Indien-Reisebericht :Auf Achse: 5 Monate Indien, Thailand, Vietnam und so

Kovalam

Kovalam - unser südlichster Punkt in Indien, auf 8,3 Grad nördlicher Breite, also weniger als 940 km vom Äquator entfernt und somit entsprechend heiß.

Von Varkala mit dem Zug nach Thrivandrum geplante Abfahrt 8.55 Uhr. Dank meiner Ungeduld saßen wir schon um 8.52 Uhr im fahrenden Zug von Gleis 2. Es dauerte nicht lange, bis auch ich begriff, da stimmt was nicht. 2 Züge im Abstand von 5 Min. vom gleichen Gleis nach Thrivandrum, da hatten wir den falschen erwischt. Aber Shiva sorgte dafür, daß kein Schaffner kam und wir statt einer Stunde Fahrt schon nach einer halben Stunde merkten, oh, wir sind ja schon da, jetzt aber schnell raus.

Von Thrivandrum aus mit dem Bus nach Kovalam. Hier waren wir vor 30 Jahren bereits schon und waren sehr gespannt, wie es heute wohl aussehen würde.

So sieht es jetzt aus. Damals gab es hier nur das Government Guesthouse, Palmen und einige Hütten.

So sieht es jetzt aus. Damals gab es hier nur das Government Guesthouse, Palmen und einige Hütten.

Der Blick aus unserem Frühstücks- und Abendrestaurant.

Der Blick aus unserem Frühstücks- und Abendrestaurant.

Der Leuchtturm + Erich. 
Der 35 m hohe Leuchtturm befindet sich auf dem von Palmen bedeckten Kurumkal Hügel, der über das Meer ragt. Besucher können die Wendeltreppe im Inneren des rot-weißen Turms hinaufsteigen und für 10 INR einen spektakulären Ausblick über die Umgebung genießen.

Der Leuchtturm + Erich.
Der 35 m hohe Leuchtturm befindet sich auf dem von Palmen bedeckten Kurumkal Hügel, der über das Meer ragt. Besucher können die Wendeltreppe im Inneren des rot-weißen Turms hinaufsteigen und für 10 INR einen spektakulären Ausblick über die Umgebung genießen.

Hier wird, genau wie vor 30 Jahren, mit den Holzbooten rausgerudert, das riesige Netz ausgeworfen und nach geraumer Zeit mit viel Anfeuerungsrufen an zwei Stellen am Strand an den Seilen wieder reingezogen. Fisch gibt es reichlich.

Hier wird, genau wie vor 30 Jahren, mit den Holzbooten rausgerudert, das riesige Netz ausgeworfen und nach geraumer Zeit mit viel Anfeuerungsrufen an zwei Stellen am Strand an den Seilen wieder reingezogen. Fisch gibt es reichlich.

Blick vom Leuchtturm.

Blick vom Leuchtturm.

Das Government Guesthouse. Hier hat sich nicht viel verändert. Leider stehen die Zimmer nur noch Government Angehörigen zur Verfügung. Ob das vor 30 Jahren auch schon so war und wir nur Glück hatten, daß man uns dennoch hier wohnen ließ oder ob es damals tatsächlich für die Öffentlichkeit da war, ist uns unbekannt. Wir konnten noch genau unser Zimmer mit Ausblick auch die Bucht erkennen. Damals hatten wir eine kleine Terrasse mit Hängeschaukelstuhl. Von hier haben wir die Fischer bei der schweren Arbeit zugesehen, manchmal haben wir auch beim Netzeinholen geholfen.

Das Government Guesthouse. Hier hat sich nicht viel verändert. Leider stehen die Zimmer nur noch Government Angehörigen zur Verfügung. Ob das vor 30 Jahren auch schon so war und wir nur Glück hatten, daß man uns dennoch hier wohnen ließ oder ob es damals tatsächlich für die Öffentlichkeit da war, ist uns unbekannt. Wir konnten noch genau unser Zimmer mit Ausblick auch die Bucht erkennen. Damals hatten wir eine kleine Terrasse mit Hängeschaukelstuhl. Von hier haben wir die Fischer bei der schweren Arbeit zugesehen, manchmal haben wir auch beim Netzeinholen geholfen.

Auf dieser Terrasse saßen wir auch damals schon und haben den Nachmittagskaffee genommen. Die Bediensteten waren sehr freundlich und super erstaunt, dass wir vor 30 Jahren schon hier waren. Wir durften alles besichtigen und fühlten uns um 30 Jahre jünger. Der Weg runter zum Strand war allerdings noch genauso steil wie damals, jetzt allerdings asphaltiert.

Auf dieser Terrasse saßen wir auch damals schon und haben den Nachmittagskaffee genommen. Die Bediensteten waren sehr freundlich und super erstaunt, dass wir vor 30 Jahren schon hier waren. Wir durften alles besichtigen und fühlten uns um 30 Jahre jünger. Der Weg runter zum Strand war allerdings noch genauso steil wie damals, jetzt allerdings asphaltiert.

Diese kleine Maus hat mir zum Abschied von Kovalam im Bus Kusshände zugepustet.

Diese kleine Maus hat mir zum Abschied von Kovalam im Bus Kusshände zugepustet.

© Erich Backes, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Dez. 2016 bis April 2017: Mumbay, Goa, Rajasthan, Andamanen und Nikobaren, Südindien, Asien, neugierig sein, ausprobieren, wohlfühlen "Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen" (aus China)
Details:
Aufbruch: 26.11.2016
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 23.04.2017
Reiseziele: Indien
Thailand
Vietnam
Der Autor
 
Erich Backes berichtet seit 4 Jahren auf umdiewelt.
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