Vietnam-Reisebericht :Vietnam 2009

Unsere erste Asienreise. Es sollte nach Vietnam gehen und so starteten wir Ende Januar in Hanoi und sind fünf Wochen durch das Land in den Süden gereist, abschließend mit den beiden Inseln Con Dao und Phu Quoc.

Abflug Frankfurt - Ankunft Hanoi

Am 30.1. ging es los. Wir sind morgens um 5.15 Uhr von Stuttgart gestartet und sind pünktlich in Hanoi (wir sind über Hongkong geflogen) gelandet. Wir lernten auch gleich zwei nette Mitreisende im Flieger kennen, die uns mit in die Altstadt genommen haben. Im Prince I bekamen wir ein Zimmer (15$), sind noch eine Runde mit den beiden um den Hoan-Kiem-See gelaufen und beendeten den ersten Abend mit einem gemütlichen Essen.

Erkundungstour 1. Tag: die Altstadt ist quirlig, geschäftig, lebendig, chaotisch, spannend und aufregend. Sind dann bis zum Dong Xuan Markt geschlendert, zurück durch die vielen Straßen und Gassen bis zum Literaturtempel und nach einem leckeren Kaffee am See kauften wir unsere Karten für das Wasserpuppentheater. Wen treffen wir dort? Unsere beiden Mitreisenden ...

Wasserpuppentheater

Wasserpuppentheater

Literaturtempel

Literaturtempel

Da die Vorstellung erst abends war, hatten wir noch Zeit und landeten auf einem anderen Markt. So etwas haben wir noch nicht gesehen: Gemüsestände, so weit das Auge reicht; Fisch, Fleisch, Frosch (den Fröschen wurden einfach bei lebendigem Leibe alle vier Glieder abgehackt, dann wurden sie umgedreht und auf dem Rücken wurde noch ein Kreuz eingeschnitten - fertig - nächster Frosch ... :-\ ). Dann ging es weiter mit Nudeln, Reis, Eier in verschiedenen Varianten, Obst in Hülle und Fülle; Berge von allem. Einfach gigantisch.

Ich esse keine Frösche mehr, übrigens auch keine Schlangen - dazu kommen wir später ...

Ich esse keine Frösche mehr, übrigens auch keine Schlangen - dazu kommen wir später ...

Kurzer Blick in den Markt

Kurzer Blick in den Markt

Seepferdchen - Seesterne

Seepferdchen - Seesterne

Dank Jürgen, einem Aussteiger, der uns ein paar gute Tipps für unser nächstes Ziel gab (Lang Son), sind wir dann am Morgen mit dem Bus Nr. 14 vom Hoan-Kiem-See zur Busstation (Ben Xe Gia Lam) gefahren (man steigt noch mal in die Nr. 11, bekommt man aber vom Busfahrer gesagt, wenn man die Busstation angibt). Von dort fahren die Busse u.a. nach Lang Son. Diese atemberaubende Busfahrt dauert ca. 4 Std. und kostet 60.000 Dong (ca. 120 km).
Der Busbahnhof in Lang Son ist gar nicht so weit von der "Hauptstraße" Tran Dang Ninh entfernt. Das Hotel Van Xuan (auf dieser Hauptstr.) ist ganz nett (250.000 Dong). Ob die Stadt vorher schon mal Touris gesehen hat, wissen wir nicht. Auf jeden Fall spricht hier niemand Englisch und wir kamen uns vor wie Aliens, die freundlich bestaunt und mit vielen "Hello's" begrüßt worden. Axel ist mit seinen roten Haaren der totale Eyecatcher.

Lang Son

Lang Son

Auf der Suche nach einem Restaurant, was gar nicht so einfach war, sind wir in einer leckeren Garküche (Le Loi) gelandet (wir haben in den fünf Wochen sehr oft in Garküchen gegessen und haben uns nirgends etwas weggeholt).
Das Losungswort in solchen Gegenden heißt: Kauderwelsch Bd. 61, Vietnamesisch Wort für Wort (ich habe mir vorher noch die CD gekauft und ein bisschen geübt-grins*). Am zweiten Tag wussten wir ja noch nicht, wie hilfreich der Band sein wird, aber er erwies sich als nützlich. Außerdem kommt man den Vietnamesen ein wenig näher und es gibt viele Lacher beiderseits.
Was wir auch nicht wussten, war, dass die Fahrten mit dem Bus (wir nahmen immer die einheimischen Local-Busse) doch mehr Zeit in Anspruch nahmen, als wir geplant hatten und so haben wir spontan entschieden in Richtung Halong -Bucht zu fahren. Am Busbahnhof hat uns jmd. die Auskunft gegeben, dass es morgens um 6.00 losgeht. Die meisten Busse fahren so ab 5.30 Uhr los. Wir nahmen den Bus nach Bai Chay (über Cam Pha; 80.000 d., 5 Std.).

Eindrücke Busfahrt: die Landschaft ist grün, Reisfelder tauchen auf; viele Bauern, manche sind sehr arm; Überschwemmungen hat es gegeben, Straßenverhältnisse sind teilweise katastrophal, viele Schlaglöcher, kahle Bergkegel, aber auch dschungelartige Hügel, Kühe, Hühner und Hunde gehören zum Straßenbild, teilweise gibt es knallige, bunte Fassaden an den Häusern (zur Straßenseite), Häuser im Rohbau mit Blumenbeeten davor ...

Ankunft Bai Chay: mit dem Taxi vom Busbahnhof in die Stadt. Hotel Hong Hoa (12$), wir haben lecker an der Promenade gegessen, aufgrund von Verständigungsproblemen hatte Axel das erste Mal Krabbe.
Bai Chay (in unseren Reiseführern als verträumtes Fischerdorf beschrieben - in Wirklichkeit eine ausgewachsene Kleinstadt) ist bei den Chinesen als Ausflugsort sehr beliebt. Es gibt einen riesigen Markt mit vielen Souvenirs.

Bai Chay

Bai Chay

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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 30.01.2009
Dauer: 5 Wochen
Heimkehr: 04.03.2009
Reiseziele: Vietnam
Der Autor
 
Carola Brucherseifer berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt. Carola über sich:
Mein Typ: reiselustig, kontaktfreudig, offen für Menschen, Länder und Neues.