Bolivien-Reisebericht :Von Pattaya nach Zittau

Potosi

Uyuni - Potosi 200 km super Straße

Als ich morgens aufbreche, sind die Berge noch von Nebelschwaden verhangen.

Als ich morgens aufbreche, sind die Berge noch von Nebelschwaden verhangen.

Einige ungewohnte Schilder stehen am Straßenrand.

Einige ungewohnte Schilder stehen am Straßenrand.

Die Natur zeigt sich wieder von ihrer schönen Seite.

Die Natur zeigt sich wieder von ihrer schönen Seite.

Zuerst fahre ich durch eine Gebirgslandschaft mit schroffen Bergen und farbigen Kakteen.

Zuerst fahre ich durch eine Gebirgslandschaft mit schroffen Bergen und farbigen Kakteen.

Danach folgt ein sandiger, wüstenähnlicher Abschnitt.

Danach folgt ein sandiger, wüstenähnlicher Abschnitt.

Als nächstes überquere ich einen Canyon.

Als nächstes überquere ich einen Canyon.

Zum Ende geht es noch einmal einige Serpentinen nach oben,

Zum Ende geht es noch einmal einige Serpentinen nach oben,

bis ich schließlich Potosi erreiche.

bis ich schließlich Potosi erreiche.

La Casona, ein tolles Hostel in einer tollen Altstadt, 70 Bol mit Frühstück, warmen Wasser und gutem Internet. Eigentlich wollte ich bis Source fahren, aber nun bin ich hier und ich werde drei Tage faulenzen. Ich habe mir bei Global HDTV ein Monat deutsches Fernsehen gekauft und kann mir in Ruhe die vergangenen und zukünftigen Spiele der EM anschauen. Den Brexit habe ich heute Nacht durch die Zeitverschiebung live miterlebt. Zwischendurch schlendere ich durch die Stadt, gehe auf den Markt essen und befrage die anderen Traveler.

Ein typisches Bild von Potosi, enge, ansteigende Straßen, Kirchen und etwas herausstehende Balkone und Veranden. Die Bausubstanz ist gut erhalten und ein heimlicher Blick in die Hinterhöfe lohnt sich.

Einer der Märkte, ein warmes Essen mit Vorsuppe gibt es für 10 Bol.

Einer der Märkte, ein warmes Essen mit Vorsuppe gibt es für 10 Bol.

So, morgen get es nach Source, denk ich mal. Guten Nacht.

So, morgen get es nach Source, denk ich mal. Guten Nacht.

© Bernd Feurich, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Insgesamt habe ich in den letzten 20 Jahren 5 bis 7 Jahre in Thailand gelebt und gearbeitet. Die letzten zwei Jahre war ich fast am Stück dort gewesen. Jetzt ist das Ende des Geldes abzusehen und ich reise in östliche Richtung über die Pazifikinseln und Südamerika nach Deutschland zurück.
Details:
Aufbruch: 04.01.2016
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 15.12.2016
Reiseziele: Thailand
Philippinen
Fidschi
Neuseeland
Französisch Polynesien
Chile
Argentinien
Bolivien
Peru
Brasilien
Der Autor
 
Bernd Feurich berichtet seit 27 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/21):
Dieter Butow 1501748115000
Hi Bernd, hoffe alles frisch bei Dir -wir hatten uns im hostal an der Laguna Co­lo­ra­do get­rof­fen. Dein blog ist inte­res­sant -bist viel rum ge­kom­men - werden uns Tipps holen fuer Gebiete wo wir noch nicht waren. Wenn Deine Leser anderes noch inte­res­siert, unser blog www.auf­pad­.com ist in­zwischen ziem­lich up to date. Wir kehren noch­mals Ende August nach Süda­meri­ka zurück Pa­ta­go­nien zu ber­ei­sen.­Gruss, Dieter und Karin
Anonym vom 7. Januar 1484413925000
Diesmal dif­fe­ren­zier­ter: ich war Rich­tung Osten schon an vielen Orten. Meh­rfach. O­ver­land von Frei­burg nach Nepal, anno 71 z.B. Viele Inseln (NZ) usw. Aber meine besten Touren waren zu­sam­men ca. 10000 km mit einer 250 trial durch die Wes­tal­pen. Mit Zelt. Volles Prog­ramm, Stra­ßen, Pässe und u­nend­lich Gel­ände. Des­we­gen finde ich Deine Fahrt mit dem Mo­tor­rad so ben­ei­dens­wert. Das würde ich auch mal wieder gerne machen. Bin aber jetzt 64 und fast zu alt dafür. Koor­di­na­tion, Gesun­dheit, Lei­dens­fähig­keit und so. Hab meine Maschi­ne vor Kurzem ver­kauft. Au­ßer­dem ist das Risiko Alleine riesig. Aber trot­zdem bin ich nei­disch. Auch auf so lange Pat­ta­ya. Ich war nur einen Monat dort. Mach weiter so. Man lebt nur ein Mal.
Antwort des Autors: Na da hast du doch viel erlebt und keiner kann dir die Erinnerungen nehmen. Ich habe noch Hoffnung, dass ich noch vor der Rente irgendwohin eine Tour machen kann. Kommt Zeit - kommt Ra(d)
Gruß, Bernd
Rachel 1484137624000
Ich habe dich die letzten an­der­thalb Jahre auf deiner Reise beg­lei­tet (und war in dieser Zeit selber mit meiner Familie drei­ein­halb Wochen in Thai­land auf Reisen) und war immer sehr angetan von deinen Bildern und deinen Er­leb­nis­sen, danke! Ja, wer den Rei­se­vi­rus in sich trägt, den hält es man­chmal nur mit Mühe in "ewig" den­sel­ben Gew­ässern. Ich wünsche dir alles Gute, gute Gesun­dheit und dass du auch dem kühlen Deuts­chland viel Po­si­ti­ves ab­rin­gen kannst!
Antwort des Autors: Das Gewässer ist fest zugefroren und die dicke Eisschicht hält alles, was auf ihn trieb gefangen. Doch tief unten, am Boden fließt es leise weiter. Irgendwann kommt der nächste Frühling, die Sonne wird das Eis brechen und der Fluss wird alles mit sich nehmen, was dort nicht bleiben will.