Kenia-Reisebericht :yebo, yes! 12 monate unterwegs auf dem schwarzen kontinent!

irgendwie wunderbar

nakuru - wasserbüffel im morgennebel

nakuru - wasserbüffel im morgennebel

nakuru - hyäne: ausruhen vor der grossen attacke gegen die löwen

nakuru - hyäne: ausruhen vor der grossen attacke gegen die löwen

nakuru - löwe: verteidigung seiner beute...

nakuru - löwe: verteidigung seiner beute...

...in der gewissheit, dass seine freunde im hinterhalt lauern!

...in der gewissheit, dass seine freunde im hinterhalt lauern!

nakuru - hyänen beim mahl. im hintergrund der "sneaky" jackal

nakuru - hyänen beim mahl. im hintergrund der "sneaky" jackal

nakuru - hyäne beim verschlingen eines von löwen gerissenen wasserbüffels

nakuru - hyäne beim verschlingen eines von löwen gerissenen wasserbüffels

nakuru - zebra

nakuru - zebra

nakuru - white rhionos

nakuru - white rhionos

der weg führte uns nach kisumu. schmucker zeltplatz, aber wie so oft in afrika (speziell bei schwarzafrikanischer führung) verlotteret dieser zeltplatz vor sich hin. nur wenige renovationen, ein bisschen farbe und ein guter internetauftritt mit fotos und jeder tourist in kenia würde dort übernachten . freies wi-fi nutzte ich zum blog hochladen und facebook aktualisieren. das essen war hingegen mager. meine vorfreude auf ein gutes, grosses steak wurde jäh getrübt, kriegte ich doch ein stück kleiner als 100g und medium war es auch nicht, es eine schuhsohle zu betiteln wäre eher angebracht gewesen. aber was solls, man lernt aus fehler. erfreulicherweise waren da aber noch einige hippos in dieser gegend, welche uns in einem abstand von nur 3 metern passierten. diese kolosse konnten meine laune wieder etwas erheitern.
nakuru und der gleichnamige nationalpark erwartete uns mit einem starken gewitter, aber einer wunderschönen lodge. ich beschloss eine weitere safari zu buchen. und das glück scheint sich in dieser beziehung definitiv auf meine seite geschlagen zu haben. der nationalpark ist eher klein und "nur" bekannt für die flamingos. ohne grosse erwartungen fuhren wir tags darauf früh am morgen los. noch in der dämmerung und im nebel sichteten wir die ersten wasserbüffel. der nächste büffel den wir sahen, war dann aber tod und gerissen... von löwen. doch es kam noch besser, denn ein rudel hyäne wurden durch den duft von frischem fleisch angelockt und machten sich auf, um den löwen den frass streitig zu machen. die "battle" gewannen die löwen, überliessen den büffel aber kurze zeit später den hyänen, da sie sattgefressen waren und es vorzogen zu schlafen/chillen anstatt sich mit den hyänen zu messen. doch es bahnte sich eine weitere storie ab. ein jackal gesellte sich dazu und narrte die 10 hyänen eine ganze weile. er schlich sich jeweils geschickt an, ergatterte ein stück des büffels und es benötigte mehrere hyänen, die wache schoben. dieser freche jackal eroberte unser herz im nu und unterhielt uns blendend eine geraume zeit !
im weiteren verlauf des tages sahen wir zeimlich viel game: pelikane, flamingos, marabus, seeadler, fischadler, um nur einige vögel zu nennen. zebras, diverse antilopen, eidechsen, giraffen und verschiedenste affen. hightlight waren aber die nashörner. der park beherbergt die weissen und die schwarzen nashörner. und zwar nicht wenige. herrlich! als abschluss des tages durften wir nochmals löwen begutachten. zwei männliche löwen beim chillen an einem wegweiser. wieder zurück im camp erwartete mich eine weitere erfreuliche überraschung. fiona war schon wieder zurück aus nairobi. pass ist/war unterwegs nach london, da war nichts mehr zu tun in naiROBERY, wie die einheimischen ihre stadt so schön nennen.
nächster halt war navasha. ausgangsort für einen vulkanwalk oder den hell gate national park. fiona war schon mal dort und hörte sich nicht sichtlich begeistert an, also beschloss ich meine dollars ein wenig zu sparen und verbrachte einige tage mit relaxen. vorallem seit wir wissen, was uns das sudan-visum kosten wird, ist sparkurs angesagt. dazu aber mehr im nächsten blog, könnte eine enge, komplizierte und unangenehme sache werden. wünscht mir glück!
und das wars schon? ne, nicht ganz, habe eine story zum abschluss. in kapstadt ist ein junger brite dazugestiegen, netter junge, vielleicht ein bisschen naiv. so ass er in malawi einen ganzen space-cake und litt die nächsten drei tage ziemlich stark. aber der grössere bock folgte nun in kenia. nach dem nakuru game drive fuhren wir einen craft-markt an. ziemlich schöne sachen, aber auch ziemlich teuer. er entschied sich trotzdem ein schachbrett aus holz zu kaufen. nur 70'000 schilling, muss ein schnäppchen sein! dachte er zumindest. zu seinem leidwesen rechnete er den kurs falsch. als gedachte 20 us dollar bezahlte er 200 us dollar. mit visa karte, kein rückgaberecht! und er bemerkte es erst im auto. nach anfänglich kollektiven lachanfällen hatte die gruppe aber nur noch mitleid mit ihm...

nakuru - white rhino

nakuru - white rhino

nakuru - löwenmännchen

nakuru - löwenmännchen

nakuru: löwe beim chillen

nakuru: löwe beim chillen

nakuru - flamingo

nakuru - flamingo

nakuru - pelikan

nakuru - pelikan

© Markus Knüsel, 2010
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Die Reise
 
Worum geht's?:
wir reisen in ferne länder, verlassen unsere männer und frauen, buchen fröhlich die teuersten flüge und nehmen fast jede entbehrung in kauf, nur um genau dasselbe immer wieder und wieder zu tun. warum, zum teufel, nur? weil wir süchtig sind, süchtig nach freiheit, ferne und glück...!!! yebo yes!
Details:
Aufbruch: 10.11.2010
Dauer: 12 Monate
Heimkehr: November 2011
Reiseziele: Marokko
West-Sahara
Mauretanien
Mali
Burkina Faso
Ghana
Südafrika
Namibia
Botsuana
Simbabwe
Sambia
Malawi
Tansania
Uganda
Kenia
Äthiopien
Sudan
Ägypten
Der Autor
 
Markus Knüsel berichtet seit 7 Jahren auf umdiewelt.
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