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Luang Prabang LAOS: 5. Fahrradtour zu den Höhlen

09.12.2016 Vang Vieng 29°C sonnig

Um 09:00 starten wir zu einer Radtour rund um den Karst um die interessantesten Höhlen und Lagunen der Gegend zu besuchen. Da es im Bearlinbungalow GH keine MTB`s gibt leihen wir uns für 2,30€ jeder ein Hollandrad aus. Die Tochter der Vermieterin meinte es wäre kein Problem mit den Rädern die 10km zu machen, es würde eben ab und an mal rappeln auf der Strecke.

Asphaltiert geht es los und wir besuchen nach nicht mal einem km die erste kleine Höhle und ich nutze die Einsamkeit der Lagune und gehe nackt baden.

Erfrischt geht es weiter zur Blue Lagune 1 hier kommen wir uns das erste mal vor wie am Badesee zur Hochsaison. Scharen tummeln sich um die Lagune, eine Zipline rauscht aus den Baumwipfeln über uns, eine Wasserrutsche mündet im Becken, von Bäumen hängen Seile und der ein oder andere Koreaner springt im Volldress vom Baum… irgendwie verrückt.

Wir lassen das Treiben schnell hinter uns und gehen zum Einstieg in die 50 Meter höher gelegene Höhle Tham Phu Kam. Zum Glück ist eine Gruppe von Polen vor uns, die ebenfalls so wie wir Kopflampen aus dem Verleih hatten, denn es geht locker 10min in die Dunkelheit. Immer wieder streift unser Lichtkegel das ein oder andere Schild mit einem Totenkopf drauf, was in großen Löchern im Boden steckt und anzeigt das es hier lebensgefährliche Durchbrüche in den Untergrund gibt. Auch sonst ist der Weg nicht groß gekennzeichnet und man musste viel klettern, sich durch Spalten schieben und die dicken Höhlenspinnen taten ihr übriges, dass das ganze zum Abenteuer wird. Sowas ist in Europa undenkbar, aber dank Asien wird man hier beileibe noch zum unfreiwilligen Höhlenforscher.

Am Einstieg geht es noch entspannt los.

Am Einstieg geht es noch entspannt los.

Fast zerdrückt beim festhalten....gut getarnte Höhlenspinne.

Fast zerdrückt beim festhalten....gut getarnte Höhlenspinne.

Lebend aus der Höhle heraus, geht es auf unserem Hollandrad dann weiter auf die Schotterstrecke. Ein bisschen“ rappeln“ ist wohl ziemlich untertrieben, die Strecke ist der Horror und ich würde niemanden diese Tour mehr ohne Federung empfehlen.

Am Entferntesten Punkt unserer Tour liegt die BlueLagoon 3, zu unserem Eintreffen aber leider nicht mehr in der Sonne, da die Karstberge der Umgebung schon Schatten werfen. Wir springen schnell ins erfrischende Nass, schnappen uns eine Affenschaukel, schwingen 2-3mal in die Lagune und machen uns auf den Rückweg.

Am Ende haben wir mit allen Abstechern ca. 35km auf dem Tacho und von der scheiß Strecke echt die Schnauze voll. Es war aber trotzdem ein super Ausflugstag in der Natur, denn die Blicke auf sich immer wieder auf andere weiße auftürmende Karstberge, die Höhlen und Lagunen waren die Anstrengung wert.

Die heutige Essensempfehlung >Massaman Curry< im GREEN in der Nähe der Brücke zur kleinen Insel im Norden.

Da Kirsten und Steffen aus Luang Prabang zur Zeit auch hier in VangVieng sind und ihren letzten Abend vor ihrem neuen Ziel die 4000 Inseln im Süden von Laos haben, treffen wir uns nochmal auf einen Abschiedscocktail in der City. Die beiden hatten heute eine Wanderung in den Bergen und waren ganz begeistert. Das kann auch was für uns sein, aber morgen geht es erstmal zum lang ersehnten klettern…ich freue mich schon!

© Eike Jahn, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In zwei Teilen, einmal quer durch Südostasien. Der erste Teil beginnt am 25. November 2016 in Hongkong und Macao über Thailand, Laos über Angkor Wat bis an die kambodschanische Küste. Der zweite Teil geht über große Strecken mit dem Motorrad durch das goldene Dreieck, Laos und endet am 02.02.2017 im Süden von Vietnam.
Details:
Aufbruch: 24.11.2016
Dauer: 10 Wochen
Heimkehr: 02.02.2017
Reiseziele: Hongkong
Thailand
Laos
Kambodscha
Vietnam
Der Autor
 
Eike Jahn berichtet seit 32 Monaten auf umdiewelt.
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Eike über sich:
Mit meinen 49 Jahren, einer tollen Beziehung, einer 21 jährigen Tochter und einem ausgefüllten Job als Physiotherapeut und Geschäftsführer eines Gesundheitszentrums, bin ich ein überaus glücklicher Mensch.
Schon immer war ich auf Reisen und interessiert an anderen Ländern und Kulturen.
Es ist für mich das höchste Gut, dass wir in unserer Dekade der Menschheitsgeschichte die Möglichkeit haben uns die ganze Welt anzuschauen und diese möchte ich auch nutzen.... denn egal was auch kommt, die Erinnerung bleibt bis zum letzten Atemzug.