Wandern auf Madeira

Reisezeit: Dezember 2004 - Januar 2005  |  von Monika und Peter Pagel

Dem Festtags-Stress und dem Schmuddelwetter über Weihnachten und Neujahr entfliehen? Zehn Tage wandern auf den schönsten Routen Madeiras war die Alternative. Dazu das berühmte Sylvesterfeuerwerk von Funchal als Zugabe!

Die Reisenden nennen sich "Die Fische" und fühlten sich auf dieser Reise in der Tat so wohl wie Fische im klaren kühlen Wasser. Für sie gilt die erklärende Formel "Die Fische = Fisch-Man + Fisch-Woman". Alle Klarheiten beseitigt?

Heiligabend auf Madeira

Fisch-Woman stärkt sich im Flughafen von Lissabon

Fisch-Woman stärkt sich im Flughafen von Lissabon

In Santa Cruz hat der Weihnachtsmann viel zu tun

In Santa Cruz hat der Weihnachtsmann viel zu tun

Weihnachtsschmuck in Santa Cruz

Weihnachtsschmuck in Santa Cruz

Eine unerwartet lange Anreise

24.12.2004. Es wunderte die Fische, dass bis Madeira eine gehörige Flugstrecke zurückzulegen ist. So sind immerhin von Frankfurt bis Lissabon 3 Stunden und dann noch einmal von Lissabon bis Funchal 11/4 Stunde. Mit einer Zwangspause in Lissabon kamen die Fische so auf eine Gesamtreisezeit von immerhin 7 Stunden. Am frühen Abend, schon bei Dunkelheit, landete die Maschine auf dem Flughafen von Madeira, wo ein Taxi die Fische in eine Pension verfrachtete. Vicky, die rührige Reiseleiterin, hatte bereits einen Tisch für das Dinner an Heiligabend vorbestellt. Die Fische taten sich am Menü gütlich, welches aus Suppe, Fisch und einem Assortiment von weihnachtlichen Süßspeisen bestand.

Dörfliche Weihnachtsnacht
Anschließend verließen die Fische das Hotel und begaben sich in das weihnachtlich geschmückte Dorf Santa Cruz. Mit großer Liebe hatten die Bewohner ihr Dorf mit Lichtgirlanden und Lichterketten geschmückt. Die Stämme der Palmen an der Uferpromenade waren gar mit Lichtnetzen eingekleidet. Vom Anlegesteg aus genossen die Fische den Blick auf das sich am Berg emporziehende festlich erleuchtete Dorf. Jung und alt, das ganze Dorf schien an diesem Abend auf den Beinen zu sein. Um halb zwölf begann in der Dorfkirche die Mitternachtsmesse. Der Andrang war so groß, dass die Türen der Kirche geöffnet wurden, um viele Menschen von außen in die Kirche hineinschauen zu lassen. Die Ansprache des Pfarrers wurde nach außen auf den angrenzenden Dorfplatz übertragen, so dass auch dort die Menschen verfolgen konnten was sich im Inneren des Gotteshauses tat. Der portugiesischen Sprache mit Ihren eigentümlichen Zischlauten nicht mächtig begaben sich die Fische zu ihrer Pension und schlummerten friedlich dem nächsten Morgen entgegen

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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 24.12.2004
Dauer: 10 Tage
Heimkehr: 02.01.2005
Reiseziele: Portugal
Der Autor
 
Monika und Peter Pagel berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.
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