Gambia-Reisebericht :das feuerrote spielmobil

Senegambianisches Laenderhopping

Hallo liebe Leserinnen&Leser! Wir wünschen Euch allen ein frohes 2010, hoffen ihr seid gut rein gerutscht und bleibt wenigstens einem eurer Vorsätze treu - z.B. weiterhin unsere Reiseberichte zu verfolgen!?

Für uns stand vorerst aber noch Weihnachten an; wie geplant in der Zebrabar und schließlich doch noch sehr nach unseren Erwartungen: die Kinder schlossen Freundschaft mit den Kindern der Eigentümer, ab und zu kamen sogar noch weitere europäische Kinder zu Besuch und alle waren kaum gesehen. Weihnachten beschränkte sich auf

einmal Plätzchen backen

einmal Plätzchen backen

(wir durften den Campingofen von Reinhold und Katarina, ein älteres Weltreisepärchen, benutzen), drei Weihnachtslieder, eine kurze Bescherung und abends ein leckeres Essen. Bei uns gab es Ente (diese hatten wir uns in Frankreich bereits besorgt), Kartoffeln und Rote Beete (Rotkohl war leider nicht aufzutreiben und der Vorrat bereits aufgebraucht). Alles in Allem verlief es sehr ruhig und unspektakulär, die Kinder wollten die Zeit lieber zum Spielen nutzen -uns war dies nur recht und alle waren zufrieden. Bevor es dann am 2.Weihnachtsfeiertag weiter gehen sollte, blieb uns Damen noch Zeit sich im

Windsurfen zu üben (über dieses Stadium kamen wir allerdings nie hinaus)

Windsurfen zu üben (über dieses Stadium kamen wir allerdings nie hinaus)

regelmäßig Yoga zu betreiben und wir alle unternahmen eine Bootstour. Es kamen auch immer mal wieder nette Reisende mit denen man die Abende am Lagerfeuer verbrachte.
So z.B. Marcel aus Berlin, der mit einer Gambianerin verheiratet ist und mit dem wir uns grob für Silvester in Banjul verabredeten. Auch mit Axel und Ariane aus Berlin glaubte man an ein Wiedersehen. Evtl. bei Heinz auf dessen Campingplatz in Sukuta, oder sonst in Kafountine (Südsenegal), wo sich die Beiden ein Grundstück gekauft haben.
Unser nächstes Ziel lautete allerdings Dakar, v.a. um das Visum für Mali klar zu machen, Lars und ich wollten uns aber auch nach Preisen für eine Verschiffung von dort aus erkundigen.

Wir sehen unsere ersten Baobabs

Wir sehen unsere ersten Baobabs

und riesige Geier, die sich über das Aas am Wegesrand hermachen. Auf dem Weg dorthin müssen wir unsere erste -und bisher einzige- Strafe zahlen: 3000,-CFA (4,50€) für das nicht angeschnallt sein. Unsere Argumente, dass wir ein historisches Fahrzeug fahren und gar keine Gurte haben dürfen, ließen sie nicht gelten; wir bekamen allerdings ein Dokument für die nächsten Polizeikontrollen um weiterhin ohne Gurte durchfahren zu dürfen...
Dakar überraschte uns sehr positiv - wie eigentlich fast immer wenn alle anderen sagen, dass es sich um nix Sehenswertes handelt... Ein absolutes Highlight war allerdings auch der Casino-Supermarkt in europäischem Standard und mit allen nur erdenkbaren Produkten (natürlich auch zu recht gesalzenen Preisen). Nach drei Tagen war alles erledigt, zweimal ein Großeinkauf getätigt (v.a.Käse und Cornflakes standen auf der Einkaufsliste) und wir fuhren weiter Richtung Gambia. Ein Zwischenstopp in Kaolack, wie jeden Abend nicht wirklich allein, da alle Einheimischen uns zu spannend finden und wenn dann noch klar wird, dass Lisette nicht Lars Zweitfrau ist... Selbst ein Kind abzutreten hilft da nicht! Ab da wurde die Straße richtig übel und wir brauchen Stunden für die 80km bis zur Grenze, welche sich aber als sehr zügig und problemlos herausstellt. Dann durften wir erneut stundenlang auf die Fähre nach Banjul warten.

Und: Wir sind mal wieder nicht allein!

Und: Wir sind mal wieder nicht allein!

Wir erreichen Banjul als es bereits dunkel ist und auf der Suche nach dem richtigen Weg nach Sukuta passiert uns ein übler Faux Pas: Wir fahren unter dem Tor durch (vergleichbar mit dem Brandenburger Tor), welches eigentlich nur für den Präsidenten passierbar ist! Kaputt von der langen Fahrt hat uns dies gerade noch gefehlt! Lars macht den Vorschlag sich beim Präsidenten persönlich zu entschuldigen, welches der "Sicherheitsheini" gar nicht witzig findet. Wir sehen trotzdem nicht ein Strafe zu zahlen und können uns mit einer Orange und einer Mandarine frei kaufen. Auf den letzten Metern zum Campingplatz geht uns noch eine Schublade mit Vorräten kaputt - diverse Gläschen von Arjun liegen zerschmettert im Auto zerstreut. Ziemlich gerädert dürfen wir erstmal das Chaos beseitigen bevor wir mit einem schnellen Abendessen und einem eiskalten Bier in Gambia ankommen können. Es stellt sich heraus, dass Ariane und Axel noch da sind, eine weitere deutsche Familie, die in Kafountine lebt und Nils und Mandy mit ihrem 2½ Jahre alten Sohn Jimi aus Hamburg. Die drei haben wie wir auch ein Jahr Zeit, sind im August los gefahren und haben (zumindest bis Mali) eine ähnliche Route wie wir.
Marcel erreichen wir weder auf seinem gambianischen, noch auf seinem deutschen Handy, so dass wir uns Silvester alleine auf Partysuche begeben. Vom Campingplatz aus hört man Djembé-Klänge, welche wir schließlich auch ausfindig machen. Auf der Straße wird getanzt, doch wie wir erfahren handelt es sich um eine Hochzeitsparty, die um ca.22 Uhr zu Ende sein soll. Im Anschluss will ein Teil der Party zur Senegambia weiter ziehen um dort ins Neue Jahr zu feiern. Ausgerechnet der Ort auf den wir so gar keine Lust hatten: die Tourimeile schlechthin; bestehend aus jeder Menge Sextourismus -egal in welcher Kombi-, Nightclubs und einfach alles europäisch! Dort angekommen wurden wir erst recht bestätigt: Farbige durften nur mit Eintrittskarte oder in Begleitung von Weißen auf die Meile! Eigentlich ein Grund für uns wieder kehrt zu machen, doch das konnten wir unseren Begleitern nicht antun, für die wir die Eintrittskarte bedeuteten. Also: rein ins Vergnügen! Wir ließen uns am Straßenrand nieder um uns das Spektakel (oder die Horrorshow?) anzusehen. Inzwischen war es ca. 23Uhr, Navin schon eingeschlafen, Arjun wieder wach und Dejan und Jaris fallen auch die Augen zu sobald wir uns niedergelassen hatten. Da saßen wir also mit unseren 4 Problemchen... Plötzlich tauchte Marcel mit seiner Frau auf -auch ihnen war keine andere Party eingefallen- und man freute sich über das Wiedersehen. Recht unzufrieden mit den 3 schlafenden Kindern und unter lauter komischen Europäern beschlossen wir unser Glück noch in einer Beach Bar zu versuchen, die uns von Heinz empfohlen wurde und sich auch im Reiseführer recht nett anhörte. Wir trieben ein Taxi auf, doch der Fahrer konnte die Bar nicht finden. Da wir auch sonst nur durch ausgestorbene Siedlungen fahren, geben wir unseren Plan auf und lassen uns zum Campingplatz zurückfahren. Um Punkt 12 Uhr steigen wir aus dem Taxi aus und die Kinder (außer Navin) sind wieder hellwach. Frohes Neues Jahr! Trotzdem werden sie ins Bett gesteckt und wir überfallen noch Mandy und Nils mit einer Flasche Sekt (von uns seit Deutschland gehortet). Die Nacht wird recht nett und Nils und Mandy verschieben ihren Plan weiter zu fahren noch um einen Tag...
Wir werden am nächsten Morgen von Marcel abgeholt, der mit uns zum Krokodilteich fährt. Die Krokodile gelten als heilig; sie gibt es dort in Massen und außerdem

zum Anfassen!

zum Anfassen!

Nach 2 Stunden Faszination und Gänsehaut zeigt Marcel uns noch das Dorf seiner Frau und wir werden in gambianisches Dorfleben eingeführt. Lisette und Dejan fahren noch mit deren neu erworbenes Grundstück an der Südküste anschauen, wir anderen lassen uns am Campingplatz absetzen.
Am 3. Januar geht es dann auch für uns weiter. Wir haben unsere Pläne etwas geändert und fahren nach Kafountine -also nach Südsenegal- u.a. weil wir immer wieder gesagt bekommen, dass der Rest der Casamance aufgrund von Rebellen etwas unsicher sein soll. Erneut eine problemlose Grenze, etwas Rumpelpiste und in Kafountine finden wir das Grundstück bzw. Anwesen von Frank und Peggy auch recht schnell. Dies war ein Tipp von Silvia und Karsten -unsere Mauretanienbegleiter. Eine Familie aus Dresden mit drei Kinder, die jährlich die Wintermonate dort verbringt. Sie haben nichts dagegen, dass wir uns auf ihrem Grundstück niederlassen und die Kinder (Elias 8J., Helene 5J. Und Johannes 2J.) schließen schnell Freundschaft mit unseren.

Auch wir leben uns in der 'We are all one unity- Atmosphäre' von Kafountine bald ein. Die Tage bestehen aus Strandleben,

welches wir fasr alleine verbringen,

welches wir fasr alleine verbringen,

Bummeln durch den Ort, einem Besuch bei Ariane und Axel und vielen Besuchen von Einheimischen. Selbst ein Nachtleben ist geboten. Einen Abend gehe ich mit Lisette aus, den Abend darauf stürzen Lars und Lisette in der Dorfdisco ab. Lisette erlebt auch noch ein afrikanisches Wrestling-Tunier, Lars und ich sind lieber mal zu Hause geblieben. Auch hier müssen wir nach 4 Tagen Abschied nehmen, da wir nun das restliche Gambia befahren wollen. Die Straße erweist sich zur Abwechslung mal als recht gut und wir sind schneller an der Grenze nach Soma als erwartet. Dort haben wir noch eine weniger schönes Erlebnis. Auf dem Weg zur Polizeistation um unsere Einreisestempel abzuholen wird mir ein schwarzes Baby in den Arm gedrückt. Die Mutter gibt mir zu verstehen, dass ich ihre Tochter mitnehmen soll. Erst nach viel gutem Zureden meinerseits, dass Mutter und Kind zusammen gehören und ich außerdem selber ein Baby habe, nimmt sie ihre Tochter wieder zurück. In Gambia angekommen werden wir bzw. unser Auto erstmal noch genauestens auf Drogen durchsucht. Tja, wir kommen eben gerade aus Kafountine... Eine Zwischenübernachtung und wir machen uns auf zu einer weiteren Tagesfahrt nach Georgetown. Unzählige Polizei-, Grenz- und Zollkontrollen erschweren das weiterkommen. Wir machen eine Pause in

Wassu

Wassu

um uns ein paar der über hundert Steinkreise anzusehen, die es hier im gambianisch-senegalesischen Grenzgebiet gibt.
Nun sind es nur noch wenige Kilometer bis zum Ziel, doch abermals werden wir von einem Militärposten angehalten, der es mal wieder sehr genau nimmt. Nicht mehr allzu gerne beantworten die heute schon zu oft gehörten fragen, lassen auch in das Auto inspizieren, doch auf die Frage ob wir ihm etwas mitgebracht hätten, antwortet Lars spontan mit 'Love, Peace and Harmony' (-ja, Kafountine hat geprägt!). Diese Schlagfertigkeit wird belohnt und wir dürfen direkt weiterfahren. In Georgetown nach 8-stündiger Fahrt angekommen, fahren wir direkt zum Camp, wo uns Affen und ein traumhafter Sonnenuntergang über dem Gambia-River begrüßen.

Am nächsten Tag heißt es dann Dalasi (die gambianische Währung) auftreiben und uns mal wieder mit Grundnahrungsmitteln versorgen. Auch eine Sitzung im Internet ist eingeplant. Und hier müssen wir dann feststellen, dass Gambia in vielen Punkten doch noch sehr rudimentär ist. Geldautomat = Pustekuchen (die einzigen scheint es tatsächlich nur rund um Banjul zu geben), auch der Geldwechsel ist nur in einem der Geschäfte möglich, Internet besitzt Georgetown auch nicht und warum das ganze sich als Stadt bezeichnet weiß eigentlich auch keiner, denn mit 3000 Einwohnern ist das Örtchen doch recht überschaubar. Außerdem haben wir noch Probleme an Milch ran zu kommen und auf der ganzen Strecke ergeht es uns mit Diesel ähnlich. Diesen gibt es eigentlich nur auf dem Schwarzmarkt.
Nachdem also klar war was wir alles nicht tun können, haben wir Zeit uns der historischen Seite Georgetowns zu widmen. Wir lassen uns den Freedom-Tree und

das Sklavenhaus

das Sklavenhaus

von unseren neuen Begleitern (wie immer...) zeigen. Diese Unmenschlichkeit so direkt vor Augen zu haben verschafft uns allen ein beklemmendes Gefühl.
Wir gehen noch im Restaurant unserer neuen Freunde essen (besser als sie für die 'Stadtführung' zu bezahlen) und warten mal wieder 2 Stunden auf unseren Snack. Zurück am Camp wird es bereits wieder dunkel.
Für den nächsten Tag haben wir eine Bootstour geplant. Die sonst angebotene 6 stündige Tour erscheint uns für die Kinder zu lange, also sollen wir einen Hafen weiter erst zu steigen und nur 3 Stunden bis zum Camp mit zurück fahren. Die zweistündige Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hatte allerdings keiner bedacht - es war aber mal wieder sehr abenteuerlich! Leider bekamen wir keine Krokodile und Flusspferde zu sehen (nur Lars hat ein Hippo erspäht), trotzdem war die Fahrt sehr schön. Als wir gegen Abend zum Camp zurückkehrten wurden wir von unseren neuen Freunden dort bereits erwartet.
Durch ständig wechselnde Tourigruppen kamen wir allabendlich in den Genuss einer Djembé-Vorführung und wir wurden in afrikanische Tänze eingewiesen.

Lisette und ich bekamen noch einen weiteren Tag eine Einführung in die afrikanische Küche im Restaurant unserer Freunde

Lisette und ich bekamen noch einen weiteren Tag eine Einführung in die afrikanische Küche im Restaurant unserer Freunde

während die Jungs im Camp bleiben und endlich mal wieder Zeit zum Angeln finden.

Alles zusammen ergab ein leckeres Essen und unsere Freunde werden im Gegenzug abends bei viel Bier mit unserer Sangeskunst beglückt. Wir lieferten sämtliche uns bekannten Hits von den 50ern bis heute. Diese waren ihnen durchweg unbekannt...
Schließlich mussten wir auch hier wieder scheiden. Da Georgetown auf einer Insel liegt, hieß es auch wieder Fähre fahren,

dieses Mal sogar manuell betrieben,

dieses Mal sogar manuell betrieben,

um nach Basse Santa Su zu gelangen.

Zahlreiche nette Kontrollen mit Einladungen zu diversen Essen zierten den Weg,

Zahlreiche nette Kontrollen mit Einladungen zu diversen Essen zierten den Weg,

nur ein versprochener Geldautomat war auch hier nicht aufzutreiben. Unserem Euro-Vorrat gefällt das gerade gar nicht, doch bei jeder weiteren Stadt gibt es erneut Hoffnung. Dafür gibt es aber ein einziges Internetcafé von wo aus ich gerade schreibe!

Ja, es bleibt spannend und diese Art von Abenteuer wollten wir ja auch. Uns geht es wirklich sehr gut und (leider) drehen sich so langsam schon viele Gedanken um die Rückreise. Aber ein Wiedersehen ist ja auch immer schön...
Für uns geht es morgen weiter in den Niokolo-Koba-Nationalpark in Südsenegal, wo wir vielleicht nochmal Mandy. Nils und Jimi treffen um von dort aus dann nach Mali zu fahren. Und von Bamako aus werden wir uns wahrscheinlich auch das nächste Mal melden...
Es grüßen Lars, Lisette, Arjun, Navin, Jaris, Dejan und die Autorin

Ja und da wäre noch der Verlust der Woche:
Arjun hat bisher in jedem Land mindestens einen Schnuller zurück gelassen; 3 sind noch übrig - 3 Länder bleiben noch! UND WAS DANN? Aber das neue Jahr hat ihm auch schon zwei neue Vorderzähne beschert, er hat das afrikanische 'Gss' völlig in seinen Wortschatz integriert und mobiler wird er auch von Tag zu Tag mehr. Also: eh bald zu groß für nen Schnuller...!

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Die Reise
 
Worum geht's?:
im august09 soll es für uns (lars 32j.,silke 35j.)und unsere 4 jungs (dejan 8j.,jaris 6j.,navin 3j. und arjun 4monate) mit unserem 43j. alten feuerwehrlkw (mb 1113) nach westafrika gehen. über fr,p und sp wollen wir im oktober nach marokko übersetzen und dann weiter durch mauretanien,senegal,gambia,mali,burkina faso bis nach ghana. wenn alles so läuft wie wir uns das vorstellen,wird der lkw von dort im mai2010 zurück verschifft und unsereins nimmt den flieger...
Details:
Aufbruch: August 2009
Dauer: 10 Monate
Heimkehr: Juni 2010
Reiseziele: Ghana
Frankreich
Spanien
Portugal
Marokko
Mauretanien
Senegal
Gambia
Mali
Burkina Faso
Der Autor
 
lars+silke mutmann-engelskirchen berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
lars+silke über sich:
im august 09 soll es für uns (lars 32j., silke 35j.) und unsere 4 jungs (dejan 8j., jaris 6j., navin 3j. und arjun 4 monate) mit unserem 43 jahre alten feuerwehrlkw (mb 1113) nach westafrika gehen. über die carmargue, die pyrenäen, portugal und spanien wollen wir im oktober nach marokko übersetzen und dann weiter durch mauretanien, senegal, gambia, mali, burkina faso bis nach ghana. wenn alles so läuft wie wir uns das vorstellen, wird der lkw von dort im mai 2010 zurück verschifft und unsereins nimmt den flieger...