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Eintauchen in die wunderbare Welt Südamerikas, die Anden mit Zelt und Rucksack entdecken, und 6 Monate Zeit dafür - ein Traum für so viele, und für uns geht er jetzt in Erfüllung. Mit diesem Reisebericht wollen wir allen Zuhausegebliebenen zumindest ein paar wenige Eindrücke von unserer Reise geben, und bei manchen vielleicht das Fernweh wecken damit sie es uns gleichtun und diese traumhafte Welt entdecken.
Reisebericht-Extras:
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19. - 20. April:
Die Condoririgruppe liegt im Herzen der Cordillera Real, und weil dort unter anderem auch der Pico Austria steht, wollten wir dort unbedingt hin. Wir haben uns ein Taxi gemietet, was wesentlicher billiger ist als eine Tour mit Guide bei einer Agentur zu buchen. Und weil wir unser eigenes Zelt mithatten, und fuer den Pico Austria keine Eisausruestung notwendig ist, konnten wir das ohne weiteres auf eigene Faust machen.
Der Pico Austria, ca. 5300 Meter
In Tuni nach dem beladen des Muli
Nach zwei Stunden Ruettelfahrt kamen wir bei der Estancia Tuni an. Muli ausgeliehen, und los gings.
Der Aufstieg zur Lagune Chiar Kota war relativ muehsam, aber als dann die Aussicht auf die Condoririgruppe frei wurde, gabs nochmal einen Motivationsschub. Wir haben an der Suedseite der Lagune unser Zelt aufgestellt und unseren Kocher angeworfen, um uns mit einem Tee aufwaermen zu koennen.
Auf dem Weg kam uns eine Lamaherde entgegen, mit Hirten auf dem Fahrrad
Beim Kochen, im Hintergrund die Lagune Chiar Kota und die Condoririgruppe
Cabeza de Condor, der hoechste Gipfel
Als die Sonne untergegangen war, wurde es aber empfindlich kalt, immerhin liegt die Lagune auf 4700 Meter! Wir lagen deshalb schon um halb sieben in unseren warmen Schlafsaecken. In der Nacht haben wir aber nochmal aus dem Zelt gesehen, und die Lagune und die Berge dahinter waren vom Vollmond beleuchtet, unbeschreiblich schoen.
Am Morgen waren die Zelte eingeeist!
Fruehstueck in einem Unterschlupf, da wars ein wenig waermer
Am naechsten Morgen machten wir uns um halb acht auf den Weg zum Pico Austria. Zunaechst gehts ziemlich steil und ueber unangenehmes Geroell bis zum Pass zwischen Pico Austria und Cabeza de Condor.
Aussicht zurueck Richtung Tuni
Auf der anderen Seite des Passes
Cabeza de Condor in Nahaufnahme
Blick auf die Lagune Chiar Kota und dahinter der Huayna Potosi
Von dort bogen wir links ab (Sueden), und waren dann gegen 10:30 am Gipfel mit 5300 Meter Seehoehe. Die Aussicht von dort oben war fantastisch, auf der einen Seite die Gletscher und Felsen der Cordillera, und auf der anderen Seite der Titicacasee.
Markus auf dem Weg zum Gipfel
Blick Richtung Titicacasee. Hier flogen zwei Kondore direkt ueber unsere Koepfe!!!
Nach einer kurzen Jausenpause haben wir den Abstieg begonnen, und kamen um circa 13:00 Uhr wieder bei unseren Zelten an.
Beim Abstieg ...
... hatten wir Zuseher.
Nach Tuni haben wir diesmal keinen Muli gemietet sondern unsere ganzes Zeugs auf den Ruecken geschnallt. Die Sonne gluehte an diesem Nachmittag unbarmherzig auf uns herab, weshalb der Weg nach Tuni sehr anstrengend wurde. Aber nach gut zwei Stunden kamen die Huetten doch noch in Sicht, und sogar das Taxi, das uns nach la Paz zurueckbringen sollte, war schon da. Und so kamen wir um 6 am Abend wieder wohlbehalten in la Paz an. Todmuede, aber gluecklich!
Der Abschied fiel schwer ...
... aber die naechste Aufgabe wartet schon!
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