Bolivien-Reisebericht :Peru, Bolivien und Ecuador

La Paz: Valle de la Luna

Valle de la Luna

Heute waren wir im Valle de la Luna das direkt an einen Vorort von La Paz angrenzt.
Wir wollten mit einem Collectivo fahren aber wie immer hat uns der Herr an der Rezeption geraten besser mit dem Taxi fahren, es warten zu lassen um heil wieder im Hotel anzukommen. Jedesmal erzählt man uns das, egal in welcher Stadt, man traut es Touristen einfach nicht zu ohne Kindermädchen von A nach B zu kommen.

Wir haben dann auf der Straße nachgefragt wo das Malassa Collectivo fährt und sind 10 Minuten später drin gesessen. Zurück sind wir eine andere Strecke, durchs Villenviertel der Stadt, gefahren und haben auch wieder einen bekannten Punkt zum aussteigen gefunden. Auch Bolivien wird es nicht schaffen dass wir verloren gehen.

Das Valle de La Luna (Mondtal) entstand in Jahrmillionen durch Erosion, Wind und starke Regenfälle. Dabei wurde der Lehmboden abgetragen und bizarre Felsgebilde, Pyramiden, Höhlen und Säulen sind entstanden.
Und nach jeder Regenzeit sieht es dort anders aus. Ein gut begehbarer Weg der für südamerikanische Verhältnisse gut abgesichert ist führt hindurch.

Ein Teil des Tales in der Übersicht, direkt dahinter der Vorort Malassa

Ein Teil des Tales in der Übersicht, direkt dahinter der Vorort Malassa

Früher hatten wohl alle Säulen Steine oben auf liegen aber das Tal wird oft für Schießübungen genutzt und da die Steine abgeschossen. Im Canyon unter uns ballerte auch jemand herum, wir hörten die Schüsse aber nur.

Früher hatten wohl alle Säulen Steine oben auf liegen aber das Tal wird oft für Schießübungen genutzt und da die Steine abgeschossen. Im Canyon unter uns ballerte auch jemand herum, wir hörten die Schüsse aber nur.

Bizarre Formationen und Höhlen

Bizarre Formationen und Höhlen

Viele Spalten und Grate sind entstanden, das Gestein ist fast bewuchsfrei

Viele Spalten und Grate sind entstanden, das Gestein ist fast bewuchsfrei

Dabei geht es tief nach unten

Dabei geht es tief nach unten

Eine ganze Kolonie Bergviscachas leben im Valle de la Luna, dass wir eines der nachtaktiven Tiere gesehen haben war Glück. Sie sind etwa so groß wie ein Hase und gehören zu der Familie der Chinchillas.

Eine ganze Kolonie Bergviscachas leben im Valle de la Luna, dass wir eines der nachtaktiven Tiere gesehen haben war Glück. Sie sind etwa so groß wie ein Hase und gehören zu der Familie der Chinchillas.

© Vera und Konrad L., 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
5 Monate durch Peru, Bolivien und Ecuador, bleiben wo es uns gefällt und weiterfahren um neues zu entdecken.
Details:
Aufbruch: 14.05.2017
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 16.10.2017
Reiseziele: Peru
Bolivien
Ecuador
Der Autor
 
Vera und Konrad L. berichtet seit 11 Monaten auf umdiewelt.