Doch nochmals nach Santa Cruz de Teneriffa...

Reisezeit: Januar / Februar 2026  |  von Inge Waehlisch Soltau

Puerto de la Cruz

Nach Puerto de la Cruz fuhren wir mit dem Bus, wir mussten am Intercambiador umsteigen, und die Fahrt dauerte ca. 50 Minuten.
Vom Busbahnhof liefen wir erstmal Richtung Meer und kamen zum Castillo San Felipe, welches von 1599 bis 1604 errichtet wurde, eine von vier Festungen, die die Stadt verteidigen sollten.
Im 19. Jahrhundert wurde das Castillo renoviert, wurde aber 1878 wegen fortlaufendem Verfall geschlossen.
Im Laufe der Zeit war das Castillo nicht nur eine Verteidigungsstation, sondern auch ein Lazarett, eine Krankenstation, eine Zitadelle, ein Lagerhaus, ein Schützenverein und sogar ein Restaurant. Ende des 20. Jahrhunderts nahm die Stadt Puerto de la Cruz einen Umbau vor, und es wurde ein städtisches Kulturzentrum .

Musik vor dem Castillo

Musik vor dem Castillo

"Klein übt sich...."

"Klein übt sich...."

In diesem Winter gab es im Westen von Teneriffa besonders hohe Wellen, und wegen des Leichtsinns einiger Leute auch Tote.
Vom Platz beim Castillo konnte man sehr gut sehen, wie die meterhohen Wellen heranbrausten, der schwarze Strand war geschlossen.

Blick auf das stürmische Meer

Blick auf das stürmische Meer

Der schwarze Strand

Der schwarze Strand

Meterhohe Wellen

Meterhohe Wellen

Die Wellen brechen sich am Wellenbrecher

Die Wellen brechen sich am Wellenbrecher

Wir liefen weiter oberhalb des Meers und staunten immer wieder über die meterhohen Wellen, die der Atlantik mit voller Wucht gegen die Betonblöcke schlägt. Die Wellen spritzten so, dass wir auch noch etwas nass wurden.
Und obwohl alles abgesperrt war, und es schon Tote gegeben hatte, gab es leider immer noch Leute, die die Absperrungen ignorierten.

Das Wasser spritzt hoch

Das Wasser spritzt hoch

Blauer Himmel, viel Wind und Wellen

Blauer Himmel, viel Wind und Wellen

Blick auf das Meerwasserschwimmbecken

Blick auf das Meerwasserschwimmbecken

Wir liefen weiter und kamen zur kleinen weissen Kapelle "Ermia de San Telmo". Die Kapelle wurde auf einer schwarzen Lavaformation gebaut und liegt direkt an der Promenade, die zum Lido führt. Sie wurde 1780 durch Seeleute errichtet und ihrem Schutzheiligen geweiht.
Eigentlich wollten wir am Lido im "Café de Paris" Torte essen und einen Barraquito trinken, aber zu unserer Enttäuschung war das Café (für immer?) geschlossen.

Bei der Kapelle

Bei der Kapelle

Kapelle "Ermio de San Telmo"

Kapelle "Ermio de San Telmo"

Wir liefen also weiter bis zum Ende der Promenade, wo sich viele Leute versammelt hatten, um die Surfer zu sehen, denen es gestattet war bei diesen hohen Wellen ins Meer zu gehen.
Wir fanden einen schönen sonnigen Platz und sahen den Surfern eine Weile zu, aber als dann die Wellen immer höher wurden, wurden auch die Surfer aufgefordert, an Land zu kommen.

Meerwasserschwimmbecken

Meerwasserschwimmbecken

Die richtigen Wellen für Surfer

Die richtigen Wellen für Surfer

Blick auf die Küste

Blick auf die Küste

Zum Abschluss wollten wir eigentlich wieder für einen späten Lunch ins "Méson El Monasterio" am Plaza de Charco gehen. Und da gab es dann die zweite Enttäuschung. Auch dieses Restaurant gibt es in dieser Form nicht mehr - es soll jetzt ein chinesisches Restaurant werden....

Du bist hier : Startseite Europa Spanien Puerto de la Cruz
Die Reise
 
Worum geht's?:
...obwohl ich schon sooo oft dort war. Aber wenn man es im Februar etwas wärmer haben möchte und keine lange Flugzeit will, dann ist es doch ein gutes Ziel.
Details:
Aufbruch: 28.01.2026
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 15.02.2026
Reiseziele: Spanien
Der Autor
 
Inge Waehlisch Soltau berichtet seit 7 Jahren auf umdiewelt.