen Tagen zurück.
Mein Lebensgefährte und ich beschließen, zur alten Benediktiner-Abtei Sant'Antimo zu fahren, so dass wir nicht zu lange weg sind.
Wir sind so früh dran, dass die Kirche noch zu ist - die Zeit nutzen wir für einen ruhigen Besuch des schön angelegten Hildegard-Gartens.
Dann besichtigen wir die schöne alte Kirche, wozu wir beim letzten Besuch wegen der Vesper der Mönche kein Gelegenheit hatten. Wir nutzen auch die Möglichkeit, mit einem Video-Guide und (für einen Teil der Tour) mit einem Begleiter Räume des Klosters zu sehen, die sonst nicht zugänglich sind. Es ist wunderbar und interessant! Eine wirkliche Überraschung!
Wir fahren zurück nach Paganico und schauen erst mal, wie es meiner Mutter geht. Sie ist noch ziemlich schlapp, aber es geht ihr etwas besser.
Am Nachmittag gehen wir noch zum Biotop - auf dem Weg entdecken wir tatsächlich etwas Neues auf dem Gut, die Bienenstöcke.

Angeblich von Karl dem Großen gestiftet wurde die Benediktiner-Abteil Sant'Antimo - gut 1000 Jahre alt ist sie auf jeden Fall.

Angeblich von Karl dem Großen gestiftet wurde die Benediktiner-Abteil Sant'Antimo - gut 1000 Jahre alt ist sie auf jeden Fall.

Wertvolle Fresken in der Sakristei der Klosterkirche von Sant'Antimo

Wertvolle Fresken in der Sakristei der Klosterkirche von Sant'Antimo

Vom uralten Refektorium stehen nur noch Mauerreste

Vom uralten Refektorium stehen nur noch Mauerreste

Hier leben die Produzentinnen von Gregorios gutem Honig...

Hier leben die Produzentinnen von Gregorios gutem Honig...

© Brigitte Amrhein, 2019
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Der international als bedeutendster deutscher Bildhauer des 20. Jahrhunderts angesehene Fritz Koenig steht uns als Niederbayern natürlich sehr nahe. Also haben wir die Retrospektive in Florenz zum Anlass genommen, zusammen mit meiner Mutter eine Woche bei unserem Freund Gregorio zu verbringen.
Details:
Aufbruch: 30.09.2018
Dauer: 8 Tage
Heimkehr: 07.10.2018
Reiseziele: Italien
Der Autor
 
Brigitte Amrhein berichtet seit 6 Monaten auf umdiewelt.
Aus dem Gästebuch (1/1):
Ulrich Mattheus 1552203456000
Hallo Bri­git­te,­
vie­len Dank für diesen hochinte­res­santen Bericht! Zu meiner Schande muss ich ges­te­hen, dass ich bisher nie von Fritz König gehört hatte, obwohl ich einige seiner Skul­ptu­ren schon sah­...
Her­zliche Grüsse,­
U­LI