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Nun ist es endlich soweit.
Alle Zelte sind weitestgehend abgebrochen, Arbeit gekuendigt, Wohnung vermietet, ein Zurueck waere nur noch peinlich. Also auf, auf...wir machen eine Weltreise. Dafuer nehmen wir uns ganz gepflegt ein Jahr Zeit, reisen ueber Sued-Amerika zum Herrn der Ringe, um dann im Land der Traumfaenger ein kleines Riff zu betauchen, und lassen anschliessend in Sued-Ost-Asien die Seele baumeln.
Viel Spass beim Lesen
So in etwa sieht es waehrend der 70 min. aus, die man ueber das Amazonasgebiet fliegt. Nur gruen, und zwischendrinn riesige Fluesse.
Blick von der Promenade
Reisebericht-Extras:
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Iquitos, eine der schraegsten Staette unseres Kontinentes, sollte der naechste Hoehepunkt unserer Reise werden.
Diese Stadt mit ueber 400.000 Einwohnern ist die groesste Stadt der Welt, welche nicht mit dem Auto zu erreichen ist. Entweder man fliegt zwei Stunden, oder man faehrt drei bis elf Tage mit dem Boot, je nachdem...
Eigentlich wollten wir das Wagnis Boot auf uns nehmen, doch durch eine Aenderung unserer Reiseroute war das nicht mehr moeglich, so dass wir den Flieger nahmen.
Iquitos liegt am Quellgebiet des Amazonas, mitten im Dschungel.
Raus aus dem Flieger, und zack... schon fuehlst du dich, als haette dir jemand nen Knueppel uebern Kopp gezogen. Mehr als 40ºC im Schatten, und find auf nem Rollfeld mal Schatten.
Mit dem Tuck-Tuck (hier Moto-Taxi) in die Stadt und ab in ne schaebige Herberge, in welcher wir dann gleich fuer den naechsten Tag eine 4-Tages-Dschungel-Tour gebucht haben.
Am naechsten morgen gings dann sehr frueh los, auf ins Boot und erstmal zwei Stunden fahren, bis man in seiner Dschungel-Logde angekommen ist. Unterwegs schwanden die Zeichen der Zivilisation mehr und mehr.
Kaum angekommen, haben uns die kleinsten Affen der Welt in ihrem Zuhause begruesst.
Moto-Taxi (Tuk-Tuk)
passt in jede Hosentasche
So sind wir dann 4 Tage durch den Dschungel getigert, immer auf der Suche nach spaektakulaeren Tieren, und vor allem nach einem Faultier, denn Anja hat eine gewisse Affinitaet zu diesen Tieren entwickelt. Leider haben wir nur welche gesehen, die dreissig Meter oder hoeher in den Baeumen hingen, und trotz gutem Zuredens haben sie sich beharrlich gweigert, runterzukommen und sich fotografieren zu lassen. Stiess unsererseits auf grosses Unverstaendniss.
Stattdessen sind wir dann Piranhas angeln gegangen, denn sonst haette es mal wieder nur trockenen Reis gegeben, da war die Motivation schon enorm. Haben auch ein paar erwischt, doch gleich wieder drei geopfert, um dieses eine Foto zu bekommen
Falke bei der Arbeit.
Die uebrigen Piranhas landeten auf dem Teller
aus Taetern werden Opfer
Mit diesen scharfzaehnigen Genossen teilten wir uns unser Bad, denn waschen konnte man sich nur in deren Wohnzimmer. Haben aber nie versucht zu knabbern, vermutlich schmecken wir einfach nicht
Amazonas in seiner vollen Pracht
Tarzan light
Unser Guide hat uns ein paar echt nuetzliche Pflanzen gezeigt, darunter eine Baumrinde, die antiseptisch wirkt und bei Mueckenstichen wahre Wunder bewirkt. Das Jucken hoerte umgehend auf. Am liebsten wuerde ich mir diesen Baum in den Garten stellen!!
Nachts sind wir dann ebenfalls in den Dschungel, mit Taschenlampen bewaffnet, um die weniger schoenen Tiere zu erkunden. Ein Heidenlaerm des Nachts kann ich euch versichern.
ausgepresster Rindenextrakt mit antiseptischer Wirkung
grosser Mensch ganz klein
Tarantula- unsere Weggefaehrten bei Nacht
St-Pauli rules the amazon.... der Eroberungsfeldzug geht weiter
viel mehr Entspannung geht nicht
Die vier Tage gingen verdammt schnell um, und so kamen wir dann einen Tag vor Heiligabend wieder in Iquitos an, welchen wir auch dort verbrachten. Weihnachtstimmung wollte aber bei 40ºC nicht so richtig aufkommen, und an ein Weihnachtsessen war auch nicht ran zu kommen...*schnueff*
Sind dann auf den beruehmt-beruechtigten Maerkt von Belén gegangen, wo man angeblich alles kaufen kann, was nicht schnell genug fliehen konnte....Stimmt!!
Belén ist etwas besonderes!!.. Es ist das Armenviertel von Iquitos und direkt am Fluss gebaut, so dass es jaehrlich fuer mehrere Monate unter Wasser steht. Aus diesem Grund ist es ein schwimmender Stadtteil, der mit dem Pegel des Flusses steigt und wieder faellt. Bei uns war gerade kein Hochwasser, sieht aber bestimmt abgefahren aus, dann laeuft das Leben ausschliesslich auf Stegen, und das monatelang. Vielleicht ist der Geruch dann aber auch leichter zu ertragen.
Anschliessend noch ein paar Marktimpressionen, und das wars dann fuer dieses Jahr.
Und somit verlassen wir den Dschungel und die Hitze und begeben uns nun nach Cuscos, wo wir Machu-Picchu entern und unsere neuen dicken Sachen endlich einlaufen wollen
Wir danken allen unseren treuen Lesern und wuenschen euch einen guten Rutsch ins Jahr 2011!!
Auf ein Neues im Neuen!!!!
wie gesagt, was nicht schnell genug fliehen kann, landet hier...schlechte Voraussetzungen fuer eine Schildkroete!!
der arme Kerl war wohl auch zu langsam....oder zu neugierig
dort roch es legger!!
Geier bei der Arbeit...putzen gerade eine Krokodilhaut.....kommt Gucchi zugute
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