Safari - mit dem Auto durch Namibia

Reisezeit: Oktober 2014  |  von Misch und HO :-)

The last Lodge

Heute ist definitiv mal ein Tag, an dem es wirklich nichts zu berichten gibt. Mal schaun, wie viele Wörter benötigt werden, um Nichts zu beschreiben.

Nach dem Frühstück und Checkout sind wir noch kurz in den hoteleigenen Reptilienpark gegangen, welcher eigens vor Ort gefangene Schlangen beherbergt. Nett... ein paar Mambas und dergleichen zu sehen, bzw. kaum zu sehen, weil sie eben recht klein sind, absolut tödlich sind und irgendwo in der Region rumschlängeln.

Nun, genug der Schlangen. Nachdem das vollbracht war, ging es ab ins Auto um die heutigen 470 km unter die Räder zu nehmen. Eigentlich recht easy.... einfach auf die Strasse und der Beschilderung folgen, Asphalt unter den Rädern, gemütlich mit 130 Überland.

Aufgehalten wurden wir eigentlich nur von einem grossen Pumbaa ganz am Anfang und ein paar recht grossen und zerzausten Affen ganz am Schluss.

Kurz bevor unser Tagesziel, "The Elegant Farmstead" in Okahandja (in heisst ca. 30 km mit dem Auto entfernt) erreicht wurde, haben wir im Ort noch einen kurzen Stopp am Holzschnitzermarkt eingelegt, "um mal zu gucken"... ja ja... wer uns kennt, weiss dass wir shoppingsüchtig sind und einfach mal "gucken" immer mit dem Abschluss eines Geschäfts endet.

Heute gab es ein paar Schüsseln und ein wenig Kleinzeug. Damit sind unsere Barschaften in Namibia Dollar auf 400.00 geschrumpft - die hoffentlich bis zum Abflug reichen werden. Wir glauben es ja nicht wirklich...

Jetzt sitzen wir am Pool im "The Elegant Farmstead", schreiben diesen Blog, sortieren Fotos und wissen, dass ausser dem Schreiben diverser Postkarten nicht mehr viel anliegt. Vielleicht am Abend noch das eine oder andere Fläschchen Wein... aber ansonsten sind wir ab jetzt bis zur Abfahrt nach Windhoek morgen früh so richtig in Ferien.

Lernerfolg des Tages:

Noch keiner, vielleicht kommt ja noch was....

So, jetzt sind wir definitiv am Abend angelangt. Viel ist in der Tat nicht mehr passiert. Nach extrem Pooling im extrem kalten Pool und hardcore Fliegenkilling im Zimmer ist nur noch das Abendessen geschehen.

Wie, hardcore Fliegenkilling? Nun, im Zimmer gab es so um die 100 Fliegen - lasst es ein paar Duzend weniger gewesen sein, so genau nehmen wir Reisenden sowas ja nicht - die mittels eines Sprays einzeln schockgefroren und dann erschlagen werden mussten. Tönt grausam, ist es auch. Aber für uns die wohl einzige Möglichkeit etwas wie einen gesunden Schlaf zu geniessen.

Das Abendessen gehörte zu den besten in unserem Urlaub. KORREKTUR: Es war das Beste in diesem Urlaub. So gut, dass wir gleich das Rezept erbeten haben. Und der Saxenburg Private Collection Pinotage mit einer rauchigen Note im Abgang hat das wundervolle Essen absolut unterstrichen.

Am Nebentisch war eine Reisegruppe, die für einmal alles andere als Hummeldumm war. Die waren wirklich lustig, wenn man von Vera absieht, die zwar einen Narren an Misch gefressen hat, aber generell ein Problem mit all diesen Tattoos und Piercings hat, die heutzutage alle haben. Nun, Vera ist auch ein wenig älter... Von dem her ist auch sie nicht Hummeldumm sondern einfach von vorne noch mal 10 Jahre älter, als von hinten, und dieser Anblick lässt das Rentenalter schon sehr stark erkennen. Also ist auch sie entschuldigt.

Die Anlage vom *The Elegant Farmstead" ist das, was wir uns als unsere Gartenanlage daheim vorstellen würden, leider hat das mit dem 46 Mio. Jackpot ja nicht geklappt... Einzig die Fliegen müssten nicht sein.

Ja, das war jetzt definitiv unser heutiger Tag. Das bringt uns jetzt definitiv zum:

LERNERFOLG DES TAGES:

Fliegen schockgefrieren erzeugt keine Blutspuren an den Wänden!

© Misch und HO :-), 2014
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Die Irrungen und Wirrungen der Reisenden HCJS und MIFI, wenn sie Namibia mit dem 4WD erkunden. Das kann ja heiter werden....
Details:
Aufbruch: 06.10.2014
Dauer: 17 Tage
Heimkehr: 22.10.2014
Reiseziele: Namibia
Der Autor
 
Misch und HO :-) berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.