Laos-Reisebericht :Unleashed in the East - SouthEastAsia-Tour 2007/2008

Laos: The Gibbon Experience Part I

29.1. Wieder mal um 7:00 auf, um vor dem Buero der Gibbon Experience zu stehen, sobald geoeffnet wird. Zum Glueck ist direkt nebenan ein Restaurant, und ich schnapp mir den Tisch neben der Eingangstuer des Bueros, und komm sogar noch zu meinem Fruehstueck. Mein Plan B, sollte ich nicht teilnehmen koennen (was SEHR wahrscheinlich ist) - die Faehre rueber nach Thailand.
Waerend noch geschlossen ist, kommen Mel und Elske aus Holland, die heute fuer die Gibbon Experience angemeldet sind, und sie machen mir wenig Hoffnung ... Davy aus Belgien, der mit mir die letzten beiden Tage am Boot war, leistet mir beim Fruehstueck Gesellschaft und passt auf meine Sachen auf, waehrend ich ins Buero stuerme, als geoeffnet wird. Allerdings sind vor mir schon 2 Maedls drinnen - die absagen, da ihre Freundin krank ist !! 3 freie Plaetze !! Also nichts wie angemeldet, Davy nutzt die Chance ebenfalls und ein Australier (Brad), der seit 2 Tagen auf einen Platz wartet, kommt ebenfalls rein. Steve (ebenfalls aus Australien) und Chris aus England machen unsere Gruppe komplett und keine halbe Stunde nach Buerooeffnung sitzen wir im Pickup-Truck ...

Die Gibbon Experience ist eine Art Trekking im Boreo Nationalpark, wo einige wilde Gibbon-Familien angesiedelt sind (im Norden sogar wilde Elefanten), allerdings ist die Chance, diese zu sehen, sehr gering, worum es eher geht, ist zu leben wir die Gibbons - schlafen im Baumhaus und ueber den Gipfeln der Baeume durch die Luft zu sausen. Dazu sind im Wald diverse Baumhaeuser angelegt sowie sogenannte "Ziplines" (Stahlseile) angebracht, mit denen man zu den Baumhaeusern und ueber Schluchten mit einem Harnisch und einem Roller (mit Sicherheitsseil) rasen kann ... in bis zu 100m Hoehe, 600m weit und mit etwa 40km/h. (again: Don't try this at home !!)

Doch zuerst muessen wir mal hinkommen - durch den gestrigen Regen sind die Strassen sehr schlecht, so dass es sein kann, dass uns der Truck nur einen Teil des vorgesehenen Weges bringen kann und wir statt der "normalen" 5 Stunden bis zu 8 Stunden laufen muessen ...
Natuerlich bleibt der Truck im Schlamm stecken, aber mit vereinten Kraeften schaffen wir es, ihn an einem Seil aus dem Dreck zu ziehen, und wir kommen ohne weitere Zwischenfaelle bis zum Dorf, von dem aus wir in den Regenwald wandern.

Der Truck hats nach oben geschafft, wir laufen nach, um wieder einzusteigen ...

Der Truck hats nach oben geschafft, wir laufen nach, um wieder einzusteigen ...

Nach ein paar Stunden laufen kommen wir dann zu den ersten Zip-lines und man erklaert uns, wie man den Harnisch anlegt und das Zeugs benutzt ... und es macht echt Spass

und so sieht es aus ...

und so sieht es aus ...

Nach ein paar weiteren Stunden laufen und gelegentlichem Zippen gelangen wir dann zum ersten Treehouse, in dem wir die Nacht verbringen. Der Guide verschwindet ohne viele Worte und kommt erst am naechsten Tag wieder - zwischendurch kommt allerdings noch eine Dame, die uns das Abendessen bringt und sich wundert, dass uns der Guide nicht gesagt hat, dass wir auf eigene Faust los und rumzippen koennen soviel wir wollen ... na super, heute ist es zu dunkel dazu, also morgen dann

Dusche und WC mit einzigartiger Aussicht ... (sowohl auf die Seite als auch direkt nach unten ...)

Dusche und WC mit einzigartiger Aussicht ... (sowohl auf die Seite als auch direkt nach unten ...)

Wir gehen frueh zu Bett, da es bereits um 6 stockdunkel ist und um 9:00 keiner mehr die Augen offen halten kann.

Einer unsrer Gaeste im Treehouse ... aber man gewoehnt sich hier an alles

Einer unsrer Gaeste im Treehouse ... aber man gewoehnt sich hier an alles

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Die Reise
 
Worum geht's?:
am 24. November gehts los: für drei Monate wage ich mich mit dem Rucksack und ganz alleine auf die Reise quer durch diverse Länder Südostasiens - Thailand, Kambodscha, Laos, Malaysien, Singapur, Indonesien ...
Details:
Aufbruch: 24.11.2007
Dauer: 3 Monate
Heimkehr: 28.02.2008
Reiseziele: Thailand
Kambodscha
Laos
Der Autor
 
Mark Guttenbrunner berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
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