Philippinen-Reisebericht :Von Pattaya nach Zittau

Philippinen: Bohol

Terminal 1 in Cebu

Terminal 1 in Cebu

Ich habe beschlossen, mein Motorrad mit nach Bohol zu nehmen. Allerdings gestaltet sich das schwieriger, als gedacht. Eine Vorausbuchung ist nicht möglich. Also fahre ich zwei Stunden vor Abfahrt in den Hafen. Zu erst muss ich am Schalter für Güter eine Fahrkarte für das Motorrad kaufen. Dort wollen sie auch eine Kopie von meinem Fahrzeugbrief. Ich frage mich durch und finde einen Kopiershop. Danach stelle ich mich am Schalter für Passagiere an. So vergeht schon mal eine Stunde. Am Eingang zum Kai wird nochmal Terminalfee erhoben. Und als ich endlich aufs Schiff wollte, fehlte mir noch die Hafensteuer. Nach zwei Stunden war alles bezahlt und mit einem dicken Bündel an Rechnungen durfte ich nun wirklich an Bord.

Die Fahrt dauert nur etwa 5 Stunden, dennoch bekommt jeder eine Koje.

Die Fahrt dauert nur etwa 5 Stunden, dennoch bekommt jeder eine Koje.

Mit wenig Verspätung legen wir gegen Mittag ab.

Mit wenig Verspätung legen wir gegen Mittag ab.

Ich liebe es auf See zu sein. Das Meer ist ruhig und es weht ein angenehmer, frischer Wind.

Ich liebe es auf See zu sein. Das Meer ist ruhig und es weht ein angenehmer, frischer Wind.

Die Wellen schaukeln das Schiff sanft auf und ab und mich in den Schlaf.

Die Wellen schaukeln das Schiff sanft auf und ab und mich in den Schlaf.

Cebu entfernt sich.

Cebu entfernt sich.

Bohol taucht auf. Für kurze Zeit werden wir von einer Gruppe  Delphinen begleitet.

Bohol taucht auf. Für kurze Zeit werden wir von einer Gruppe Delphinen begleitet.

Zum Sonnenuntergang erreichen wir die Insel. Mein Motorrad wird mit dem Gabelstapler entladen. Ich hatte mir schon vorher im Netz ein Hotel ausgesucht und brauche eine Stunde bis dort hin. Vor Ort erweist sich der Platz aber als laut und teurer, als erwartet. Ich fahre weiter und frage mich durch. Dann habe ich Glück.

Einzelzimmer, Aircon, Bad, kleine Küche für 800 Pesos pro Nacht.

Einzelzimmer, Aircon, Bad, kleine Küche für 800 Pesos pro Nacht.

Sogar ein Pool ist mit dabei.

Sogar ein Pool ist mit dabei.

© Bernd Feurich, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Insgesamt habe ich in den letzten 20 Jahren 5 bis 7 Jahre in Thailand gelebt und gearbeitet. Die letzten zwei Jahre war ich fast am Stück dort gewesen. Jetzt ist das Ende des Geldes abzusehen und ich reise in östliche Richtung über die Pazifikinseln und Südamerika nach Deutschland zurück.
Details:
Aufbruch: 04.01.2016
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 15.12.2016
Reiseziele: Thailand
Philippinen
Fidschi
Neuseeland
Französisch Polynesien
Chile
Argentinien
Bolivien
Peru
Brasilien
Der Autor
 
Bernd Feurich berichtet seit 20 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/20):
Anonym vom 7. Januar 1484413925000
Diesmal dif­fe­ren­zier­ter: ich war Rich­tung Osten schon an vielen Orten. Meh­rfach. O­ver­land von Frei­burg nach Nepal, anno 71 z.B. Viele Inseln (NZ) usw. Aber meine besten Touren waren zu­sam­men ca. 10000 km mit einer 250 trial durch die Wes­tal­pen. Mit Zelt. Volles Prog­ramm, Stra­ßen, Pässe und u­nend­lich Gel­ände. Des­we­gen finde ich Deine Fahrt mit dem Mo­tor­rad so ben­ei­dens­wert. Das würde ich auch mal wieder gerne machen. Bin aber jetzt 64 und fast zu alt dafür. Koor­di­na­tion, Gesun­dheit, Lei­dens­fähig­keit und so. Hab meine Maschi­ne vor Kurzem ver­kauft. Au­ßer­dem ist das Risiko Alleine riesig. Aber trot­zdem bin ich nei­disch. Auch auf so lange Pat­ta­ya. Ich war nur einen Monat dort. Mach weiter so. Man lebt nur ein Mal.
Antwort des Autors: Na da hast du doch viel erlebt und keiner kann dir die Erinnerungen nehmen. Ich habe noch Hoffnung, dass ich noch vor der Rente irgendwohin eine Tour machen kann. Kommt Zeit - kommt Ra(d)
Gruß, Bernd
Rachel 1484137624000
Ich habe dich die letzten an­der­thalb Jahre auf deiner Reise beg­lei­tet (und war in dieser Zeit selber mit meiner Familie drei­ein­halb Wochen in Thai­land auf Reisen) und war immer sehr angetan von deinen Bildern und deinen Er­leb­nis­sen, danke! Ja, wer den Rei­se­vi­rus in sich trägt, den hält es man­chmal nur mit Mühe in "ewig" den­sel­ben Gew­ässern. Ich wünsche dir alles Gute, gute Gesun­dheit und dass du auch dem kühlen Deuts­chland viel Po­si­ti­ves ab­rin­gen kannst!
Antwort des Autors: Das Gewässer ist fest zugefroren und die dicke Eisschicht hält alles, was auf ihn trieb gefangen. Doch tief unten, am Boden fließt es leise weiter. Irgendwann kommt der nächste Frühling, die Sonne wird das Eis brechen und der Fluss wird alles mit sich nehmen, was dort nicht bleiben will.
anonym 1483787155000
Vielen Dank für Dienen Bericht und die Bilder. Wenn ich nochmal auf die Welt komm, mach ich auch sowas.
Antwort des Autors: Vielen Dank fürs Mitreisen.