Gran Canaria

Spanien-Reisebericht  |  Reisezeit: Januar - März 2010  |  von Inge Waehlisch Soltau

längerer Aufenthalt in Puerto Mogan und Ausflüge ins Landesinnnere, an die Küste und nach Las Palmas

Puerto Mogan

Nach einem angenehmen Flug nach Gran Canaria - und ohne Zollkontrollen - gingen wir zunächst zur Autovermietung und freuten uns dort über ein kostenloses "upgrading".
Wir hatten uns den hübschen Ort Puerto Mogán ganz im Süden als "Basis" für unseren längeren Aufenthalt ausgesucht.
Dieser Ort mit seinen kleinen Kanälen und Gassen war natürlich auch zu dieser Zeit schon kein "Geheimtipp" mehr. Und auch hier wird mit den Wasserkanälen und kleinen Brücken schon etwas übertrieben geworben "mit dem Venedig von Gran Canaria..."
Puerto Mogán in einer windgeschützten Bucht gelegen gilt aber als einer der schönsten Orte der Insel, und dem kann man nur zustimmen.
Die hübsch restaurierten Häuser meistens im kanarischen Stil mit farbenfrohen Türen und Fensterrahmen haben oftmals einen Dachgarten. Der grösste Teil ist Fussgängerzone, und überall sieht man prächtige Hibiscus und Bougainvilleas.

Typische Gasse

Typische Gasse

Segeln vor Puerto Mogán

Segeln vor Puerto Mogán

Die Höhenstrasse ungefähr auf der Mitte des Felsens

Die Höhenstrasse ungefähr auf der Mitte des Felsens

Wir hatten ein Apartment gemietet oberhalb vom Strand und der Promenade.
Da wir recht spät dran waren mit der Buchung, hatten wir leider nur eine Wohnung zur Nordseite bekommen.
Es war eine grosse moderne Wohnung mit viel Platz und einem grossen Balkon.
Auch diese Wohnung hatte - wie die meisten anderen im Ort - das Manko, dass man nur mit einem Elektrogerät heizen konnte. Da kann man froh sein, für den Abend - wenn es doch kühler wird - entsprechende Kleidung dabei zu haben.
Recht unangenehm wurde es, als für einige Tage eine Kältewelle vom spanischen Festland herüberschwappte, es waren zahlreiche Leute stark erkältet.
Das andere Extrem war der "Colima", der heisse Wüstenwind, der den Sand von der Sahara herüberweht, so dass es ständig wie Dunst aussah. Ich hatte davon Probleme mit den Augen und bekam Halsschmerzen.

Apartmenthaus

Apartmenthaus

Blick von Dachterrasse

Blick von Dachterrasse

Auf der Dachterrasse

Auf der Dachterrasse

Der neue Hafen schiebt sich weit ins Meer hinaus. Es gibt Liegeplätze für viele Yachten.
Von weitem sichtbar ist das mehrstöckige Gebäude der Hafenmeisterei.

Fischerhafen

Fischerhafen

Hafeneinfahrt

Hafeneinfahrt

Hafenamt

Hafenamt

Rings um den Hafen befinden sich Apartmenthäuser und zahlreiche Restaurants und Bars, die auch vor allem mittags durch die vielen Tagesausflügler gut besetzt sind.

Hafen und Promenade

Hafen und Promenade

Blick auf die Promenade

Blick auf die Promenade

Die Einkaufsmöglichkeiten waren eher "bescheiden" - für einen grösseren Einkauf fuhren wir zweimal mit dem Auto bis El Tablero, wo es einen grossen Supermarkt gab.
Eine Bereicherung war der Markt., der jeden Freitag rund um den Hafen abgehalten wird, er gilt als einer der schönsten auf Gran Canaria. Es wurden hier die üblichen Souvenirs, Schmuck, Kleidung usw. angeboten. Aber es gab auch einige Stände mit Obst und Gemüse und einen deutschen Bäcker.
Aber an diesen Tagen war der Ort natürlich auch hoffnungslos überfüllt mit den vielen Tagestouristen, die mit Bussen und Fähren hergebracht wurden.

Typisches Haus

Typisches Haus

Kleiner Park

Kleiner Park

Wir hatten neue Nachbarn aus Norddeutschland im Apartmenthaus bekommen. Und sie empfahlen uns, unbedingt bei ihren Freunden im "Puerto Grill" zu essen.
Und obwohl wir normalerweise nicht unbedingt in sog. "deutsche Restaurants" gehen, hat es sich diesmal doch gelohnt, denn Sandra und Jörg servierten exzellente Fischgerichte.
Unser Nachbar ging dann noch mit seinem Freund Jörg zum Hochseeangeln, die Gewässer rings um Puerto Mogán sind bekannt für ihre guten Fischgründe.
Der Fang war dann so ausgiebig, dass wir Fisch geschenkt bekamen, und das schon filetiert...

Puerto Grill

Puerto Grill

Wir hatten unser Apartment über Billy gemietet. Zusammen mit seinem Vater Liam und seiner Schwester Silvia besitzt die Familie nicht nur mehrere Apartments zum Vermieten sondern auch das Restaurant "Marina" direkt an der Promenade vor dem Hafen Die Preise waren moderat, und wir haben damals dort gut gegessen - Fisch und auch einige typisch irische Gerichte.

Marina-Bar

Marina-Bar

Hafen, Strand und steile Felsen

Hafen, Strand und steile Felsen

Der Sandstrand wurde künstlich angelegt. So leer wie auf dem unteren Bild war es nur am Morgen, sonst lag oftmals "Handtuch an Handtuch", denn so gross ist dieser Strand nun auch nicht für die vielen Besucher. Das Wasser war nicht besonders klar sondern eher dunkel.

Blick auf den Ort und den Strand

Blick auf den Ort und den Strand

Der Strand am Morgen

Der Strand am Morgen

Am Morgen nach dem Sturm

Es gab auch schon Tage, wo es etwas bewölkt war oder auch stark regnete
Aber ganz schlimm kam es Mitte Februar. Wir sassen gemütlich im "Puerto Grill", als es einen mächtigen Wolkenbruch mit so starkem Regen gab, dass das Wasser ins ebenerdige Restaurant reinlief. Wir mussten also aushalten, bis das Wetter sich etwas beruhigt hatte, bevor wir zurück ins Apartment laufen konnten.
Am nächsten Tag kam es leider noch schlimmer mit Starkregen und orkanartigen Böen. Es entstanden einige Schäden an den Gebäuden und Pflanzen im Ort, und auch der Strand hatte natürlich gelitten.
Es gab meterhohe Wellen und vor allem im Landesinneren mussten einige Strassen komplett gesperrt werden.

Die Wellen sind immer noch meterhoch...

Die Wellen sind immer noch meterhoch...

Nach dem Unwetter

Nach dem Unwetter

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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 11.01.2010
Dauer: 8 Wochen
Heimkehr: 08.03.2010
Reiseziele: Spanien
Der Autor
 
Inge Waehlisch Soltau berichtet seit 10 Monaten auf umdiewelt.