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Durch das Tassili-Gebirge bis Djanet
Durch die nördliche Ténéré nach Chirfa
Der Weg zum Dinosaurierfriedhof
Durch die Arak-Schlucht nach In-Salah
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Reisebericht Sahara:
Tunesien - Algerien - Niger - Algerien - Tunesien
Reisebericht-Extras:
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Der Teerstraße entlang geht es nach Norden. Wir durchqueren das Mouydir-Gebirge. In der monumentalen Arag Felsschlucht müssen wir abends ganz schnell in die Autos flüchten, so stark ist der einsetzende Sandsturm, der auch noch von Regenfällen begleitete wird. Ganze Straßenabschnitte sind in der Arak-Schlucht weggespült. Man weicht auf Pisten aus.
In der Arak-Schlucht
In In Salah werden wir von Hadschi, auf dessen Campingplatz wir übernachten, freudig und wie alte Freunde begrüßt. Er erledigt für uns einige Einkäufe und lädt uns in sein Restaurant Carrefour zum Abendessen ein. Irgendwann später haben wir erfahren, dass ihn mit München zarte Bande verbinden. Vielleicht rührt daher seine besonders großherzige Gastfreundschaft uns gegenüber. Wir hoffen sehr, dass er sich bei einem seiner Besuche in München melden wird und wir die Gelegenheit bekommen, uns für seine Gastfreundschaft zu revanchieren.
Nachts wird es jetzt wieder sehr kalt. Das Wasser friert in den Eimern. Über El Golea, hier müssen wir die Polizeistation aufsuchen, Gadeia, hier tanken wir und kaufen frisches Obst und Gemüse und Quargla, hier in der großen, modernen Oasenstadt gibt es sogar Tütenmilch, kommen wir nach Touggourt. Unterwegs haben wir immer schöne Lagerplätze, meist versteckt zwischen Dünen, gefunden. Über El Qued geht es zum Grenzort Taleb Larbi. Und schon sind wir wieder in Tunesien. Leider hat der Campingplatz bei Touzeur immer noch geschlossen. Wir übernachten außerhalb in einem Palmenhain. Es gibt dort eine heiße Quelle, die in gefasste Becken sprudelt. So kommen wir in den Genuss eines wunderbaren Bades. Nach Gafra werden das Klima und die Landschaft langsam wieder mediterran. Olivenbaumpflanzungen lösen Palmenhaine ab. Straßenrestaurants machen mit aufgehängten, noch blutbefleckten Schafsfellen auf das frische Grillfleisch, das es zu Mittag gibt, aufmerksam.
Zurück in Tunis verbringen wir die Zeit bis zur Abfahrt unserer Fähre nach Trapani mit einem Bummel durch die Medina und ich decke mich unter den Protesten von Hellmut mit einem guten Dutzend der hübschen, bunten Schüsseln ein, die überall zum Verkauf angeboten werden. Wir besuchen das phantastische Museum du Bardo, mit seinen Exponaten aus den Zeiten der Nubier über die römische Epoche bis zum späten osmanischen Reich, eines der bedeutendsten Museen Afrikas. Dann nahen der Abend und damit der Abschied von Afrika. Noch eine kleine Aufregung, als uns am Hafen mitgeteilt wird, dass die Fähre ausgebucht wäre und für uns keine Reservierung vorläge. Wir können uns nur in eine Warteliste eintragen. Eine halbe Stunde vor Abfahrt des Schiffs verlässt ein Mitarbeiter der Schifffahrtslinie das Büro und wird sofort von einer großen Menschenmenge umringt. Unter den vielen Tunesiern befinden sich nur einige wenige ausländische Touristen. Alle möchten mit auf das Schiff. Auch wir drängeln im Pulk. Nummer für Nummer werden die Namen auf der Liste aufgerufen und die noch freien Plätze vergeben. Endlich wird auch unser Name aufgerufen. Wir sind mit dabei auf dem Weg nach Europa.
| Marc | http://www.marcseeh.com | |
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Hallo! Toller Bericht und Bilder. Ich war 1990 da: https://www.facebook.com/album.php?aid=272519&id=688833919&l=734eadfa44 Die Wüste ist unbeschreiblich! Vg Marc www.marcseeh.com | ||
| Erwin L. Sehrer | ||
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| Hallo ich habe Hadji Abderrahmane 1981 in seinem Restaurant in Ain Salah besucht. Er hatte auch kontakte nach Stuttgart. Ich besitze auch eine Visitenkarte von ihm mit Foto. | ||
| Gerd M. Schulz | ||
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Wie kommt man mit einem Fahrzeug auf das Tassiliplateau? Wir haben uns vor vier Wochen mit unseren Kamelen über den Assakaopasss hinauf und über den Tafaleletpass wieder hinuntergequält. Das war im wahrsten Sinne eine tierische Schinderei. Meines Wissens gibt es bis heute keine Zufahrt zum Plateau, weshalb die algerische Armee dort zur Grenzsicherung auch nur Kamelpatouillen einsetzt. Autospuren habe ich dort oben auch nicht gefunden. Ar essaghat - Asîkel izzuwên! | ||
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