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Start in Mexico City ( La capital de la Influenza), alles per Bus bis nach San Jose (Costa Rica), Weiterflug nach Quito(Equador), wieder per Bus weiter nach Santiago de Chile, in 6 Monaten. Dann fliegen wir nach Sydney, um zwei Monate Australiens Südosten mit dem Campervan unsicher zu machen. Weiter gehts nach Neuseeland, um mit Auto und Zelt die Kiwis kennenzulernen. Zum Abschluss haben wir einen Weiterflug nach Bankok mit der Option auch noch das Mekongdelta zu erforschen.
Reisebericht-Extras:
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Kaum hatten wir gestern den Bericht aus dem schwuel-warmen Huatulco verfasst, sassen wir auch schon wieder im OCC Autobus (siempre con el mejor) nach San Cristobal de las Casas. Ich fuehle mich wieder fit und auch der herrliche hausgemachte Fisch vom Znachtessen wurde von meinem Verdauungstrakt wieder als B-Post behandelt, die Expresslieferung blieb aus
. Die Abfahrt zur 11 stuendigen Busfahrt wurde wegen des Penaltyschiessens zwischen Mexico und Costa Rica an der Copa d`oro hinausgezoegert. Der Buschauffeur stand vor seinem Bus und verfolgte voller Emotionen, an einem der vielen Bildschirme am Terminal den Fusballkrimi. Schlussendlich brach er wie viele andere in Jubel aus, Mexico ist im Halbfinal! Und dann haben wir eine Mexikanische Telenovela gleich "en vivo" miterlebt. Eine 5-Koepfige Familie hatte sich wohl im Abfahrtsdatum geirrt und hat unseren armen Chauffeur gleich unvermeidlich klargemacht, dass sie heute uuuunbedingt auch noch mitfahren muessen. Ok, Tuere auf und 5 Leute mehr rein. Ups, da fehlt doch ein Sitz... Egal, Hauptsache wir beide haben unseren, hehe. Aber damit nicht genug, musste die Mama im Bus noch einen Riiiiiiiiesenzirkus veranstalten und hat fast alle Insassen aufgeweckt, und das nach Mitternacht. Na herzlichen Dank auch! Ach ja uebrigens. Man erkennt die Mexikanischen Businsassen daran, dass sie unglaublich viel Essen und den halben Hausstand dabei haben 
Nun sind wir in der wunderschoenen und eindruecklichen "Kolonial" Stadt San Cristobal de las Casas angekommen. In der Posada Los Morales haben wir ein Zimmer fuer 500 Pesos gefunden, ca 43 Sfr.-. Teuer, aber unser Ausblick auf die Stadt ist unbezahlbar. Die Gartenanlage wuerde auch meinen Vater beeindrucken!
Die Stadtbewohner sind sehr freundlich und legen grossen Wert auf Sauberkeit. Es scheint hier alles fuer das Wohlbefinden der vielen Touristen geschaffen zu sein. Und alle Kaffeeliebhaber kommen hier voll und ganz auf Ihre Kosten.
Kati nach Hause telefonieren
La Posada Los Morales...
... im Stil einer alten Hacienda.
Der Hotelgarten
So schauts von aussen aus...
... und so von Innen.
Aehm... ja, und Kati's Stuetzstruempfe riechen auch nach 11h Busfahrt noch gut
Der Ausblick auf die herrliche Kolonial-Stadt aus unserem Zimmer
Martin en frente del Institio de los Derechos.
Una Casa Azul - Die Haeuser haben hier alle moeglichen schoenen Farben.
Heute haben wir mal eine gefuehrte Tour unternommen und hatten gluecklicherweise einen super Guide. Auch die beiden Hollaender Sabine und Marco sowie die Belgier Julie und Steven waren mit von der Partie. Unser Trip fuehrte zuerst in ein Doerfchen, wo die Einheimischen wie in einer Komune leben und Selbstversorger sind. Die gewebten Kleider stellen Sie hauptsaechlich zum Verkauf her. Die Frauen kuemmern sich hier ausschliesslich um das Essen und die Kleider, waehrend die Maenner fuer das Blumenzuechten verantwortlich sind. Es war sehr interessant eine Einblick zu erhalten, obwohl natuerlich auch hier schon die Technik einzug gehalten hat; der Fernseher war direkt neben dem "heiligen Schrein" aufgebaut. Unser Guide erklaerte uns Gebraeuche, Kultur und Sprache der Indigenas. Natuerlich haben wir auch eine Kostprobe Ihrer selbstgemachten Tortillas probiert und eigens gebranntem Maisschnaps.
Sonnenaufgang aus unserem Zimmer
Elia, wie heisst der...?
Fruehstuecksbuffet fuer gerade mal 5 Franken im wunderschoenen Patio
Indigenafrau bei der Tortilla-Produktion
Er kann's nicht lassen. Es muss einfach alles probiert werden... Muy rico!
Ich halte mich lieber an den Alkohol, und dass schon morgens...
una niña tradicional - sooooooo herzig.
Und weils so suess war, gleich nochmal ein Bild von den kleinen.
Irgendwooooooo
in Mexicoooooo
Unsere Tour fuerte weiter nach Chamula, einem sehr heiligen Ort fuer einheimische. Nebst einem grossen Markt ist vor allem die Kirche sehenswert, vor allem was da drin zelebriert wird. Fotografieren in der Kirche ist strengstens verboten, da die Indigenas glauben, dass ihnen somit etwas genommen wuerde. Fuer sie sind Licht und Fluessigkeit als symbolische Opfergabe fuer Sonne und Wasser zu betrachten. Deshalb beten sie auf dem Boden der Kirche, wo ueberall Pinien-Nadeln herumliegen, mit Kerzen "en masse" und einem selbst mitgebrachten Getraenk, wie z.B. Pepsi oder Cola. Die Indigenas vollziehen ein Ritual mit einem Huhn, auf welches das schlechte Uebertragen wird. Leider muessen die Huehner dabei auch immer dran glauben. Nicht nur die bunten heiligen Figuren lasteten auf uns, sondern auch der Weihrauch, der unsere Sinne total vernebelt hat. Eine topmotivierte Band hat auch noch ein paar Lieder getraellert. Was die Musik zu bedeuten hat, oder die Pinien-Nadeln auf dem Boden, oder weshalb man zum Beten eine Pepsi braucht, kann keiner sagen. Es ist halt einfach so 
Unsere Tour haben Sabine, Marco, Julie, Steven und wir gemuetlich bei Albondigas und anderen Leckereien verbracht, im TierrAdentro. Dieses Lokal ist ein Besuch wert. Es ist sehr Zapatista lastig und auch andere Freiheitskaempfer, wie z.B. Chè Guevara spielen darin eine grosse Rolle. Es ist eine Cooperative, welche nur heimische Produkte verkauft. Sehr lecker, vor allem die Jugos!
Dies war unser letzter Bericht aus Mexico. Morgen geht's mit dem Bus ab, ueber die Grenze bis nach Guatemala.
Der Markt und im Hintergrund die Kirche von Chamula.
Das TierrAdentro mit seinem wunderschoenen Patio
Kati, Steven, Julie, Marco, Sabine und Martin
Auch heute war ich wieder shoppen und habe mir den gruenen Schaal bei den Indigenas gekauft.
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