Ecuador-Reisebericht :Mimi & Stefan in Südamerika 2011

Von Cali nach Quito, weitere 1.800 Höhenmeter

Es war ein richtig schwerer Abschied gestern Abend, für uns und für unsere liebe Gastfamilie hier in Cali...seufz...bis zum Schluss sind Liliana & Diego, Luisa Marie und Abuelita am Busterminal gestanden und haben uns gewunken. Kurz vorher haben wir uns noch mit einem Abendessen, etwas Schokolade und einer Kleinigkeit für Luisa Marie für die wunderbare Zeit und die Wohnmöglichkeit bedankt! Es ist uns bewusst, dass wir diese Großzügigkeit nur sehr schwer aufwiegen können! Darum hoffen wir, dass wir sie in ein paar Jahren gerne einmal als unsere Gäste in Österreich begrüßen dürfen!
Mica hat Gesellschaft bekommen: Choco, ein Jaguar! Man glaubt es kaum, aber innerhalb von ganz kurzer Zeit haben sich Wildkatze und Schaf angefreundet. Einzig Mica muss sich halt jetzt wirklich mal mit seinem Spanisch mehr ins Zeug legen...
Die Fahrt über Nacht war bis auf einige Male aufwachen, wegen Schlafen im Sitzen, ohne Zwischenfälle. Um sechs Uhr morgens sind wir dann aufgewacht, weil die meisten Reisepassagiere in Pasto ausgestiegen sind. Wir sind aber noch zweieinhalb Stunden weiter bis zur Grenzstadt Ipiales, wo wir dann mit einem kleinen Bus zehn Minuten weiter bis an die Grenze sind. Im kolumbianischen DAS (Diego meinte, die wären das FBI von Kolumbien) haben wir uns abgemeldet, sind zu Fuß über die Grenze und drüben wieder bei der Immigrations Behörde eine neuen Stempel für den Pass geholt. Vor mir in der Schlange standen drei junge Kerle und haben sich unterhalten. Irgendwie klingt das Deutsch hab ich mir gedacht...na, doch nicht. Naja recht unverständlich vielleicht. Ach klar, schießt es mir: "Und ihr seid Schwiizer?" "Klar", schießts zurück, und sofort ist ein lustiges Gespräch im Gange. Zwei von den Dreien sind seit fünf Monaten mit einem Ford Kleinbus in Südamerika unterwegs, allerdings vom Süden (Buenos Aires) in den Norden. Den Dritten haben sie vor einem Monat auch mit seinem Kleinbus unterwegs getroffen, seitdem reisen sie zusammen. War interessant, sich auszutauschen. Durch ihren Tipp und die Visitenkarte sind wir dann hier in Quito im Hostel Zentrum gelandet - sehr witzig! Aber hier sagt ein Bild wirklich mehr als tausend Worte... Der Besitzer, ein 80-jähriger Deutscher aus Hamburg, hat sich mit diesem Hostel hier quasi seine Altersvorsorge gesichert. Ist echt ein feiner Kerl und man schätzt ihn echt um 15 Jahre jünger ein! Mimi und ich waren heut Abend noch scharf mexikanisch Essen, hatten da Lust drauf, nachdem es hier vielleicht knapp über 10° Celsius hat!
So, und nach einem nicht ganz einstündigen Stromausfall (und damit auch kein Internet) geht in dem Moment wieder das Licht an...ich probier mal mein Glück, diese Zeilen hier hochzuladen...

s(26.4)

Unser Reisebus...

Unser Reisebus...

...der uns über die Panamericana Sur...

...der uns über die Panamericana Sur...

...durch gebirgige...

...durch gebirgige...

...und steile Landschaften...

...und steile Landschaften...

...bis an die kolumbianische Grenzstadt Ipiales bringen sollte!

...bis an die kolumbianische Grenzstadt Ipiales bringen sollte!

Zu Fuß ging es dann über die Grenze rüber nach Ecuador...

Zu Fuß ging es dann über die Grenze rüber nach Ecuador...

...wo wir gleich mal ein bisschen Schiizerdütsch reden konnten!

...wo wir gleich mal ein bisschen Schiizerdütsch reden konnten!

Während der Fahrt gabs einige Polizeikontrollen, zweimal mussten wir unseren Pass herzeigen.

Während der Fahrt gabs einige Polizeikontrollen, zweimal mussten wir unseren Pass herzeigen.

1 US $ für Diesel - allerdings pro Gallon, das sind rund vier Liter - heftig!

1 US $ für Diesel - allerdings pro Gallon, das sind rund vier Liter - heftig!

Unsere Reise von Cali nach Ipiales 13 Stunden über Nacht und dann weitere fünf Stunden nach Quito - uff!

-- ohne Worte --

-- ohne Worte --

Es ist richtig kalt in Quito, aber es gibt eine warme Dusche!

Es ist richtig kalt in Quito, aber es gibt eine warme Dusche!

...und Mica findet Choco trotz Sprachbarrieren richtig toll als Spielkamerad!

...und Mica findet Choco trotz Sprachbarrieren richtig toll als Spielkamerad!

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Ein Traum wird wahr, denn für fast ein Jahr, lernen wir Kultur und Wort vom fernen Ort Lateinamerika kennen. Trennen uns auch viele Meilen und ein Ozean, klickst du unsern Weblog an, siehst du immer, wo wir verweilen, und wir sind da, wenn auch nicht nah!
Details:
Aufbruch: 26.01.2011
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: Dezember 2011
Reiseziele: Venezuela
Kolumbien
Kuba
Ecuador
Peru
Bolivien
Brasilien
Der Autor
 
Mirjam & Stefan Hofmann berichtet seit 7 Jahren auf umdiewelt.
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