Indien-Reisebericht :WORLD TOUR 2005

Indien: Thar Dessert

Wueste war das Programm fuer die naechsten Tage. Genauer eine Kamelsafari. Eigentlich wollte ich nur zwei Tage unterwegs sein, aber diese Stuemper im Hotel in dem ich die Tour gebucht hatte, haben mich einfach in eine 3 Tage-Tour gebucht, ohne es mir zu sagen und mich im Glauben an die 2-Tages - Route losgeschickt. Zuerst gab es eine 60 km Jeepfahrt, vorbei an alten Tempeln und Windparks (Haben die in Indien auch einen Trittin?) Bis wir auf unseren Kameltreiber gestossen sind, der uns freudig im Empfang nahm. Uns heisst zwei Englaender und mich. (und keine Schweizer, wie versprochen) Dann gings los - jeder bekam sein Kamel. Meines war ein Maennchen und das groesste von allen. Leider mit schrecklichen Manieren und einem furchtbaren Koerpergeruch. Aber da muss mann durch.
Der Ritt auf einem Kamel ist auf die Dauer eine recht schmerzhafte Sache... zumindest was mein Hinterteil anbelangt.
Aber es gab viel zu entdecken. Wie gesagt hatte mein Kamelbulle ganz fuerchterliche Manieren und hatte immer seine Zunge aus dem Mund geblasen (gesabbert) wenn er ein Weibchen gesehen hat was bei seinem Mundgeruch auch ein Geruckserlebnis fuer den Reiter war. Auch streicheln hat sich der Gute nicht so ohne weiteres lassen. Der Kameltreiber hat gemeint: Camel Joking - Camel angry - Camel bite. Das hat mich vor weiteren Versuchen bewahrt.
Zu Essen gab es immer das Indische Fladenbrot Cabati und irgendwelche Gemuese mit Curry. War zu ertragen, bis auf den Umstand dass ich "Chicken" gebucht habe und es nicht bekommen habe ( Auch meine Bierflasche hat der Schusselige Kameltreiber zerbrochen. Geschlafen wurde im Freien auf einen Berg von Kameldecken. (Was meine Haussatubmilbenallergie gefreut hat.)
Gab also sehr viel zu lachen trotz der vielen Pannen, die mich letztendlich einen Tag in meinen Reiseplaenen gekostet haben...

Nach drei Tagen sind wir drei dann wieder abgeholt und per Jeep nach Jaisalmer gebracht worden.
Die Lektion aus der Aktion war fuer mich: Trau keinen Inder mehr. (Leider)
Aber keine Angst... trotz alledem freue ich mich auf die verbleibenden Tage in diesem spannenden Land.

Jaisalmer, 11.02.2005

Raja und der Baby-Boy zusammen mit Ibrahim, den Kameltreiber Raja und der Baby-Boy zusammen mit Ibrahim, den Kameltreiber
Voila... darf ich vorstellen: Raja der Weiberheld im Kamelreich. Ibrahim meinte, dass er 10 Frauen hätte. Voila... darf ich vorstellen: Raja der Weiberheld im Kamelreich. Ibrahim meinte, dass er 10 Frauen hätte.
Nur ein Beispiel von den bunten Gewändern, die man in Rajastan trägt. Da fallen die Touris natürlich wieder sofort auf. Nur ein Beispiel von den bunten Gewändern, die man in Rajastan trägt. Da fallen die Touris natürlich wieder sofort auf.
© Thomas M., 2005
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Die Reise

 
Worum geht's?:
Zweimonatige Reise durch Indien, Neuseeland, Indochina und China.
Details:
Aufbruch: 01.02.2005
Dauer: 8 Wochen
Heimkehr: 30.03.2005
Reiseziele:
Indien
Bikaner
Neuseeland
Australien
Thailand
Laos
China
Weltweit

Der Autor

 
Thomas M. berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
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Aus dem Gästebuch (3/15):
negin 1168811913000
Ich möchte eine wich­ti­ge Sache er­stein­mal klar­stel­len­.

Es geht um den "Lotus Tempel" der Bah­á'i-­Re­li­gion. Ich betone hier Re­li­gion, da das Bah­ái­tum eine a­ner­kan­nte mo­no­teis­tische Re­li­gion ist. Daher ist der Begriff Sekte hier in kein­ster Weise zut­ref­fend. Die Bah­á'i-­Re­li­gion sollte ihnen, als geog­rap­hisch am wei­tes­ten verb­rei­te­te Re­li­gion nach dem Chris­tentum, ein Begriff sein. Ich möchte sie darum herz­lich darum bitten dieses Mis­sver­ständnis zu übe­rar­bei­ten! Wenn sie sich sich jedoch ver­ge­wis­sern wollen, ver­sichern sie sich doch einfach bei wi­ki­pe­dia, in ak­tuel­len Re­li­gion­sle­xi­ka oder uner www.ba­hai.­de
­
Ich danke ihnen für das lesen und beach­ten meines Kom­menta­res. Liebe Grüße,­

Ne­gin
Vermont 1160742969000
Ätzen­der Bericht über Delhi. Wenn man von nix ne Ahnung hat, sollte man es tun­lichst lassen so schnell zu ur­tei­len. Tou­ris­ten­hig­hlights kann aich ab­klap­pern. Inte­res­sant wird es erst, wenn man sich mit den Menschen und Geb­räuchen au­sei­nan­der­setzt und andere Men­ta­lit­äten ak­zep­tiert­.

Grus­s
Ver­mont
nadine 1132302719000
Hallo zu­sam­men ,

hab mir eben mal eure Seite an­gescha­ut ,
sie ist wir­klich sehr gut. Komme mal
wie­der vor­bei.­

Gruß aus der Pfal­z
Na­di­ne
­

Auf einen Ge­gen­besuch würden wir uns auch sehr freu­en.