Schönes Sardinien

Italien-Reisebericht  |  Reisezeit: Mai / Juni 2008  |  von Inge Waehlisch Soltau

Palau, Maddalena, Costa Smeralda

Palau

Unsere nächste Station war Palau, ein Fischerhafen, von wo auch die Fähren zu den Maddalena Inseln auslaufen. Der Ort Palau wurde in den 1870er Jahren gegründet.
Wir hatten uns ein Hotel mit schöner Sicht aufs Meer und La Maddalena ausgesucht und wurden dann negativ überrascht - es war ein alter Kasten.... Es war so manches im Zimmer nicht in Ordnung, aber das schlimmste war, dass der Balkon quasi abbruchgefährdet war. Wir bekamen dann ein anderes Zimmer mit einem Balkon, auf den wir uns auch mal raustrauten...

Blick vom Hotel

Blick vom Hotel

Blick bis Maddalena

Blick bis Maddalena

Die Strände

Am nächsten Tag ging es an den Strand von Santa Teresa, zum Capo Testo und zur Isola di Gabbiani - ein Strand für Surfer.
Santa Teresa - bereits 1808 gegründet - ist ein beliebter Ferienort mit dem schönen Strand Rena Bianca mit türkisfarbenem Wasser.
Vom Hafen in der Bucht gehen auch die Fähren weg nach Bonifacio auf Korsika. Bei klarem Wetter kann man die Kreidefelsen von Bonifacion sehen - es sind nur 12 km dorthin.
Weithin sichtbar ist ein Wehrturm aus Granitstein von 1577 mit einem Durchmesser von 19 Metern, der die Nordküste bewacht hat.

Santa Teresa Strand

Santa Teresa Strand

Wehrturm

Wehrturm

Capo Testa

Die Halbinsel Capo Testa ist durch einen Damm mit Santa Teresa verbunden. Her gibt es Steinformationen von Tieren, Burgen und Fabelwesen.
Sehenswert ist auch der Leuchtturm, den man von weitem sieht.

Cabo Testa

Cabo Testa

Die Steinformationen am Capo Testa

Die Steinformationen am Capo Testa

Capo d'Orso

Von Palau ging es auf einer Panoramastrasse zum bekannten Capo d'Orso - Bärenkap. Über einen Fussweg kommt man zu der 122 m hohen von der Natur geformten Steinskulptur, die einem Bären ähnelt. Die Sicht auf die Küste und die Inselwelt ist einmalig schön.
Bekannt ist diese Halbinsel durch die bizarren Felsformationen aus Granit in Form von Tieren, Burgen und Fabelwesen, zwischen denen man herumklettern kann.

Bärenfelsen

Bärenfelsen

An den Bärenfelsen

An den Bärenfelsen

An den Bärenfelsen

An den Bärenfelsen

Maddalena

Am letzten Tag in Palau fuhren wir mit der Fähre auf das Maddalena Archipel. Hier findet man eine der schönsten Landschaften von Sardinien, deshalb wurden diese Inseln 1994 auch zum Nationalpark erklärt. Es gibt helle Sandstrände, glasklares Wasser und felsige Buchten. Hierher zieht es viele Segler und Surfer.
Leider war es bei uns zu windig, um lange am Strand zu liegen.
Von den vielen Inseln sind nur Maddalena und Caprera - das man über eine Brücke erreicht - ganzjährig bewohnt.

Auf der Fähre

Auf der Fähre

Maddalena

Maddalena

Auf Maddalena

Auf Maddalena

Auf Caprera besichtigten wir noch das Garibaldi-Haus. Hierher zog sich Garibaldi - einer der Protagonisten der italienischen Einigungsbewegung - zurück, wenn er Streit mit dem König oder dem Parlament hatte. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er nur noch hier.

Blick auf Maddalena von Caprera

Blick auf Maddalena von Caprera

Caprera

Caprera

Blick auf Maddalena von Caprera

Blick auf Maddalena von Caprera

Porto Pollo

Nur 5 km entfernt von Palau sind die hellen feinsandigen Strände von Porto Pollo.
Es gibt hier zwei Buchten zum Surfen und Kitesurfen - diejenige mit mehr Wellen eher für Profis, und die andere eignet sich für Anfänger.

Bucht für Profis

Bucht für Profis

Bucht für Anfänger

Bucht für Anfänger

Golfo de Salinas

Golfo de Salinas

Picknickplatz am Golf

Picknickplatz am Golf

Costa Smeralda

Am nächsten Morgen fuhren wir über Arzachena - etwas mühsam mit vielen Einbahnstrassen - an die Costa Smeralda. Die Costa Smeralda wurde bekannt in den 1960er Jahren, als der Aga Khan dort eine naturnahe Ferienlandschaft aufbaute. Man wollte die grossartige Natur möglichst erhalten und baute vor allem mit natürlichen Materialien.
Der bekannteste Ort ist Porto Cervo - mittlerweile "auch in die Jahre gekommen" - mit seinem Segelhafen, wo die Luxusyachten liegen. Die Piazza wird gesäumt von Restaurants, Bars oder edlen Modeboutiquen. Sehenswert ist die weiss getünchte Kirche Stelle Maris mit einem Madonnenporträt von El Greco. Die Preise sind hier immer noch höher als im übrigen Sardinien - für die Jetset-Leute sicherlich kein Problem...
Leider fing es stark an zu regnen. Ds war auch der Grund, warum wir uns den hübschen Ort Baja Sardinia an einer breiten Bucht nur vom Auto aus anschauten. Dieser Ort ist weniger mondän als Porto Cervo, hat aber auch wunderschöne Strände.

Hafen Poto Cervo

Hafen Poto Cervo

In Porto Cuerva

In Porto Cuerva

In Porto Cervo

In Porto Cervo

San Teodoro und arrividerci Sardinien

Da unsere Fähre von Olbia erst spät abends zurück nach Genua ging, fuhren wir am Nachmittag noch nach San Teodoro, einem populären Ferienort an der Ostküste.
Der La Cita - einer der längsten und breitesten Sandstrände von Sardinien - war recht voll.

Stranf von San Teodoro

Stranf von San Teodoro

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Rundreise in Sardinien: Orosei - Nuoro - Arbatax - Villasimius - Costa Rei - Cagliari - Nora- Sant'Anna Arresi - Chia - Oristano - Alghero - Sassari - Castelsardo - Palau - Maddalena - Costa Smeralda
Details:
Aufbruch: 25.05.2008
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 16.06.2008
Reiseziele: Italien
Der Autor
 
Inge Waehlisch Soltau berichtet seit 8 Monaten auf umdiewelt.