Algerien-Reisebericht :Durch die Wüste - Sahara 2003

Zurück nach Algerien

Der Piste nach Norden folgend kommen wir am nächsten Tag an den Grenzübergang bei Assamaka. Temo kann mit einigen Geschenken aus seinem Medikamentenkoffer die Ausreise beschleunigen. Nach weiteren zehn Kilometern erreichen wir das in den Sand gebaute Gebäude des algerischen Grenzpostens. Die Überraschung ist groß als sich herausstellt, dass das Algerien-Visum von Sigi bereits abgelaufen ist. Die Grenzbeamten sind freundlich und hilfsbereit, stellen ein Kurzvisum aus und akzeptieren als Foto sogar ein schnell mit der Sofortbildkamera aufgenommenes Bild. Das Ganze dauert zwar etwas, aber immerhin können wir noch vor dem Abend in Algerien einreisen.

Irgendwann auf dem Weg nach Tamanrasset wird die Piste zur Teerstraße. Die Nacht verbringen wir in einem Wadi und trauen unseren Ohren nicht, als wir nachts von Regentropfen, die auf unser Zelt prasseln, geweckt werden. Wie war das mit den Menschen, die immer in den Wadis ertrinken, weil der Regen die sonst völlig ausgetrockneten Wasserläufe plötzlich in reißende Flüsse verwandelt? Der Regen hört nach kurzer Zeit wieder auf. Doch den Rest der Nacht schlafen wir nicht mehr sehr fest.

Kaum in Tamanrasset angekommen, heißt es Abschied nehmen. Fünf unserer Freunde nehmen von hier das Flugzeug nach Paris: Tina, Temo, Klaus und Bernard. Tscharlie, Hellmut und ich fahren die leider nicht verkauften Autos zurück nach Deutschland. Rex ist drei Tage lang verstört, weil ihm die anderen fehlen.

Gruppenfoto

Gruppenfoto

© Angelika Gutsche, 2004
Du bist hier : Startseite Afrika Algerien Algerien-Reisebericht
Die Reise
 
Worum geht's?:
Reisebericht Sahara: Tunesien - Algerien - Niger - Algerien - Tunesien
Details:
Aufbruch: 12.01.2003
Dauer: 8 Wochen
Heimkehr: 05.03.2003
Reiseziele: Tunesien
Algerien
Niger
Der Autor
 
Angelika Gutsche berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors