Costa Rica-Reisebericht :Mit unserem Nissan Patrol einmal um die Welt

111.+112. Woche (Kolumbien,Panama,Costa Rica)

Dienstag, 21. August 2012 (San Jose, Costa Rica)

Montag, 6. August 2012 (Cartagena de Indias, Kolumbien)
Roman und Fränzi haben mir gestern vor dem Schlafengehen einen Wecker für heute Morgen gegeben. Muss ich doch heute nach unserem gestrigen hitzigen Jassabend bereits um halb sieben Uhr aufstehen. Ich wache jedoch bereits ohne den Wecker um viertel nach sechs Uhr auf und verlasse mit meinen sieben Sachen das voll belegte Siebener Dorm, bezahle die Miete und mache mich zu Fuss auf den Weg zum Pie de la Popa wo das Haus von Mauricio und natürlich mein Nissan Patrol ist. Ich nehme alles aus dem Auto, was ich für die nächsten Tage in Cartagena und auf dem Segelschiff benötige. Wichtig sind vor allem die Sonnencrème und Reisetabletten. Ich weiss wirklich nicht, ob ich so ne Segelfahrt vertrage oder nicht. Johanna verträgt die See überhaupt nicht und so habe ich wenigstens für sie die nötigen Medikamente dabei. Ein Dank an Dr. Hübscher von Arlesheim....
Für das Terminal müssen Fabian und ich lange Hosen und geschlossene Schuhe tragen. Johanna darf nicht mitkommen und bleibt im Hostel. Ich ziehe mich um und fahre zum Büro von Luis Ernesto. Es ist bereits sehr heiss und Fabian ist mit seinem blauen VW Bus bereits da. Er schwitzt auch schon recht und es ist eine "Tortur" mit diesen langen Hosen, Socken und geschlossenen Schuhen. Wir warten fast eine Stunde auf der Strasse vor dem Büro bis es losgeht. Es kommen noch zwei zusätzliche Fahrzeuge. Ein noch älterer VW Bus, in welchem ein Argentinische Paar und ein Hund, Jaika, sitzen. Dieser VW Bus sieht schon recht abgekämpft und innen chaotisch aus. Sie haben Pflanzen und Kräuter im Bus drinnen. Wir fragen uns, wie sie das immer alles über die Grenzen gebracht haben. Als Letzter kommt Pablo mit einem roten, alten Chevrolet und jetzt sind Fabian und ich definitiv überzeugt, dass wir uns mit unseren Autos keine Sorgen machen müssen, ob unsere Autos ohne technische Probleme durch Zentralamerika kommen. Dass dieses Fahrzeug überhaupt noch fährt, ist bereits ein kleines Wunder. Sonja, die Frau und Assistentin von Luis Ernesto, fährt mit ihrem Mann im Auto voraus und wir vier im Konvoi hinterher zum Terminal. Sonja kommt mit uns mit und regelt all die Formalitäten grossartig. Nach einer halben Stunde sind unsere Autos geparkt und alle Dokumente erledigt und unterschrieben. Wir schliessen unsere Fahrzeuge ab und sind überrascht, dass der Terminalmitarbeiter alle Schlüssel bei sich haben will. Fabian und ich protestieren zuerst, aber wir können da nichts dagegen machen. Es heisst, dass bei einem Notfall die Fahrzeuge bewegt werden müssen. Wir können die Fahrzeuge erst am Mittwoch in die Container fahren und wir wissen nicht, warum wir die Autos bereits heute aufs Terminal bringen müssen. Die Erklärung ist, dass es immer zwei Tage geht und morgen Dienstag, ein Feiertag ist. Na ja, Sonja versichert uns, dass alles gut ist und wir uns keine Sorgen machen müssen. Pablo, der grosse Argentinier mit dem roten Ghostbustermobil, muss dem Hafenarbeiter zeigen und erklären, wie sein Auto überhaupt anspringt. Lustig, lustig.... Zurück im Büro erklären uns Luis Ernesto und Sonja, was, wie und wo wir alles in Colon erledigen müssen. Sie geben uns die Adresse für ein Hotel, was vermutlich ein wenig teuer sein wird. Colon ist eine gefährliche Hafenstadt und im Hafen wird nur bis um zwei Uhr nachmittags gearbeitet. Später sei es zu gefährlich. Bevor wir dort zur Reederei gehen, müssen wir eine Autoversicherung für Panama abschliessen, da wir sonst unsere Autos nicht zurück erhalten. Der Ablauf und die Informationen sehen sehr gut aus - Sonja und Luis Ernesto machen einen wirklichen guten Job.

Jetzt müssen wir im Büro noch auf den Zollbeamten warten. Nach einer halben Stunde kommt der Zollbeamte und wir müssen mit Fingerabdrücken und Unterschriften bestätigen, dass wir keine Drogen und andere verbotenen Sachen in unseren Autos mitführen und dass wir verantwortlich dafür sind, was alles in unseren Autos gefunden wird. Da gibt es natürlich schon wieder eine Unstimmigkeit. Unsere Autos sind jetzt zwei Tage und Nächte im Terminal und die Hafenangestellten haben unsere Schlüssel. Wir haben ja schon viel gehört, was die Hafenarbeiter alles so machen mit den Autos. Ne kleine Spritzfahrt, vielleicht noch was hineinschmuggeln, und und und.... Aber auch hier gibt es keine andere Möglichkeit, als das alles zu schlucken und zu hoffen.
Zurück im Haus empfangen mich Luris (so wird ihr Name richtig geschrieben...), Clara und Melissa. Nach einer längeren Diskussion mit Melissa ziehe ich im Zimmer von ihrem Bruder Mauricio ein. Melissa hat mir angeboten, wieder in ihrem Zimmer zu übernachten. Sie könne ohne Probleme bei Mauricio oder ihren Eltern für diese Tage sein. Aber eben, das kann ich nicht annehmen und am Schluss traute sie sich dann doch noch zu antworten, dass sie natürlich ihr Zimmer schon bevorzuge, aber sie würde es mir auch gerne geben. Okay, hin und her und einfach so zuvorkommend, lieb und freundlich - so wie die ganze Familie eben. Mauricio hat zwei Betten in seinem Zimmer und zu seinem Zimmer gibt es keine Türe. Gefällt mir. Ich bin voll durchgeschwitzt und erhalte nach einer wunderbaren Dusche wieder ein super Kolumbianisches Essen; Salat, Bohnen, Reis, Kartoffeln, Fleisch und noch eine andere spezielle zubereitete Art Fleisch. Der Teller ist sehr reichhaltig gefüllt und ich genehmige mir eine Siesta nach dem Essen.
Am späten Nachmittag treffe ich zum ersten Mal Mauricio, der Chef des Hauses. Er spricht gut Englisch und so kann ich mich ein wenig ausführlicher mit ihm unterhalten. Er und seine Familie sind wirklich sehr lieb und grosszügig. Luris und Clara sprechen nicht so gut Englisch und ich will doch mit allen zusammen sprechen. Aber für längere Gespräche reicht mein Spanisch wirklich nicht und es wird immer wieder hin und her übersetzt.
Gegen Abend erhalte ich ein Mail von Fabian, dass wir uns alle um halb sieben Uhr in meinem ehemaligen Hostel treffen. Es ist der Abschluss Jassabend angesagt, da Roman und Fränzi für zwei Wochen auf eine Insel gehen. Bevor ich das Haus verlasse, gibt mir Mauricio noch einen Hausschlüssel.

Wir gehen ins Motivo Cultura Argentina. Das Lokal wurde uns von den beiden Argentiniern, welche mit uns ihre Autos verschiffen, empfohlen. Sie stellen dort auch ihre Kunst und ihre Arbeit aus. Noch eine kleine Episode, was ich über Pablo, Lucho und seine Freundin erfahren habe. Wir haben Lucho gefragt, wie viel er für den Container bezahlt habe, respektive, ob er zusammen mit Pablo auch einen vierzig Fuss Container nimmt. Er sagt, dass er Pablo erst drei Tage kennt und dass sie auch zusammen einen grossen Container nehmen. Seine Freundin hat eintausend fünfhundert Dollar bezahlt und der Rest muss Pablo bezahlen. Die Differenz müssen sie dann noch irgendwie aushandeln. Lucho und seine Freundin arbeiten für Kost und Logis im Hotel Hilton in Boca Grande und sie verkaufen Schmuck und dergleichen auf der Strasse. Pablo ist Künstler und verdient sein Geld mit Auftritten auf seinem Einrad auf der Strasse. Momentan haben sie gar nicht mehr als diese eintausend fünfhundert Dollar. Ich frage, wie sie denn nach Panama kommen wollen und da wird es noch besser. Sie wissen es nicht. Der Flug kostet dreihundertfünfzig Dollar und sie haben kein Geld dafür. Sie müssen sich da noch was einfallen lassen. Also das könnte ich jetzt wirklich nicht, zumal man in Colon nach sieben Tagen den Container und die Autos auslösen muss - und das geht nur zusammen. Ansonsten wird einem pro Tag ein recht hoher Betrag zusätzlich belastet. Also ich bin froh, dass ich mit Fabian und Johanna diesen Container habe und auch, dass wir zusammen mit demselben Segelboot nach Panama segeln wollen. Fabian hat mir dann noch erzählt, dass ihnen Luis Ernesto zuerst noch die Variante vorschlug, mit einem der Argentinier die Verschiffung zu machen. Auch die Beiden sind mit der jetzigen Lösung zufriedener - nehme ich mal an....
Wir jassen die verschiedensten Spielarten mit den unterschiedlichsten Regeln und haben viel Spass. Um Mitternacht gehen wir alle nach Hause und verabschieden uns von Fränzi und Roman. Dangge ihr zwei, het uhuere Spass gmacht mit euch und i bi froh, euch aatroffe z ha. Vill Spass in de zwei Wuche Ferie in de Ferie uf dr Insle. Hoffentlich gsehn mir eus wieder emol.

Dienstag, 7. August 2012 (Cartagena de Indias, Kolumbien)
HAPPY BIRTHDAY PAPI!! FELIZ CUMPLEAÑOS!
Heute ist nicht nur der Geburtstag meines Vaters, sondern heute ist auch ein gesetzlicher Feiertag in Kolumbien: Batalla de Boyacá (Schlacht von Boyacá), welche vom Anführer der Separatisten, Simon Bolívar gegen die spanischen Truppen, angeführt von José María Barreiro, gewonnen wurde.

Es ist ein gemütlicher Tag, welchen ich am Laptop beim Surfen, Schreiben und Filme gucken verbringe. So um zehn Uhr steht dann Luris mit einem Tablett und dem Frühstück in den Händen in meinem Zimmer. Ui, das geht ja wirklich zu weit und ich sage ihr, dass ich in die Küche komme. Also das wäre ja wirklich zu frech, das Frühstück im Bett einzunehmen. Luris hat Arepas con Queso zubereitet und dazu gibt es einen köstlichen Milchkaffee. Nach dem Frühstück gehe ich wieder ins Zimmer und faulenze. Ich hoffe, dass ich meinem Vater per Skype zum Geburtstag gratulieren kann; aber an seinem Geburtstag hat er den Computer nicht eingeschaltet. Hoffe doch mal, Papi, dass Du ein tolles Fest feiern konntest.
Am Nachmittag erhalten wir Besuch von Natalie, einer weiteren Tochter von Mauricio, ihrem Mann Felipe und dem Sohn der Beiden, Juan Pablo. Es gibt eine Rüeblitorte zum Zvieri. Zum Nachtessen erhalte ich selbstgemachte Papa frita mit Frischkäse. Danach gehe ich wieder ins Zimmer und schaue einen Film. Um neun Uhr bringt mir Nasi, die Freundin von Mauricio, sogar noch eine Pizza, damit ich sicher nicht verhungere. Ich bin hier so gut und freundlich von allen aufgenommen, dass ich gar nicht weiss, wie ich mich bedanken soll. Wirklich eine ganz tolle und nette Familie. Nach der Pizza lege ich mich schlafen, da ich morgen früh bereits um viertel vor sieben beim Terminal sein muss. Wieder mit langen Hosen, Socken und geschlossenen Schuhen.

Mittwoch, 8. August 2012 (Cartagena de Indias, Kolumbien)
Da ich keinen Wecker organisiert habe, wache ich praktisch stündlich auf, damit ich ja nicht verschlafe. So stehe ich dann um sechs Uhr auf, frühstücke mit Clara, Luris und Mauricio. Mauricio muss wieder in das drei Stunden entfernte Santa Marta arbeiten gehen. Er kommt erst am Wochenende wieder zurück. Ich verabschiede und bedanke mich bei ihm, da ich ja morgen Nachmittag mit dem Segelschiff Cartagena in Richtung Panama verlassen werde. Ich bin pünktlich am Terminal und Fabian kommt auch bereits mit dem Taxi. Schweizerisch und pünktlich auf die Minute sind wir natürlich. Von den beiden Argentiniern ist nichts zu sehen. Ebenfalls fehlt Sonja. Zwanzig Minuten später kommt Sonja und erzählt uns, dass Pablo und Lucho nicht kommen werden. Für das Betreten des Terminals benötigt man eine Unfallversicherung. Fabian und ich haben die nötigen Unterlagen am Montag früh im Büro abgegeben. Fabian musste zwar noch eine "Nachtübung" mit seiner Schweizer Versicherungsgesellschaft und seinem Vater durchführen, da seine Versicherungskarte als Beweis nicht genügte. Ich hatte mit meinen selbst gebastelten Versicherungsunterlagen keine Probleme. Auf jeden Fall mussten Pablo und Lucho für je fünfzehn Dollar eine Versicherung abschliessen. Irgendwie haben sie es nicht geschafft, rechtzeitig das Geld zur Bezahlung aufzutreiben. Im Terminal fahren wir unsere Autos vor den grossen, grünen Container und müssen die Autos total ausräumen. Wir müssen immer wieder ein paar Dokumente unterschreiben und Sonja koordiniert alles perfekt. Sie ist eine wahre Hilfe. Zwei Polizisten vom Zoll kontrollieren sehr genau die Autos und was wir alles mitführen. Danach müssen wir eine gute Stunde auf die beiden Drogenhunde warten. Auch die beiden Hunde können nichts Beunruhigendes finden und so können wir alles wieder zusammenräumen und verstauen. Wir fahren unsere Autos in die Container und sie werden gut festgebunden. Bevor die Türe verschlossen und versiegelt wird, müssen wir auf den Chef warten. Während dieser Zeit trudeln Pablo und Lucho ein. Sie haben die Versicherung heute bezahlt und können jetzt die gleiche Prozedere durchmachen wie Fabian und ich. Es ist sehr lustig mit diesen beiden Künstlern. Pablo zeigt uns eine kleine Kostprobe seiner Einrad Kunststücke und erzählt uns, dass er bei seinen Vorführungen an den Kreuzungen bei den Ampeln gute Dreissig Tausend Pesos pro Stunde verdient. Das sind über fünfzehn Franken pro Stunde und er ist daher hier in Kolumbien ein Grossverdiener - sieht man seinem Auto gar nicht an. Später kommt der Chef und wir versiegeln den Container. Kurz vor der Mittagszeit ist alles erledigt und Fabian und ich sind froh und glücklich, dass bis jetzt alles so gut geklappt hat.

Luis Ernesto und seine Frau Sonja sind kompetent, freundlich, fair und engagiert. Ich kann diese Firma für die Verschiffung von Kolumbien nach Panama bestens empfehlen:
E-Mail: info@enlacecaribe.com
Internet: http://www.enlacecaribe.com/

..und als Nachtrag noch Franck's (so schreibt man seinen Namen richtig) Internetseite seines Reisebüros Imágenes Tropicales, welches direkt an seinem Hotel angebaut ist:
http://www.imagenes-tropicales.com/

Auf dem Rückweg zum Hotel von Fabian und Johanna gehen Fabian und ich in das Reisebüro, wo wir unseren Segeltrip gebucht haben. Heute sieht Laurel, die kompetente und freundliche Agentin, nicht mehr so fröhlich aus und sie fragt uns, ob wir das heutige Mail bereits gelesen haben. Nein, haben wir nicht. Sie erklärt uns, dass wir morgen nicht mit dem Segelboot ablegen können. Der Hafenmeister oder sonst jemand der zuständig für die Bewilligungen ist, hat ab heute entschieden, dass die Lizenzen der Schiffskapitäne nicht mehr gültig seien. Man stelle sich vor, dass in den letzten Jahren bis gestern, es kein Problem gab mit diesen Segeltrips. Zuerst glauben wir das ja fast nicht, aber es ist tatsächlich so. Vermutlich muss es so sein, dass wir dies hier in Südamerika erleben sollen. Wir haben uns ja mehr Gedanken darüber gemacht, wie wir unsere Autos sicher verschiffen und wieder auslösen können. Morgen um vier Uhr Nachmittag gibt es eine Zusammenkunft aller Kapitäne mit den offiziellen Beamten und dann erhalten wir eine E-Mail, wie es weitergeht. Schade, und wir sind ein wenig enttäuscht und machen uns natürlich Gedanken, wie es für uns weitergehen soll. Denn allzu lange wollen wir unsere Autos nicht am Hafen in Colon stehen lassen. Das heisst, wenn wir am Freitag nicht ablegen können, werden wir unseren Traumtransfer mit dem Segelboot annullieren müssen. Laurel kann uns überhaupt nicht sagen, wie gross die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Tour stattfinden wird. Wir fragen nach, ob wir auch das gesamte Geld wieder zurück erhalten und Laurel bestätigt das. Fabian und ich gehen zu Johanna ins Hotel und sie hat das Mail bereits gelesen. Wir suchen uns die Preise für einen Flug nach Panama City raus und schauen, ob es noch freie Plätze am Montag hat. Die Flugpreise sind so um die dreihundert fünfzig Dollar und es hat noch genügend Plätze frei. Momentan können wir nur noch abwarten und hoffen. Den Nachmittag und Abend verbringen wir mit hitzigem Coiffeur-Jassen, Essen und ein paar Bierchen.

Zu Hause erzähle ich die Geschichte Mauricio und er meint, dass das für mich kein Problem sei - ich kann ohne Probleme noch länger im Haus sein: "Unser Haus ist Dein Haus und fühle Dich wie bei Dir zu Hause".

Donnerstag, 9. August 2012 (Cartagena de Indias, Kolumbien)
Ein gemütlicher und entspannender Tag mit gutem Essen im Hause Pelaez. Am Nachmittag gehe ich mit Fabian und Johanna in die Altstadt und wir jassen und kontrollieren dabei immer wieder die eingehenden E-Mails. Wir haben uns ein wenig in der Stadt umgehört, warum die Boote nicht aus dem Hafen auslaufen können. Ziemlich sicher haben die Agenturen und die Kapitäne zu wenig Geld "gegeben". Das läuft hier einfach so. Ich habe gesehen, dass dieselben Touren vor zwei Jahren zweihundert Dollar günstiger waren. Pünktlich um sechs Uhr erhalten wir das E-Mail mit der Bestätigung, dass die Segelschiffe ab morgen wieder auslaufen dürfen. Morgen früh zwischen neun und zehn Uhr müssen wir mit unseren Pässen ins Reisebüro gehen und um zwei Uhr nachmittags gibt es ein Treffen am Hafen mit dem Kapitän, wo er uns Informationen zur Reise gibt. Um sechs Uhr geht's dann los. Wir freuen uns, dass es doch noch klappt mit dem Segeltrip. Wir verbringen den Abend mit dem Coiffeure Jass und essen in einem kleinen Restaurant zu Abend. Mittlerweile wissen wir, wo man hier relativ günstig essen kann. Ich haben meinen Pass Fabian und Johanna gegeben. So muss ich am Morgen nicht die zwanzig Minuten zu Fuss ins Zentrum gehen. Ich habe dafür den Führerausweis von Fabian erhalten. Bei mir um die Ecke ist ein kleines Geschäft, wo ich für umgerechnet sechzig Rappen die Führerausweise scannen und laminieren kann. Pablo und Lucho haben uns erzählt, dass in Mittelamerika - besonders Nicaragua, Honduras und Guatemala - die Polizisten bei den Verkehrskontrollen die Führerausweise an sich nehmen und man diese erst nach Bezahlung wieder zurück erhält. Okay, wieder so Reisegeschichten, welche passieren oder eben auch nicht. Auf jeden Fall werde ich morgen je drei solche Führerausweise für uns machen lassen. Seit zwei Tagen zerbreche ich mir den Kopf, was ich der Familie als Dank geben kann. Ooch, ist das wieder schwierig. Mal schauen, was ich hier noch so finde.

Freitag, 10. August 2012 (Im Karibischen Meer zwischen Cartagena und Colon)
So, heute stechen wir in die See!! Am Morgen versuche ich, in dem nahegelegenen Büro unsere Führerausweise zu scannen und zu laminieren. Heute ist jedoch eine andere Person anwesend und sagt, dass die Qualität nicht gut sein würde. Ich soll es im Shopping Center versuchen. Da ich sowieso ins Shopping Center will, passt das ja. Dort angekommen werde ich von einem Geschäft in das Andere verwiesen. Bei den ersten beiden Geschäften ist der Farbdrucker oder Scanner defekt. Beim nächsten Geschäft gibt es gar kein Laminiergerät.

So kaufe ich zuerst Spanischen Salami, Schweizer und Französischen Käse, eine Flasche Argentinischen Rotwein und zwei Baguette als Dankeschön und Abschiedsgeschenk für die Familie von Mauricio. Leider ist bei meiner Rückkehr ins Haus nur Luris daheim, da alle anderen unterwegs sind. Ich gebe ihr das Essen und schreibe einen Abschiedsbrief. Danach packe ich meine Sachen zusammen und verabschiede mich von Luris. Ich gehe nochmals zu dem Laden um die Ecke und frage, ob er nicht einen Versuch mit dem Führerausweis machen kann - ich bezahle auch, wenn die Qualität nicht so gut ist. Er ist einverstanden und das Resultat ist sehr zufriedenstellend. Der Preis ist leider auch gestiegen zu gestern. Er ist der Besitzer und weiss nichts vom gestrigen Preis. Obwohl er mehr als das Dreifache als seine Mitarbeiterin verlangt, ist es okay für mich. Ich lasse je zwei "neue" Führerausweise erstellen. Beim Bezahlen merke ich, dass ich vergessen habe, den Hausschlüssel abzugeben. Also, nach dem Bezahlen nochmals zurück und dann direkt an den Hafen zum Club Nautico.
Nach der kurzen und guten Information von Rachel am Hafen, gehen Fabian, Johanna und ich in den Supermarkt etwas für den Segeltrip einkaufen. Wir haben zwar drei Mal täglich Essen an Bord, aber man weiss ja nie. Nach dem Einkaufen setzen wir uns in ein Restaurant, spielen Karten und essen zu Abend. Um halb sieben sind wir pünktlich am Hafen und wir drei sind die Ersten, welche mit einem kleinen Motorboot zum Segelschiff gebracht werden. Wir sind überrascht, wie klein doch unser Segelboot ist. Wir sind insgesamt elf Passagiere und drei Besatzungsmitglieder. Ich erhalte die Navigatoren Koje und Johanna und Fabian eine Koje mit einem Doppelbett. Koje ist ein wenig übertrieben gesagt; mein Bett ist an der Wand und befindet sich am Durchgang zur Küche, Toilette und Maschinenraum. Wenn ich im Bett liege, sieht mich jeder es müssen auch alle an mir vorbeigehen. Die anderen Kojen haben wenigstens noch Türen. Aber jemand muss ja dieses Navigationsbettchen, welches für mich auch viel zu kurz ist, nehmen. Ich muss einfach nur lachen und hoffe, dass ich die nächsten fünf Nächte irgendwie überstehe. Fabian und Johanna lachen auch und meinen, ich soll reklamieren. Ich lass es jedoch bleiben, da ich es ja sowieso nicht ändern kann. Als alle an Bord sind, ist es sehr eng. Es sind alle Betten mit Passagieren belegt und die drei Besatzungsmitglieder schlafen entweder draussen oder am Küchentisch. Wir sind der Meinung, dass das Boot überfüllt ist. Wir können uns auch nie an den Tisch setzen, da dort immer jemand schläft. An Deck hat es sehr knapp Platz und es ist schwierig, sich irgendwo gemütlich hinzusetzen. Mal schauen, wie wir vierzehn die Stimmung aufrechterhalten können.

Auf dem Boot befinden sich vier Paare, inklusive Jeff und Rachel, welche die Kapitäne sind. Die restlichen fünf Singles bestehen aus zwei Männern und drei Frauen - ne gerechte und gute Aufteilung, finde ich. Ich steige in mein kleines Bettchen und es ist unmöglich zu schlafen. Meine Beine sind einfach zu lang, der Motor dröhnt neben meinem Kopf und es ist sehr heiss. Zur Hitze trägt auch der Motor seinen Teil dazu bei. So verbringe ich die meiste Zeit an Deck und versuche mich dort abzukühlen.
Jeff erklärt mir, dass wir zu wenig Wind haben und daher der Motor laufen muss. Wir haben so zwischen 5 und 5,5 Knoten Geschwindigkeit und verbrauchen von Cartagena bis nach Colon 75 Gallonen Dieselöl. Von Seekrankheit spüre ich nichts, da ich die Tabletten schön brav geschluckt habe.

Samstag, 11. August 2012 (Im Karibischen Meer zwischen Cartagena und Colon)
Ich habe bis auf die letzten drei Stunden die ganze Nacht an Deck verbracht. Zum Frühstück hat uns Rachel Apfelomeletten gemacht. Nachdem wir fast alles aufgegessen haben, gehe ich Johanna und Fabian wecken. Die beiden schlummern immer noch in ihren Bettchen. Bei Johanna haben die Tabletten nicht so gut gewirkt wie bei mir; sie hatte keine so gute Nacht. Fabian geht es jedoch gut. Der Tag ist relativ rasch erzählt. Kampf um die besten Plätze im Schatten an Deck und dann einfach nur relaxen, lesen und ein wenig quatschen. Unter Anleitung von Jeff darf ich dann noch das grosse Segel hieven - unter Beobachtung der über zwanzig interessierten und kritischen Augen....

Sonntag, 12. August 2012 (Karibischen Meer, Diabolo)
Morgens um sechs Uhr werde ich durch einen lauten Knall geweckt. Oje, da ist etwas mit dem Motor geschehen. Jeff sieht im Motorraum nach und sieht nicht glücklich aus. Fast gleichzeitig beginnt es auch noch stark zu regnen. Wir haben zum Glück nur noch vier Stunden bis zur Insel und so segeln wir jetzt - endlich - ohne Motor. Nach einer Stunde ist der Regen vorbei und wir freuen uns alle, nach über 37 Stunden von Bord zu gehen. Wir haben jedoch praktisch keinen Wind und segeln gegen die Strömung. Bis zum geplanten Anlegeort müssen wir noch über zwölf Stunden segeln. Das Segelboot "Stahlratte" hat unseren Notruf erhalten und schleppt uns bis vor eine Insel. Die Stahlratte segelt unter Deutscher Flagge und der Kapitän kommt aus Bremen. Die Stahlratte war auf dem Rückweg von El Porvenir nach Cartagena und hat fast dreissig Passagiere an Bord. Nach ungefähr fünf Stunden abschleppen, ankern wir bei den Islas Diabolo. Der angeheuerte Matrose verlässt uns und segelt mit der Stahlratte wieder zurück. Das ist eine recht teure Angelegenheit für Jeff und Rachel. Das Abschleppen kostet eintausend fünfhundert Dollar und für den Matrosen haben sie den Rückflug gebucht. Wie lange es dann geht, bis das benötigte Ersatzteil eintrifft, wissen die Beiden noch nicht.

Jeff und Rachel waren auch noch nie hier und wir erhalten Besuch von der anliegenden Insel. Der "Inselchef" verlangt eine Gebühr für das Ankern und vereinbart mit Rachel und Jeff die Preise für den Besuch der umliegenden Inseln, inklusive Transport. Interessant ist der Besuch der bewohnten Insel und wir sind recht erstaunt, wie ordentlich es hier ist. Die Kinder springen um uns herum und uns wird die Insel vorgestellt. Bevor wir die Insel nach zwei Stunden wieder verlassen, kauft Rachel noch einen Eimer voll Langusten - insgesamt sechs Stück für das heutige Nachtessen - ein.
Zurück an Bord erklären uns Rachel und Jeff, dass wir die nächsten drei Tage hier verbringen und zwei, drei Inseln besuchen werden. Wir gehen zwar nicht auf die vorgesehenen Inseln, aber mir gefällt es auch hier sehr gut. Wir können hier im Meer baden, schnorcheln, vom Boot springen und sogar bis zur nächsten Insel schwimmen.
Die Langusten sind super, leider beginnt es am Abend zu regnen und der Platz an und unter Deck ist noch knapper als vorher. Da ich die Nacht durch die meiste Zeit an Deck schlafe, wird das sicher wieder eine längere Nacht ohne Schlaf werden. An Deck ist alles nass und somit muss ich mich irgendwie in mein kleines, heisses Bettchen quälen.

Montag, 13. August 2012 (Karibischen Meer, Diabolo)
Nach dem Frühstück werden wir mit einem Boot auf eine kleine, schöne Insel gebracht. Wir verbringen den Tag am Strand mit Volleyball, Fussball, Lesen und natürlich faul rumliegen. Am Abend regnet es schon wieder und wir spielen alle zusammen an Deck - dicht aneinander gepfercht - ein lustiges Würfelspiel. Und es wird wieder nichts mit dem Schlafen an Deck...leider.

Dienstag, 14. August 2012 (Karibischen Meer, Islas Diabolo)
Heute steht wieder ein Inselausflug auf dem Programm. Ich entscheide mich, mit Jeff an Bord zu bleiben. Endlich habe ich viel Platz und kann auf dem besten Platz an Deck ein paar Stunden schlafen. Der Abschlussabend findet wieder bei Regen, diesmal mit einem starken Sturm verbunden, statt. Es hat mich bereits am ersten Tag interessiert, wie vierzehn Personen - welche sich nicht kennen - auf so engem Raum diese fünf Tage erleben werden. Ich muss sagen, es ist sehr spannend und ich geniesse es, mit Fabian und Johanna über alle anwesenden Personen ein "Persönlichkeitsprofil" zu erstellen:
Das frisch vermählte Australische Paar Joel und Symbi, welche auf ihrer Hochzeitsreise sind und in die USA auswandern. Sie suchen dann in San Francisco Arbeit. Australien hat ein Abkommen mit den USA, dass die Australier eine Arbeitsbewilligung erhalten, sobald sie Arbeit gefunden haben.

Paul und Marion, ein junges Pariser Pärchen, mit welchen wir ein, zwei Jass spielen konnten. Sie sind ein wenig enttäuscht, dass das Angebot mit den verschiedenen Inselbesuchen durch den Motorschaden nicht eingehalten wurde.
Ana, eine sechsundzwanzigjährige Australierin aus Margreth River, welche unterwegs nach Europa, Belgien, ist. Weiter sind da noch die interessante Bibliothekarin Laura aus Boston, Adi und Amev aus Israel, die Kapitäne Jeff und Rachel und natürlich meine Bündner Reisefreunde Johanna und Fabian.

Mittwoch, 15. August 2012 (Colon, Panama)
Mit über einer Stunde Verspätung werden wir von einem Motorboot abgeholt. Da wir an einem unüblichen Platz ankern, haben sogar die Einheimischen Kuna's Probleme, uns zu finden. Wir fahren auf die Insel El Porvenir, wo Rachel unsere Einreise nach Panama organisiert. Danach geht es mit dem Boot weiter in Richtung Festland auf einem engen Nebenarm. Wir fahren durch ein Dschungelgebiet und wir kommen uns wie Drogenschmuggler vor - wie wenn man illegal über eine Grenze kommen würde. Hier warten bereits recht angeschlagene Jeeps, welche uns nach Panama City bringen. Wir müssen zwei Dollar Hafentaxe und dreissig Dollar für den Jeep Transport pro Person bezahlen. Die Privatstrasse führt durch den Dschungel und die Fahrt ist recht abenteuerlich. In Panama City nehmen wir einen zweistöckigen, schönen Bus, welcher uns innerhalb von zwei Stunden nach Colon bringt - und das für nur drei Franken. Wir haben schon viel beunruhigendes betreffend der hohen Kriminalität in Colon gehört. Der Buschauffeur fährt uns daher direkt vor das Hotel Internacional, welches uns von Luis Ernesto empfohlen wurde. Wir bezahlen fünfundfünfzig Dollar für ein Dreierzimmer und sind zufrieden und sicher hier.
Das Büro für die Autoversicherung hat bereits geschlossen. Wir können erst morgen früh die Versicherung abschliessen und danach zum Terminal in Cocco Solo North Cristobal gehen. Nach einem Znacht und Jass im Hotel geniessen wir die Internetverbindung und das kühle, klimatisierte Zimmer.

Donnerstag, 16. August 2012 (La Chorrera, Panama)
Nach dem Aufstehen gehen wir ins Zentrum von Colon und besorgen uns für fünfzehn Dollar die einmonatige Autoversicherung. Danach geht es zwanzig Minuten mit dem Taxi zu unserer Reederei, der Unigreen Marine S.A., welche sich im Terminal befindet. Die Reederei händigen uns für fünfundzwanzig Dollar die Bill of Lading aus und schicken uns ins nächste Büro. Wir gehen von Büro zu Büro und erhalten immer wieder verschiedene Dokumente und Stempel. Es nimmt fast kein Ende. Im Zollbüro werden wir an ein anderes Terminal verwiesen, um die temporäre Fahrbewilligung für unsere Fahrzeuge zu erhalten. Da das Terminal ausserhalb liegt, finden wir erst nach einer halben Stunde jemanden, der uns dorthin bringt. Während Johanna im Terminal bleibt und unser Gepäck bewacht, werden Fabian und ich während zwei Stunden bei einer Beamtin auf eine Geduldsprobe gestellt. Schlussendlich müssen Fabian und ich den Computer von der "lahmen" Maria selber bedienen und die Dokumente sind dann nach fünf Minuten in unseren Händen. Unser Fahrer hat natürlich nicht auf uns gewartet und so machen wir im Regen Autostopp, bis uns ein Auto wieder zurückfährt. Es ist bereits zwei Uhr am Nachmittag und um halb drei Uhr fahren wir unsere Fahrzeuge aus dem Container. Leider benötigen wir nochmals eineinhalb Stunden, bis wir alle benötigten Dokumente haben, da wir immer wieder an andere und neue Büros weitergeleitet werden. Um fünf Uhr fahren wir aus dem Terminal und übernachten nach einhundert Kilometer an einer Tankstelle in La Chorrera.

Schlussendlich war das Auslöseprozedere des Containers und unserer Fahrzeuge wieder einmal eine Herausforderung, welche viel Zeit und Geduld in Anspruch nimmt. Wir haben's jedoch ohne Agenten geschafft und nur einhundertfünfzig Dollar zusammen für das Bill of Lading, Hafentaxe und Taxifahrten bezahlt.

Freitag, 17. August 2012 (Paso Canoas, Grenzstadt zu Costa Rica, Panama)
Wir fahren durch sturmverwüstete Strassen bis zur Grenzstadt Paso Canoas und tanken nochmals voll, da der Treibstoff in Panama günstiger ist als in Costa Rica. Wir stehen am Schalter für die Auswanderung an und merken nach ein paar Minuten, dass die Beamten hinter den Schaltern gar nicht arbeiten. Der gestrige Sturm verursachte einen Stromausfall und wir müssen mindestens noch drei Stunden warten. Das dauert uns zu lange und bis wir über der Grenze wären, müssten wir mit ziemlich grosser Wahrscheinlichkeit im Dunkeln fahren, was wir sicher nicht wollen. So fahren wir zu einem Supermarkt und parken auf einem bewachten Parkplatz. Wir kaufen Essen und Getränke ein und verweilen uns im Mc Donalds, bis das ganze Zentrum um elf Uhr schliesst. Danach gehen wir in unsere Autos zum Schlafen und hoffen, dass es morgen wieder Strom an der Grenze gibt.

Samstag, 18. August 2012 (Uvita, Costa Rica)
Eine unglaublich lange Menschenschlange erwartet uns beim Grenzübergang. Das dauert den ganzen Tag - mindestens!! Johanna stellt sich hinten an der Kolonne an, während Fabian und ich mal die Lage checken. Irgendwie schaffen wir es, uns ein wenig unbeliebt halb schräg an einen Schalter vorzudrängen. Ist nicht wirklich flott, was wir da machen und zu unserer Verteidigung sagen wir uns, dass wir nicht die Einzigen sind, welche sich so verhalten. Samstags steht man hier meistens den ganzen Tag für den Ausreisestempel im Pass an. Für die Ausreise unserer Fahrzeuge benötigen wir nur ein paar Minuten, inklusive der Autokontrolle.
Die Einwanderung nach Costa Rica geht dann relativ schnell und wir erhalten den Einreisestempel. Für den Nissan Patrol muss ich eine Versicherung für neunzehn Dollar lösen und einige Kopien vom Pass, Führer- und Fahrzeugausweis machen. Das Ausstellen der Fahrbewilligung für Costa Rica ist dann auch rasch erledigt.
Wir fahren zur Küste in der Nähe von Uvita und finden einen wunderschönen Strand, wo wir baden, grillen und übernachten können. Es geht uns grossartig und wir geniessen die ganze Umgebung. Wir befinden uns mitten in der Regenzeit und am Abend hat es bis jetzt immer heftig geregnet. Heute haben wir Glück und geniessen den warmen Abend bis nach Mitternacht. Kurz bevor wir ins Bett gehen, müssen Fabian und ich noch ein Auto am Strand aus dem tiefen Sand befreien. Schaufeln, Schieben, Drücken und heftiges Schalten später, gehen wir müde und zufrieden schlafen.

Sonntag, 19. August 2012 (Cartago, Costa Rica)
Während der Nacht hat es geregnet. Heute Morgen guckt jedoch schon wieder die Sonne ein wenig hervor und ich nehme im Meer mein Morgenbad. Wir geniessen noch ein wenig den Tag, bevor wir am Nachmittag losfahren. Wir fahren bis auf über dreitausend Meter Höhe auf steilen, kurvigen Strassen bis nach Cartago. Heute beginnt der starke Regen früher und wir parken in Cartago beim Mc Donalds, wo wir auch übernachten. Gestern wurde es relativ spät und das Schlafen bei der Hitze war auch nicht so einfach. Wir werden sicher gut schlafen, da es hier auf fünfzehnhundert Metern über Meer sehr angenehm ist. Morgen früh steht der Irazú Vulkan auf dem Programm.

Montag, 20. August 2012 (San Jose, Costa Rica)
Morgens um halb zwei werde ich durch Klopfen an meine Fensterscheibe von einem Sicherheitsbeamten geweckt. Ich parke auf einem Privatparkplatz und soll wegfahren. Nach langem Verhandeln kommt dann sein Vorgesetzter und erlaubt mir für eine Nacht zu bleiben. Ich habe doch soooo tief und fest geschlafen. Johann und Fabian schlafen so fest, dass sie die Klopfzeichen und die Diskussionen gar nicht mitbekommen. Um halb sieben Uhr stehen wir auf und wollen in den Mc Donalds, welcher um sieben Uhr öffnet, einen Morgenkaffee trinken gehen. Wir warten bis um vertel nach sieben und die Angestellten machen uns per Handzeichen klar, dass sie erst in einer Stunde öffnen. Die Türe bleibt verschlossen. Das Aha-Erlebnis kommt eine Minute später, als wir den Sicherheitsbeamten nach der Zeit fragen. Es ist erst viertel nach sechs. Haben wir doch total vergessen, dass es eine Stunde Zeitverschiebung von Panama nach Costa Rica gibt. Ich fahre an die nächste Tankstelle und muss am Reifen hinten rechts, dort, wo immer noch eine Schraube festsitzt, recht viel Luft reinlassen. Danach fahren wir bei schönem Wetter mit wunderbarer Aussicht zum Vulkan Irazú (abgeleitet vom indianischen Namen Iztarú = "zitternder und donnernder Berg"), der mit seinen 3432 m der höchste Vulkan von Costa Rica ist. Der rund um den Vulkan angelegte 2300 ha große Nationalpark wurde bereits 1955 gegründet und ist damit der älteste des Landes. Der letzte Ausbruch fand 1994 an der Nordwand des Kraters statt und noch heute zeugen Fumarolen, kleinere Lavaströme und leichte Beben von der erhöhten Aktivität des Vulkans. Durch den starken Wind in dieser Höhe können plötzliche Temperaturschwankungen von -3°C bis +17°C auftreten. Wir haben jedoch Glück und geniessen den Vulkan und die Aussicht bei sehr schönem Wetter. Regen soll erst wieder am späten Nachmittag kommen.

Der amerikanische Astronaut Neil Armstrong hat einmal vom Vulkan Irazú gesagt, dass dies der Ort auf der Erde sei, der ihn am meisten an die Mondoberfläche erinnere. Es gibt insgesamt vier Krater, von denen drei leicht zugänglich sind. Der Hauptkrater mit seinen steilen 300 m hohen Wänden hat einen Durchmesser von knapp 1 Kilometer und auf seinem Grund leuchtet ein grün-gelber Schwefelsee.
In seinem ausgetrockneten Kraternachbarn "Diego de la Haya" mit einem Durchmesser von 700 m und einer Tiefe von 100 m bildet sich bei Regen gelegentlich auch noch ein kleiner See. Süd- und nordöstlich vom Hauptkrater liegen noch zwei weitere kleine Krater und daneben befindet sich ein mehrere Fußballfelder grosses flaches Gebiet aus Lavagestein.
Ein wenig unterhalb des Vulkanes setzen wir uns auf die Terrasse eines Restaurants und jassen den ganzen Tag bei Sonnenschein, bis die ersten schwarzen Wolken am Himmel auftauchen. Wir fahren danach nach San Jose und besuchen im Hotel Fleur de Lys einen Bekannten von Fabian. Frank, der Hotelbesitzer, betreibt auch noch ein Reisebüro und lädt uns sogar zum Übernachten ein. Das Hotel würden und könnten wir uns nicht leisten und wir sind überwältigt von diesem Angebot. Johanna und Fabian erhalten sogar eine Suite mit Jacuzzi. Auch ich erhalte ein grosses Zimmer. Lang ist's her, in einem solch tollen Hotelzimmer übernachtet zu haben.
Hier der Link: http://www.hotelfleurdelys.com/index_deu.html
http://www.hotelfleurdelys.com/index_deu.html
Die Fahrzeuge können wir auf einem bewachten Parkplatz stellen. Wir unterhalten uns lange mit Frank und er schlägt uns verschiedene Lokale und Bars vor, welche wir unbedingt besuchen müssen. Zum Abendessen gibt's Zürri Gschnätzlets mit Röschti - einfach GROSSARTIG. Wir klappern alle uns vorgeschlagenen Bars bis kurz vor zwei Uhr ab und gehen dann ins unsere Luxusbettchen schlafen.

Dienstag, 21. August 2012 (San Jose, Costa Rica)
Heute Morgen frühstücken wir "bis zum geht-nicht-mehr". Ich verbringe den ganzen Tag im Hotel bei guter Internetverbindung. Das Hotel ist heute beinahe ausgebucht. Daher werde ich in meinem Auto auf dem bewachten Parkplatz schlafen. Johanna und Fabian erhalten das noch letzte freie Zimmer. Nochmals Danke, Danke, Danke, Frank.

Ausblick: Morgen Nachmittag fahren Johanna, Fabian und ich weiter gegen den Norden. Da wir recht spontan unterwegs sind, ändern die Pläne und unsere Reiseroute ständig - macht wirklich Spass mit den Beiden. Momentan sieht es so aus, dass wir an den Lake Arenal fahren, wo es viele Windsurfer hat. Danach wollen wir wieder an die Küste in den Santa Rosa Nationalpark. Danach geht's im Konvoi durch Nicaragua und Honduras. Wir werden eine nördliche Zusatzschlaufe in Honduras machen, damit wir nicht durch El Salvador fahren müssen. Honduras soll ein bisschen weniger gefährlich als El Salvador sein und an den Grenzübergängen in El Salvador muss man stundenlang anstehen. Das alles haben wir unterwegs von verschiedenen Leuten gehört und darum haben wir uns für diese Route entschieden. Wir wissen, dass jede Aussage stimmen oder nicht stimmen kann und dass die eigene Erfahrung meistens anders ist.
Nach Honduras geht's nach Guatemala und dann nach Mexico. Ob wir auch Belize befahren werden, wissen wir noch nicht. Aber es schwirrt ein wenig bei uns im Hinterkopf.
Ich wünsche euch weiterhin viel Sonne und Wärme in der schönen Schweiz. Bis bald und zum nächsten Mal.

Uhrenturm von Cartagena. Eingang zur Altstadt (Centro Historico)

Uhrenturm von Cartagena. Eingang zur Altstadt (Centro Historico)

Ein paar Fotos vom wunderschönen Centro Historico in Cartagena (..hier mit Johanna mittendrin)

Ein paar Fotos vom wunderschönen Centro Historico in Cartagena (..hier mit Johanna mittendrin)

Auch Fabian kämpft sich voll-geschwitzt durch die Altstadt

Auch Fabian kämpft sich voll-geschwitzt durch die Altstadt

Art en Cartagena

Art en Cartagena

Boca Grande im Hintergrund

Boca Grande im Hintergrund

Strand von..

Strand von..

..Boca Grande

..Boca Grande

Terminal von Cartagena, wo auch unsere Autos in Container verladen werden

Terminal von Cartagena, wo auch unsere Autos in Container verladen werden

Cartegena von oben

Cartegena von oben

Club Motivo Argentina in Cartagena

Club Motivo Argentina in Cartagena

Scharfer, fröhlicher Jass mit Roman, Fränzi und Johanna (von rechts nach links)

Scharfer, fröhlicher Jass mit Roman, Fränzi und Johanna (von rechts nach links)

Die zwei wichtigsten Hafenarbeiter von Cartagena

Die zwei wichtigsten Hafenarbeiter von Cartagena

Nach zwei Tagen standen unsere Autos zum Glück immer noch unversehrt am gleichen Ort. Sonja hat wieder einmal Recht gehabt; Nichts ist passiert und alles ist in Ordnung

Nach zwei Tagen standen unsere Autos zum Glück immer noch unversehrt am gleichen Ort. Sonja hat wieder einmal Recht gehabt; Nichts ist passiert und alles ist in Ordnung

Ja, Alles unter Kontrolle!!

Ja, Alles unter Kontrolle!!

Auslegeordnung und bereit für die Polizei- und Zollkontrolle

Auslegeordnung und bereit für die Polizei- und Zollkontrolle

Warten in der Hitze auf die Drogenhunde

Warten in der Hitze auf die Drogenhunde

Hier wird an allem und alles geschnuppert

Hier wird an allem und alles geschnuppert

Dann wird zuerst der VW verladen..

Dann wird zuerst der VW verladen..

.. gefolgt vom Nissan Patrol

.. gefolgt vom Nissan Patrol

Fertig, aussteigen und..

Fertig, aussteigen und..

..alles gut festgebunden

..alles gut festgebunden

Gruppenbild mit Fabian und den beiden Argentiniern Lucho und Pablo

Gruppenbild mit Fabian und den beiden Argentiniern Lucho und Pablo

Das ist wirklich seeehr schwierig...

Das ist wirklich seeehr schwierig...

..nicht so für Pablo!

..nicht so für Pablo!

Auslegeordnung der Argentinier unter Sonja's Aufsicht

Auslegeordnung der Argentinier unter Sonja's Aufsicht

Fischen in der Stadt von Cartagena

Fischen in der Stadt von Cartagena

Haare schneiden bei meinem Coiffeur. Schick ist's geworden, Fabian

Haare schneiden bei meinem Coiffeur. Schick ist's geworden, Fabian

Jass im Centro Historico. Gut gespielt muss gut überlegt sein.

Jass im Centro Historico. Gut gespielt muss gut überlegt sein.

Dann ein wenig jammern, wie schlecht die Karten doch sind...

Dann ein wenig jammern, wie schlecht die Karten doch sind...

..bis wir uns wieder in die Taktik vertiefen

..bis wir uns wieder in die Taktik vertiefen

Letzte Bilder von Cartagena
Ist doch immer dasselbe. Nachdem man die neue Umgebung kennt, fällt das Abschiednehmen immer wieder schwer

Letzte Bilder von Cartagena
Ist doch immer dasselbe. Nachdem man die neue Umgebung kennt, fällt das Abschiednehmen immer wieder schwer

Hafen Club Nautico von wo wir mit dem Segelboot One World loslegen werden

Hafen Club Nautico von wo wir mit dem Segelboot One World loslegen werden

Abfahrt um acht Uhr abends. Im Hintergrund leuchtet Cartagena

Abfahrt um acht Uhr abends. Im Hintergrund leuchtet Cartagena

Aufenthaltsraum, Küche, Salon und Schlafgemach für unsere beiden Kapitäne. Guten Morgen Johanna..

Aufenthaltsraum, Küche, Salon und Schlafgemach für unsere beiden Kapitäne. Guten Morgen Johanna..

Kennenlernen und Instruktionen auf der One World

Kennenlernen und Instruktionen auf der One World

Direkt hinter der Küche - neben dem Spültrog - schlafen Laura und über ihr Ana

Direkt hinter der Küche - neben dem Spültrog - schlafen Laura und über ihr Ana

Blick von der Küche durch den Maschinenraum in meine Koje

Blick von der Küche durch den Maschinenraum in meine Koje

Mein Bett für die nächsten Nächte

Mein Bett für die nächsten Nächte

Adi und Avem von Israel

Adi und Avem von Israel

Den Fabian kennen wir ja bereits

Den Fabian kennen wir ja bereits

Hier werden wir von der Stahlratte abgeschleppt

Hier werden wir von der Stahlratte abgeschleppt

Unser Ankerplatz vor der Insel El Tigre, welche wir dann auch besuchten

Unser Ankerplatz vor der Insel El Tigre, welche wir dann auch besuchten

Besuch auf der Insel

Besuch auf der Insel

Unser Nachtessen - sechs Langusten. Frisch gefangen und "abgepackt"

Unser Nachtessen - sechs Langusten. Frisch gefangen und "abgepackt"

Der "blonde" Fabian war DER Hingucker für die jungen Mädels auf der Insel

Der "blonde" Fabian war DER Hingucker für die jungen Mädels auf der Insel

Jassen unter Deck bei Regen und Wind auf hoher See

Jassen unter Deck bei Regen und Wind auf hoher See

Die Crew der One World!!

Die Crew der One World!!

Strandleben auf San Blas

Strandleben auf San Blas

Wieder einmal einen Ball in den Händen....

Wieder einmal einen Ball in den Händen....

...und an den Füssen natürlich

...und an den Füssen natürlich

Jump, jump, jump...

Jump, jump, jump...

..macht Riesenspass, das Segelboot-Springen

..macht Riesenspass, das Segelboot-Springen

Morgens um sechs Uhr

Morgens um sechs Uhr

Good morning Laura and Joel

Good morning Laura and Joel

Fahrt zur Insel El Porvenir

Fahrt zur Insel El Porvenir

Ankunft El Porvenir; die Insel, wo die ganze Einreiseformalitäten erledigt werden

Ankunft El Porvenir; die Insel, wo die ganze Einreiseformalitäten erledigt werden

WC hat es hier auch; mit direkter Verbindung zum Meer

WC hat es hier auch; mit direkter Verbindung zum Meer

Vom Meer her steuern wir das Festland von Panama an

Vom Meer her steuern wir das Festland von Panama an

Ankunft in Panama - Festland

Ankunft in Panama - Festland

Endlich wieder festen Boden unter den Füssen

Endlich wieder festen Boden unter den Füssen

Panama City

Panama City

Colon, Panama

Colon, Panama

Das Siegel wird aufgebrochen und...

Das Siegel wird aufgebrochen und...

..ich darf rausfahren

..ich darf rausfahren

Dieselbe Prozedur bei Fabian und Johanna mit ihrem VW

Dieselbe Prozedur bei Fabian und Johanna mit ihrem VW

Dann sind wir endlich wieder on the road und überqueren hier den Panama Kanal

Dann sind wir endlich wieder on the road und überqueren hier den Panama Kanal

Zwei Schweizer im Mc Donalds beim..

Zwei Schweizer im Mc Donalds beim..

..Schreiben und Recherchieren

..Schreiben und Recherchieren

Sturmschäden auf der Strasse in Richtung Grenze Costa Rica

Sturmschäden auf der Strasse in Richtung Grenze Costa Rica

Stehende Lastwagenkolonne in  Paso Canoas an der Grenze zu Costa Rica

Stehende Lastwagenkolonne in Paso Canoas an der Grenze zu Costa Rica

Strand in Uvita am Pazifischen Ozean

Strand in Uvita am Pazifischen Ozean

Aussicht von unserem Stellplatz direkt am Meer. Gefällt einfach

Aussicht von unserem Stellplatz direkt am Meer. Gefällt einfach

Macht natürlich viel Spass, wenn man solche tolle und schöne Momente mit anderen...

Macht natürlich viel Spass, wenn man solche tolle und schöne Momente mit anderen...

..teilen und darüber diskutieren kann

..teilen und darüber diskutieren kann

Wieder mal grillen...

Wieder mal grillen...

..campen und...

..campen und...

..chillen

..chillen

Prost, Käse und Jass

Prost, Käse und Jass

Oohhh jaaa, so gefällt's

Oohhh jaaa, so gefällt's

Nachts gabs unzählige Besucher, welche an unseren Zehen knabberten

Nachts gabs unzählige Besucher, welche an unseren Zehen knabberten

Am Nachmittag gehts weiter im Regen auf über 3'000 MüM

Am Nachmittag gehts weiter im Regen auf über 3'000 MüM

Unterwegs zum Vulkan Irazu

Unterwegs zum Vulkan Irazu

Und hier ist er, der Irazu

Und hier ist er, der Irazu

300 Meter tief und einen Durchmesser von über einem Kilometer

300 Meter tief und einen Durchmesser von über einem Kilometer

Macht müde, so ne Tour mit den beiden Bündnern..

Macht müde, so ne Tour mit den beiden Bündnern..

Dann erhielten wir noch Besuch von einem Nasenbär. Härzig, he??

Dann erhielten wir noch Besuch von einem Nasenbär. Härzig, he??

Nachmittagsrast bei Kaffee und Jass

Nachmittagsrast bei Kaffee und Jass

Kolibri im Anflug

Kolibri im Anflug

Die Luxussuite in San Jose im Hotel Fleur de Lys

Die Luxussuite in San Jose im Hotel Fleur de Lys

Ich wünsche euch weiterhin schöne und heisse Sommertag in der Schweiz, während...

Ich wünsche euch weiterhin schöne und heisse Sommertag in der Schweiz, während...

ich mich im Meer amüsiere und abkühle. Saludos amigos

ich mich im Meer amüsiere und abkühle. Saludos amigos

Du bist hier : Startseite Die Amerikas Costa Rica Costa Rica-Reisebericht
Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir brechen unsere Zelte am 1.Juli 2010 in der Schweiz ab und fahren mit unserem Nissan Patrol von Basel über Griechenland, Türkei, Tibet bis Australien.Dann nach Argentinien bis Nordamerika.Von New York lassen wir uns wieder mit unserem Nissan Patrol nach Westeuropa verschiffen.Nach circa 2-3 Jahren werden wir voraussichtlich wieder in Basel ankommen.Dies wäre der Plan,welcher sicher anders rauskommen wird. Wir freuen uns auf euren Besuch (und nicht nur auf der Homepage!).
Details:
Aufbruch: 01.07.2010
Dauer: 3 Jahre
Heimkehr: 02.07.2013
Reiseziele: Griechenland
Schweiz
Kroatien
Türkei
Iran
Turkmenistan
Usbekistan
Kasachstan
China
Tibet
Nepal
Laos
Kambodscha
Thailand
Malaysia
Indonesien
Australien
Argentinien
Chile
Peru
Ecuador
Kolumbien
Costa Rica
Mexiko
Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Aus dem Gästebuch (3/531):
karl maier 1502491888000
Hallo Patric !
Hab heute wieder mal in deinen Blog gescha­ut, in der Hof­fnung einen Ab­schlus­sbe­richt von deiner reise lesen zu können. War leider wieder nichts zu finden. Schade! Bin immer noch ein großer Fan deiner toll Ver­fas­ten Rei­se­berich­te. Werde bei Ge­le­gen­heit wieder mal nach­schau­en. Viel­leicht er­fah­re­ne ich/und deine große Fan Ge­mein­de dann wie du deine Reise beendet hast. lg . karl

Harald 1439109348000
Moin Pat­ric­,
stel­le ich doch gerade fest, das es den Blog immer noch gibt. Das ist ja schon mal gut. Nicht gut ist, dass die Ge­mein­de nix mehr von Dir hört. Ich hoffe sehr das das keine schwer­wie­gen­den Gründe hat und es Dir gut geh­t.
Wie alle anderen hier würde ich mit sehr freuen mal so einen Ab­schlus­sbe­richt zu be­kom­men. Oder ne Bucha­us­ga­be.­...
Al­so, gib Dir mal nen Ruck...
Falls wir nichts mehr von Dir hören bleibt mir nur zu sa­gen,­
war toll mit euch / Dir­

ta­ke care !
Ha­ral­d
Lan­ger­we­he
Smithg663 1407387486000
I do con­si­der all the ideas you've pre­sen­ted on your post. They're really con­vin­cing and can cer­tainly work. Still, the posts are very brief for no­vi­ces. May just you please extend them a little from next time? Thanks for the post. ef­kae­gaed­cebdcdd