Bolivien-Reisebericht :Von Pattaya nach Zittau

Ins bolivianische Outback: Laguna Honda

Die Südafrikaner haben mir abgeraten die heutige Strecke zu fahren, Sie ist für Motorräder ungeeignet. Dann haben sie aber auch von der Schönheit der Natur gesprochen und von den wundervollen Farben. Also fahre ich mal los und schau es mir an.

Abschnitte mit teilweise tiefen Sand

Abschnitte mit teilweise tiefen Sand

Es sieht harmloser aus, wie es ist. Ich bin so manches mal ins Schlingern gekommen.

Es sieht harmloser aus, wie es ist. Ich bin so manches mal ins Schlingern gekommen.

Steinige Abschnitte

Steinige Abschnitte

Sand und Steine

Sand und Steine

Ich erreiche wieder  Rocas, dieses Mal sind es sehr bekannte.

Ich erreiche wieder Rocas, dieses Mal sind es sehr bekannte.

Arbol de Piedra

Arbol de Piedra

Ein Bild, was man hier in jedem Reisebüro sehen kann.

Ein Bild, was man hier in jedem Reisebüro sehen kann.

Unterwegs ist mir wieder das französische Pärchen begegnet. Sie kämpfen sich mit ihren Rädern durch den Sand und müssen viel schieben. Was für eine Kraft. Ich beneide sie.

Ich bin der Einzige hier. Auf die Touristenjeeps treffe ich erst später.

Ich bin der Einzige hier. Auf die Touristenjeeps treffe ich erst später.

Mühsam geht es weiter Richtung Norden.

Mühsam geht es weiter Richtung Norden.

Ich passiere mehrere Lagunen

Ich passiere mehrere Lagunen

Die Bekannteste von ihnen ist wohl die Laguna Honda.

Die Bekannteste von ihnen ist wohl die Laguna Honda.

An dieser Laguna befindet sich eine Ecolodge,

An dieser Laguna befindet sich eine Ecolodge,

Sicher zu teuer für mich, aber ich frag mal.

Sicher zu teuer für mich, aber ich frag mal.

150 Bol für ein Bett im Dorm mit Frühstück, warm duschen 20 Bol extra, Kaffee 10 Bol, man gönnt sich ja sonst nichts. Es ist schön hier und ich bleibe eine Nacht. Das Besondere an dieser Lagune sind aber die Flamingos. Sie sind zahlreich und relativ zahm. Nirgendwo sonst konnte ich so nah an die Vögel heran.

Am Nächsten Morgen geht es zurück nach Uyuni. Nochmal 3h Sand und Steine, dann habe ich wieder festen Boden unter den Füssen. Mit 80km pro Stunde geht es zum Hotel.

Es war ein toller Trip. Jetzt sind vier Tage faulenzen angesagt. Leider funktioniert das Internet nicht so gut. Also mit Fussball schauen wird es wohl nichts werden. Ich wasche meine Sachen, mache einen Ölwechsel am Motorrad, fahre in die Waschanlage und fülle meine Kanister auf. Diese Mal bekomme ich den Liter für 4 Bol, fast Normalpreis, super.

© Bernd Feurich, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Insgesamt habe ich in den letzten 20 Jahren 5 bis 7 Jahre in Thailand gelebt und gearbeitet. Die letzten zwei Jahre war ich fast am Stück dort gewesen. Jetzt ist das Ende des Geldes abzusehen und ich reise in östliche Richtung über die Pazifikinseln und Südamerika nach Deutschland zurück.
Details:
Aufbruch: 04.01.2016
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 15.12.2016
Reiseziele: Thailand
Philippinen
Fidschi
Neuseeland
Französisch Polynesien
Chile
Argentinien
Bolivien
Peru
Brasilien
Der Autor
 
Bernd Feurich berichtet seit 31 Monaten auf umdiewelt.
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