Ein Jahr Auszeit

Reisezeit: Juli 2014 - Juli 2015  |  von Doris und Norbert Sykora

Kolumbien: Bogota und Südkolumbien

Bogota

Wir nahmen Abschied von der Karibikküste und sind in die 7 Mio. Einwohner Metropole Bogota geflogen.
Am 1. Tag fuhren wir mit dem Bus zur Salzkathedrale, die 50 km auswärts liegt. Ohne Spanischkenntnisse ein recht abenteuerliches Unterfangen. Am nächsten Morgen sind unserer Freunde, die eine geführte Kolumbienreise gebucht hatten, angekommen. Wir freuten uns riesig, sie wiederzusehen, was wir abends bei einem Pisco Sour feierten. Bei einer fünfstündigen City-Biketour mit Mike als Guide, lernten wir Bogota etwas anders kennen, besichtigten Graffiti Malereien, die Stierkampfarena, sowie eine Kaffeerösterei, spielten in einer Halle Los Amigos ( Steine werden auf Lehmtafeln geworfen, um eine der vier weißen, mit Schießpulver gefüllten Dreiecke zu treffen) und kosteten uns in der Markthalle durch alle möglichen Obstsorten, die wir bisher weder gesehen noch gegessen haben.

Blick auf Bogota

Blick auf Bogota

Museo de Oro

Museo de Oro

Salzkathedrale

Salzkathedrale

Unsere lieben Freunde aus Österreich!

Unsere lieben Freunde aus Österreich!

La Candelaria - Altstadt

La Candelaria - Altstadt

Mike - unser Guide auf der Biketour

Mike - unser Guide auf der Biketour

ohne Worte

ohne Worte

Wirklich tolle Idee, diese Obstverkostung!

Wirklich tolle Idee, diese Obstverkostung!

Los Amigos - sehr lustig

Los Amigos - sehr lustig

Nach Bogota ging die Fahrt weiter mit dem Bus nach Honda, dem Tor zur Zona Cafeteria.
Die meisten Busse sind Minibusse, die erst abfahren, wenn sie voll besetzt sind. Die Leute werden auf dem Weg eingesammelt und ausgeladen, genauso wie ihre riesigen Taschen gefüllt mit Kochbananen und Hausrat, die dann zwanglos im Bus verteilt werden. Die Busse sind nie voll genug - ein bisschen was geht immer!
Die Natur ist wunderschön mit dem Bergland inmitten von Nebelwäldern. Wir fuhren vorbei an Kaffeeplantagen, jahrhundertealten 60 Meter hohen Wachspalmen und riesigen Bambushainen. In den kleinen Dörfern fahren die für diese Region typischen 50 Jahre alten Jeeps, ausgesonderte Armeefahrzeuge aus dem zweiten Weltkrieg, Willy´s genannt, voll beladen mit Kaffeesäcken herum. Gute Unterhaltungsmusik klingt laut aus dem Radio. Während die Mitreisenden, die von den Straßenhändlern gekauften gesalzenen Mangos verspeisen, essen wir glücklich die Linzertorte, die meine Eltern mir durch unserer Freunde geschickt haben. Es gibt wirklich Schlimmeres!!

relaxen am Pool in Honda

relaxen am Pool in Honda

Fischen am Magdalena River

Fischen am Magdalena River

Begräbniszug in einem winzigen Bergdorf

Begräbniszug in einem winzigen Bergdorf

Wachspalmen im Valle de Cocora

Wachspalmen im Valle de Cocora

Will haben!

Will haben!

Die Kaffeezone

In Salento, einem kleinen Bergdorf, erkunden wir das wunderschöne Valle de Cocora bei einem längeren Ausritt. Auf einer Hacienda lernten wir bei einer Kaffeeführung den ganzen Prozess des Kaffeeanbaus kennen. Bis hierher war es eher ein gemütlicher Ritt durch Kuhweiden und Kaffeeplantagen. Es muss auch erklärt werden, dass das unwegsame Gelände oft nur mit einem Pferd durchquert werden kann. Wenn man sich auf diese Tour einlässt, sollte man unbedingt über Reitkenntnisse verfügen, denn die sogenannten Pfade sind eine echte Herausforderung. Steile Bergfelsen und tiefe Flüsse stellen keine Hindernisse dar und wenn das Vorderpferd munter durch den Matsch galoppiert, wird der Hintermann von Kopf bis Fuß voll mit Dreck beworfen. Wie gut, dass ich hinter Norbert geritten bin!

Kaffee Hacienda

Kaffee Hacienda

Kaffeepflücker werden immer gesucht

Kaffeepflücker werden immer gesucht

Ausritt in der Umgebung von Salento

Ausritt in der Umgebung von Salento

... und jetzt?

... und jetzt?

San Agustin und die Tatacoa Wüste

Nach einem Abstecher in ein uriges Thermalbad fuhren wir nach Popayan, einem kleinen Kolonialstädtchen, das für seine weiß getünchten Fassaden berühmt ist. Von dort machten wir einen Tagesausflug nach Silvia, einem malerischen Gebirgsort, wo die Guambiono (die ältesten Indios Kolumbiens), immer Dienstags ihren Markttag , um in Ihren Trachten Ihre Waren zu verkaufen.
Die nächste Stadtion ist San Agustin, wo 5000 Jahre alte Steinskulpturen in einem archäologischen Park, malerisch umgeben von den bewaldeten Berghängen, ausgestellt sind. Bevor wir Kolumbien verlassen, fahren wir noch in die Tatacoa Wüste. Man kann dort in dem kleinen Wüstenstädtchen in sehr einfachen Unterkünften übernachten, um den Sternenhimmel vom dortigen Observatorium zu bewundern. Der Abendritt durch die bizarren, ins Abendrot getauchten Felsformationen, mit den verschiedenen Kakteenarten, gehört zu einer der schönsten Erlebnissen unseres Lebens.
Kolumbien mit seiner vielfältigen Natur, als auch Kultur, gehört sicher zu einer der interessantesten Ländern die wir bisher bereist haben.

Therme San Vincente - Naturbecken inkl. Wasserfall

Therme San Vincente - Naturbecken inkl. Wasserfall

ohne Worte

ohne Worte

Popayan - leider fehlt der obligatorische blaue Himmel!

Popayan - leider fehlt der obligatorische blaue Himmel!

Am Markt in Silvia

Am Markt in Silvia

Nicht nur die Schotten tragen Röcke!

Nicht nur die Schotten tragen Röcke!

San Agustin

San Agustin

La Luna

La Luna

Abendritt in der Tatacoa Wüste

Abendritt in der Tatacoa Wüste

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Unsere Reise führt uns von Alaska - Yukon, über die Südstaaten und Neuengland, drei Monate mit dem Rucksack durch Südamerika, danach mit dem Wohnmobil durch Neuseeland. Drei Monate Seele baumeln in der Südsee soll uns den Alltag vergessen lassen. Dann wartet noch ein großes Offroad-Abenteuer in Westaustralien gemeinsam mit unserem 18 jährigen Neffen, der extra eingeflogen wird.
Details:
Aufbruch: 26.07.2014
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: Juli 2015
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Kolumbien
Bolivien
Brasilien
Neuseeland
Französisch Polynesien
Der Autor
 
Doris und Norbert Sykora berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
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