12 Wochen mit Uli auf den Bahamas

Reisezeit: März - Juni 2008  |  von Uli Schwarz

In Memory of Viktoria

..oder besser noch: In Memory of "Und nenn mich nicht immer Viktoria" Viktoria

Also erstmal noch eine Korrektur an Ruppi - ein eagleray ist ein Adlerrochen. Und die, die ich hier immer sehe, sind gepunktete Adlerrochen (spotted eagleray).
Ansonsten fahre ich mal fort mit den Dingen, die mir von den letzten Tagen noch im Gedaechtnis geblieben sind...

3.5.
- tauchen gewesen und neben einem grossen Barracuda und einem Stechrochen auch einen ozeanischen Weissspitzenhai gesehen (das war bisher ueberhaupt der beste Tauchgang fuer mich; einmal weil wir nur zu dritt waren und ich mich nicht um so viel kuemmern musste. Zudem bin ich so gut wie noch nie mit meiner Luft ausgekommen - wir waren fast eine Stunde unter Wasser und ich hatte immer noch 300 psi Restluft in meiner Flasche. Ausserdem habe ich Ennos Nase zum ersten Mal auch wirklich gesehen (Tauchspot ist nach der Nase von Enno, einem Praktikanten, benannt). Und dann war da dieser 2,5 - 3m grosse Hai, der ueber uns seine Runden drehte bis er wieder verschwand)...(Anm. der Red. Danke Yumi
- ich werde langsam zum Saeufer (wie alle bisherigen Praktikanten scheinbar auch), um die dauernden Sticheleien der Besitzer ertragen zu koennen. So habe ich beschlossen, die Bar der Reihe nach durchzutesten und fange mit einem Shot Drambuie an

4.5.
- Mittags sind wir zu einem Gottesdienst nach Devils Point gefahren, wo u.a. der 16. Jahrestag einer Pastorin gefeiert wurde, die gleichzeitig auch noch Taxifahrerin ist und Suessigkeiten am Flughafen verkauft. Leider hatte keiner eine Kamera mit, denn das war schon beeindruckend, wie froehlich, aber auch zutiefst glaeubig die Einheimischen ihre Gottesdienste feiern (mit singen, tanzen, beten, predigen e.t.c.). Wir waren 2,5 Stunden in der "Kirche", danach verliess uns die Ausdauer, obwohl der Gottesdienst wohl noch mind. eine weitere Stunde ging. Ich wunderte mich anfangs, warum der jeweilige Prediger und auch die Kirchenbesucher immer wieder teilweise lautstark, so alle 20 Sekunden, "Hey Man" durch die Kirche riefen. Irgendwann wurde mir dann aber bewusst, dass das "Amen" in bahamesischem Englisch bedeutet..

-Abends Jim Beam

5.5.
-Mittags Kahlua
-Abends Sambvca
-am Abend hatte ich wieder ein Feuer vorbereitet, so wie es mir die Chefin am Tag zuvor vorgeschlagen hatte. Nur konnte sie sich einen Tag spaeter nicht mehr daran erinnern, so dass ich letztendlich der Einzige am gesamten Abend war, der sich auch einaml ans Feuer gesetzt hat

6.3.
-Campari
-Nassau Royale Liquer gleich hinterher

7.3.
- Pernod (Liquer)
- Fischen gewesen, aber nur einen kleinen Barracuda gefangen

Vickys Ecke:
Zwei Tage hintereinander haben wir Abends nichts zu Essen bekommen. Den einen Tag war noch ein Mini Huehnerfluegel fuer mich uebrig, am naechsten Tag nur etwas Reis. Da faellt mir zu Enno noch ein: ich hatte schoen seine Tomaten gegossen, bis ich eines Tages feststelle, dass die Pflanzen von oben bis unten nass sind. Seitdem giesse ich nicht mehr und inzwischen sind sie dank A. Giesskuenste auch fast komplett verbrannt und selbst die noch gruenen Tomaten halb verfault - ich wars also nich wenn Enno fragt . Und dann muss ich Dir noch sagen, dass ich alleine Schuld daran bin, dass zwischen der roten Treppe und unseren Sklavenunterkuenften Trampelpfade auf beiden Seiten sind. Dies hat mir A. gesteckt und auf meinen Einwand, dass die schon vor mir da waren, sagte sie nur, dass das nicht sein kann, da ausser mir niemand dort langlaeuft. Dass wir auf einer Insel sind, hat sie in diesem Zusammenhang ausnahmsweise mal nicht erwaehnt.
Spruch des Tages von A.: "Du stehst hier irgendwie im Weg" (Abends zu mir, als ich am Kuechentisch stehe und warte, bis der Chevy zum raustragen fertig ist)

© Uli Schwarz, 2008
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Moinsen, so, jetzt habe ich mich, nachdem ich nun schon ueber 3 Wochen auf Cat Island bin, dazu entschlossen, so einen komischen Blog oder wie das heisst zu schreiben, damit alle, die daran Interesse haben, verfolgen koennen, was ich hier so treibe. Da mein Internetzugang nur unregelmaeesig zur Verfuegung steht, werde ich auch nicht taeglich aktualisieren koennen. Also dann mal los....
Details:
Aufbruch: 27.03.2008
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: 26.06.2008
Reiseziele: Bahamas
Der Autor
 
Uli Schwarz berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.