Bolivien-Reisebericht :Von Pattaya nach Zittau

Titicacasee: Copacabana und Umgebung

Copacabana, Bolivien

Copacabana, Bolivien

Der Ort ist ein touristischer Brennpunkt. Reisend von und nach Peru treffen hier aufeinander. Es gibt Unmengen an Hostals, Restaurants, Pizzerias, Reisebüros und Souvenirläden. Also nichts für mich. Aber ich bin erkältet und jede kleine Bewegung strengt mich an. Und so verbringe ich die Tag im Bett, trinke Kaffee, schau aus dem Fenster auf den See oder wage kurze Ausflügen und Spaziergänge. Außerdem ist es sehr billig hier. Ich komme mit 10 USD pro Tag gut über die Runden.

Ich lese Pizza 60 Bol, Spagetti 50 Bol. Auf dem Markt kostet ein komplettes Essen mit Vorsuppe 13 Bol.

Ich lese Pizza 60 Bol, Spagetti 50 Bol. Auf dem Markt kostet ein komplettes Essen mit Vorsuppe 13 Bol.

Im Zentrum ist etwas ruhiger.

Im Zentrum ist etwas ruhiger.

Auf dem Kirchplatz wird gefeiert.

Auf dem Kirchplatz wird gefeiert.

Ich setzte mich dazu und schaue. Es wird viel getrunken, doch alles ist friedlich, fröhlich und entspannt.

Ich setzte mich dazu und schaue. Es wird viel getrunken, doch alles ist friedlich, fröhlich und entspannt.

Ausflug am See entlang

Ich fühle mich an den Baikalsee erinnert mit seinem kalten, klaren Süßwasser und den verwinkelten Ufern.
Russlandreise - Baikalsee]

Von einer Anhöhe hat man einen herrlichen Blick auf die Umgebung.

Von einer Anhöhe hat man einen herrlichen Blick auf die Umgebung.

Im Hintergrund die schneebedeckten 6000ter.

Im Hintergrund die schneebedeckten 6000ter.

Isla de Luna

Isla de Luna

In den Dörfern ist das Leben bescheiden. Doch die Menschen sind freundlich, entspannt und interessiert. Ich erzähle, dass ich aus Deutschland komme, mein Motorrad aus Chile ist und ich durch Südamerika fahre.

Ausflug zum Hausberg

Nach einigen Tagen, es geht mir besser und ich wage den Aufstieg auf unseren Hausberg. Ich fühle mich kraftlos und brauche eine reichliche Stunde, hinunter geht es in 10 min. Oben stehen einige Schreine, es scheint eine Pilgerstätte zu sein. Schamanen stehen vor rauchenden Töpfen und bieten ihre Dienste an.

Man hat einen tollen Blick auf den See.

Man hat einen tollen Blick auf den See.

© Bernd Feurich, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Insgesamt habe ich in den letzten 20 Jahren 5 bis 7 Jahre in Thailand gelebt und gearbeitet. Die letzten zwei Jahre war ich fast am Stück dort gewesen. Jetzt ist das Ende des Geldes abzusehen und ich reise in östliche Richtung über die Pazifikinseln und Südamerika nach Deutschland zurück.
Details:
Aufbruch: 04.01.2016
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 15.12.2016
Reiseziele: Thailand
Philippinen
Fidschi
Neuseeland
Französisch Polynesien
Chile
Argentinien
Bolivien
Peru
Brasilien
Der Autor
 
Bernd Feurich berichtet seit 20 Monaten auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/20):
Anonym vom 7. Januar 1484413925000
Diesmal dif­fe­ren­zier­ter: ich war Rich­tung Osten schon an vielen Orten. Meh­rfach. O­ver­land von Frei­burg nach Nepal, anno 71 z.B. Viele Inseln (NZ) usw. Aber meine besten Touren waren zu­sam­men ca. 10000 km mit einer 250 trial durch die Wes­tal­pen. Mit Zelt. Volles Prog­ramm, Stra­ßen, Pässe und u­nend­lich Gel­ände. Des­we­gen finde ich Deine Fahrt mit dem Mo­tor­rad so ben­ei­dens­wert. Das würde ich auch mal wieder gerne machen. Bin aber jetzt 64 und fast zu alt dafür. Koor­di­na­tion, Gesun­dheit, Lei­dens­fähig­keit und so. Hab meine Maschi­ne vor Kurzem ver­kauft. Au­ßer­dem ist das Risiko Alleine riesig. Aber trot­zdem bin ich nei­disch. Auch auf so lange Pat­ta­ya. Ich war nur einen Monat dort. Mach weiter so. Man lebt nur ein Mal.
Antwort des Autors: Na da hast du doch viel erlebt und keiner kann dir die Erinnerungen nehmen. Ich habe noch Hoffnung, dass ich noch vor der Rente irgendwohin eine Tour machen kann. Kommt Zeit - kommt Ra(d)
Gruß, Bernd
Rachel 1484137624000
Ich habe dich die letzten an­der­thalb Jahre auf deiner Reise beg­lei­tet (und war in dieser Zeit selber mit meiner Familie drei­ein­halb Wochen in Thai­land auf Reisen) und war immer sehr angetan von deinen Bildern und deinen Er­leb­nis­sen, danke! Ja, wer den Rei­se­vi­rus in sich trägt, den hält es man­chmal nur mit Mühe in "ewig" den­sel­ben Gew­ässern. Ich wünsche dir alles Gute, gute Gesun­dheit und dass du auch dem kühlen Deuts­chland viel Po­si­ti­ves ab­rin­gen kannst!
Antwort des Autors: Das Gewässer ist fest zugefroren und die dicke Eisschicht hält alles, was auf ihn trieb gefangen. Doch tief unten, am Boden fließt es leise weiter. Irgendwann kommt der nächste Frühling, die Sonne wird das Eis brechen und der Fluss wird alles mit sich nehmen, was dort nicht bleiben will.
anonym 1483787155000
Vielen Dank für Dienen Bericht und die Bilder. Wenn ich nochmal auf die Welt komm, mach ich auch sowas.
Antwort des Autors: Vielen Dank fürs Mitreisen.