Bolivien-Reisebericht :Peru, Bolivien und Ecuador

Der Weg von Cusco nach Copacabana in Bolivien: Isla del Sol

Isla del Sol

Die autofrei Insel im Titicacasee, bewohnt von Angehörigen des Volkes der Aymara, ist wunderbar zum wandern geeignet auch wenn es meist bergauf geht. Da hier jede Menge Schiffe anlegen und sich alle Passagiere auf den Weg zum Sonnentempel machten schlugen wir den Pfad zu den Dörfern ein.

Unser Ursprungsplan im Süden der Insel auszusteigen, über die Insel in den Norden zu wandern und von dort mit dem Schiff nach Copacabana zurückzufahren wurde durch eine Sperre in der Inselmitte durchkreuzt. Bereits seit langem schwelt der Konflikt da im Süden 10 Bolivianos (etwa 1,20 Euro) Inselzutritt kassiert werden, der allen Bewohnern im Süden zugute kommt und die Bauern im Norden von ihrem Eintritt leer ausgehen. Nun ist es eskaliert, der Norden wird nicht mehr mit dem Schiff angefahren und darf auch von Touristen nicht mehr begangen werden.

Manchmal kann man auch nur den Kopf schütteln denn wir haben Touristen erlebt denen die 10 Bolivianos zuviel waren und die aus Protest auf dem Bootssteg sitzen geblieben sind.

Die Dörfer im Süden haben sich zu einer Art Genossenschaft Yumani zusammengeschlossen und wie immer wenn sowas funktioniert sind die Frauen federführend.

Die Dörfer im Süden haben sich zu einer Art Genossenschaft Yumani zusammengeschlossen und wie immer wenn sowas funktioniert sind die Frauen federführend.

Fuente del Inka
Der inkaischen Mythologie nach stieg hier Viracocha, der Schöpfergott, und erschuf aus dem heiligen Felsen der Sonneninsel Sonne, Mond und die Gründer der Inkadynastie. Von hier aus zogen Manco Capac und  Mama Ocllo nach Qusqo und gründeten das Inkareich.
So wurde die Isla del Sol zur wichtigsten Pilgerstädte der Inkas und nur wichtige Persönlichkeiten hatten Zutritt..

Fuente del Inka
Der inkaischen Mythologie nach stieg hier Viracocha, der Schöpfergott, und erschuf aus dem heiligen Felsen der Sonneninsel Sonne, Mond und die Gründer der Inkadynastie. Von hier aus zogen Manco Capac und Mama Ocllo nach Qusqo und gründeten das Inkareich.
So wurde die Isla del Sol zur wichtigsten Pilgerstädte der Inkas und nur wichtige Persönlichkeiten hatten Zutritt..

Die steile Inkatreppe beginnt im Hafen und ist immer noch gut erhalten

Die steile Inkatreppe beginnt im Hafen und ist immer noch gut erhalten

Die meisten Inselbewohner leben noch von der Landwirtschaft aber in dem steilen Terrain und in der Höhe von über 3.800 m ist der Ertrag karg.
Inzwischen verdienen sich viele Bewohner ein Zubrot mit der Unterbringung und Verköstigung von Touristen.

Die meisten Inselbewohner leben noch von der Landwirtschaft aber in dem steilen Terrain und in der Höhe von über 3.800 m ist der Ertrag karg.
Inzwischen verdienen sich viele Bewohner ein Zubrot mit der Unterbringung und Verköstigung von Touristen.

Die kleine Dorfkirche von Yumani

Die kleine Dorfkirche von Yumani

Immer wieder eröffnen sich schöne Blicke über die Lagunen des Sees

Immer wieder eröffnen sich schöne Blicke über die Lagunen des Sees

Musikprobe des Schulorchesters  auf dem Sportplatz. Die Blechbläser klangen noch etwas schräg aber der Lehrer war sehr geduldig und leitete immer wieder an.

Musikprobe des Schulorchesters auf dem Sportplatz. Die Blechbläser klangen noch etwas schräg aber der Lehrer war sehr geduldig und leitete immer wieder an.

Der Sound der  Trommler war schon richtig gut und es hat Spaß gemacht den Rhytmen zuzuhören

Der Sound der Trommler war schon richtig gut und es hat Spaß gemacht den Rhytmen zuzuhören

Diese Instrumente, ich denke dass es Lyras sind, kenne ich noch vom Spielmannszug in Rohrbach

Diese Instrumente, ich denke dass es Lyras sind, kenne ich noch vom Spielmannszug in Rohrbach

Die beiden höchsten Bergen der Cordilliera Real der Illampu etwa 6300m hoch  und der Ancohuma mit 6400 Metern und davor der See eine tolle Kulisse zum Brotzeitmachen

Die beiden höchsten Bergen der Cordilliera Real der Illampu etwa 6300m hoch und der Ancohuma mit 6400 Metern und davor der See eine tolle Kulisse zum Brotzeitmachen

Die Isla del Luna ist nur 8km von der Sonneninsel entfernt und war bei den Inkas auch ein wichtiger Ort. Der Mond war der weibliche Gegenpart zur Sonne und eine eigenständige Gottheit.  Sie ist klein und es leben nur wenige Familien dort.

Die Isla del Luna ist nur 8km von der Sonneninsel entfernt und war bei den Inkas auch ein wichtiger Ort. Der Mond war der weibliche Gegenpart zur Sonne und eine eigenständige Gottheit. Sie ist klein und es leben nur wenige Familien dort.

Lamas und Alpakas sieht man häufiger auf der Sonneninsel

Lamas und Alpakas sieht man häufiger auf der Sonneninsel

Hier hatte eine Dame Waschtag und ihre Röcke zum trocknen ausgebreitet.

Hier hatte eine Dame Waschtag und ihre Röcke zum trocknen ausgebreitet.

Schilfboot allerdings motorisiert und im Kern sicher noch mit anderen Materialien versehen. Aber es zeigt die Handwerkskunst der Menschen hier. Das Schiff kann man mieten und als Inkas eingekleidete Schauruderer gibt's dazu.

Schilfboot allerdings motorisiert und im Kern sicher noch mit anderen Materialien versehen. Aber es zeigt die Handwerkskunst der Menschen hier. Das Schiff kann man mieten und als Inkas eingekleidete Schauruderer gibt's dazu.

© Vera und Konrad L., 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
5 Monate durch Peru, Bolivien und Ecuador, bleiben wo es uns gefällt und weiterfahren um neues zu entdecken.
Details:
Aufbruch: 14.05.2017
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 16.10.2017
Reiseziele: Peru
Bolivien
Ecuador
Der Autor
 
Vera und Konrad L. berichtet seit 11 Monaten auf umdiewelt.